Tauchsafaris · Ägypten
Longimanus – Holzschiff für Ägyptens große Riffe
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Longimanus ist ein 2003 gebautes Holzschiff, das 2014 renoviert wurde.
- Zwei Guides betreuen die Tauchgruppen im Verhältnis von einem Guide zu zehn Gästen.
- Das Tauchdeck bietet persönliche Staumöglichkeiten, Ladepunkte, warme Süßwasserduschen und zwei Beiboote.
- Nitrox wird über eine Membrananlage bereitgestellt; Ausrüstung und Nitrox sind kostenpflichtige Zusatzleistungen.
- An Bord gibt es acht Twin-Kabinen auf dem Unterdeck und zwei Suiten mit Doppelbett auf dem Oberdeck.
Die Einladung
Die Longimanus richtet sich an Taucher, die das Rote Meer von einem klassischen Holzschiff aus erleben wollen und dabei besonders die bekannten Riffe, Wracks und Haie der südlichen Routen suchen. Ihr Name ist Programm: Der Weißspitzen-Hochseehai steht für die Art von Begegnung, wegen der viele Taucher nach Daedalus fahren. Dazu kommen Marine Parks und ikonische Wracks, soweit die gewählte Route sie ansteuert. Wer ein kleines Schiff mit klarer Tauchstruktur, zwei Guides und einem geräumigen Achterdeck sucht, findet hier keinen schwimmenden Hotelneubau, sondern ein Boot, dessen Reise um die Tauchgänge gebaut ist.
An Bord gehen
Die Longimanus ist ein Holzschiff aus dem Jahr 2003, renoviert 2014. Das gibt ihr einen anderen Charakter als einem modernen Stahlkatamaran: Man geht nicht durch eine anonyme Anlage, sondern durch ein Schiff mit eigener Geschichte. Innen liegen Salon, Bar und klimatisierte Aufenthaltsbereiche; draußen verteilen sich die offenen Sitzflächen und Sonnendecks. Nach dem Ankommen führt der Weg ohnehin bald nach achtern, dorthin, wo Flaschen, persönliche Ausrüstung und Beiboote den eigentlichen Zweck der Reise sichtbar machen. Die Einrichtung ist auf eine Tauchwoche ausgelegt, nicht auf Distanz zwischen den Gästen.
Die Stimmung an Bord
Die Longimanus nimmt höchstens eine überschaubare Zahl von Gästen auf und verbindet sie schnell über das gemeinsame Tauchprogramm. Zehn Crewmitglieder sprechen Arabisch und Englisch; Deutsch gehört ebenfalls zu den Bordsprachen. Dadurch bleibt der Kontakt im Alltag direkt, vom Einrichten der Ausrüstung bis zum Essen. Zwei Guides halten die Tauchorganisation zusammen, während die Crew das Schiff und die Abläufe im Hintergrund trägt. Abends gibt es keinen vorgeschriebenen Unterhaltungsplan: Der Tag endet meist dort, wo die Gespräche nach dem letzten Tauchgang noch weiterlaufen – im Salon, an der Bar oder draußen unter freiem Himmel.
Die, die euch ins Wasser bringen
Zwei Guides sind an Bord; in einer Tauchgruppe kommt ein Guide auf bis zu zehn Gäste. Die verfügbaren Bordsprachen sind Arabisch, Englisch und Deutsch. Zu den Sicherheitsmitteln gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, AED, Rettungsinseln, Schwimmwesten, Feuerlöscher, Satellitentelefon und EPIRB. Die Guides organisieren die Tauchgänge und bringen die Gruppen über die Beiboote zu den Plätzen. Welche Qualifikationen die einzelnen Guides haben, welches Mindestniveau verlangt wird und ob an Bord Kurse stattfinden, ist nicht angegeben. Das Verhältnis ist klar, die individuelle Einteilung hängt von der Gruppe und der Route ab.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist geräumig und auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt. Persönliche Staumöglichkeiten halten die Ausrüstung am Platz, Ladepunkte helfen bei Kameras, und warme Süßwasserduschen stehen nach dem Tauchgang bereit. Für das Spülen gibt es eigene Rinse Hosts. Zwei Coltri-Sub-Kompressoren mit 265 l/min übernehmen die Füllung; eine Membrananlage macht Nitrox möglich. DIN-Adapter sind vorhanden. Die Ausrüstung kann gemietet werden, Nitrox ist eine kostenpflichtige Zusatzleistung. Ins Wasser geht es über zwei Beiboote mit jeweils 40 PS, die auch die Rückholung übernehmen. Technisches Tauchen ist nicht vorgesehen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die Sonnendecks, den offenen Salon oder den klimatisierten Innenbereich. Teakmöbel und Schattenplätze machen die Außenflächen auch dann brauchbar, wenn die Sonne kräftig steht. Wer nicht sofort wieder über den nächsten Tauchgang sprechen möchte, findet im Salon Sofas, Fernseher und DVD-Unterhaltung. Die persönlichen Ladepunkte am Tauchdeck sind für Kameras praktisch; danach bleibt Zeit, sich mit einem Getränk zurückzulehnen oder die Fahrt an Deck zu verfolgen. Vieles an Bord ist auf genau diese kurzen Pausen zwischen zwei Wasserzeiten zugeschnitten.
Was man an Bord isst
Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte und serviert sie als Buffet. Dazu kommen warme und kalte alkoholfreie Getränke, alkoholische Getränke und Spirituosen sowie Snacks über den Tag. Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Auf einer Tauchsafari ist der Esstisch mehr als ein Platz für die Mahlzeit: Hier sitzen die Gruppen nach dem Tauchgang zusammen, vergleichen Sichtungen und füllen die Energie für den nächsten Sprung ins Wasser wieder auf. Die Buffetform hält den Ablauf flexibel, auch wenn nicht alle gleichzeitig hungrig sind.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen die Gäste in acht Twin-Kabinen auf dem Unterdeck oder in einer der zwei Suiten mit Doppelbett auf dem Oberdeck. Jede Kabine hat ein eigenes Bad mit Dusche, individuell regelbare Klimaanlage, Handtücher, Bademäntel und eine Minibar. Das ist kein Zimmer, in dem man den Tag verbringt; dafür sind Salon und Decks da. Nach dem letzten Tauchgang zählt, dass die Dusche direkt in der Kabine wartet und die Klimaanlage sich anpassen lässt. Wer mehr Privatsphäre möchte, findet sie in den beiden oberen Suiten.
Zweibettkabine
Suite
- Baujahr
- 2003
- Jahr der Renovierung
- 2014
- Länge
- 36 m
- Breite
- 8 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Motoren
- 2 × 764 PS Caterpillar
- Beiboote
- 2 × 40 PS
- Webseite
- longimanustrips.com ↗
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