Tauchsafaris · Kroatien
Vranjak I, das Arbeitsschiff für die Wracks der Adria
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Vranjak I ist auf Tauchreisen gebaut und verbindet Vis, Kornati und die Wracks der mittleren Adria.
- Das Schiff bietet zwei Tauchgänge pro Tag und einen Nachttauchgang pro Woche.
- An Bord stehen Stahlflaschen, Nitrox und technische Gase für Advanced Nitrox und Trimix zur Verfügung.
- Die Vis/Kornati-Route richtet sich an erfahrene Taucher und dauert acht Tage und sieben Nächte.
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Die Einladung
Die Vranjak I ist kein Schiff für eine beliebige Küstenfahrt. Sie ist für Taucher gebaut, die von Sukošan hinaus zu den Wracks und Wänden der mittleren Adria wollen, besonders rund um Vis. Dort zählt nicht nur klares Wasser, sondern die Bereitschaft, mit Wetter, Tiefe und anspruchsvollen Tauchplätzen umzugehen. Die Route ist für Advanced Scuba Diver ausgelegt und kann technische Tauchgänge mit Advanced Nitrox oder Trimix aufnehmen. Wer lieber jeden Tag flache Buchten, lange Landgänge und ein festes Programm hätte, findet passendere Schiffe. Wer dagegen morgens über ein Briefing zu einem historischen Wrack spricht und abends im Hafen von Vis oder Komiža sitzt, ist hier richtig.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Vranjak I zweckmäßig und klar auf den Tauchbetrieb ausgerichtet. Der Stahlrumpf, die breite Arbeitsfläche am Heck und die Tauchplattform sagen mehr über das Schiff als jedes Dekor: Hier soll Ausrüstung funktionieren, Flaschen sollen bereitstehen und der Weg ins Wasser kurz bleiben. Im klimatisierten Salon gibt es einen geschützten Platz für Essen, Briefings und die Stunden, in denen die Sonne auf dem Oberdeck zu stark wird. Die Vranjak I wurde 2012 gebaut und gehört damit nicht zu den alten Holzschiffen, deren Charakter aus Jahrzehnten auf See kommt. Ihr Charakter entsteht aus der praktischen Aufteilung und dem täglichen Tauchbetrieb.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen Taucher mit sehr unterschiedlicher Erfahrung aufeinander, doch für die Vis-Route braucht jeder ein solides Fundament. Nach dem ersten Tag werden Plätze und mögliche Änderungen gemeinsam mit Kapitän und Guide besprochen. Genau das ist bei einer offenen Insel wie Vis wichtig, denn Südwind und Tramontana können aus einem geplanten Wracktauchgang schnell eine andere Entscheidung machen. Die Crew spricht Englisch und Deutsch und bleibt im Tagesablauf nah an den Tauchern, nicht nur beim Briefing. Nach dem letzten Tauchgang sitzen die Gäste im Salon oder an Deck, später erzählt man im Hafen weiter, was unter Wasser zu sehen war. Eine Woche auf der Vranjak I verbindet dadurch Arbeitsrhythmus und Gemeinschaft, ohne aus jedem Abend ein Programm machen zu müssen.
Die Tauchplätze
Die Vis/Kornati-Route führt von Sukošan über die Inselwelt der mittleren Adria bis nach Vis und kann mit Kornati verbunden werden. Für Vis sind acht Tage und sieben Nächte vorgesehen. Rund um Vis und Komiža stehen die Wracks Vassilios T und Tetti auf dem Programm, dazu kommen die Felsformation Volići und die Insel Host mit ihren historischen Spuren unter Wasser. Die Route ist nicht als lockere Abfolge flacher Riffe gedacht: Mehrere Plätze verlangen Erfahrung, saubere Planung und eine Entscheidung, die zum Wetter und zur Gruppe passt. Wenn Vis wegen Seegang nicht erreichbar oder nicht tauchbar ist, kann die Route auf South Tour oder Kornati ausweichen. Gerade diese Beweglichkeit gehört zum Charakter der Reise.
Routen, Termine und Preise
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Die, die euch ins Wasser bringen
Das Verhältnis von Dive Guides zu Tauchern liegt bei 1 zu 10. Die Guides sprechen Englisch und Deutsch; Briefings und die Auswahl der Tauchplätze werden mit Kapitän und Tauchguide abgestimmt. Vorausgesetzt werden mindestens 40 Tauchgänge sowie AOWD oder eine gleichwertige Ausbildung. Die Vranjak I nimmt auch technische Programme auf, darunter Nitrox, Advanced Nitrox, Trimix, Wrack- und Rebreather-Ausbildung. An Bord können je nach Instructor außerdem Kurse für CCR, Sidemount, Twinset, Cave und technische Tiefe stattfinden. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung gehören zur Sicherheitsausstattung. Die Route verlangt eigenständige Taucher, besonders dort, wo Wracks auf größere Tiefe führen und Gasplanung nicht nebenbei erledigt wird.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist mit festen Sitzen, Boxen für die Ausrüstung und einer Plattform für den Einstieg ausgestattet. Die Vranjak I führt 12-Liter-Stahlflaschen, außerdem stehen 15-Liter-Stahlflaschen, 11-Liter-Aluminiumflaschen und Twinsets zur Verfügung. Die Flaschen haben Doppel-DIN-Anschlüsse, Adapter für INT- oder Yoke-Atemregler sind vorhanden. Für die Füllstation arbeiten drei Bauer-Kompressoren an Bord. Nitrox ist verfügbar, die Membrananlage unterstützt Advanced Nitrox sowie die Aufbereitung von Helium und Sauerstoff für Trimix. Leihausrüstung und Nitrox sind Zusatzleistungen. Das Beiboot ist ein 5,3 Meter langes Arimar mit 50-PS-Außenbordmotor. Es bringt Taucher zu den Plätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Oberdeck, die Sonnenliegen und den klimatisierten Salon. Wer nicht schlafen will, sitzt mit einem Kaffee im Schatten, trocknet Handschuhe und Haube oder schaut hinaus, während die Vranjak I zum nächsten Platz läuft. Der Salon hat einen Barbereich, einen Fernseher und Unterhaltungsmöglichkeiten, bleibt aber vor allem ein kühler Raum für Briefings und Ruhe. In den Häfen von Vis und Komiža verschiebt sich die Pause an Land. Bei schlechtem Wetter kann die Route angepasst werden, statt die Mannschaft an einen starren Ablauf zu binden.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, sobald Schiff, Wetter und Platz zusammenpassen. Danach folgen Frühstück, Oberdeck oder Salon und die Fahrt zum nächsten Abschnitt der Route. Der zweite Tauchgang liegt im weiteren Tagesablauf, das Mittagessen wird um 12:30 serviert, das Abendessen um 19:00. Auf der Reise ist ein Nachttauchgang pro Woche vorgesehen. Dazwischen bleibt Zeit, Ausrüstung zu spülen, Logbücher zu ergänzen, an Deck zu liegen oder im Salon der Klimaanlage zu entkommen. An manchen Tagen liegt die Vranjak I in Vis oder Komiža, an anderen entscheidet die Wetterlage, ob sie weiterfährt oder einen geschützteren Platz anläuft. Der Ablauf bleibt dadurch tauchorientiert, aber nicht starr.
Was man an Bord isst
An den regulären Tagen beginnt das Frühstück um 08:00, das Mittagessen folgt um 12:30, das Abendessen um 19:00. Mittags gibt es Suppe, Hauptgericht und Salat, abends Hauptgericht und Salat; Desserts und kalte Beilagen kommen mehrmals pro Woche dazu. Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte. Glutenfreie und laktosefreie Mahlzeiten können bei rechtzeitiger Anmeldung vorbereitet werden, auch auf Fisch und Meeresfrüchte kann Rücksicht genommen werden. Vegetarische und vegane Speisen sind als Beilagen zum Hauptgericht vorgesehen. Nach zwei Tauchgängen am Tag ist der Tisch kein Nebenschauplatz: Er ist der Punkt, an dem die Gruppe wieder zusammenkommt und die Sichtungen des Vormittags weitergehen.
Die Nächte auf See
Die zehn klimatisierten Doppelkabinen haben eigene Dusche und Toilette. Die Betten sind als Twin-Betten angelegt, einige Kabinen liegen im unteren Bereich, weitere sind vom Hauptdeck oder über den Salon erreichbar. Das ist kein schwimmendes Hotel mit großzügigen Suiten, sondern ein sauber geordneter Rückzugsort nach dem Tauchgang. Entscheidend ist die Klimaanlage, besonders nach einem langen Tag in Neopren. Unterwegs bleibt die Kabine der ruhige Teil des Schiffes, während Salon, Deck und Tauchplattform den größeren Teil des Bordlebens tragen. Die Fenster der unteren Kabinen bieten Meerblick und müssen geschlossen bleiben; Frischluft kommt über die Lüftung.
Standard-Kabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise beginnt und endet in Sukošan, etwa 15 Kilometer südlich von Zadar. Der Check-in ist am Samstag ab 13:00 möglich, das Schiff fährt um 15:00 in Richtung Kukljica auf Ugljan. Transfers vom Flughafen Zadar nach Sukošan sind möglich, werden aber nicht als Bestandteil der Reise geführt. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht den Einstieg gefährden.
- Baujahr
- 2012
- Länge
- 27 m
- Breite
- 7 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Motoren
- 2 × MAN D 2866 LXE 40 mit 360 PS
- Beiboote
- Arimar von 5,3 m mit Evinrude-Außenbordmotor mit 50 PS
- Webseite
- vranjak.hr ↗
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