Tauchsafaris · Malediven
Felicity – modernes Tauchen von der Dhoni aus
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Felicity ist ein 2021 gebautes Liveaboard mit modernen, klimatisierten Kabinen und privatem Bad.
- Getaucht wird von einer eigenen 18 Meter langen Dhoni mit zwei bis drei Tauchgängen pro Tag und kostenlosem Nitrox.
- Zu den Routen gehören Baa Atoll, Nord- und Süd-Ari-Atoll sowie Süd-Male-Atoll.
- Jacuzzi, mehrere Sonnendecks, Bar, Außenrestaurant und optionale Wassersportangebote geben den tauchfreien Stunden Raum.
- Die Reise eignet sich für Taucher, die bekannte Maledivenplätze mit einem komfortablen, noch jungen Schiff verbinden möchten.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die Felicity ist für Taucher interessant, die nach dem Sprung ins Wasser nicht sofort wieder an Bord sein müssen. Das eigentliche Tauchboot ist eine eigene Dhoni: Dort bleiben Flaschen, Blei und Ausrüstung zwischen den Tauchgängen, während die Felicity als ruhiger Rückzugsort dient. Oben warten Jacuzzi, Sonnendecks und Außenlounges; unten liegen moderne Kabinen statt improvisierter Safari-Unterkünfte. Das Schiff wurde 2021 gebaut und wirkt entsprechend weniger nach über Jahre gewachsener Seefahrt als nach einem bewusst geplanten Neubau. Genau darin liegt ihr Charakter: viel Platz, klare Abläufe und Komfort, ohne den Tauchtag zum Hotelprogramm zu machen. Wer ein schlichtes, kleines Boot mit engem Kontakt zu jedem Crewmitglied sucht, findet anderswo vielleicht mehr Nähe. Wer nach langen Strömungstauchgängen eine saubere Basis, freie Bewegungsflächen und ein separates Tauchdeck schätzt, kommt der Felicity schnell näher.
An Bord gehen
Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass die Felicity nicht wie ein Tauchboot eingerichtet ist, auf dem jeder freie Winkel mit Ausrüstung belegt wurde. Der Salon, das Restaurant und die Außenbereiche sind voneinander getrennt, sodass sich die Gruppe nach dem Tauchgang verteilen kann. Die technische und praktische Arbeit liegt weitgehend auf der Dhoni; auf der Felicity bleibt der Wohnbereich frei von nassen Anzügen und herumstehenden Flaschen. Die Linien sind modern, die Kabinen und Gemeinschaftsräume wirken eher wie ein kleines Schiffshotel als wie ein älterer maledivischer Holzkahn. Das passt zu einer Woche mit mehreren Tauchgängen täglich: Man sucht nicht lange nach einem freien Platz, sondern kann sich zurückziehen, essen oder direkt wieder an Deck gehen. Die Felicity ist kein Schiff mit Patina und knarrendem Holz. Ihr Reiz liegt in der jungen, aufgeräumten Konstruktion und darin, dass sie die Tauchlogistik aus dem Wohnbereich heraushält.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen sich Taucher mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen von einer Safari: manche wollen nach dem Briefing nur noch ins Wasser, andere bleiben zwischen zwei Tauchgängen lange im Salon. Die Felicity bietet beiden Seiten genug Raum. Die Crew kümmert sich um die Abläufe, die Dhoni und die Mahlzeiten, ohne dass der Wohnbereich ständig nach Tauchbetrieb aussieht. Rückkehrer beschreiben die Betreuung als aufmerksam und die Guides als gut organisiert; zugleich wurde bei einer Reise das Verhältnis von einem Guide zu sechs Gästen bei technisch anspruchsvolleren Strömungstauchgängen als etwas knapp empfunden. Das ist ein fairer Punkt für Taucher, die enge Führung bevorzugen. Abends wird gegessen, geredet oder auf dem Sonnendeck entspannt; Filme und andere Unterhaltung bleiben Möglichkeiten, keine Pflicht. Die Felicity passt zu einer Gruppe, die Komfort schätzt, aber wegen der Tauchgänge gekommen ist.
Die Tauchplätze
Die Route verbindet Baa Atoll mit Nord- und Süd-Ari-Atoll sowie Süd-Male-Atoll; die aufgeführten Reisen dauern meist 8 Tage und 7 Nächte, eine Reise ist mit 7 Tagen und 6 Nächten verzeichnet. In Ari beginnt Hafza Thila an einer Putzerstation für Graue Riffhaie und reicht bis maximal -35 m. Maya Thila wird besonders nachts interessant, wenn Weißspitzenriffhaie und Stachelrochen auf die Lampen reagieren. Kudarah Thila liegt im Süd-Ari-Atoll, maximal -25 m, und ist wegen seiner dichten Schwärme von Blaustreifen-Schnappern stark. Im Baa Atoll führen Aquarium und Coral Gardens durch Korallenriffe mit Fahnenbarschen, Muränen und möglichen Großfischbegegnungen; Turtle Reef reicht bis maximal -22 m und bringt Schildkröten in den Korallengarten. Hanifaru Bay ist der Platz für große Ansammlungen von Riffmantas und ihr Zyklon-Fressverhalten. Malhoos Thila liegt in einer ozeanischen Passage und zeigt Überhänge sowie drei markante Pinnakel, bis maximal -30 m. Himandhoo Thila, Tamala Thila und Hakuraa Express setzen auf Kanalströmung, Mantas und Haie. Barracuda Giri, Banana Reef und Mushimasmigili Marine Reserve ergänzen die Reise mit Barrakudas, Riffleben und Grauen Riffhaien; Barracuda Giri und Mushimasmigili reichen jeweils bis maximal -30 m.

Hafza Thila →
Max. Tiefe · 35 m

Maya Thila →

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Aquarium →

Coral Gardens →

Turtle Reef →
Max. Tiefe · 22 m

Hanifaru Bay →

Malhoos Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Himandhoo Thila →

Tamala Thila →

Hakuraa Express →

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Thunfischen, Adlerrochen, Napoleon-Lippfischen, Füsilieren, Mantas, Grauen Riffhaien, Weißspitzenriffhaien, Schildkröten, Muränen und großen Stachelmakrelen. Das ist kein einzelner Höhepunkt, sondern das Grundrauschen der Malediven: Fischschwärme über dem Riff, ein Hai an der Kante, ein Adlerrochen im Blau. Für bestimmte Tiere lohnt die gezielte Fahrt. Hanifaru Bay ist der Ort für Riffmantas und möglicherweise Walhaie; bei den Mantas kann man dort das Zyklon-Fressverhalten beobachten. Die Schildkröte mit grünem Panzer und der Gaterin gehören zu Turtle Reef. Ein Leopardhai ist nur für Aquarium verzeichnet, eine Languste für Hakuraa Express. Barracuda Giri ist der einzige Platz dieser Route mit Groupern und Anthias. Am Banana Reef wird eine Anemone genannt, am Tamala Thila eine Garnele. Kudarah Thila ist der einzige verzeichnete Platz für einen Frogfish. Begegnungen bleiben Begegnungen, auch wenn die Plätze gute Gründe liefern.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchcrew umfasst einen PADI-Tauchlehrer und mindestens drei Guides auf der Dhoni; insgesamt kümmern sich 13 Crewmitglieder um Schiff, Gäste und Tauchbetrieb. Die Bordsprache ist Englisch. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing, danach tauchen alle im Buddy-System. Wer allein anreist, wird einem Buddy zugeteilt. Ausbildungen sind an Bord möglich, darunter Nitrox, Open Water, Advanced Open Water und weitere Spezialkurse; die konkreten Voraussetzungen klärt der Tauchlehrer. Ein Review bemängelte bei anspruchsvolleren Strömungstauchgängen eine Gruppe von sechs Gästen pro Guide als etwas groß, obwohl die Betreuung insgesamt als gut und sicher beschrieben wurde. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk, Mobiltelefone und Satellitentelefone gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt. Die Organisation ist damit auf klare Briefings, Buddy-Disziplin und die Unterstützung der Dhoni angewiesen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchleben spielt sich auf der eigenen 18 Meter langen Dhoni ab. Sie nimmt die Taucher zu den Plätzen, bleibt während der Safari die Arbeitsplattform und holt die Gruppen dort ab, wo sie auftauchen. Zwei Bauer-Hochdruckkompressoren gehören zur Anlage. Zur Verfügung stehen 11,5- und 13,5-Liter-Flaschen; DIN-Flaschen und INT-Adapter sind an Bord, 15-Liter-Stahlflaschen können gemietet werden. Nitrox ist kostenlos verfügbar, üblicherweise mit 32 Prozent, wenn der Guide vorher informiert wird. Blei und Gürtel sowie eine Boje pro Buddy-Team gehören zur Ausstattung. Leihausrüstung muss vorab gebucht werden; genannt werden unter anderem Atemregler, BCD, Computer, Neoprenanzug, Maske, Schnorchel und Flossen. Für Nachttauchgänge gibt es Lampen gegen Gebühr. Kameras haben eine eigene Spülmöglichkeit und Ladestation. Das Schiff selbst hat ein Tauchdeck mit Plattform, die nasse Arbeit bleibt aber sinnvollerweise auf der Dhoni.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Sonnendecks und die Außenlounges. Wer Schatten braucht, findet einen Platz abseits der Sonne; wer nach dem Tauchgang trocknen und den Horizont behalten möchte, geht nach oben. Der Jacuzzi ist eine Option für ruhige Liegezeiten, nicht während der Fahrt oder bei rauer See. Bei Überfahrten bleibt Zeit für ein Buch, Musik, Gespräche oder einfach den Blick auf die Atolle. Der Salon bietet Sitzplätze, WLAN und eine Ladestation für Kameras und andere Geräte; die Kameraausrüstung kann separat gespült werden. Je nach Reise gehören auch Landgänge, Angeln, Strand-Barbecues oder Wassersport dazu. Die Felicity verlangt nicht, jede Pause zu verplanen. Das ist nach einem Strömungstauchgang oft der bessere Luxus.
Ein Tag an Bord
Der erste Tag beginnt mit dem Boarding am frühen Nachmittag, Kennenlernen, Briefing und dem Einrichten der Ausrüstung. Danach folgt die lange Überfahrt zum ersten Gebiet und der Check-Tauchgang. An den Tauchtagen kommt das Wecken vor dem ersten Licht, ein kleines Frühstück aus Kaffee, Tee und Toast, dann Briefing und erster Tauchgang. Nach dem normalen Frühstück folgt der zweite Tauchgang am späten Vormittag, nach dem Mittagessen der dritte am Nachmittag. Tee und Snacks liegen zwischen dem dritten Tauchgang und dem Abendessen. Insgesamt sind rund 17 Tauchgänge pro Woche vorgesehen; je nach Route werden zwei bis drei, auf den detaillierten Abläufen meist drei Tauchgänge am Tag angeboten. Nachttauchgänge sind eingeschlossen und verschieben den Abend entsprechend. Während die Flaschen gefüllt werden oder das Schiff zwischen den Atollen fährt, wechseln sich Schlaf, Essen, Sonnendeck und Salon ab. Am letzten Tag gibt es Frühstück, Check-out und den Flughafentransfer.
Was man an Bord isst
Drei gekochte Mahlzeiten und Snacks halten den Tag zwischen Briefing, Tauchgang und Oberflächenpause zusammen. Gegessen wird als Buffet, mit westlichen und lokalen Gerichten; vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher bekannt sind. Frühstück folgt auf den ersten Tauchgang, das Mittagessen liegt in der längeren Pause, am Abend kommt ein vollständiges Essen statt eines schnellen Imbisses. Dazu gibt es Wasser, Tee und Kaffee. Bier, Wein, Cocktails und andere Getränke sind an Bord erhältlich, aber nicht Teil der kostenlosen Getränke. Das Essen muss bei einer Tauchsafari mehr können als gut aussehen: Es muss nach dem Aufstehen leicht genug sein, nach dem zweiten Tauchgang satt machen und abends noch Energie für ein Gespräch oder einen Nachttauchgang lassen. Auf der Felicity wird diese Versorgung als Buffet und mit drei Mahlzeiten am Tag organisiert.
Die Nächte auf See
Nach dem letzten Gespräch im Salon wird es in den Kabinen ruhig genug, um den Tag ausklingen zu lassen. Die Unterdeckkabinen sind die praktischere Wahl für Reisende, die hauptsächlich schlafen wollen; die Sea-View-Kabinen auf Haupt- und Oberdeck bringen mehr Außenbezug in die Nacht. Alle Kabinen haben Klimaanlage und ein eigenes Bad. Warmes Wasser ist vorhanden, aber nur begrenzt: kurze Duschen gehören zum Bordleben. Die Kabinen werden täglich gereinigt, Handtücher und Bettwäsche werden alle drei Tage gewechselt. Wer von der Koje aus das Meer sehen möchte, sollte die Kabinenkategorie bewusst wählen, statt nur nach dem Bett zu entscheiden. Nach einer Nachtfahrt oder einem frühen Briefing ist das Entscheidende nicht dekorativer Luxus, sondern dass die Kabine dunkel, kühl und schnell erreichbar ist. Genau dafür ist die Felicity gebaut.
Kabinen, Unterdeck
Kabinen, Hauptdeck
Kabinen Meerblick, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reisen starten und enden in Malé, mit An- und Abreise über den Flughafen MLE. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff und zurück ist eingeschlossen. Am ersten Tag geht man ungefähr am frühen Nachmittag an Bord; am Abreisetag erfolgt der Check-out mit Transfer zum Flughafen zwischen 08:00 und 09:00. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit ein verspäteter Flug nicht direkt den Boardingtag belastet.
Decksplan
- Baujahr
- 2021
- Länge
- 39 m
- Breite
- 10 m
- Maximale Passagierzahl
- 26
- Anzahl Kabinen
- 13
- Anzahl Badezimmer
- 13
- Motoren
- 720-PS-Dieselmotor Doosan Daewoo
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 1
- Webseite
- maldivesafari.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.


