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Tauchsafaris · Ägypten

Topaz – moderne Plattform für lange Rote-Meer-Tage

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Topaz ist ein 2024 gebautes Tauchsafarischiff für Routen im ägyptischen Roten Meer.
  • Das Tauchprogramm umfasst je nach Reiseverlauf unter anderem die Brother Islands, Daedalus, Elphinstone, Tiran und die nördlichen Wracks.
  • Nitrox, Nachttauchgänge, zwei Beiboote und ein schattiges Tauchdeck gehören zum Bordkonzept.
  • Die Bewertungen liegen bei 10,0 für Crew, Verpflegung und Tauchen sowie bei 9,0 für Schiff und Preis-Leistung.

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Die Einladung

Die Topaz richtet sich an Taucher, die im Roten Meer nicht zwischen Offshore-Riffen, Wracks und Sinai-Wänden wählen wollen. Je nach Abfahrt führt die Reise zu den Brother Islands, nach Daedalus und Elphinstone oder nach Tiran, Dahab und zu den nördlichen Wracks. Das Schiff ist dafür gebaut, die Tauchgänge in den Mittelpunkt zu stellen: Nitrox ist frei verfügbar, Nachttauchgänge gehören zum Programm, und die Transfers zu den Riffen laufen über zwei Beiboote. Wer nach einem neuen Schiff mit viel Tauchzeit, kurzen Abläufen an Bord und einer Route mit großen Namen sucht, findet hier eine klare Ausrichtung. Die Rückmeldungen passen dazu: Besonders Tauchen, Verpflegung und Crew werden sehr hoch bewertet.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Topaz wie ein Schiff, das seine Aufgabe ohne Umwege erfüllt: klare Linien, große Außenflächen und ein Aufbau, der eher nach Tauchsafari als nach schwimmendem Resort aussieht. Auf dem Weg vom Kai zum Tauchdeck liegen die wichtigen Bereiche nah beieinander. Niemand muss lange mit voller Ausrüstung durch schmale Gänge suchen. Der Eindruck ist modern und ordentlich, nicht nostalgisch. Das passt zu einer Reise, auf der morgens die Flaschen vorbereitet werden und später wieder alles für den nächsten Sprung ins Wasser bereitsteht. Im Salon und auf den Außenflächen verteilt sich die Gruppe, ohne dass das Schiff seinen Zweck aus den Augen verliert. Die Topaz will nicht mit Geschichte beeindrucken. Sie will hinaus zu den Riffen.

Die Stimmung an Bord

Die Topaz wird von einer lokalen Crew geführt, die mehrere Sprachen spricht: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch. An Bord entsteht die Nähe nicht durch Animation, sondern durch den gemeinsamen Ablauf. Dieselben Menschen reichen morgens die Ausrüstung an, fahren die Taucher zum Riff, holen sie nach dem Auftauchen wieder ab und wissen bald, wer seine Flosse immer verkehrt herum abstellt. Die Rückmeldungen zeichnen ein deutliches Bild: Die Crew wird mit 10,0 bewertet, die Guides gelten als freundlich und ihre Briefings als sehr gut. Dazu kommt eine Küche, die denselben hohen Wert erhält. Abends sitzt die Gruppe nicht lange getrennt. Wer tagsüber gemeinsam im Blau hing, findet am Tisch schnell ein gemeinsames Thema. Das ist der Teil einer Safari, an den man sich später oft genauer erinnert als an die Kabine.

Die Tauchplätze

Die Routen dauern acht Tage und sieben Nächte und starten je nach Reise in Hurghada oder Port Ghalib. Die BDE-Route verbindet die Brother Islands, Daedalus und Elphinstone: isolierte Riffe, steile Wände und die Chance auf pelagische Begegnungen; Daedalus reicht bis -40m, Elphinstone bis -60m. Im Norden führen Varianten zu Shaab El Erg, den Wracks und Tiran. Shaab El Erg ist ein Riff mit möglicher Delfinbegegnung, während Shaab Ruhr Umm Gamar bis -40m drei Wracks mit Riffhaien, Muränen und großen Zackenbarschen verbindet. Dahab bringt eine andere Geometrie: Ras Abu Galum fällt bis -80m ab, der Canyon de Dahab bis -54m in eine enge geologische Spalte, und das Blue Hole reicht bis -130m. Für ruhigere, flachere Tauchgänge stehen Shaab Sabina bis -14m, The Islands bis -18m, Three Pools bis -30m und Lighthouse bis -30m auf dem Programm. Die genaue Auswahl folgt der gebuchten Abfahrt.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen Taucher häufig Meeresschildkröten, Barrakudas, Muränen, Napoleons, Zackenbarschen, Makrelen, Anthias, Tintenfischen und Rochen. An den Riffen ziehen Schwärme vorbei, während Muränen und Skorpionfische in Spalten sitzen; an geeigneten Wänden und Außenriffen kann Großfisch im Blau erscheinen. Elphinstone ist der Platz für den ozeanischen Weißspitzenhai, den Schwarzspitzenhai und mögliche Walhaie; auch Tigerhaie und Labriden sind dort als besondere Beobachtungen verzeichnet. Das Blue Hole ist der einzige genannte Platz für den Weißspitzenriffhai und den Drückerfisch. Shaab Sabina steht für Hartkorallen und Demoisellen in flacherem Wasser, Lighthouse für Garnelen und das mögliche Seepferdchen. Die Tiere sind kein Bestellzettel. Gerade an den Außenriffen entscheidet die Strömung darüber, wer aus dem Blau auftaucht.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides sprechen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch. Ihre Aufgabe beginnt nicht erst am Schlauchboot: Vor dem Einstieg erklären sie den Platz, die Strömung und die Rückkehr zum Beiboot; die Briefings werden von Reisenden ausdrücklich als gut bewertet. Die Gruppen werden für die jeweiligen Bedingungen organisiert, während die beiden Beiboote den Ablauf an der Oberfläche entlasten. Die konkrete Mindestqualifikation und die verlangte Zahl geloggter Tauchgänge hängen vom gebuchten Reiseverlauf ab; anspruchsvolle Offshore-Routen richten sich an erfahrene Taucher. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung stehen für Notfälle bereit, dazu Radar, Sonar, GPS, Funk und eine Notfunkbake. Ein Defibrillator wird nicht genannt. Ausbildungen, private Guides und zusätzliche Leistungen können angeboten werden, sind aber nicht automatisch Bestandteil jeder Reise.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist beschattet und auf Taucher ausgelegt, mit persönlichen Arbeitsplätzen, Flaschenträgern, Spülbecken und einer Plattform zum Ein- und Ausstieg. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist für zertifizierte Taucher kostenlos verfügbar; Sidemount ist mit einer Flasche möglich. Welche Flaschengrößen und welches Material an der jeweiligen Abfahrt bereitstehen, sollte vor dem Einsteigen geklärt werden, denn die technische Ausstattung nennt dafür keine genaue Angabe. Leihausrüstung ist möglich, wird aber nicht als Standard vorausgesetzt. Zwei Beiboote bringen die Tauchgruppen zum Riff und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Das spart an strömungsreichen Plätzen lange Rückwege zum Schiff. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets und die üblichen Navigations- und Funkmittel sind an Bord.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattigen und sonnigen Außenflächen, den klimatisierten Salon und die Terrasse. Der Whirlpool bietet einen Platz für die müden Beine, während die Bibliothek und der Audio- und Videobereich eher für die Stunden taugen, in denen niemand mehr über den nächsten Tauchgang sprechen möchte. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und ein separates Spülbecken; Bilder können also sortiert werden, ohne dass die übrige Ausrüstung dazwischenliegt. Wer lieber nichts plant, nimmt sich einen Platz an Deck und beobachtet, wie das Wasser hinter dem Schiff ausläuft. Massage, Wäscheservice und weitere Angebote sind möglich, aber nicht automatisch Teil jedes Tages. Die beste Pause bleibt oft die einfache: Handtuch, Schatten, etwas zu trinken und genug Zeit, um wieder klar zu werden.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Einstieg, danach folgt der nächste Gang an die Oberfläche, Essen, Trinken und die kurze Zeit, in der die Ausrüstung wieder bereitgemacht wird. Die Mahlzeiten schieben sich zwischen die Tauchgänge, nicht umgekehrt. Während das Schiff zum nächsten Riff fährt, wird geschlafen, fotografiert oder einfach im Schatten gesessen. Je nach Reiseverlauf sind mehrere Tauchgänge pro Tag und mindestens ein bis zwei Nachttauchgänge pro Reise vorgesehen. Ein Nachttauchgang verändert den Blick auf dieselbe Stelle: Tagsüber offene Korallen zeigen dann Muränen, Krustentiere und jagende Räuber. Feste Uhrzeiten für Wecken, Briefings und Mahlzeiten sind nicht angegeben; deshalb lässt sich der Ablauf besser als Reihenfolge beschreiben. Wasser, Rückkehr zum Schiff, Oberflächenpause, Essen, nächstes Briefing. Dann wieder Flasche auf den Rücken.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Vollpension, mit Buffet, westlichen und lokalen Gerichten, Snacks über den Tag und alkoholfreien Getränken. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; Bier und Wein gibt es an Bord, Wein auch zum Abendessen. Nach dem ersten Tauchgang braucht niemand lange auf den Teller zu warten, und genau das zählt bei einem Tag mit wiederholtem Einstieg ins Wasser: Essen muss verfügbar sein, sättigen und darf den Ablauf nicht unnötig verlängern. Die Küche wird von Reisenden besonders hoch bewertet, mit schmackhaften Gerichten statt bloßer Standardverpflegung. Am Tisch treffen sich die Tauchgruppen wieder, vergleichen Sichtungen und reichen die Bilder des letzten Tauchgangs herum. Auf einem Safarischiff ist die Mahlzeit kein Restaurantbesuch. Sie ist die kurze gemeinsame Pause, bevor jemand wieder nach seiner Flasche sieht.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad statt. Zur Wahl stehen Standard-Suiten auf dem Main Deck, weitere Suiten auf dem Sun Deck und Superior-Suiten auf dem Bridge Deck; die Kabinen der Kategorien dreizehn und vierzehn haben Panoramafenster. Das bedeutet vor allem: Nach dem letzten Tauchgang lässt sich die Tür schließen, die nasse Ausrüstung bleibt draußen, und die Ruhe beginnt dort, wo der Tag endet. Wer nicht im Inneren bleiben möchte, findet auf den Außenflächen noch einen Platz für die letzte Tasse Tee oder den Blick in die Dunkelheit. Ein Whirlpool auf dem Schiff ist dabei mehr als ein Werbewort: Nach mehreren Tauchgängen lockert er Schultern und Rücken, bevor die Müdigkeit gewinnt. Die Nächte auf See bleiben Nächte auf einem Arbeitsschiff. Das Meer ist näher als jedes Hotel.

Standard-Suite (Zweibett) Hauptdeck

Standard-Suite (Kingsize-Bett) Hauptdeck

Standard-Suite, Sonnendeck

Premium-Suite, Sonnendeck

Superior-Suite, Brückendeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Abfahrten und Rückkehr erfolgen je nach Reiseverlauf in Hurghada oder Port Ghalib. Der Transfer zwischen Flughafen und Schiff ist bei den vorgesehenen Reisen eingeschlossen; die genaue Organisation wird vor der Abfahrt mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag nimmt Druck aus dem Flugplan und lässt mehr Luft, falls sich unterwegs etwas verschiebt.

Decksplan

Baujahr
2024
Länge
41 m
Breite
8,5 m
Maximale Passagierzahl
28
Anzahl Kabinen
14
Anzahl Badezimmer
18
Motoren
2 × Man 1150
Reisegeschwindigkeit
15 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha 85 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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