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Tauchsafaris · Saudi-Arabien

Almonda Saudi Master – moderne Basis für abgelegene Riffe

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Almonda wurde 2017 gebaut und ist speziell für Tauchsafaris im Roten Meer ausgelegt.
  • Das Tauchdeck bietet eine geräumige Plattform, drei Beiboote und schattige Arbeitsbereiche.
  • Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher ohne Aufpreis verfügbar.
  • An Bord gibt es drei Buffetmahlzeiten täglich, Snacks und alkoholfreie Getränke über den Tag.
  • Die Crew spricht Englisch, Deutsch, Französisch, Russisch und Italienisch.

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Die Einladung

Die Almonda passt zu Tauchern, die Saudi-Arabiens Rote-Meer-Riffe nicht vom Tagesboot aus sehen wollen. Sie bringt die Gruppe zu den Seven Sisters, den Five Corals und – je nach Safari – zu den Farasan Banks, wo lange Fahrten zu abgelegenen Riffen dazugehören. Das Schiff ist keine nostalgische Dschunke, sondern eine moderne, klar auf das Tauchen zugeschnittene Basis: geräumiges Tauchdeck, eigene Beiboote, Nitrox und Platz für die Nachbereitung von Unterwasserbildern. Dazu kommt eine Küche, die an Bord einen hohen Stellenwert hat. Wer nach dem Tauchgang ein ordentliches Buffet, eine klimatisierte Kabine und einen Schattenplatz an Deck schätzt, findet hier den richtigen Rahmen. Der eigentliche Grund einzusteigen bleibt aber der Zugang zu Riffen, an denen deutlich weniger Boote und Taucher unterwegs sind.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Almonda eher wie ein Arbeitsgerät für lange Tage auf See als wie ein schwimmendes Boutique-Hotel. An Bord werden die Schuhe ausgezogen und bleiben während der Safari verstaut; warme Socken oder Bootsschuhe gehören deshalb ins Gepäck. Die Tauchausrüstung kommt in die persönliche Box, die leeren Koffer verschwinden bei der Crew. Danach bewegt man sich schnell selbstverständlich zwischen Kabine, Salon und Tauchdeck. Der Innenbereich ist klimatisiert, die Außendecks geben Raum für Luft und Sonne. Baujahr 2017 bedeutet hier vor allem: klare Abläufe, moderne Technik und eine Einrichtung, die auf Gruppenbetrieb ausgelegt ist. Am ersten Abend erklärt der zuständige Guide Schiff, Sicherheit und Tauchbetrieb, bevor die Reise am nächsten Morgen wirklich beginnt.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen bis zu 24 Taucher mit unterschiedlichen Gewohnheiten aufeinander, doch die Abläufe bringen die Gruppe schnell zusammen. Man sitzt an denselben Tischen, wartet gemeinsam auf das Beiboot und spricht beim Essen über den letzten Tauchgang. Die Crew bleibt dabei sichtbar: Sie hilft beim Verstauen, hält das Tauchdeck in Gang und reagiert auf Fragen, ohne aus jedem Handgriff eine Ansage zu machen. Besonders die Verfügbarkeit des Personals und die Qualität der Verpflegung prägen das Erlebnis. Englisch, Deutsch, Französisch, Russisch und Italienisch werden gesprochen. Abends ist der Salon eher Treffpunkt für Nachbesprechungen, Bilder und Gespräche als eine laute Bar. Wer eine Safari mit gutem Service, aber ohne abgeschottete Hotelatmosphäre sucht, wird sich hier schnell zurechtfinden.

Die Tauchplätze

Die kürzere Route Five Corals & Seven Sisters führt in fünf Tagen und vier Nächten von KAEC nach Yanbu. Die längeren Varianten dauern acht Tage und sieben Nächte und verbinden Five Corals mit Seven Sisters, entweder von KAEC nach Yanbu oder umgekehrt; Seven Sisters & Umlajj startet und endet in Yanbu. Bei den Seven Sisters liegen Marker 32, Marker 34, Abu Galawa und Marker 39 auf dem Weg, dazu kommen Mansi Reef und Sha’ab Suflani. Mansi ist ein einzelner, hoch aufragender Korallenturm mit von Gorgonien bedeckten Wänden. Sha’ab Suflani fällt mit seinen Wänden über 300 Meter ab. In den Five Corals gehören Joey Reef und Maria South Reef zu den markanten Plätzen; Joey besitzt eine große innere Lagune und einen Leuchtturm an der Südseite. Die Routen leben von abgelegenen Riffen, Steilwänden und langen Anfahrten, nicht von einem festen Tauchplatzprogramm.

Routen, Termine und Preise

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Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides sprechen Englisch, Deutsch, Französisch, Russisch und Italienisch. Am Abend übernehmen sie die Einweisung in Schiff, Sicherheit und Tauchbetrieb. Vor den Tauchgängen gibt es Briefings zu Ablauf und Platz. Für Notfälle stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungswesten, Rettungsinseln, Funk, Satellitentelefon und weitere Navigations- und Sicherheitssysteme bereit. Die Crew betreut Taucher und Nichttaucher aus verschiedenen Ländern. Wer eine private Führung möchte, kann dafür einen eigenen Guide buchen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck stehen überwiegend 12-Liter-Flaschen bereit; fünf 15-Liter-Flaschen sind ebenfalls vorhanden. DIN-Adapter gehören zur Ausstattung. Zwei Kompressoren mit 350 beziehungsweise 600 Litern pro Minute versorgen die Füllstation. Nitrox wird als EAN32 und EAN36 angeboten und ist für zertifizierte Nitrox-Taucher kostenlos; eine Nitrox-Ausbildung kann an Bord gebucht werden. Das Deck ist geräumig und teilweise beschattet, mit persönlichem Stauraum, Spülbecken, Kameratischen und einer Plattform zum Einstieg. Beiboote mit 6,5 Metern Länge und je 45 PS bringen Taucher zu den Riffen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Sidemount- und technische Tauchgänge sind möglich. Leihgerät ist verfügbar.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf zwei teilweise beschattete Terrassen, das Außendeck oder den klimatisierten Salon. Der Jacuzzi ist der Platz für eine längere Pause, während andere mit einem Getränk im Schatten sitzen, Bilder sortieren oder einfach den Horizont beobachten. Bei längeren Überfahrten bietet der Salon Ruhe vor Sonne und Wind; an Deck bleibt genug Raum, um nicht ständig über Flossen und Taschen zu steigen. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich dadurch tatsächlich als Pause nutzen. Internet, Bibliothek sowie Audio- und Videounterhaltung sind vorhanden, aber das Schiff zwingt niemanden zur Beschäftigung. Nach dem Auftauchen ist es angenehm, wenn zwischen Dusche, Handtuch und Schatten nur wenige Schritte liegen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor Tagesanbruch mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang. Danach geht es zurück auf die Plattform, zur Dusche und an den Frühstückstisch, bevor das Beiboot oder die Almonda zum nächsten Platz weiterzieht. Zwischen den Tauchgängen liegen Essen, Schatten, Schlaf und die kurzen Handgriffe am eigenen Gerät. Die Fahrten geben dem Körper Zeit, während draußen Riff und Horizont wechseln. Später folgen weitere Tauchgänge und, wenn der Ablauf es vorsieht, ein Nachttauchgang. Die Reihenfolge bleibt klar: Briefing, Wasser, Rückkehr, Essen, Pause, erneut Wasser. Am Abend wird der kommende Tag erklärt, während Kameras trocknen und die Gespräche langsam leiser werden.

Was man an Bord isst

Dreimal am Tag steht ein Buffet bereit. Dazu gibt es Snacks über den Tag und kostenlose alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee und Kaffee. Die Küche verbindet westliche Gerichte mit lokalen Einflüssen und berücksichtigt vegetarische sowie vegane Wünsche. Nach mehreren Tauchgängen zählt weniger die große Ansage als ein Teller, der ohne Warten verfügbar ist und wieder Energie bringt. Zwei große Esstische machen aus den Mahlzeiten den gemeinsamen Treffpunkt: Hier werden Sichtungen verglichen, Strömungen nachbesprochen und die nächste Abfahrt verfolgt. Wer früh ins Wasser geht, findet danach Frühstück; die weiteren Mahlzeiten fügen sich in den Tauchbetrieb ein, statt ihn unnötig zu unterbrechen.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad statt. Zur Wahl stehen Twin- und Doppelbettkabinen auf dem Unterdeck sowie eine Master Suite auf dem Hauptdeck; Fenster bringen das Meer zumindest akustisch und optisch näher an die Koje. Wer lieber draußen schläft, kann das Sonnendeck nutzen, braucht dafür aber einen eigenen Schlafsack und Ohrstöpsel. Eine Matratze aus der Kabine darf nicht an Deck, eine vorhandene Deckmatratze schon. Während der Fahrt bleiben die Kabinenfenster geschlossen, Wertsachen gehören in den Schrank. Das ist keine Nebensache: Auf einer Safari mit viel Salz, Wasser und Bewegung bleibt eine trockene, kühle Koje der Ort, an dem der nächste Tauchtag gewonnen wird.

Zweibettkabine, Unterdeck

Doppelkabine, Unterdeck

Master-Suite, Hauptdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safaris starten je nach Route in KAEC oder Yanbu und enden in Yanbu beziehungsweise bei der Gegenrichtung in KAEC. Der Transfer vom Flughafen zum Boot ist eingeschlossen; ein Vertreter empfängt die Gäste nach der Einreise und bringt sie im klimatisierten Bus weiter. Für Transfers vom Hotel gelten andere Regelungen. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht direkt den Check-in gefährden.

Decksplan

Baujahr
2017
Länge
39,9 m
Breite
8,6 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
13
Motoren
2 × Man 1050 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
3 × 6,5 m 45 PS
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