Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Malediven

Maldives Blue Force 3 – gebaut für lange Tage unter Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Maldives Blue Force 3 wurde 2018 renoviert und verbindet ein großes Stahlschiff mit einer klar auf Taucher ausgerichteten Organisation.
  • Vier Tauchguides an Bord halten die Gruppen überschaubar und können unterschiedliche Erfahrung und Erwartungen besser auffangen.
  • Getaucht wird vom separaten Dhoni mit Aluminiumflaschen, drei Kompressoren und Membran-Nitrox.
  • Die Routen führen durch die zentralen Atolle und je nach Abfahrt auch nach Hanifaru Bay.
  • Küche, Tauchen und Crew werden besonders stark bewertet; der Rumpf erhält ebenfalls sehr gute, aber etwas niedrigere Bewertungen.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Maldives Blue Force 3 ist für Taucher interessant, die in einer Woche viele verschiedene Malediven sehen wollen, ohne dafür auf einen funktionalen Rückzugsort verzichten zu müssen. Das Schiff wurde von Tauchern für Taucher gebaut: Die Tauchorganisation steht im Mittelpunkt, während Salon, Terrasse, Bar und Solarium die langen Pausen angenehm machen. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in einer dekorativen Einzelheit, sondern darin, wie alles zusammenarbeitet. Die Flaschen und Kompressoren bleiben auf dem Dhoni, die Gruppen werden von vier Guides betreut, und die Route kann auf Strömung, Wetter und Tieraktivität reagieren. Wer Mantas an Putzerstationen, Haie in Kanälen und gelegentliche Walhai-Begegnungen sucht, findet hier eine passende Plattform. Wer ein kleines, stilles Holzboot mit familiärer Enge erwartet, sucht dagegen am falschen Ort. Die Blue Force 3 ist größer, moderner und stärker auf komfortable Abläufe ausgelegt.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Blue Force 3 eher wie ein modernes Expeditionsschiff als wie ein umgebauter Ausflugsdampfer. Der Stahlschiff-Charakter passt zu den längeren Überfahrten zwischen den Atollen: Das Schiff ist auf Strecke ausgelegt und macht aus Navigation keinen bloßen notwendigen Transfer. Innen sind Salon und Speiseraum klimatisiert, außen öffnen sich breite Bereiche zum Sitzen, Sonnen und Beobachten des Meeres. Die Renovierung hat den Schiffen Charakter nicht genommen, sondern die praktischen Dinge nach vorn gestellt: private Bäder, individuell regelbare Klimaanlage und klare Wege zwischen Kabine, Gemeinschaftsbereich und Tauchbetrieb. Die Kabinen verteilen sich auf Unter-, Haupt- und Oberdeck; einige haben Meerblick, andere ein Standardfenster oder ein eingeschränktes Fenster. An Bord bewegt man sich nicht durch eine intime Yacht, sondern durch ein großzügiges Schiff, auf dem sich auch bei voller Belegung Rückzugsorte finden lassen.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht aus einer Mischung aus professioneller Organisation und viel Platz. Die Crew arbeitet seit Jahren zusammen und bleibt im Umgang nahbar, ohne aus jedem Abend eine Animation zu machen. Gäste berichten von einer freundlichen, sachkundigen Atmosphäre und davon, dass sich die Gruppe schnell über gemeinsame Tauchgänge verbindet. Abends sitzt man im Salon, an der Bar oder draußen und bespricht, was im Blau vorbeikam. Die Crew spricht Englisch und Spanisch; an Bord treffen lokale und internationale Mitarbeiter auf eine international zusammengesetzte Gruppe. Dass die Verpflegung und das Tauchen besonders hoch bewertet werden, passt zum Charakter des Schiffs: Die Blue Force 3 will nicht mit lautem Luxus beeindrucken, sondern den Ablauf zuverlässig tragen. Wer nach dem Tauchgang Ruhe möchte, bekommt sie. Wer den Tag mit anderen ausklingen lassen will, findet dafür genügend Raum.

Die Tauchplätze

Die Central Atolls Classical Route dauert 8 Tage und 7 Nächte, startet und endet in Malé und führt durch Nord-Malé, Süd-Malé, Felidhoo und Ari. Je nach Reise stehen unter anderem Barracuda Giri mit Strömung, Barrakudaschwärmen und einer Tiefe bis -30 m, Banana Reef mit Riffhaien, Adlerrochen und Anemonen sowie das Mushimasmigili Marine Reserve bis -30 m mit grauen Riffhaien auf dem Plan. Dhonkalo bis -25 m sucht Mantarochen in der Strömung; Maamigili bis -30 m und Maamigili Beiyru bis -30 m verbinden Mantas und mögliche Walhai-Begegnungen. Kudarah Thila bis -30 m bietet Wände, Überhänge und Höhlen, Guraidhoo Haie in Kanälen, und Foththeyo Kandu reicht bis -40 m, mit pelagischen Jägern und Weichkorallen in Höhlen. Dazu kommen Dhigalhi Haa, Dhonfanu, Dhigu Thila und Fushifaru Thila bis -35 m, jeweils mit eigener Mischung aus Pinnacle, Korallen, Strömung, Haien, Schildkröten oder Putzerstationen. Die Route Central Atolls & Hanifaru dauert ebenfalls 8 Tage und 7 Nächte; Hanifaru Bay ist dabei vor allem wegen großer Manta-Aggregationen und des Manta-Zyklon-Fressens das Ziel. Der genaue Ablauf bleibt von Wetter, Strömung, Parkregeln und Tieraktivität abhängig.

Was man unter Wasser trifft

Über die Route hinweg begegnet man vor allem Rifffischen und größeren Tieren, die den Malediven ihren Ruf geben: Fusiliere, Napoleon-Lippfische, graue Riffhaie, Meeresschildkröten, Mantas, Barrakudas, Thunfische und Adlerrochen gehören zu den wiederkehrenden Motiven. In Kanälen und an Thilas bringt die Strömung Schwärme, Jacks und Haie ins offene Blau; an Putzerstationen können Mantas längere Zeit über dem Riff kreisen. Walhaie sind an mehreren Plätzen möglich, besonders im Bereich von Maamigili und Maamigili Beiyru, aber keine Begegnung lässt sich bestellen. Für einzelne Arten lohnt der Weg zu einem bestimmten Platz: Hammerhaie sind für Foththeyo Kandu verzeichnet, Gruppenfische und Anthias für Barracuda Giri, Anemonen für Banana Reef und Weichkorallen sowie Gorgonien für Dhigalhi Haa Marine Reserve. Fushifaru Thila Marine Reserve ist der Platz für die Stachelrochen, Dhigu Thila für die Karettschildkröte. In Hanifaru Bay entsteht das Schauspiel durch planktonreiches Wasser und die fressenden Mantas; dort gelten die Regeln des Marineparks.

Die, die euch ins Wasser bringen

Vier Tauchguides sind im Dienst. Dadurch lassen sich die Tauchgruppen nach Erfahrung und Erwartungen aufteilen, statt alle Taucher in denselben Ablauf zu pressen. Für die Teilnahme ist mindestens Open Water Diver oder eine vergleichbare Qualifikation erforderlich. Empfohlen werden Advanced Open Water oder ein entsprechender Stand und 50 geloggte Tauchgänge; für Strömungstauchgänge sollte man die eigene Erfahrung ehrlich einschätzen. Briefings erklären den Platz, die Strömung und die geplante Organisation, bevor die Gruppen vom Dhoni ins Wasser gehen. Advanced- und Nitrox-Kurse können an Bord durchgeführt werden. Für die Sicherheit stehen Feueralarm, Löschsystem, Funk in mehreren Netzen, Satellitentelefon und ein Defibrillator bereit. Ein persönliches Rückrufsystem wird nicht genannt; deshalb bleibt die eigene Boje ein Teil der vernünftigen Vorbereitung. Die Guides werden als sehr professionell bewertet, ohne dass daraus ein starres Ausbildungsschiff wird.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird vom separaten Dhoni. Dort befinden sich die Ausrüstung, die Kompressoren und die Nitrox-Membran; der Lärm des Füllbetriebs bleibt damit vom Hauptschiff getrennt. Zur Verfügung stehen Aluminiumflaschen S80 mit DIN- und INT-Anschluss. S100-Flaschen sind auf Anfrage erhältlich. Drei Kompressoren unterstützen den Tauchbetrieb, und Nitrox wird über ein Membransystem bereitgestellt. Wer Nitrox nutzen möchte, braucht die entsprechende Zertifizierung; ein Nitrox-Kurs kann an Bord stattfinden. Leihausrüstung ist vorhanden, aber in Umfang und Stückzahl begrenzt und muss bei der Buchung vorab angefragt werden. Das gilt auch für Sonderausrüstung wie S100-Flaschen, Stage-Flaschen und Material für Rebreather. Der Dhoni bringt die Taucher zum Platz und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Das ist in den Malediven mehr als Logistik: Das Hauptschiff kann ruhig liegen, während das Beiboot näher an flache Riffkanten und enge Einstiege fährt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf die Außenbereiche, den Salon oder das Solarium. Wer Sonne möchte, findet Liegeflächen; wer Schatten und Ruhe sucht, kann sich in den klimatisierten Innenbereich zurückziehen. Die Terrasse und die Bar machen aus der Oberdeck-Pause keinen bloßen Wartebereich. Während der Fahrt schaut man dem Atoll nach, liest, sichtet Bilder oder bleibt einfach mit nassen Haaren sitzen, bis der nächste Sprung ins Wasser ansteht. Kayaks und Stand-up-Paddleboards sind an Bord und können die tauchfreie Zeit ergänzen. Wenn Wetter und Ablauf es erlauben, kommt ein Barbecue am Strand dazu. Solche Pausen sind auf einer Woche mit vielen Tauchgängen nicht dekorativ. Sie geben dem Körper Zeit, wieder ruhig zu werden, bevor das nächste Briefing beginnt.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Briefing für den ersten Tauchgang und führt dann durch mehrere klar getrennte Blöcke aus Wasser, Essen, Pause und Navigation. Auf der Central-Atolls-Route sind sechs Tauchtage mit insgesamt 18 Tauchgängen vorgesehen; je nach Ablauf gehören Tages- und Nachttauchgänge dazu. Zwischen den Tauchgängen wird gegessen, gespült, fotografiert oder auf dem Außenbereich Luft geschnappt, während das Schiff zum nächsten Atoll weiterfährt. Nach dem Briefing geht es vom Dhoni ins Wasser, nicht vom großen Schiff direkt ins Riff. Wieder an Bord bleibt Zeit für eine Mahlzeit und eine echte Pause, bevor die nächste Gruppe vorbereitet wird. Am Abend kann ein Nachttauchgang den Tag verlängern; danach verschiebt sich der Schwerpunkt an die Bar, in den Salon oder auf die Terrasse. Die Reihenfolge ist verlässlich, die Uhrzeit nicht starr: Strömung, Wetter und die Entscheidung der Schiffsleitung bestimmen, wann der nächste Sprung sinnvoll ist.

Was man an Bord isst

Die Küche ist einer der starken Punkte an Bord. Gegessen wird als Buffet, mit lokaler Küche und einer Auswahl, die auch vegetarische und vegane Wünsche berücksichtigt. Dazu kommen Snacks über den Tag, Bier und eine Auswahl größerer Weine; alkoholfreie Getränke sind nicht automatisch Teil des Angebots. Auf einer Tauchsafari ist das Essen keine Nebensache. Zwischen den Tauchgängen braucht es etwas, das schnell erreichbar ist, satt macht und nicht schwer im Magen liegt. Die Mahlzeiten werden in den Tagesablauf eingeschoben, statt ihn unnötig zu verlängern. Gerade nach einem frühen Tauchgang und vor dem nächsten Briefing merkt man, ob eine Küche den Rhythmus eines Tauchboots versteht. Die Blue Force 3 bekommt für die Verpflegung eine besonders hohe Bewertung. Wer lokale Aromen erwartet, aber zugleich vertraute Optionen braucht, dürfte hier gut zurechtkommen.

Die Nächte auf See

Die Nächte sind klimatisiert und deutlich komfortabler als auf vielen klassischen Safari-Booten. Jede Kabine hat ein eigenes Bad, warme Dusche und eine individuell regelbare Klimaanlage; das macht nach mehreren Tauchgängen einen größeren Unterschied als ein besonders glänzendes Möbelstück. Im Salon bleibt Platz, wenn draußen Wind aufkommt oder niemand mehr in der Sonne liegen möchte. Auf dem Oberdeck und an den Außenbereichen kann man nach dem Abendessen noch sitzen, während das Schiff zwischen den Atollen weiterläuft. Die Motoren gehören dabei zum Bordleben, auch wenn sie nicht das Thema der Reise werden: Auf einem Schiff dieser Größe lässt sich die Fahrt nicht völlig ausblenden. Dafür gibt es mehr Raum und weniger das Gefühl, sich in jeder Pause gegenseitig im Weg zu stehen. Die Kabinenkategorien reichen von Doppel- und Dreibettkabinen bis zu Twin-Kabinen auf dem Oberdeck.

Doppelkabine, Unterdeck

Doppelkabine, Hauptdeck

Dreibettkabine, Unterdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die 8-Tage-und-7-Nächte-Routen starten und enden am Flughafen von Malé. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff und zurück ist eingeschlossen; zur Maldives Blue Force 3 geht es vom Flughafen mit dem Dhoni. Für die Ankunft ist es vernünftig, einen Tag Reserve einzuplanen, statt die Safari an eine knapp kalkulierte internationale Verbindung zu hängen. Die genauen Transfer- und Boarding-Informationen erhält man vor der Abfahrt über die Buchungsunterlagen.

Decksplan

Jahr der Renovierung
2018
Länge
42 m
Breite
8,7 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × 850 PS Caterpillar
Reisegeschwindigkeit
12 Knoten
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort