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Tauchsafaris · Ägypten

Tempest – die kleine Holzjacht für den Roten Norden

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Tempest ist eine hölzerne Tauchsafari-Jacht für höchstens zwölf Gäste.
  • Sechs klimatisierte Twin-Kabinen liegen auf dem Unterdeck und haben jeweils ein eigenes Bad.
  • Das geräumige Tauchdeck besitzt individuelle Ausrüstungsboxen und ein Nitrox-Membransystem.
  • Salon, Bar und schattiges Sonnendeck bieten Platz für Pausen zwischen den Tauchgängen.

Die Einladung

Die Tempest ist für Taucher, die keine große Safari-Plattform suchen, sondern ein kleineres Schiff mit persönlicherem Rahmen. Zwölf Gäste sind genug für eine richtige Gruppe und wenig genug, dass man sich an Bord nicht aus dem Weg geht. Die hölzerne Jacht fährt im nördlichen Roten Meer, mit Routen zu Namen wie SS Thistlegorm, Abu Nuhas und Tiran Reef. Ihr Reiz liegt nicht in einer langen Liste von Extras, sondern in der Verbindung aus überschaubarer Größe, brauchbarem Tauchdeck und ruhigen Rückzugsorten. Wer zwischen den Tauchgängen einen komfortablen Salon oder ein schattiges Sonnendeck schätzt, findet hier mehr als nur eine Schlafstelle über dem Riff.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Tempest wie ein Schiff, nicht wie ein schwimmendes Hotel. Der hölzerne Rumpf gibt ihr einen wärmeren, persönlicheren Charakter als die großen Stahlschiffe der Flotte. An Bord führt der Weg schnell dorthin, wo die Reise ihren Sinn bekommt: zum Tauchdeck, zu den Ausrüstungsboxen und zum Beiboot. Danach geht es in den klimatisierten Salon oder nach oben in den offenen Bereich mit Schatten und Seeluft. Die Wege bleiben überschaubar. Man sieht, wer gerade sein Jacket vorbereitet, wer noch beim Kaffee sitzt und wer bereits auf das Briefing wartet. Genau diese Nähe ist die Stärke der Tempest.

Die Stimmung an Bord

Die Tempest richtet sich an eine kleine, gemischte Gruppe. Einzelreisende können eine Kabine teilen, und auch eine komplette Charter ist möglich. Dadurch kann sich die Atmosphäre je nach Reise deutlich verändern: Bei einer Familien- oder Freundesgruppe bleibt das Schiff unter sich, bei gemischter Belegung entstehen die üblichen Bekanntschaften einer Tauchsafari. Die Crew gehört dauerhaft zum Team der Flotte; an Bord wird Arabisch und Englisch gesprochen. Abends braucht es hier kein großes Programm. Der Tag liefert genug Gesprächsstoff: ein Wrack, ein Tier im Sand, ein Tauchgang, der länger nachwirkt.

Die Tauchplätze

Die Tempest fährt im nördlichen Roten Meer. Zu den genannten Zielen gehören die SS Thistlegorm, Abu Nuhas und Tiran Reef. Das verspricht unterschiedliche Tauchgänge: ein historisches Wrack, die Riffe rund um Abu Nuhas und die Riffszenerie bei Tiran. Exakte Tiefen, einzelne Tauchplatznamen innerhalb dieser Gebiete und Fahrtdauern sind für diese Route nicht festgelegt. Deshalb lässt sich hier kein seriöser Tiefenplan versprechen. Wer wegen eines bestimmten Wracks oder Riffs an Bord geht, sollte die konkrete Safari vor der Abfahrt mit dem Veranstalter abgleichen. Die Stärke der Route liegt in der Auswahl bekannter nördlicher Rotmeer-Ziele, nicht in einem austauschbaren Hausriffprogramm.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Arabisch und Englisch und gehört dauerhaft zum Tornado-Marine-Team. Das bringt vertraute Abläufe und eingespielte Zusammenarbeit an Bord, sagt aber nichts über eine feste Zahl von Guides oder das Verhältnis in den Tauchgruppen aus. Auch Qualifikationen, geforderte Mindestzahlen an Tauchgängen und der genaue Ablauf der Briefings sind nicht festgelegt. Für die Sicherheit sind Rettungsmittel, Feuerlöschausrüstung und ein Erste-Hilfe-Kit vorgesehen; die Flotte arbeitet mit eigenen Sicherheitsprotokollen. Wer ein bestimmtes Betreuungsverhältnis, eine Ausbildung an Bord oder besondere Notfallausrüstung braucht, sollte das vor der Buchung direkt klären.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf zügige Abläufe ausgelegt und bietet jedem Taucher eine eigene Ausrüstungsbox. Gefüllt wird mit zwei K14-plus-Kompressoren. Ein Nitrox-Membransystem ist vorhanden; Nitrox steht zertifizierten Tauchern gegen Aufpreis zur Verfügung. Flaschenvolumen und Flaschenmaterial sind hier nicht angegeben, deshalb sollte man sich darauf nicht blind verlassen. DIN-Adapter sind an Bord. Nach dem Tauchgang stehen Spülmöglichkeiten und warme Duschen bereit. Ins Wasser geht es über die Beiboote, darunter ein 4,8 Meter langes Zodiac. Ausrüstungsverleih wird nicht angeboten. Rebreather-Unterstützung ist vorhanden, technisches Tauchen gehört jedoch nicht zum vorgesehenen Profil.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei Bereiche. Im klimatisierten Salon kann man essen, reden oder fernsehen; oben gibt es Liegen und schattige Sitzplätze für die Stunden, in denen die Sonne zu stark wird. Wer lieber draußen bleibt, findet im offenen Salon Luft und Blick über das Rote Meer. Die Tempest bietet damit keine riesige Poollandschaft und keinen separaten Wellnessbereich. Sie bietet Plätze, an denen man Handtuch, Logbuch und Getränk ablegt und den nächsten Tauchgang aus dem Kopf bekommt. Auf einer kleinen Jacht reicht das oft völlig.

Was man an Bord isst

An Bord kommen westliche und lokale Gerichte auf den Tisch, meist in Buffetform. Dazu gibt es warme und kalte alkoholfreie Getränke, alkoholische Getränke und Snacks über den Tag verteilt. Das passt zu einer Tauchsafari besser als ein aufwendiges Restaurantkonzept: Man nimmt sich, was man nach dem Tauchgang braucht, und sitzt wieder bei der Gruppe. Der Tisch ist dabei mehr als eine Mahlzeit. Nach dem Auftauchen werden Sichtungen verglichen, Ausrüstung besprochen und die nächste Wasserzeit erwartet. Die Küche hält den Tag zusammen, ohne ihn zu verlangsamen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Twin-Kabinen auf dem Unterdeck. Jede hat ein eigenes Bad mit Dusche, Stauraum im Schrank, Ablagen und zusätzlichen Platz unter dem Bett. Das ist praktisch für eine Woche, in der nasse Ausrüstung und persönliche Dinge sonst schnell im Weg liegen. Der Salon und das Sonnendeck gehören nachts denjenigen, die noch reden oder in die Dunkelheit hinausschauen möchten. Wer absolute Stille erwartet, sollte bedenken, dass eine hölzerne Jacht auf See arbeitet und Maschinen an Bord nie vollständig verschwinden. Dafür liegt die Kabine abseits des Tagesbetriebs und bietet einen festen Rückzugsort.

Zweibettkoje

Länge
27 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
6
Motoren
2 × 400 PS Daewoo
Beiboote
4,8 m Zodiac
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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