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Moorea · Französisch-Polynesien · Pazifik

Max. Tiefe · 20 m

The Rays' Corridor, Moorea: Drifttauchen in der Lagunenpassage

Ein natürlicher Korridor zwischen Riff und Ozean, in dem große Schwärme von Gebirgshaien und Rochen durch die Gezeitenströmung ziehen.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Regelmäßige Sichtungen von Gebirgshaien in Formation
  • Vielfältige Haiarten wie Weißspitzen-Riffhaie
  • Klassisches Drifttauchen durch Gezeitenströmung
  • Gute Sichtweiten von bis zu 30 Metern
  • Flaches Profil zwischen 2 und 20 Metern
  • Reichhaltige Riffgemeinschaft mit vielen Fischarten

The Rays' Corridor der Tauchplatz im Überblick

The Rays' Corridor ist ein markanter Lagunenkanal, der sich unmittelbar vor dem Barriereriff an der Nordseite von Moorea erstreckt. Er fungiert als natürlicher Korridor, durch den das Wasser bei den Gezeitenwechseln zwischen dem offenen Ozean und der Lagune zirkuliert. Die Topographie ist geprägt von einem sanft abfallenden, weißen Sandboden, der von Korallenstöcken und niedrigen Riffstrukturen unterbrochen wird. Diese Formationen bieten den Bewohnern des Riffs Schutz und strukturieren den Kanal. Die Lage zwischen den Navigationsbojen am Eingang zur Opunohu Bay macht den Platz zu einem zentralen Punkt für Tauchgänge in diesem Gebiet.

Das Tauchprofil ist als Drift-Tauchgang konzipiert, bei dem die Bewegung des Wassers den Weg vorgibt. Je nach Gezeitenstand und Wellengang kann die Strömung von sanft bis hin zu einer deutlichen Geschwindigkeit variieren. In der Mitte des Kanals ist der Fluss meist am stärksten, während er in der Nähe der Lagune oder während der Gezeitenruhe deutlich nachlässt. Ein Abstieg beginnt meist in flacheren Bereichen und führt entlang der sanften Hänge in die tieferen Zonen des Korridors. Taucher sollten darauf vorbereitet sein, sich treiben zu lassen und die Orientierung anhand der Korallenformationen zu behalten.

Der Name des Platzes ist Programm, da er für seine regelmäßigen Begegnungen mit Gebirgshaien (Mobula alfredi) bekannt ist. Es ist nicht ungewöhnlich, ganze Formationen oder Gruppen dieser Tiere zu sehen, die in Formation durch den Kanal ziehen. Diese Tiere nutzen die Strömung, um mit minimalem Energieaufwand zu gleiten, was den Tauchern die Möglichkeit gibt, sie über längere Zeit zu beobachten. Die Sichtbarkeit dieser Tiere hängt stark vom Zeitpunkt der Gezeiten ab, doch der Korridor bleibt ein verlässlicher Ort für diese Beobachtungen.

Neben den Rochen ist die Fauna des Korridors reich an verschiedenen Haiarten, die sich oft in den sandigen Vertiefungen oder unter den Überhängen ausruhen. Du wirst hier regelmäßig auf Weißspitzen-Riffhaie (Triaenodon obesus), Schwarzkepten-Riffhaie (Carcharhinus limbatus) und Graue Riffhaie (Carcharhinus amblyrhynchos) treffen. Diese Tiere nutzen die Struktur des Kanals als Ruhezone zwischen ihren Jagdphasen. Die Anwesenheit der Haie ist ein fester Bestandteil des Ökosystems dieses Kanals und sorgt für eine dynamische Unterwasserwelt.

Das Riffleben in den Korallenstöcken ist farbenfroh und dicht besiedelt. Du findest eine Vielzahl von Rifffischen wie Kaiserfische (Pomacanthidae), Drückerfische (Chaetodontidae) und verschiedene Arten von Doktorfischen (Acanthuridae). Auch Papageienfische und Anemonenfische sind Teil des Bildes. Kleinere Bewohner wie Trompetenfische, Kornettfische und verschiedene Arten von Kugelfischen ergänzen das Bild der lokalen Artenvielfalt. Die Korallenriffe selbst sind gesund und bieten zahlreiche kleine Nischen und Höhlen für Moränen und andere bodenbewohnende Tiere.

Die Sichtweite in diesem Bereich ist meist sehr gut und liegt zwischen 12 und 30 Metern, was die Beobachtung der pelagischen Besucher erleichtert. Das Licht in den flachen Bereichen des Kanals ist intensiv, was die Farben der Riffbewohner besonders hervorhebt. Durch die Tiefe von nur 2 bis 20 Metern bleibt das gesamte Erlebnis hell und übersichtlich. Dies macht den Korridor zu einem Ort, an dem man sowohl die Details des Riffs als auch die großen Bewegungen im offenen Wasser beobachten kann.

Ein besonderer Aspekt des Standorts ist die saisonale Dynamik der Umgebung. Während die Begegnungen mit den Rochen das ganze Jahr über möglich sind, ziehen zwischen Juli und Oktober saisonal Buckelwale in der Nähe des offenen Blauen vorbei. Obwohl sie meist tiefer im offenen Wasser bleiben, kann ihre Präsenz die Atmosphäre des gesamten Gebiets beeinflussen. Die beste Zeit für Tauchgänge in diesem Bereich ist von März bis November, da hier die Sichtweiten stabiler und die Bedingungen insgesamt vorhersehbarer sind.

Logistisch ist der Zugang sehr unkompliziert, da die meisten Tauchbasen an der Nordküste von Moorea nur etwa 5 bis 7 Minuten Fahrt benötigen. Je nach Anbieter gibt es zwei Varianten: Entweder wird der Tauchgang ruhiger in der Lagune durchgeführt oder als vollwertiger Drift-Tauchgang durch den Hauptkanal. Bei der Drift-Variante erfolgt das Auffahren des Bootes oft durch das Treibenlassen im Strom, wobei der Pickup unterhalb der Strömung stattfinden kann. Dies erfordert eine gute Koordination zwischen Taucher und Bootsteam.

Tauchen in The Rays' Corridor: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tiefe liegt zwischen 2 und 20 Metern. Erforderlich ist das Open Water Level, wobei Erfahrung mit Drifttauchgängen in Lagunenkanälen von Vorteil ist. Die Strömung ist moderat, kann aber je nach Gezeitenstand im Hauptkanal schnell werden. Die Sichtweite beträgt zwischen 12 und 30 Metern. Die beste Reisezeit ist von März bis November.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

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