Tauchsafaris · Thailand
Manta Queen 1 – ein Arbeitsboot für viele Tauchplätze
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Manta Queen 1 nimmt bis zu 20 Gäste in klimatisierten Kabinen auf.
- Nitrox ist an Bord verfügbar.
- Das Tauchprogramm setzt auf eine breite Auswahl thailändischer Riffe und Wracks.
- Buffets mit westlicher und lokaler Küche, Snacks und frischem Obst gehören zum Bordalltag.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die Manta Queen 1 ist für Taucher gebaut, die unter Wasser mehr Abwechslung suchen als eine einzige bekannte Bucht. Die angebotenen Fahrten führen von Phuket zu Koh Phi Phi, zum King Cruiser Wreck und zum Shark Point oder von Khao Lak in den Norden der Andamanensee. An Bord geht es nicht um eine große Hotelanlage, sondern um einen hölzernen Liveaboard-Rumpf, ein beschattetes Tauchdeck und viele Wiederholungs-Tauchgänge an unterschiedlichen Plätzen. Wer morgens ein Wrack sehen, später an einer Korallenwand suchen und am nächsten Tag auf Großfisch hoffen möchte, findet hier den passenden Rahmen. Die Bewertungen zeigen ein klares Bild: Crew, Verpflegung und Tauchen werden stärker erlebt als das Schiff selbst. Genau darin liegt der Tausch. Weniger Hochglanz, dafür ein dichtes Programm, gutes Essen und eine Crew, die den Aufenthalt trägt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Manta Queen 1 wie das, was sie ist: ein hölzernes Tauchboot, kein schwimmendes Boutiquehotel. Man kommt an Bord, verstaut seine Sachen und ist schnell dort, wo der Tag stattfindet – im Salon, auf dem offenen Essbereich oder am Tauchdeck. Der Rumpf und die Einrichtung tragen den Gebrauch einer Flotte, die seit Jahren Taucher zu den thailändischen Riffen bringt. Das Schiff ist nicht auf große private Rückzugsräume ausgelegt. Dafür sind die Wege kurz, die Abläufe überschaubar und die wichtigen Bereiche nah beieinander. Das offene Deck gibt Raum zwischen den Tauchgängen, während der klimatisierte Salon bei Hitze oder Regen eine willkommene Ausweichstelle ist. Nach kurzer Zeit weiß man, wo Flossen, Kamera und Handtuch liegen. Mehr muss ein Tauchboot nicht versprechen.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht die Stimmung nicht durch Animation, sondern durch Wiederholung. Dieselben Menschen sitzen am Buffet, stehen beim Briefing nebeneinander und reichen sich nach dem Tauchgang Flossen oder Kamera. Bei einer überschaubaren Gästezahl kennt man nach kurzer Zeit die Tauchpartner, die langsam nach Kleintieren suchen, und jene, die am liebsten am Wrack bleiben. Die Crew hält den Ablauf zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen: Essen erscheint, Flaschen stehen bereit, Fragen werden beantwortet, und zwischen den Tauchgängen bleibt genug Raum für sich selbst. Abends wird aus dem Salon oder dem offenen Deck der Treffpunkt, besonders wenn die Logbücher ausgefüllt und die Bilder angesehen werden. Das ist eine Reise für Menschen, die viele Tauchgänge wollen und mit einem einfachen, lebendigen Gemeinschaftsleben an Bord gut zurechtkommen.
Die Tauchplätze
Die kurze Phuket-Fahrt dauert 4 Tage und 3 Nächte und verbindet Koh Phi Phi, das King Cruiser Wreck und Phuket Shark Point. Die längere Nord-Andaman-Route ab Khao Lak dauert 5 Tage und 4 Nächte und führt zu Similan, Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und Boonsung Wreck. Unter den beschriebenen Plätzen liegt Shark Point bei Koh Lanta bis -25 m: Weich- und Hartkorallen, Schwärme sowie Leoparden- und Bambushaie machen das Riff zum Suchplatz für Großes und Kleines. Das Kled Geaw Wreck reicht bis -27 m, das Sattakut Wreck vor Koh Tao bis -30 m; beide ziehen Schwärme an, beim Sattakut kommen Barrakudas und große Zackenbarsche hinzu. Racha Noi verbindet flache Buchten mit tieferen Riffen. Maya Wall erreicht -20 m, Hin Klang -15 m und Hin Klai -25 m. Hin Klang ist der sanfte Einstieg, Hin Klai ein Weichkorallenriff. Koh Bon ist für seine mögliche Manta-Reinigungsstation bekannt. Boonsung Wreck liegt bis -18 m, Laem Thong House Reef ebenfalls bis -18 m, Tor13 und Palong bis -15 m; Koh Phi Phi Leh reicht bis -30 m. Nui Rocks ergänzt die Route mit Felsformationen, Nacktschnecken und möglichen Seepferdchen.

King Cruiser Wreck →
Max. Tiefe · 35 m

Shark Point →
Max. Tiefe · 25 m

Koh Bon →

Koh Tachai →
Max. Tiefe · 40 m

Richelieu Rock →
Max. Tiefe · 35 m

Boonsung Wreck →
Max. Tiefe · 18 m

Kled Geaw Wreck →
Max. Tiefe · 27 m

Sattakut Wreck →
Max. Tiefe · 30 m

Racha Noi →

Hin Klang →
Max. Tiefe · 15 m

Hin Klai →
Max. Tiefe · 25 m

Laem Thong House Reef →
Max. Tiefe · 18 m

Tor13 →
Max. Tiefe · 15 m

Palong →

Koh Phi Phi Leh →
Max. Tiefe · 30 m

Nui Rocks →
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Nacktschnecken, Schnapper, Muränen, Barrakudas, Skorpionfische und Riffbewohner in den Farben von Kaiser-, Schmetterlings- und Papageifischen. Auch Leopardenhaie, Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten und Walhaie sind an mehreren Plätzen verzeichnet; eine Begegnung bleibt trotzdem eine Begegnung, keine Zusage. Mantas können an Koh Bon an der Reinigungsstation auftauchen, wo der feste Platz den Blick auf vorbeiziehende Großfische lenkt. Wer gezielt sucht, findet die Besonderheiten an einzelnen Stationen: Den Napoleon und den Goby gibt es in dieser Auswahl nur an Koh Bon. Racha Noi ist der Platz für den grauen Riffhai und die Gartenaale. Am Shark Point sind Anthias verzeichnet. Das Boonsung Wreck lohnt den Blick in die Struktur, weil dort der Steinfisch und der Igelfisch genannt werden. Tor13 bringt den Wimpelfisch, Palong den Drückerfisch. An Laem Thong House Reef gehören junge Riffbewohner, Garnelen, Krabben und getarnte Sepien zum Bild.
Die, die euch ins Wasser bringen
Fünf Personen gehören zum Tauchteam, dazu kommen sechs Mitarbeiter für das Boot. Die Guides und Tauchlehrer sind PADI-zertifiziert; an Bord können unter anderem Open Water, Advanced Open Water, Deep, Nitrox und weitere PADI-Kurse stattfinden. Gesprochen werden Englisch, Niederländisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch. Die Tauchgruppen bleiben klein und werden mit etwa vier Tauchern geführt. Vor dem Einstieg gibt es ein Briefing und einen verpflichtenden Buddy-Check. Dabei werden BCD, Flaschenventil, Druck, Gewichte und die persönliche Ausrüstung geprüft. Die Guides erklären den Platz, die geplante Richtung und die Bedingungen, statt die Gruppe einfach ins Wasser zu schicken. Für Notfälle stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feuerlöscher und Rettungsmittel bereit. Ein Defibrillator oder ein spezielles Rückrufsystem ist nicht ausgewiesen. Das geforderte Ausbildungsniveau und eine Mindestzahl an Tauchgängen sind für diese Fahrten nicht angegeben.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Standardgerät arbeitet mit 12-Liter-Aluminiumflaschen von Luxfer oder Catalina, jeweils mit DIN- und INT-Ventilen. 15-Liter-Flaschen sowie Doppelsets mit 12 oder 15 Litern sind gegen Aufpreis erhältlich. Nitrox steht für 12- und 15-Liter-Flaschen zur Verfügung; die Mischung wird vor dem Tauchgang analysiert und der Computer entsprechend eingestellt. Leihgerät stammt unter anderem von Scubapro: BCD, Atemregler, Octopus und Instrumentenkonsole gehören zu den verfügbaren Komponenten. Standardmäßig werden kurze 3-mm-Anzüge und Vollfußflossen verwendet; ein langer 3-mm-Anzug kann angefragt werden. Das Tauchdeck ist beschattet und besitzt eine Plattform, Flaschenspülbecken sowie ein separates Becken für Kameras. Eine Außendusche mit warmem Wasser erleichtert den Weg zurück an Deck. Das Yamaha-Beiboot mit 40 PS bringt Taucher zu den Einstiegsstellen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Sets sind an Bord.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das beschattete Tauchdeck, den offenen Essbereich, den Salon oder das große Sonnendeck. Wer die Ausrüstung nicht anfassen möchte, findet im klimatisierten Innenraum einen ruhigeren Platz; wer noch Salz auf der Haut hat, bleibt draußen und schaut dem Wasser zu. Die Fahrten zwischen den Plätzen geben Zeit für Schlaf, Logbuch, Bilder und das Gespräch über den Tauchgang, der gerade erst vorbei ist. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und ein separates Spülbecken. Das Beiboot kann außerdem Zeit an schönen Stränden ermöglichen. Die Manta Queen 1 ist dabei kein Schiff für ausgefeilte Wellnessprogramme. Ihre Pausen gehören dem einfachen Bordleben: essen, trocknen, reden, dösen – und rechtzeitig wieder die Flasche vorbereiten.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Wecken vor dem ersten Tauchgang, einem Briefing und dem Buddy-Check. Danach folgen Frühstück und der Einstieg ins Wasser. Nach dem Auftauchen kommen Flasche sichern, duschen, essen und eine Pause, bevor das nächste Briefing den folgenden Tauchgang vorbereitet. Das Schiff fährt zwischen den Plätzen, während an Deck geschlafen, gegessen, fotografiert oder das Logbuch ergänzt wird. So reiht sich ein Tauchgang an den nächsten, ohne dass der Tag in feste Uhrzeiten gepresst werden muss. Wenn ein Nachttauchgang angesetzt ist, wird die Lampe vorbereitet und das Tauchdeck bekommt einen anderen, ruhigeren Rhythmus. Danach bleibt Zeit für eine letzte Mahlzeit und die Geschichten des Tages. Am Morgen beginnt alles wieder mit dem ersten Briefing. Wer auf ein dichtes Tauchprogramm aus ist, wird diesen Ablauf schätzen; wer lange Landpausen braucht, sollte die Route anders wählen.
Was man an Bord isst
Die Küche ist ein Grund, warum die Manta Queen 1 bei ihren Gästen so gut ankommt. Die Mahlzeiten werden frisch gekocht und als Buffet serviert. Frühstück, Mittagessen und Abendessen liegen zwischen den Tauchgängen, dazu gibt es über den Tag Snacks und frisches Obst. Auf dem Teller stehen sowohl westliche als auch lokale Gerichte. Vegetarische und vegane Optionen sind möglich. Der offene Essbereich passt zum Rhythmus des Bootes: Man kommt mit nassen Haaren, nimmt sich etwas, spricht kurz über den letzten Tauchgang und geht später wieder zum nächsten Briefing. Bei mehreren Tauchgängen am Tag zählt nicht die große Inszenierung, sondern dass das Essen zuverlässig bereitsteht, satt macht und nicht jedes Mal dieselbe Beilage auftaucht. Diese Bordküche scheint diesen Teil der Reise ernst zu nehmen.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck und sind klimatisiert. Angeboten werden Doppel- und Zweibettkabinen mit eigenem Bad sowie Zweibettkabinen ohne eigenes Bad. Standardfenster bringen Tageslicht in die Räume; einzelne Kabinen bieten Meerblick. Die Nächte bleiben eng mit dem Schiff verbunden: Das Wasser liegt direkt vor der Tür, und die Geräusche der laufenden Bordtechnik gehören eher zum Tauchboot als zu einem stillen Hotel. Wer absolute Ruhe sucht, sollte diesen Charakter einplanen. Wer nach einem langen Tauchtag nur eine kühle Kabine, eine Koje und eine Dusche braucht, bekommt genau das. Bettwäsche, Handtücher und Pflegeprodukte für die Kabine sind vorhanden. Viel Platz für große Taschen gibt es auf einem Liveaboard nie; weiches Gepäck lässt sich leichter verstauen.
Doppelkabine mit eigenem Bad
Zweibettkabine mit Etagenbetten mit eigenem Bad
Zweibett mit Etagenbetten ohne eigenes Bad, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Phuket-Fahrten starten und enden in Phuket. Die Nord-Andaman-Fahrten starten und enden in Khao Lak. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen; die konkrete Organisation wird vor der Abfahrt mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit eine verspätete Ankunft nicht den Einstieg in die Safari gefährdet.
- Länge
- 27 m
- Breite
- 6 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Motoren
- 2 × Hino 450 PS, 10 Zylinder
- Reisegeschwindigkeit
- 8-9 Knoten
- Beiboote
- 1 × Yamaha 40 PS
- Webseite
- mantaqueen.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.



