Tauchsafaris · Ägypten
Bismarck – moderne Basis für große Rote-Meer-Routen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Bismarck ist eine 2023 gebaute Stahlyacht mit viel Platz auf fünf Decks und einem klaren Schwerpunkt auf Tauchsafaris.
- Die Kabinen reichen von Twin-Kabinen auf dem Unter- und Hauptdeck bis zu Suiten mit Jacuzzi und Panoramafenster.
- Zwei Beiboote, ein schattiges Tauchdeck, Nitrox und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras erleichtern den Tauchbetrieb.
- Die Crew arbeitet auf Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch und Italienisch und wird für ihre Organisation, Sicherheit und Hilfsbereitschaft sehr gut bewertet.
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Die Einladung
Die Bismarck ist für Taucher gebaut, die nach dem Tauchgang nicht in einer engen Lounge verschwinden wollen. Sie verbindet ein modernes, geräumiges Schiff mit Routen zu Brothers, Daedalus, Elphinstone, Ras Mohammed, Tiran und der Thistlegorm. Wer starke Strömungen, große Fische, Steilwände und historische Wracks sucht, findet hier eine passende Plattform; wer zwischen den Tauchgängen Platz, Schatten und einen ruhigen Rückzugsort schätzt, ebenso. Der Charakter ist nicht der einer kleinen, persönlichen Dschunke, sondern der einer neuen Yacht mit viel Bewegungsfreiheit, mehreren Aufenthaltsbereichen und einer Crew, die den Ablauf sichtbar im Griff hat. Dazu kommen Angebote für Schnorchler, Nichttaucher, Freitaucher und technische Taucher. Der eigentliche Grund, an Bord zu gehen, bleibt aber unter Deck: Die Bismarck bringt ihre Gäste dorthin, wo das Rote Meer groß wird.
An Bord gehen
Am Kai wirkt die Bismarck wie eine moderne Arbeitsplattform für lange Tage auf dem Wasser: ein hoher Stahlrumpf, klare Linien und mehrere Ebenen, auf denen sich Taucher, Crew und Ausrüstung verteilen. An Bord bewegt man sich nicht durch enge Durchgänge, sondern kann zwischen Salon, Außendecks und Tauchbereich wechseln, ohne ständig jemandem ausweichen zu müssen. Die neue Bauweise zeigt sich weniger in Luxusdetails als in der Ordnung: Aufenthaltsräume, Kabinen und Tauchbetrieb haben jeweils ihren eigenen Platz. Vom Wasser aus sieht man eine Yacht, die für große Entfernungen und volle Tage auf See ausgelegt ist. Im Inneren bleibt es klimatisiert, draußen findet sich je nach Wetter Sonne oder Schatten. Das Schiff fühlt sich dadurch eher wie eine ruhige Basis als wie ein schwimmendes Hotel an.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Unterhaltung als durch den gemeinsamen Ablauf. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter am Tauchdeck, die Flaschenplätze und die Menschen, mit denen man ins Wasser geht. Die Crew hilft beim Anlegen, reicht Ausrüstung an, räumt nach dem Tauchgang auf und hält den Betrieb auch dann ruhig, wenn Strömung oder Wellengang die Planung verändern. Genau diese Verlässlichkeit wird in den Rückmeldungen immer wieder beschrieben: professionelle Guides, freundliche Helfer, gutes Essen und ein Schiff, auf dem man sich schnell sicher fühlt. Abends sitzen die Gruppen im Salon, an der Bar oder draußen und vergleichen, wer welchen Hai oder welche Muräne gesehen hat. Die Bismarck ist groß genug, dass man sich aus dem Weg gehen kann, aber nicht so anonym, dass die Crew unsichtbar bleibt.
Die Tauchplätze
Die Routen wechseln zwischen Norden und Süden des Roten Meeres und dauern acht Tage und sieben Nächte. Auf Tiran, Ras Mohammed und an der SS Thistlegorm geht es um Riffe, Steilwände und eines der bekanntesten Wracks der Region; die Thistlegorm liegt bis -32m und bewahrt Lastwagen, Motorräder und Kriegsmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg. Elphinstone fällt als Offshore-Riff mit großen Pelagiern und Wänden bis -60m aus dem Rahmen. Die Brothers Islands reichen bis -85m und verbinden steile Korallenwände, starke Strömungen und Chancen auf Haie mit den Wracks Numidia und Aida. Bei Abu Nuhas erzählen mehrere Wracks von vergangener Seefahrt. Middle Reef und Shaab Claude bieten labyrinthartige Hartkorallen, Abu Kafan Drift-Tauchgänge und Steilwände. Eel Garden zeigt Gartenaale über einer Sandfläche bis -35m, Ras Abu Galum Korallengärten und eine Wand bis -80m. Das Blue Hole reicht bis -130m; Shaab Sabina bleibt mit -14m deutlich flacher. Je nach Abfahrt führen die Reisen von Hurghada nach Hurghada oder von Marsa Ghalib nach Hurghada.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man regelmäßig Riffhaien, Thunfischen, Meeresschildkröten, Barrakudas, Napoleon-Lippfischen, Makrelen, Muränen, Anthias, Doktorfischen, Falterfischen und Riffbarschen. An den offenen Riffen halten sich große Fische dort auf, wo Strömung an den Wänden entlangzieht; an den Korallenblöcken verteilen sich Schwärme, während Muränen und Skorpionfische in Spalten bleiben. Die Brothers können Graue Riffhaie, Hammerhaie, Weißspitzen- und Silberspitzenhaie sowie mit Glück Hochseehaie bringen. Elphinstone ist der besondere Platz für Schwarzspitzenhaie, Tigerhaie, Gorgonien und Labre. Am Eel Garden stehen Gartenaale im Sand, dazu können dort Kaiserfische und Kofferfische auftauchen. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der einzige genannte Platz für den Riesen-Zackenbarsch. An Ras Abu Galum kann eine Großaugen-Stachelmakrele vorbeiziehen, an Shaab Sabina eine Riffbarschartige Demoiselle. Die Thistlegorm ist der Ort für Fledermausfische zwischen dem Wrack und seiner Ladung.
Die, die euch ins Wasser bringen
Alle Tauchgänge werden geführt, normalerweise mit höchstens acht bis zehn erfahrenen Tauchern pro Guide. Die Guides und Tauchlehrer sprechen Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch und Italienisch; Briefings, Buddy-Check und Gruppeneinteilung gehören vor jedem Tauchgang zum festen Ablauf. Für die meisten Liveaboards werden Advanced Open Water und mindestens fünfzig geloggte Tauchgänge erwartet. Auf bestimmten Reisen können Open-Water-Taucher mit mindestens zwanzig Tauchgängen teilnehmen, wenn sie den Advanced-Open-Water-Kurs an Bord absolvieren. Die zulässige Tiefe richtet sich nach der Brevetstufe, und Tauchgänge gehen normalerweise nicht über dreißig Meter hinaus, sofern keine weiterführende Qualifikation vorliegt. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk, GPS und ein Rückruf über Boje und Beiboot gehören zur Sicherheitsausstattung. Wer das Briefing verpasst, bleibt bei diesem Tauchgang an Bord.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist schattig angelegt und endet an einer richtigen Tauchplattform. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zum Einstieg und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab; wer sich von seiner Gruppe trennt, soll höchstens eine Minute suchen, dann auftauchen, die Boje bei sieben Metern setzen und den Tender rufen. Für DIN-Regler sind Adapter vorhanden. Nitrox ist verfügbar, ebenso technische Tauchgänge, Rebreather- und Sidemount-Tauchen; Nitrox und Leihausrüstung sind optionale Leistungen. Es gibt Spülbecken für die Tauchausrüstung und ein separates Spülbecken für Kameras, außerdem Ladestationen und einen eigenen Fotobereich. Eine warme Dusche wartet nach dem Tauchgang, draußen wie drinnen. Angaben zu Flaschenmaterial, Flaschenvolumen, Kompressor und Marken der Leihausrüstung gehören nicht zum beschriebenen Bordbetrieb.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf der Bismarck über mehrere Außenbereiche. Im Schatten des Tauchdecks kann die Ausrüstung liegen bleiben, während man selbst mit einem Getränk auf einer Bank oder einem Sunbed sitzt. Wer Sonne möchte, findet auf den oberen Decks mehr Ruhe und Weite; wer Abstand braucht, zieht sich in den klimatisierten Salon oder in die Kabine zurück. Die Jacuzzi-Bereiche geben dem Nachmittag einen anderen Schwerpunkt als das Tauchdeck: Hier geht es nicht um den nächsten Einstieg, sondern um Rücken, Beine und ein paar Minuten ohne Neopren. Während der Fahrt wird aus dem Deck ein Beobachtungsplatz. Man hört den Motor, sieht die Küste verschwinden und merkt, dass der nächste Tauchplatz nicht mit dem Auto erreichbar wäre.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Einstieg, bevor die Hitze und der Bootsverkehr an vielen Plätzen zunehmen. Nach dem Auftauchen kommen Dusche, Frühstück oder eine andere Mahlzeit, dann werden Flaschen gewechselt und die nächste Gruppe vorbereitet. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Schatten, Schlaf, Kameras oder einen Blick auf die Fahrt zum nächsten Riff. Der Ablauf wird nicht von einer Uhr bestimmt, sondern von Briefing, Strömung, Wetter, Gruppen und dem Beiboot. Mehrere Tagestauchgänge können sich so mit einer längeren Überfahrt abwechseln. Nach dem letzten Tagesgang wird gegessen, geredet und die Ausrüstung für den nächsten Einstieg vorbereitet. Wenn die Bedingungen und die Route es erlauben, folgt ein Nachttauchgang. Danach wird es auf dem Tauchdeck stiller, während die Bismarck zum nächsten Morgen weiterläuft.
Was man an Bord isst
Die Bordküche arbeitet mit Buffet, Snacks über den Tag und einer Mischung aus lokaler und westlicher Küche. Dazu kommen vegetarische und vegane Optionen; Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke sind an Bord verfügbar. Gegessen wird nicht als langer Programmpunkt, sondern zwischen den Tauchgängen, wenn der Hunger nach dem Wasser am größten ist. Ein besonderes Abendessen und ein Barbecue gehören ebenfalls zum Angebot, je nach Ablauf der Reise auch am Strand. Das passt zu einer Tauchsafari: Niemand braucht ein kompliziertes Menü, wenn bald wieder das Briefing beginnt. Wichtig ist, dass die Küche den Rhythmus mitträgt und auch dann etwas bereitsteht, wenn die Gruppe nicht gleichzeitig aus dem Wasser kommt. Der Esstisch wird so zum Treffpunkt, an dem Geschichten vom letzten Tauchgang beginnen.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Bismarck spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Zur Auswahl stehen Twin-Kabinen auf dem Lower Deck, dem Main Deck und dem Sun Deck sowie Suiten auf dem Jacuzzi Deck und eine Master Suite. Einige Kabinen lassen sich als Suite oder mit Einzelbetten nutzen; die oberen Kategorien bringen mehr Privatsphäre und den Blick über das Meer. Besonders die Panoramafenster verändern das Gefühl einer Kabine: Das Wasser ist nicht nur beim Sprung ins Beiboot präsent, sondern schon beim Aufwachen. Wer nach dem letzten Tauchgang noch draußen sitzt, kann sich auf den Sunbeds zurückziehen oder in den Salon wechseln. Die Kabine ist dabei vor allem der Ort, an dem der Körper nach einem langen Tauchtag Ruhe bekommt. Der Rest des Schiffs bleibt offen und gemeinschaftlich.
Zweibettkabine, Unterdeck
Zweibettkabine, Hauptdeck
Suiten mit Whirlpool, Deck
Master-Suite
Zweibettkabine, Sonnendeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reisen starten je nach Route in Hurghada oder in Marsa Ghalib und enden meist in Hurghada. Flughafentransfers und Hoteltransfers können arrangiert werden, sind aber optionale Leistungen; die nötigen Ankunftsdaten werden bei der Buchung abgefragt. Wer nicht direkt zum Schiff fährt, sollte einen Tag vorher anreisen, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg gefährdet.
Decksplan
- Baujahr
- 2023
- Länge
- 46 m
- Breite
- 10,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 34
- Anzahl Kabinen
- 17
- Anzahl Badezimmer
- 20
- Motoren
- 3 Mercedes
- Reisegeschwindigkeit
- 15 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- blueshadesdiving.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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