Sunchaser Scuba
★ 4,9/5 (191 Bewertungen)
4,9 km entfernt Luftlinie
Britische Jungferninseln · Karibik
Korallenbögen, Gartenmuränen, Wracks und karibische Fischschwärme prägen die Bootstauchgänge rund um Peter Island und die angrenzenden Inseln.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Peter Island ist vor allem ein ruhiger Inselstandort für Bootstauchgänge im Süden der British Virgin Islands. Unter Wasser reichen die Eindrücke von den Grotten und Korallenbögen am Mountain Point bis zu den Wracks der Wreck Alley. Wer weiter hinausfährt, erreicht Riffe und Passagen rund um benachbarte Inseln. Das Erlebnis entsteht daher aus der Verbindung von abgeschiedenem Inselaufenthalt, kurzen Bootsfahrten und karibischen Unterwasserlandschaften – nicht aus einer dicht an Land liegenden Tauchinfrastruktur.
Die Tauchplätze zeigen unterschiedliche Formen: Alice In Wonderland lebt von massiven Korallenstrukturen bis 26 Meter, Mountain Point von Grotten, Bögen und ausgehöhlten Korallenköpfen. The Aquarium bleibt mit elf Metern flach und eignet sich gut für einen ruhigen zweiten Tauchgang. An The Invisibles ragt ein Pinnacle bis nahe an die Oberfläche; dort können kräftige Strömungen auftreten. Auch an der RMS Rhone ist die Strömung vor allem am tieferen Bug variabel und teils stark. Wreck Alley wird dagegen als ruhig beschrieben und erleichtert die Orientierung zwischen den Wracks. Die Sicht ist nicht für alle Plätze einheitlich angegeben, an Wreck Alley jedoch konstant gut. Die Ausfahrten erfolgen überwiegend mit dem Boot, meist mit zwei oder drei Tauchgängen am Tag. Nitrox kann dabei die Planung wiederholter Tauchgänge angenehmer machen.
An den Riffen und Wracks begegnen Taucher Großen Barrakudas, Papageifischen, Kaiserfischen, Schnappern und Hummern. In Wreck Alley liegen Stachelrochen zwischen den Wracks, während ausgedehnte Felder von Gartenmuränen den Boden beleben. Dip ’N’ Scrub führt an Korallensäulen vorbei, an denen Schwärme von Kreol-Schnappern stehen; gelegentlich werden dort auch Ammenhaie gesehen. An den flacheren Plätzen ziehen Köderfischschwärme Räuber wie Makrelen und Tarpons an. Grand Central Station ergänzt das regionale Programm mit Meeresschildkröten und Goliath-Zackenbarschen in einem Höhlensystem. Ein festes saisonales Tierfenster ist für diese Arten nicht ausgewiesen. Dezember und Januar sind vor allem wegen des geringeren Niederschlags interessant, nicht wegen einer belegten Wanderung bestimmter Tiere.
Die messbar trockenste Zeit liegt von Dezember bis Januar. Weniger Niederschlag erleichtert in diesem Zeitraum die Planung der Bootstage und verringert das Risiko, dass Ausfahrten durch wechselhaftes Wetter umgestellt werden müssen. Eine besondere Sichtweiten- oder Strömungssaison lässt sich daraus nicht ableiten; die Bedingungen bleiben von Platz zu Platz verschieden. Wer Peter Island besucht, sollte deshalb nicht nur nach Kalenderdaten planen, sondern auch freie Tage für wetterabhängige Insel- und Bootsausflüge lassen.
Diese Küste ist Sargassum-Anlandungen ausgesetzt, deren Ausmaß von Jahr zu Jahr stark schwankt. Mehr dazu im Kasten „Sargassum-Warnung“ auf dieser Seite.
Peter Island richtet sich grundsätzlich an alle Ausbildungsstufen. The Aquarium, Mountain Point, Diamond Reef und Lee Bay bieten flache, geschützte Profile für Einsteiger. Für The Invisibles, Shark Point bei Scrub Island und den tieferen Bereich der RMS Rhone sind dagegen Erfahrung mit Strömung und ein entsprechendes Advanced-Niveau sinnvoll. Das CMAS- oder VDST-Brevet sollte dem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechen. Nitrox ist kein Pflichtbrevet, aber bei mehreren Bootstauchgängen ein nützlicher Zusatz.
Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Anreise zunächst per internationalem Flug in die Region der British Virgin Islands oder auf eine benachbarte Insel. Der letzte Abschnitt nach Peter Island erfolgt zwingend auf dem Seeweg: Je nach Ausgangspunkt sind Fähre, Wassertaxi oder eine organisierte Bootstransferverbindung einzuplanen. Peter Island besitzt keinen eigenständigen Straßen- oder Luftzugang. Deshalb sollten Flugankunft, Fährzeiten und die Abholung am jeweiligen Anleger vor der Reise aufeinander abgestimmt werden. Auch die Tauchfahrten beginnen nicht automatisch direkt vor der Unterkunft, sondern hängen vom Hafen und vom Boot des gebuchten Ausflugs ab. Wer von einer Nachbarinsel anreist, braucht entsprechend zusätzliche Zeit für die maritime Verbindung.
Peter Island sollte nicht als eigenständiger Tauchstützpunkt mit spontan verfügbarem Tagesprogramm eingeplant werden. Vor der Buchung ist zu klären, von welcher Insel und welchem Hafen die Ausfahrten tatsächlich starten. Eine Unterkunft mit erleichtertem Bootstransfer kann mehrere private Seeverbindungen vermeiden. Für die Tauchtage empfiehlt sich ein flexibler Ablauf: Der Reiz liegt im Wechsel zwischen Peter Island und den benachbarten Inseln, nicht in einem festen Programm direkt vor der Tür. The Invisibles und Shark Point gehören in erfahrene Hände, während The Aquarium oder Mountain Point als ruhigere Alternativen für den zweiten Tauchgang dienen können. Bei mehreren Ausfahrten mit zwei oder drei Tauchgängen ist Nitrox praktisch, sofern es angeboten wird. Wer die RMS Rhone einplant, sollte die Strömung am tieferen Bug ernst nehmen. Die Erwartung an eine dichte Infrastruktur auf der Insel führt dagegen leicht zu unnötigen Wartezeiten.
Ein Aufenthalt auf Peter Island verbindet ruhige Inseltage mit regionalen Bootsausfahrten. Zwischen den Tauchgängen bleiben Strand, Küstennavigation und nicht motorisierte Wassersportarten. Für begleitende Nichttaucher ist das Umfeld geeignet, wenn Erholung und Aktivitäten auf dem Wasser wichtiger sind als ein umfangreiches Landprogramm. Sinnvoll ist eine Reiseplanung, die den Transfer- und Tauchtagen ausreichend Spielraum lässt und Peter Island als Teil eines Inselaufenthalts versteht.
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich helfe dir bei Reisezielen, Regionen und Ländern.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.