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Tauchsafaris · Philippinen

Atlantis Adventurer – ein Arbeitsschiff für lange Tauchtage

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Atlantis Adventurer ist ein 1989 gebautes Aluminiumschiff, das 2015 renoviert wurde.
  • Auf den Visayas-Routen stehen vier bis fünf Tauchgänge pro Tag und Nitrox zur Verfügung.
  • Die Reise beginnt und endet im Bereich des Atlantis Dumaguete Resort bei Dauin.
  • Apo Island, die Dauin-Küste und mehrere Hausriffe verbinden Großfischbegegnungen mit ausgesprochener Makro-Vielfalt.

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Die Einladung

Die Atlantis Adventurer passt zu Tauchern, die unter Wasser mehr suchen als nur schöne Korallen: schwarze Sandhänge voller kleiner Tiere, geschützte Riffe, starke Strömung an einem Plateau und die Chance auf größere Begegnungen. Sie ist kein neues Designschiff, sondern ein älteres, 2015 renoviertes Aluminiumschiff, das für Taucher gebaut wurde. Der Wert liegt deshalb weniger in glatten Hoteloberflächen als in der Tauchorganisation, der Nähe der Crew und der Route durch Dauin und Apo Island. Vier bis fünf Tauchgänge am Tag lassen genug Zeit, dieselbe Stelle mit anderem Blick zu erleben. Wer vor allem eine makrotaugliche Reise mit gutem Essen, persönlicher Betreuung und kurzen Wegen ins Wasser sucht, findet hier den richtigen Schwerpunkt. Wer ein vollkommen ruhiges, modernes Luxusschiff erwartet, sollte genauer hinsehen.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die Adventurer wie ein Schiff, das seinen Zweck kennt. Der Rumpf stammt aus einer anderen Generation, die Renovierung hat ihn aber für heutige Tauchtage brauchbar gehalten. Der Weg führt nicht in eine anonyme Hotelhalle, sondern direkt in eine Umgebung, in der Ausrüstung, Beiboote und Tauchplattform den Alltag bestimmen. Mit maximal 16 Gästen bleibt die Gruppe überschaubar; nach dem ersten Abend kennt man die Gesichter am Tisch und auf dem Deck. Die Kabinen liegen auf der oberen Deckebene und haben große Fenster mit Meerblick. Klimaanlage und eigenes Bad nehmen dem Schiff den harten Teil des Bordlebens, ohne den Charakter eines Tauchsafarischiffs zu verstecken. Es ist ein Schiff zum Tauchen, nicht zum Verbergen, dass man auf See ist.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung lebt von der Nähe. Bei 16 Gästen bleibt die Crew nicht abstrakt, sondern begegnet jedem Taucher mehrfach am Tag: beim Anrödeln, beim Einsteigen ins Zodiac, beim Essen und beim Zurückkommen an Bord. Gäste berichten besonders oft, dass Namen, Vorlieben und kleine Wünsche schnell bekannt sind und die Betreuung aufmerksam bleibt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Abends gibt es nicht nur Getränke und Gespräche. Marine-Life- oder Zielpräsentationen, Bildshows, Filme und die Bibliothek geben dem Tag einen Anschluss. Wer allein anreist, findet hier eher eine gemeinsame Tauchgruppe als einen anonymen Platz auf einem großen Schiff. Die Crew wird mit 9,1 bewertet, die Verpflegung mit 9,7; genau diese persönliche Seite trägt das Erlebnis.

Die Tauchplätze

Die Visayas-Safari fährt von Dauin nach Dauin und dauert je nach Ausschreibung sechs oder acht Tage; die Visayas Ultimate dauert zehn Tage. Vor Dauin liegt die Stärke im schwarzen vulkanischen Sand: An der Dauin Coast sucht man seltene Critter, Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Seepferdchen, Nacktschnecken, flamboyant cuttlefish und Mimic Octopus bis maximal -25 m. Das House Reef reicht bis maximal -30 m und verbindet Makro mit grünen Meeresschildkröten und einem Sardinenlauf. Eva’s Point fällt bis maximal -32 m ab; Gorgonien, Korallengärten und Zwergseepferdchen machen ihn für Makro- und Weitwinkelfotografen interessant. Toscana ist ein leicht abfallendes Riff zwischen Punta Ballo Beach und Solana, mit Hart- und Weichkorallen sowie grünen Schildkröten. Sunken Island liegt bis maximal -30 m und wird durch Strömung zum Treffpunkt für Rifffische. Pura Vida Housereef erreicht maximal -30 m und ist schwarzer Sand mit Anglerfischen, Geisterpfeifenfischen, Nacktschnecken und flamboyant cuttlefish. Patchy-patchy führt durch Gorgonien und Schwarzkorallen zwischen Füsilieren und Schnappern. Obong Point folgt einem langen Korallenriff vor den Obong-Grotten. Catmon Point bietet Korallengärten, Täler und Canyons. Apo Island ergänzt die Route mit steilen Wänden, ausgedehnten Riffen und über 400 dokumentierten Korallenarten.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Stellen Meeresschildkröten, Nacktschnecken, Skorpionfischen, Anglerfischen, Rotfeuerfischen, Weichkorallen, Garnelen und Seepferdchen. Die Dauin-Küste lebt dabei vom schwarzen Sand: Tarnung ist hier wichtiger als große Landschaft, und genau deshalb lohnt sich langsames Suchen. An anderen Plätzen öffnet sich das Bild. Sunken Island zieht mit starker Strömung viele Rifffische an; Schildkröten können dort auftauchen. Apo Island ist der gezielte Abstecher für Riffhaie, Muränen, Stachelmakrelen und ausgedehnte Hartkorallen. Am House Reef liegen die besonderen Chancen bei Aalen, Sepien und dem Gewöhnlichen Oktopus. Eva’s Point ist der Platz für Zwergseepferdchen. Toscana bringt Kaiserfische, Doktorfische und Riffbarsche. Catmon Point ist der einzige aufgeführte Platz mit Walhaien. Keine dieser Begegnungen ist bestellt. Der Tauchplatz entscheidet, die Strömung hilft manchmal nach, und der Guide muss das Tier erst finden.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchlehrer und Divemaster sind nach internationalen Verbandsstandards ausgebildet; an Bord wird Englisch gesprochen. Die kleinen Gruppen und das enge Verhältnis von Crew zu Gästen machen die Betreuung persönlich, ohne dass jeder Taucher ständig an der Hand geführt werden muss. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zu Platz, Ablauf und Bedingungen; die Guides teilen die Gruppen nach Erfahrung und Ziel des Tauchgangs ein. Vorausgesetzt werden mindestens 15 Jahre, eine Advanced-Open-Water-Zertifizierung und 25 geloggte Tauchgänge. Nitrox- und weitere Tauchkurse lassen sich im Atlantis-Programm ergänzen. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungswesten, Rettungsboote, Feueralarme sowie Funk, Radar, GPS und eine Notfunkbake vorhanden. Ein Defibrillator wird nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig angelegt und hat eine feste Tauchplattform, Spülbecken, DIN-Adapter und warme Süßwasserduschen. Zwei Zodiacs bringen die Gruppen zum Tauchplatz und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf, statt dass alle gleichzeitig am Mutterschiff warten müssen. Nitrox ist an Bord verfügbar; die genaue Mischung und Organisation wird vor Ort mit der Tauchleitung abgestimmt. Sidemount-Tauchen ist möglich, ebenso die Nutzung von Leihequipment. Für Kameras gibt es einen eigenen Arbeitsbereich mit Ladeplätzen und Spülmöglichkeiten. Ein separates Ablagefach pro Taucher hält die Ausrüstung aus dem Laufweg. Flaschengröße, Material und Ventiltyp der Standardflaschen sind nicht angegeben; wer eine bestimmte Konfiguration benötigt, sollte sie vor der Abfahrt klären.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf das teilweise überdachte Sonnendeck, den Salon oder die Terrasse. Wer Schatten braucht, bleibt im geschützten Tauchbereich; wer trocknen und lesen möchte, nimmt sich einen Platz mit Blick aufs Wasser. Auf dem Deck gibt es Liegen, Sitzgruppen und eine Bar, im Salon Bücher, Filme und Spiele. Fotografen können ihre Kameras an der vorgesehenen Station versorgen und Bilder später im Salon betrachten. Die Fahrten zwischen den Plätzen gehören zum Tag, ohne ihn zu füllen: Ausrüstung trocknet, ein Snack steht bereit, und plötzlich ist die nächste Briefing-Zeit da. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich ruhig an Bord verbringen oder mit einer optionalen Landausfahrt ergänzen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Tauchgänge den weiteren Ablauf bestimmen. Auf dieser Reise sind vier bis fünf Tauchgänge pro Tag vorgesehen. Nach dem ersten Einstieg folgt die Rückkehr auf die Plattform, Dusche, Wasser und etwas zu essen; dann beginnt die Vorbereitung für den nächsten Sprung. Zwischen den Tauchgängen liegt man im Schatten, sitzt im Salon, lädt Batterien oder beobachtet die Küste, während das Schiff zum nächsten Platz weiterzieht. Die Mahlzeiten werden in diese Pausen eingefügt, Snacks bleiben über den Tag erreichbar. Nach dem letzten Tauchgang wird die Ausrüstung gespült und verstaut, bevor Zeit für Deck, Bar oder eine Präsentation bleibt. Ein Nachttauchgang wird im allgemeinen Tauchprogramm angeboten, ist für diese Safari aber nicht als fester Tagespunkt ausgewiesen. Der Rhythmus ist dicht. Genau deshalb zählt jede Pause.

Was man an Bord isst

Die Küche ist ein tragender Teil dieser Reise. Serviert werden frisch zubereitete Mahlzeiten, westliche Küche, Buffets und Gerichte à la carte; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen Snacks über den Tag, alkoholfreie Getränke, Bier und Wein sowie Wein zum Abendessen. Nach mehreren Tauchgängen ist das keine Nebensache: Ein Teller, der schnell bereitsteht und wirklich sättigt, entscheidet mit darüber, ob der vierte Tauchgang noch Freude macht. Gegessen wird nicht nur abends, sondern zwischen den Tauchgängen und als feste Unterbrechung des Tages. Die Rückmeldungen zur Verpflegung fallen mit 9,7 deutlich besser aus als zur Bewertung des Schiffs selbst. Das sagt genug darüber, wo die Adventurer besonders stark ist.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Deluxe Staterooms oder in einer Suite mit eigenem Bad und Dusche. Die großen Fenster lassen Meerblick zu, während draußen Wasser, Wind und die Arbeit des Schiffs den Rhythmus vorgeben. Nach einem langen Tauchtag ist entscheidend, dass Dusche, Handtücher und eine eigene Nasszelle nicht mit der ganzen Gruppe geteilt werden müssen. Die Adventurer bleibt dabei ein vergleichsweise kompaktes, älteres Schiff: Wer absolute Stille und die Raumwirkung eines neuen Katamarans sucht, wird den Unterschied merken. Wer nach dem letzten Gespräch im Salon müde in die Koje fällt, braucht meist weniger Platz als eine funktionierende Klimaanlage und eine Tür, die sich schließen lässt. Beides ist vorhanden.

Suite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Visayas-Routen starten und enden am Atlantis Dumaguete Resort in Dauin. Die aufgeführten Abfahrten führen jeweils von Dauin nach Dauin; Transfers vom Flughafen oder Hotel können organisiert werden, sind aber nicht als eingeschlossene Leistung ausgewiesen. Für die Anreise nach Dumaguete ist ein Tag Puffer sinnvoll, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg gefährdet. Die Atlantis-Mitarbeiter empfangen Reisende in Manila und helfen beim Weitertransfer nach Dumaguete, wenn dieser Transfer gebucht ist.

Baujahr
1989
Jahr der Renovierung
2015
Länge
32,6 m
Breite
5,5 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
8
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
Beiboote
2 zodiacs
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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