Deutsch
DivingDeal.com

Französisch-Polynesien · Pazifik

Tauchen Bora Bora: Riffwände und sanfte Lagunen

Riffmantas bei Anau, Zitatoren und Zackenbarben im Türkisblau der Lagune oder Haifischbegegnungen an den Außenwänden.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Manta-Reinigungstation bei Anau
  • Zitronenhaie an der Tevanui-Passage
  • Korallengärten im flachen Lagunenbereich
  • Drift-Tauchgänge an den Außenriffen
  • Große Raubfische im offenen Blauwasser
  • Kontrast zwischen Lagune und Ozean

Überblick

Bora Bora ist ein klassisches Reiseziel für Taucher, die eine Mischung aus entspanntem Lagunentauchen und dynamischeren Erlebnissen am Außenriff suchen. Der Atoll-Charakter prägt die gesamte Unterwasserwelt: Während du in der geschützten Lagune bei viel Sichtweite und minimaler Strömung zwischen Korallengärten und Sandbänken gleitest, bieten die Passagen zum offenen Ozean hin ein ganz anderes, intensiveres Erlebnis. Es ist ein Ort, an dem die Ruhe des Laguns und die Kraft des Pazifiks unmittelbar aufeinanderprallen.

Tauchen vor Ort

Das Tauchgebiet lässt sich grob in zwei Zonen unterteilen. In der Lagune dominieren flache Riffe und sandige Plateaus, die ideal für entspannte Tauchgänge bei geringer Tiefe sind. Hier ist die Sicht oft hervorragend, solange der Wind ruhig bleibt. Sobald du jedoch die Passagen wie die Tevanui-Passage oder die Außenwände an Tapu ansteuerst, verändert sich alles. Hier treffen die Gezeiten auf die offene See, was zu spürbaren Strömungen führt, die das Tauchen zu einem echten Drift-Erlebnis machen. Die Topographie reicht von sanften Korallengärten bis hin zu steilen Abgründen und Canyon-Strukturen, die von Gorgonien und Schwämmen bewachsen sind. Die Sichtweite ist im Trockenzeit-Bereich zwischen 20 und 30 Metern, kann aber bei starkem Regen durch Schwebstoffe aus der Küste kurzzeitig sinken.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

Die Bewohner der Lagune und des Riffs sind vielfältig. Besonders die Mantas an ihrem Reinigungsplatz bei Anau ziehen Taucher an, da sie hier regelmäßig und zuverlässig zu finden sind. Im flacheren Bereich triffst du auf eine bunte Mischung aus Papageifischen, Kaiserfischen und verschiedenen Riffhaien. Wer es wilder mag, sucht die Zackenbarben und Zitronenhaie an den Außenwänden auf. Die Sicht auf große Raubfische wie Thunfische oder große Barrakudas ist vor allem an den exponierten Plätzen am Riffsaum gegeben, wo der Austausch mit dem offenen Ozean stattfindet.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für deine Tauchgänge ist von Mai bis Oktober. In dieser Trockenzeit ist das Meer ruhig und die Sichtweite unter Wasser ist mit 20 bis 30 Metern ideal für die Lagunen-Tauchgänge. Die Regenzeit von November bis März ist zwar wärmer, bringt aber häufige Schauer und Sturmflauten mit sich, die durch Sedimenteintrag die Sichtweite reduzieren können. Für die Beobachtung von Mantas ist die Zeit zwischen Juni und November besonders vielversprechend, da die Tiere dort eine hohe Aktivität zeigen.

Erforderliches Niveau

Du findest hier etwas für jedes Level. Anfänger finden in den flachen, geschützten Korallengärten der Lagune einen sicheren Rahmen. Für anspruchsvollere Taucher mit Advanced-Zertifizierung bieten die Drift-Tauchgänge an der Tevanui-Passage oder die Begegnungen mit Haien am Außenriff genau das richtige Maß an Herausforderung. Wer die Tiefen und Strömungen am Außenriff sicher beherrscht, wird die Blue-Water-Erlebnisse vor allem genießen können.

Vor Ort

Die Anreise nach Bora Bora erfordert etwas Planung. Von Europa aus musst du erst eine lange Reise nach Tahiti (Papeete) in Kauf nehmen. Von dort aus gelangst du per Inlandsflug nach Bora Bora. Da es keine direkte Straßenverbindung zu den Nachbarinseln gibt, bist du auf Inlandsflüge angewiesen. Vor Ort ist die Logistik stark vom Wasser geprägt: Da die meisten Unterkünfte auf den Motus (kleinen Inseln) liegen, erfolgt der Transfer zu den Tauchzentren meist per Boot. Du solltest die Flugkapazitäten und Gepäckbestimmungen für deine Tauchausrüstung bei den Inlandsflügen frühzeitig prüfen.

Tipps von Ortskundigen

Plan die Begegnungen mit den Mantas bei Anau nicht für nur einen einzigen Tauchgang ein; die Tiere sind zwar zuverlässig, aber ein zweiter Versuch erhöht deine Chancen erheblich. Wenn du die Haie bei Tapu oder in der Tevanui-Passage sehen willst, achte auf den Gezeitenwechsel: Das Eintauchen bei einsetzender Flut verbessert oft die Sicht und bringt die Raubfische in die Nähe des Riffs. Sei vorsichtig, wenn du an die Außenwände gehst: Unterschätze niemals die Strömung an der Passage; hier ist eine gute Tarierung und Erfahrung mit Drift-Tauchgängen essenziell. Ein wichtiger Hinweis für die Reiseplanung: Achte darauf, dass dein Tauchprogramm die geschützte Zone Popora Rahui respektiert; das Befahren oder Betauchen dieser Reserve ist streng verboten und wird von den lokalen Behörden streng überwacht. Für Fotografen ist der frühe Morgen ideal, um das geschäftige Treiben der Ausflugsschiffe zu umgehen und das weiche Licht vor der Mittagssonne zu nutzen.

Den Aufenthalt planen

Ein Aufenthalt von 7 bis 10 Tagen ist ideal, um die Vielfalt zu erleben. So hast du genügend Zeit für eine Mischung aus entspannten Lagunentauchgängen, intensiven Drift-Tauchgängen am Riff und freien Tagen für die restliche Inselwelt wie Wanderungen oder Bootstouren. Ein statischer Aufenthalt in einem Hotel bietet dir die nötige Flexibilité, um flexibel auf Wetterlage oder Strömung zu reagieren.

Eine Frage zu diesem Reiseziel?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich helfe dir bei Reisezielen, Regionen und Ländern.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Karte der Hotels, Tauchplätze und Tauchbasen in Bora Bora

Tauchbasen in Bora Bora

Hotels in Bora Bora

Setzen Sie Ihre Erkundung fort