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Tauchsafaris · Ägypten

Red Sea Aggressor IV – komfortabel tauchen, weit draußen bleiben

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Red Sea Aggressor IV verbindet ein auf das Tauchen ausgelegtes Schiff mit klimatisierten Kabinen und viel Platz nach dem Tauchgang.
  • Nitrox mit 32 Prozent ist für zertifizierte Nitrox-Taucher verfügbar.
  • Die Route lebt von Offshore-Riffen, Steilwänden, Großfisch und mehreren historischen Wracks.
  • Die Crew spricht Englisch; besonders die Organisation der Tauchgruppen und das Rotationssystem werden geschätzt.

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Die Einladung

Dieses Schiff passt zu Tauchern, die eine Woche nicht in einem Hotel verbringen, sondern möglichst dicht an den Riffen leben wollen. Die Red Sea Aggressor IV setzt auf komfortables Wohnen, eine Küche mit westlichen und lokalen Gerichten und einen Tauchbetrieb, der die Gruppen sauber durch den Tag führt. Gerade die Kombination zählt: Nach einem anspruchsvollen Riff wie Elphinstone wartet kein langer Transfer an Land, sondern das eigene Schiff, die nächste Mahlzeit und der nächste Tauchgang. Wer Großfisch, Steilwände und abgelegene Plätze sucht, findet hier eine passende Basis. Wer dagegen ein kleines, persönliches Boot mit wenigen Mitreisenden erwartet, sollte die Größe im Blick behalten. Das Schiff nimmt bis zu 26 Gäste auf. Dafür gibt es zwei Whirlpools, klimatisierte Aufenthaltsräume und Kabinen mit Meerblick. Die Reise ist weniger Expedition auf einem einfachen Taucherboot als eine gut organisierte Tauchwoche mit Komfort.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Red Sea Aggressor IV wie ein Schiff, das für lange Tauchreisen gebaut wurde und nicht nur als Unterkunft dient. Der Weg führt vom Kai in einen klimatisierten Salon, hinaus auf die Terrasse und weiter zum Tauchbereich, wo sich der Tagesablauf bald von selbst erklärt. Es gibt genug verschiedene Orte, um nach dem Tauchgang nicht im Weg zu stehen: drinnen Ruhe, draußen Luft und Wasser, dazu die Möglichkeit, sich im Whirlpool niederzulassen. Die Wege an Bord bleiben überschaubar, was bei einer Tauchwoche wichtiger ist als repräsentative Größe. Man läuft nicht ständig zwischen Hotelbereichen und Tauchbetrieb hin und her. Alles liegt in derselben Welt. Die technische Ausstattung ist modern genug für einen komfortablen Aufenthalt, ohne dass das Schiff den Eindruck eines schwimmenden Resorts erzeugt. Man kommt an, verstaut seine Sachen und weiß bald, wo Flasche, Handtuch und Kaffee hingehören.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Gruppe nicht erst beim Abendessen, sondern schon bei der ersten Einteilung. Die Crew strukturiert die Tauchgruppen und arbeitet mit einem Rotationssystem, das besonders positiv auffällt. Das nimmt dem Tag einen Teil der üblichen Unruhe: Man weiß, mit wem man ins Wasser geht und wann die nächste Gruppe an der Reihe ist. Die Guides sind nicht bloß beim Briefing sichtbar. Bei Tauchgängen direkt vom Schiff ist mindestens ein Crewmitglied im Wasser und kann unterstützen, fotografieren, filmen oder beim Finden kleiner Tiere helfen. Trotzdem wird der Tauchgang nicht bevormundet; die Gäste müssen dem Guide unter Wasser nicht folgen. Abends bleibt Raum für Gespräche, Videos und Fischbestimmung. Die Crew ist lokal und international zusammengesetzt und spricht Englisch. Nach einigen Tagen kennt man nicht nur die Namen der Mitreisenden, sondern auch ihre bevorzugte Flasche, ihr Tempo beim Anrödeln und die Geschichten, die nach dem Auftauchen immer wieder beginnen.

Die Tauchplätze

Die verzeichneten Abfahrten führen entweder zu Brothers, Daedalus und Elphinstone oder zu St. Johns und Daedalus; beide Varianten dauern acht Tage und sieben Nächte und starten sowie enden in Marsa Alam. Elphinstone reicht bis 60 Meter und steht für Offshore-Wände und Begegnungen mit großen Pelagiern. Marsa Mubarak liegt bis 25 Meter und führt über Seegraswiesen, in denen ein Dugong auftauchen kann. Das House Reef reicht bis 40 Meter, verbindet Korallengärten mit möglichen Nachttauchbegegnungen und ist der einzige Platz dieser Route mit Hippocampen. Shaab Alam geht bis 30 Meter und verbindet Wracks, Höhlen und Korallengärten. Bei Brothers reicht das Profil bis 85 Meter; dort zählen Topografie, Korallen und Haie. Die Numidia ist ein 150 Meter langes, seit 1901 bewachsenes Dampfschiff und reicht bis 80 Meter. Abu Galawa Kebir liegt bis 18 Meter am Wrack der Tien Hsing, Abu Galawa Soghayar an einem Segelboot mit Glasfischschwarm. Shaab Umm Gamar reicht bis 40 Meter, Shaab Claudio bis 25 Meter und Habili Ali ist für riesige Gorgonien und Haie bekannt. Zabargad bleibt der abgelegene Inselriff-Platz dieser Auswahl.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Delphine, Barrakudas und Meeresschildkröten. Auch Napoleonfische, Muränen, Riffhaie und Nacktschnecken gehören zu den Tieren, nach denen sich der Blick im Riff fast automatisch richtet. Mit etwas Glück ziehen Mantas und Thunfische vorbei, während Weichkorallen die Wände und Vorsprünge beleben. Dugongs sind an mehreren Plätzen möglich, aber nicht planbar. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen oft in genau einer Begegnung: An Elphinstone werden Schwarzspitzen- und Tigerhaie sowie Füsiliere genannt. Marsa Mubarak ist der Platz für Grüne Meeresschildkröten und Demoisellen. Brothers bringt große Gorgonien und Anemonen zusammen. Shaab Umm Gamar ist der Ort für Gaterine, Fledermausfische und Krokodilfische. In Abu Galawa Soghayar lebt das Wrack im Schwarm der Glasfische. Shaab Claudio kann mit Drückerfischen überraschen. Ein Hippocamp wartet nicht auf jeden Taucher. Genau deshalb bleibt der Blick unter Wasser offen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Jeder Tauchgang beginnt mit einem ausführlichen Briefing. Darin bekommt die Gruppe die Informationen, die sie für den jeweiligen Platz braucht; bei ausgewählten Riffen kann ein Crewmitglied zusätzlich zu bestimmten Punkten führen. Die Tauchgänge finden als Buddy-Team mit zwei oder drei Personen statt. Ein Guide gilt dabei nicht automatisch als persönlicher Buddy, außer wenn nur ein Gast und ein Mitarbeiter gemeinsam tauchen. Bei Tauchgängen direkt vom Schiff ist mindestens ein Mitarbeiter im Wasser und bietet Unterstützung, Fotografie, Video und Hilfe bei der Suche nach Kleintieren. Die Crew überwacht den Tauchgang jedoch nicht lückenlos, und niemand muss unter Wasser hinter ihr bleiben. Die Organisation ist damit klar geführt, lässt erfahrenen Tauchern aber ihre Eigenständigkeit. Die Guides und Tauchlehrer sprechen Englisch. An Bord können unter anderem Nitrox, Navigation, Tarierung, Tieftauchen, Wracktauchen, Fischbestimmung und Unterwasserfotografie als Ausbildungen angeboten werden. Eine bestimmte Mindestzahl an Tauchgängen oder eine feste Guidezahl ist nicht angegeben.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Die Red Sea Aggressor IV ist auf klassisches Buddy-Tauchen mit einer einzelnen Flasche ausgelegt. Zur Verfügung stehen 80-Kubikfuß-Flaschen mit K-Ventil; die Flaschen können auch mit DIN-Reglern genutzt werden, da das Schiff beide Anschlüsse unterstützt. Größere Flaschen mit 100 Kubikfuß beziehungsweise 15 Litern können angefragt werden, sind aber nicht garantiert und werden nach Verfügbarkeit vergeben. Sidemount ist nur mit einer einzelnen Flasche möglich. Nitrox ist verfügbar und wird mit 32 Prozent gemischt; zertifizierte Nitrox-Taucher können es für die Tauchgänge nutzen, während ein Nitrox-Kurs an Bord ebenfalls angeboten wird. Leihausrüstung ist möglich, konkrete Marken sind nicht genannt. Das Schiff verfügt über eine Tauchplattform, die den Einstieg und das Zurückkommen an Bord bündelt. Angaben zu Kompressor, Füllstation, Kameratisch, Spülbecken, Beibooten, warmer Dusche am Tauchdeck oder einem Rückholsystem liegen nicht vor. Unterwasserscooter und ähnliche elektrische Geräte sind nicht zugelassen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrasse und die Außenbereiche. Wer Ruhe braucht, zieht sich in den klimatisierten Innenraum zurück; wer den Kopf frei bekommen will, bleibt draußen, schaut auf das Wasser oder lässt die Ausrüstung für eine Weile Ausrüstung sein. Die beiden Whirlpools sind kein Ersatz für einen Tauchgang, aber ein guter Ort für die Stunden danach, wenn die Beine müde und die Gespräche langsam werden. Bei einer Überfahrt wird aus der Pause ein eigener Teil der Reise: kein Hafen, kein Bus, kein Landgang, nur das Schiff und die Strecke zum nächsten Riff. Audio- und Video-Unterhaltung steht für den Abend bereit. Viel wichtiger bleibt jedoch der einfache Ablauf auf dem Achterdeck: Handtuch nehmen, etwas trinken, essen, den nächsten Tauchplatz besprechen und die Stunden nicht mit Programm füllen müssen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing, bevor die erste Gruppe ins Wasser geht. Danach folgen Tauchgang, Rückkehr auf die Plattform, etwas zu trinken und die nächste Mahlzeit, während die Crew die Gruppen weiter durch den Ablauf führt. Wer direkt vom Schiff taucht, kann dabei auf Unterstützung eines Mitarbeiters im Wasser treffen, ohne einem fest vorgegebenen Guide folgen zu müssen. Zwischen den Einstiegen wechseln sich Essen, Duschen, Ruhe und der Blick auf die Strecke zum nächsten Riff ab. Während der Fahrt wird aus dem Tauchdeck für kurze Zeit ein Aufenthaltsort. Nach dem letzten Tauchgang bleibt Zeit für den Salon, die Terrasse oder den Whirlpool. Am Abend kommen Audio- und Video-Unterhaltung, Gespräche und die Nachbereitung des Tages zusammen. Ein genauer Stundenplan ist nicht festgelegt. Das Entscheidende ist die Reihenfolge: Briefing, Wasser, Essen, Pause, wieder Wasser. Wer nachts taucht, bekommt dafür ein eigenes Briefing und einen anderen Blick auf denselben Riffabschnitt.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet nicht nur mit einem festen internationalen Standard. Auf dem Speiseplan stehen westliche und lokale Küche, Vollpension und auf Wunsch Gerichte à la carte. Dazu kommen Snacks zwischen den Tauchgängen, Kaffee und Tee, Wasser und alkoholfreie Getränke; Bier ist an Bord erhältlich. Für eine Woche mit mehreren Tauchgängen am Tag ist der Esstisch ein Teil der Tauchorganisation. Frühstück und Mahlzeiten müssen nicht zelebriert werden, sie müssen zur richtigen Zeit bereitstehen, sättigen und den Körper wieder auf den nächsten Einstieg bringen. Genau hier liegt die Stärke der Verpflegung: Reisende bewerten sie besonders hoch, und die Küche wird nicht als Nebensache erlebt. Abends darf es dann mehr sein als ein schneller Teller. Die Mischung aus lokaler Küche und vertrauten Gerichten nimmt der Reise nichts von ihrem Charakter, verhindert aber, dass nach mehreren Tagen nur noch der Blick auf die nächste Mahlzeit zählt.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen auf dem Haupt- oder Oberdeck statt. Die Kategorien heißen Master Stateroom und Deluxe Stateroom; gemeinsam haben sie ein eigenes Bad und eine große Fensterfront. Das ist nach einem langen Tauchtag mehr als eine hübsche Beschreibung: Tageslicht, Meerblick und eine Tür, die sich schließen lässt, machen den Unterschied zwischen einer brauchbaren Koje und einem Rückzugsort aus. Der Salon und die Innenräume sind klimatisiert, sodass die Kabine nicht der einzige Platz bleibt, an dem man sich vor Wärme oder feuchter Ausrüstung zurückziehen kann. Abends verschwinden die meisten Dinge schnell in ihren Taschen. Was bleibt, ist der Blick hinaus, das gleichmäßige Arbeiten des Schiffes und die Gewissheit, am nächsten Morgen ohne Hotelwechsel wieder am Tauchplatz aufzuwachen. Die Kabinen sind nicht der Grund für die Reise. Sie sorgen dafür, dass der Grund der Reise nicht an Schlafmangel scheitert.

Master-Kabinen

Deluxe-Kabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichneten Abfahrten der Red Sea Aggressor IV starten und enden in Marsa Alam. Angeboten werden Routen mit acht Tagen und sieben Nächten. Transferdetails vom Flughafen oder aus einem Hotel sind nicht angegeben. Wer die Reise entspannt beginnen will, reist am besten einen Tag vorher an.

Decksplan

Länge
35,1 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
13
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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