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Tauchsafaris · Philippinen

Philippines Aggressor II – Cebu auf kurzen Wegen, unter Wasser ganz groß

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die 2024 gebaute Philippines Aggressor II verbindet moderne Kabinen mit einem klar auf Taucher ausgerichteten Deck.
  • Die Route führt von Cebu nach Cebu und zu den Tauchplätzen rund um Sumilon Island und Moalboal.
  • Nitrox ist für zertifizierte Taucher verfügbar; DIN- und Schraubventile werden unterstützt.
  • Die Küche verbindet lokale Gerichte mit Barbecue, vegetarischen und veganen Optionen.
  • Die Passagierbewertungen fallen besonders für Verpflegung, Schiff und Tauchen stark aus.

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Die Einladung

Wer auf der Philippines Aggressor II einsteigt, sucht keine Inselrundfahrt mit gelegentlichen Tauchgängen. Die Reise ist für Taucher gebaut, die Cebu unter Wasser in mehreren Facetten erleben wollen: Steilwände, Korallengärten, Makroleben, Schildkröten und den Sardinenschwarm von Moalboal. Das Schiff ist 2024 gebaut worden und bringt deshalb eine andere Grundstimmung mit als viele ältere Safari-Schiffe: private Bäder, klimatisierte Kabinen, Fotobereich und Ladestationen gehören zum Alltag, nicht zum nachträglichen Umbau. Dazu kommt eine Route, die ohne weite Sprünge zwischen sehr unterschiedlichen Plätzen wechselt. Wer nach dem Tauchgang gern noch ein Tier sucht, statt nur den nächsten Namen auf einer Liste abzuhaken, findet hier den richtigen Ansatz. Cebu ist dabei nicht bloß Ausgangspunkt, sondern das eigentliche Tauchgebiet.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die Philippines Aggressor II wie ein Schiff, das von Anfang an für lange Tauchwochen geplant wurde. Nichts muss erst aus einer ursprünglichen Hotelrolle heraus umgedeutet werden: Plattform, Beiboote, Kameraraum und Fotobereich liegen dort, wo Taucher sie brauchen. Die Wege zwischen Salon, Kabine und Tauchdeck bleiben übersichtlich, während Terrasse und Innenbereich zwei klar verschiedene Pausen anbieten. Das Schiff ist neu, aber nicht auf kühle Designwirkung reduziert. Bar, Grillbereich, Bibliothek und der Salon geben dem Leben an Bord genug Gegenstände und Orte, damit es nicht nach einer anonymen Charterunterkunft aussieht. Englisch ist die Bordsprache. Nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter am Tauchplatz, beim Essen und an der Ladestation.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt weniger von großer Animation als vom gemeinsamen Tauchprogramm. Die Gruppe trifft sich immer wieder am selben Ort: beim Briefing, an der Plattform, im Beiboot und später am Tisch. Die Crew wird für ihre Freundlichkeit und ihren Service geschätzt; zugleich zeigt die Bewertung, dass das Schiff selbst und vor allem die Verpflegung zu den stärksten Seiten gehören. Abends gibt es verschiedene Unterhaltungsangebote, dazu Bibliothek, Audio- und Videounterhaltung sowie Fernsehen in den Kabinen. Das lässt Raum für beides: eine Runde mit den anderen oder eine stille Stunde allein. Die Crew bleibt im Tagesablauf sichtbar, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Nach einer Woche erinnert man sich deshalb nicht nur an die Tauchplätze, sondern auch daran, wer die Abläufe leicht gemacht hat.

Die Tauchplätze

Die Cebu-Route verbindet sehr unterschiedliche Tauchgänge. Sumilon Island steht für intakte Korallen und kann mit Nacktschnecken, Anglerfischen, Schwarzspitzenhaien und Rochen überraschen. Tongo Point reicht bis -29 m und verbindet Wandstrukturen mit geschützten Makroplätzen; dort sucht man Schildkröten, Mandarin- und Geisterpfeifenfische. Pescador Island führt bis -40 m an Steilwänden und Korallengärten entlang, mit großen Fischschwärmen, Froschfischen und Feilenfischen. Das Marine Sanctuary reicht bis -35 m und verbindet Gorgonien mit Makroleben, Thunfischen und möglichen Weißspitzenhaien. Copton Point reicht bis -50 m und bietet ein versenktes Flugzeugwrack, sandige Hänge, Korallen und Gorgonien. Tuble Reef bis -30 m hat Wand, Sandpiste und kleine Grotte. Kasai Point reicht bis -37 m und folgt Canyons und einer Wand mit Schildkröten. Panagsama Beach bis -30 m ist der Platz für den Sardinenschwarm von Moalboal. Talisay Wall und White Beach reichen jeweils bis -30 m; Dolphin House bis -35 m und Dolphin House Reef bis -12 m setzen weitere Schwerpunkte auf Wände, Korallen und Schildkröten. Die verzeichneten Reisen dauern acht Tage und sieben Nächte oder elf Tage und zehn Nächte und starten sowie enden in Cebu.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man vielen Meeresschildkröten, grünen Schildkröten und Nacktschnecken; auch Thunfische, Froschfische, Weichkorallen, Feuerfische und Gorgonien gehören zum wiederkehrenden Bild. Das Wasser belohnt dabei nicht nur den Blick ins Freie, sondern auch das langsame Suchen zwischen Korallen und Sand. Für den besonderen Fund lohnt Dolphin House: Dort sind Napoleon, Anthias und Zwergseepferdchen verzeichnet. Pescador Island ist der Platz für den Weißspitzen-Riffhai. In Tongo Point liegen die besonderen Chancen auf Fusiliere und Gaterinen. White Beach bringt Gartenaale und Chromis in die Geschichte dieses Tauchplatzes. Talisay Wall ist der Ort für Grundeln. Dolphin House Reef hält eigene Überraschungen bereit, darunter Aal, Kalmar und Seepferdchen. Keine dieser Begegnungen lässt sich bestellen. Gerade deshalb bleibt der Blick nach dem großen Schwarm auch auf dem kleinen Detail.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchcrew spricht Englisch und beginnt jeden Tauchgang mit einem ausführlichen Briefing. Dabei werden die für den Platz nötigen Informationen gegeben; auf ausgewählten Stellen kann ein Crewmitglied beim Finden bestimmter Punkte helfen. Die Begleitung unter Wasser ist Unterstützung, keine verpflichtende Führung: Die Taucher bleiben für ihren Tauchgang selbst verantwortlich und müssen dem Mitarbeiter nicht folgen. Alle Tauchgänge sind als Buddy-Tauchgänge organisiert, mit zwei oder drei Personen pro Team. Bei Tauchgängen vom Beiboot begleitet in geeigneten Gebieten ein Crewmitglied die Gruppe und bleibt zur Unterstützung im Wasser. Die Crew ist in Erster Hilfe ausgebildet. Ausbildung kann an Bord stattfinden, darunter Advanced-Programme und Nitrox; das konkrete Angebot hängt vom Instructor ab. Eine Solo-Konfiguration ist nicht vorgesehen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit 80-Kubikfuß-Flaschen, die mit Luft gefüllt sind und K-Ventile haben. Die Philippines Aggressor II unterstützt außerdem DIN-Anschlüsse; ein passender Adapter ist damit kein Grund, die eigene Konfiguration zu Hause zu lassen. Nitrox ist verfügbar und wird mit 32 Prozent angeboten; zertifizierte Nitrox-Taucher können es nutzen, ein Nitrox-Brevet kann an Bord erworben werden. Sidemount ist möglich, aber nur mit einer einzelnen Flasche. Die Plattform führt direkt ins Wasser, zusätzlich stehen Beiboote für die Tauchgruppen bereit. Ein eigener Fotobereich und ein Kameraraum helfen, die Ausrüstung zwischen den Tauchgängen geordnet zu halten. Mietausrüstung und Schnorchelausrüstung sind optional erhältlich. Scooter und ähnliche motorisierte Geräte gehören nicht zum Programm.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Terrasse, Salon und die Bereiche für Kameras und Fotos. Wer nicht sofort wieder über Fischbestimmungsbüchern sitzt, kann sich mit einem Buch zurückziehen, an den Ladestationen die Akkus versorgen oder im Innenbereich Film und Ton nutzen. Die kleine Bibliothek ist kein dekoratives Regal: Auf einer Tauchreise ist ein Buch oft das angenehmste Gegenprogramm zum Wasser, besonders wenn das Schiff unterwegs ist. Die Terrasse bietet den offenen Blick und Platz für die Pause, der Salon Schatten und Ruhe. Ein Barbecue-Bereich und eine Bar machen aus dem Nachmittag keinen Pflichttermin. Man kann dort sitzen, sortieren, trocknen und den nächsten Einstieg im Kopf noch einmal durchgehen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag an Bord folgt der Reihenfolge, die Taucher nach wenigen Stunden automatisch beherrschen: Briefing, Ausrüstung fertig machen, Einstieg, zurück auf die Plattform, essen, trinken, abspülen und wieder von vorn. Zwischen den Tauchgängen fährt das Schiff zum nächsten Platz oder bleibt nahe dem Riff, während die Gruppe auf der Terrasse, im Salon oder im Schatten des Innenbereichs wartet. Die Mahlzeiten teilen den Tag, ohne ihn in einen starren Stundenplan zu pressen. Ein Tauchgang an einer Wand verlangt einen anderen Kopf als die Suche nach einem Zwergseepferdchen; die Pausen geben Zeit, die Augen umzustellen. Wenn der letzte Einstieg vorbei ist, wechseln die Gespräche vom Tauchplatz zu Büchern, Filmen und den Bildern des Tages. Abends kann ein weiterer Programmpunkt dazukommen, muss aber nicht.

Was man an Bord isst

Die Küche ist einer der klaren Pluspunkte dieses Schiffs. Serviert wird gastronomisch, mit lokalen Gerichten, À-la-carte-Abendessen und Barbecue am Strand. Vegetarische und vegane Wünsche sind vorgesehen, alkoholfreie Getränke gehören dazu; Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Das klingt zunächst nach Komfort, wird aber nach mehreren Tauchgängen am Tag sehr konkret: Eine Mahlzeit ist dann nicht bloß eine Unterbrechung, sondern der Ort, an dem Energie, Wärme und Gespräch zurückkommen. Die Küche muss unterschiedliche Geschmäcker in einer kleinen Gruppe zusammenbringen, ohne dass jeder Abend gleich schmeckt. Genau hier liegt die starke Bewertung der Verpflegung. Wer philippinische Küche probieren möchte, bekommt mehr als internationale Standardkost, ohne auf vertraute Gerichte verzichten zu müssen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in einer Balcony Suite oder einer Deluxe Stateroom auf dem Unterdeck. Alle Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad; das Kabinenfenster ist ein Bullauge, der Balkon zugänglich. Das ist kein Zimmer, in dem man den halben Tag verbringen möchte, aber genau das ist auf einer Tauchsafari auch nicht die Aufgabe einer Kabine. Sie soll nach dem letzten Tauchgang Ruhe geben, die nasse Ausrüstung aus dem Kopf halten und den nächsten Morgen einfach machen. Der eigentliche Unterschied liegt deshalb weniger in der Quadratmeterzahl als in der Trennung vom Bordleben: Tür zu, Klimaanlage an, schlafen. Wer einen Balkon möchte, sollte die Balcony Suite wählen. Wer vor allem ein sauberes, privates Rückzugszimmer braucht, kommt mit der Deluxe Stateroom aus.

Suite mit Balkon

Deluxe-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichneten Reisen starten und enden in Cebu. Flughafentransfer und Hoteltransfer sind eingeschlossen. Die genaue Organisation der Transfers wird vor der Reise mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit die Safari nicht an einer verspäteten Verbindung scheitert.

Decksplan

Baujahr
2024
Länge
42,7 m
Breite
8,5 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
13
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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