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Tauchsafaris · Bahamas

All Star Cat Ppalu – kleine Bahamas-Safari mit großen Begegnungen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Cat Ppalu fährt siebentägige Rundreisen ab und bis Nassau mit sechs Nächten an Bord.
  • Auf der Route liegen flache Korallenriffe, Wracks, Blue Holes, Steilwände und Haiplätze.
  • Bis zu neunzehn Tauchgänge in den Exuma Cays gehören zu den veröffentlichten Höhepunkten.
  • Das Schiff nimmt auch Nichttaucher und Schnorchler mit und bietet Kajaks sowie Stand-up-Paddleboards.

Die Einladung

Die Cat Ppalu ist für Taucher, die in einer Woche möglichst unterschiedliche Seiten der Bahamas sehen wollen: Haie vor Andros, Tarpons an den Abacos, Wracks bei Nassau und die große Wand am Tongue of the Ocean. Sie ist kein schwimmendes Resort mit weitläufigen Rückzugsorten, sondern ein überschaubares Tauchsafarischiff, auf dem die Reise vom Tauchdeck aus gedacht ist. Wer morgens ins Wasser will, nach dem Auftauchen direkt wieder an seine Ausrüstung möchte und abends lieber über den nächsten Tauchplatz als über eine Hotelbar spricht, sucht hier an der richtigen Stelle. Dazu kommen Landgänge, Kajaks und Stand-up-Paddleboards für die Stunden, in denen die Flossen Pause haben.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Cat Ppalu wie ein Schiff, das für kurze Wege gebaut wurde. Vom Kai aus sieht man kein anonymes Kreuzfahrtschiff, sondern ein niedriges, handliches Arbeitsboot mit klar erkennbarem Tauchbereich. An Bord liegt alles näher beieinander: Salon, Kabinen, Außenterrasse und Plattform sind ohne lange Wege erreichbar. Das passt zu einer Safari, bei der man nicht zwischen den Tauchgängen über ein großes Schiff wandert, sondern bald wieder am eigenen Platz sitzt, seine Flasche prüft und den Blick auf das Wasser richtet. Die überschaubare Größe bringt auch Nähe mit sich. Nach kurzer Zeit kennt man die anderen Taucher und weiß, wer gern vorne ins Wasser geht, wer jede Muräne fotografiert und wer beim Briefing schon den nächsten Hai im Kopf hat.

Die Stimmung an Bord

Die Cat Ppalu lebt von einer kleinen, gemischten Gruppe und einer Crew, die den Ablauf nicht unnötig kompliziert macht. Die Crew wird deutlich stärker bewertet als das Schiff selbst; das ist eine ehrliche Einordnung. Der Rumpf und die Ausstattung sind nicht der Grund, warum man sich an diese Woche erinnert. Der Grund sind die Menschen, die Essen, Tauchbetrieb und Ausflüge zusammenhalten und dabei nah genug an der Gruppe bleiben. Nach ein paar Tagen werden aus den Namen an den Kabinentüren feste Tauchpartner und aus einzelnen Erlebnissen gemeinsame Geschichten. Abends sitzt man im Salon oder draußen, zeigt Bilder, spricht über Haie und Wracks und merkt, dass eine Woche auf einem kleinen Boot schnell vertraut wird.

Die Tauchplätze

Die Reise startet und endet in Nassau und dauert sieben Tage mit sechs Nächten. Veröffentlicht sind bis zu neunzehn Tauchgänge in den Exuma Cays; je nach Route liegen zusätzlich Plätze bei Nassau, Andros und den Abacos. The Shark Emporium Shark Dive führt vor Andros in eine kontrollierte Begegnung mit karibischen Riffhaien. The Original Tarpon Dive an den Abacos liegt maximal fünfzehn Meter tief und führt direkt an ein Korallenriff mit Tarpons. Wall Dives am Tongue of the Ocean fallen von zwölf Metern bis maximal eintausendachthundertneunundzwanzig Meter ab. Steel Forest bei Nassau verbindet drei Wracks und reicht bis maximal dreiunddreißig Meter. The Lost Hole ist ein kreisförmiges Blue Hole bis maximal sechzig Meter. Coral Caverns liegt maximal fünfzehn Meter tief; dort kann der berühmte Caypso Grouper gefüttert werden. San Jacinto, The Catacombs und Horse Shoe Reef bleiben flach bei maximal zwölf Metern. Valley of the Sponges und Grouper Alley gehen bis maximal siebenundzwanzig Meter, The Ledge bis dreißig Meter, Coral Canyons bis siebzehn Meter und The Coral Gardens bis vierundzwanzig Meter.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an mehreren Plätzen Zackenbarsche, Meeresschildkröten, Papageifische und Adlerrochen. Das sind die Tiere, die den Charakter der Bahamas-Riffe vielerorts bestimmen: große Körper zwischen Korallen, Schildkröten über dem Riff und Schwärme, die über Sandkanälen und Korallenköpfen ziehen. Für bestimmte Begegnungen lohnt der Weg zu einem bestimmten Platz. Ein karibischer Riffhai wird am The Shark Emporium Shark Dive gesucht, ein riesiger Zackenbarsch in Grouper Alley. Dort können auch Langusten, Kaiserfische, Rochen und Schnapper auftauchen. Steel Forest ist der Platz für eine mögliche Grüne Meeresschildkröte. In Coral Canyons gehören Barrakudas und Stachelmakrelen zu den besonderen Beobachtungen. Weichkorallen findet man an The Ledge, Gorgonien an The Coral Gardens und eine Grüne Muräne am Wrack der San Jacinto. Tarpons konzentrieren sich auf den gleichnamigen Tauchplatz an den Abacos.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und verbindet lokale mit internationaler Erfahrung. Sie übernimmt die Briefings, ordnet die Tauchgänge und hält den Betrieb auf dem Deck zusammen. Eine feste Zahl von Guides, ein Verhältnis pro Tauchgruppe und einzelne Qualifikationen sind nicht angegeben; ebenso wenig ein verbindlich gefordertes Ausbildungsniveau oder eine Mindestzahl geloggter Tauchgänge. Tauchkurse und Brevetierungen können an Bord angeboten werden, wenn sie für die Reise organisiert werden. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS, Radar, Sonar, Ortungssender, Rettungsboote, Schwimmwesten und Feuerlöschausrüstung bereit. Das ist die Grundlage für eine Safari, bei der der Weg zum Wasser kurz ist, die Abläufe aber trotzdem klar bleiben müssen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck hat eine eigene Plattform, Flaschen- und Ausrüstungsbereiche sowie Spülbecken für die Tauchausrüstung. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen bereit, sodass Salz und Sand nicht mit in den Salon wandern. DIN-Adapter sind vorhanden. Zur Ausrüstung gehören Flaschen und Gewichtssystem; Angaben zu Flaschenmaterial und Flaschenvolumen sind nicht ausgewiesen. Leihmaterial kann auf Wunsch organisiert werden, konkrete Marken werden nicht genannt. Nitrox ist für diese Bahamas-Reise als optionale Leistung vorgesehen; Einzelheiten zur Mischung und zur Fülltechnik sind nicht angegeben. Ein aufblasbares Beiboot bringt Taucher zu den Tauchplätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Wer fotografiert, bekommt mit Kameratisch, separatem Spülbecken und Luftversorgung die wichtigen Handgriffe am richtigen Ort.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrasse und die offenen Bereiche des Schiffs. Wer Schatten braucht, findet einen Platz drinnen oder unter freiem Himmel; wer noch nicht wieder sitzen möchte, kann sich mit Kajak oder Stand-up-Paddleboard aufs Wasser begeben. Auch Angeln und Landgänge gehören zu den möglichen Pausen. Die Fahrt selbst ist Teil des Tages: Während das Schiff den nächsten Abschnitt der Bahamas ansteuert, trocknet die Ausrüstung, die Fotos werden gesichtet und die Gespräche werden leiser. Für Nichttaucher gibt es genug, um einen Reisetag nicht nur am Rand des Tauchbetriebs zu verbringen. Für Taucher bleibt die beste Beschäftigung oft schlicht das Warten auf den nächsten Sprung.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Gang aufs Tauchdeck, nicht mit einem langen Frühstück im Bett. Danach wechseln sich Tauchgänge, Essen, Oberflächenpause und die Fahrt zum nächsten Platz ab. Die Snacks stehen über den Tag bereit, während Frühstück, Mittag- und Abendessen die größeren Pausen markieren. An den Tauchplätzen wird die Gruppe eingewiesen, die Ausrüstung geht auf die Plattform und das Beiboot bringt die Taucher dorthin, wo der Einstieg sinnvoll ist. Zwischen den Sprüngen trocknen die Sachen, Kameras werden gespült und die Erlebnisse des vorherigen Tauchgangs sortiert. Ein Nachmittag kann auch für einen Landgang, Kajak oder Stand-up-Paddleboard frei bleiben. Wenn ein Nachttauchgang im Programm liegt, verändert sich der Rhythmus spürbar: Das Deck wird ruhiger, die Taschenlampen kommen heraus und nach dem Auftauchen wartet der Salon auf die letzte Mahlzeit des Tages.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet mit Buffetgerichten und verbindet westliche Küche mit lokalen Einflüssen. Frühstück, Mittag- und Abendessen werden durch Snacks über den Tag ergänzt, was bei mehreren Tauchgängen mehr bedeutet als bloße Bequemlichkeit: Nach dem Auftauchen muss niemand lange auf die nächste Mahlzeit warten. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke sind an Bord vorhanden; Bier gibt es ebenfalls. Der Esstisch wird in dieser Woche zum Treffpunkt zwischen den Tauchgängen. Man kommt noch mit Salz auf der Haut, reicht die Schüssel weiter und bespricht nicht nur, was man gesehen hat, sondern auch, wer beim nächsten Sprung mit wem ins Wasser geht.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen auf dem Hauptdeck, als Doppel- oder Zweibettkabine. Kabinen mit Meerblick gehören zum Angebot; der Platz bleibt dabei eher zweckmäßig als großzügig. Das ist kein Schiff, auf dem man den Tag im Zimmer verbringt. Die Koje ist der Ort für Schlaf, Logbuch und das kurze Ausstrecken zwischen zwei Tauchtagen. Im Salon gibt es einen klimatisierten Innenraum, draußen eine Terrasse für die letzte Runde an der Luft. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte sich bewusst sein, dass eine kompakte Tauchsafari kein stilles Hotel ist: Wasser, Bewegung und der Betrieb an Bord gehören zur Nacht. Dafür liegt das Tauchdeck am nächsten Morgen direkt vor der Tür.

Doppelkabinen

Zweibettkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Cat Ppalu startet und endet in Nassau auf den Bahamas. Ein Flughafentransfer kann als zusätzliche Leistung organisiert werden; die genaue Abwicklung wird vor der Reise mitgeteilt. Wer aus Europa oder einer anderen Zeitzone anreist, sollte einen Tag früher in Nassau eintreffen. Das lässt Luft für Flugverspätungen und macht das Einsteigen entspannter.

Decksplan

Baujahr
1984
Jahr der Renovierung
2018
Länge
20 m
Breite
9 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
6
Anzahl Badezimmer
2
Motoren
2 Isuzu C240 67 PS
Reisegeschwindigkeit
5 Knoten
Beiboote
1 Schlauchboot von 3,7 m
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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