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Tauchsafaris · Mexiko

Quino del Mar – gebaut für lange Tage unter Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Quino del Mar ist ein 2025 eigens für Taucher gebautes Liveaboard für die Sea of Cortez, Baja und Socorro.
  • Auf dem Tauchdeck warten eine schattige Arbeitsfläche, eine Plattform, getrennte Spülbecken für Kameras und zwei Beiboote.
  • Nitrox, DIN-Adapter, Nachttauchgänge und Ausflüge an Land gehören zum Reiseangebot.
  • Die Crew spricht Englisch und Spanisch; an Bord sind auch Schnorchler und Nichttaucher willkommen.

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Die Einladung

Die Quino del Mar passt zu Tauchern, die Mexiko nicht von einem festen Resort aus in Tagesausflügen abarbeiten wollen. Sie bringt dich dorthin, wo die Sea of Cortez ihren Ruf verdient: zu Seelöwenkolonien, abgelegenen Felsinseln, künstlichen Riffen und Plätzen, an denen Mobula-Rochen oder große Mantarochen auftauchen können. Dazu kommen Socorro und die langen Baja-Überquerungen, bei denen nicht jeder Tauchgang vorhersehbar ist. Das Schiff wurde eigens für Taucher gebaut. Das merkt man weniger an einer schicken Liste als an der Abfolge an Bord: Schatten auf dem Tauchdeck, zwei Beiboote, eine Plattform, Kameraspülung und ein Salon, in dem man nach dem Tauchgang nicht im Weg sitzt. Wer möglichst viele verschiedene Unterwasserlandschaften in einer Reise sucht, findet hier den passenden Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Quino del Mar nicht wie ein umgebautes Ausflugsschiff, sondern wie ein Arbeitsgerät für längere Tauchreisen. Die klaren Linien, die breite Terrasse und das eigens geplante Tauchdeck machen sofort deutlich, wofür sie gebaut wurde. Vom Kai aus sieht man ein Schiff, das nicht versucht, seine Aufgabe zu verstecken: Die Wege führen vom Salon nach draußen, von dort zur Plattform und weiter ins Beiboot. Im Inneren gibt es einen klimatisierten Salon, eine Bibliothek und einen Fotobereich; oben wartet ein Beobachtungsdeck für die Stunden zwischen den Tauchplätzen. Vieles ist so angeordnet, dass man nicht ständig durch die Kabinen anderer Taucher muss. Das ist kein schwimmendes Boutiquehotel. Es ist ein neues, zweckmäßig geplantes Tauchsafarischiff, auf dem der Tag um das Wasser herum gebaut ist.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger aus Animation als aus dem gemeinsamen Ablauf. Nach wenigen Tauchgängen kennt man die Gesichter auf dem Deck, die bevorzugten Plätze im Salon und die Geschichten, die nach jedem Beiboot-Transfer neu dazukommen. Die Crew begrüßt die Taucher bei der Rückkehr persönlich und sichtbar gern; dieser Moment wird an Bord nicht wie eine Formalität behandelt. Auch der Humor gehört dazu: Spitznamen entstehen, werden diskutiert und manchmal lieber nicht gedruckt. Kapitäne, Deckcrew, Divemaster und Küche arbeiten nicht wie getrennte Abteilungen, sondern greifen ineinander, sobald die Beiboote zurückkommen oder ein Tauchgang umgeplant werden muss. Abends bleibt Raum für Gespräche, Essen und Bilder. Wer eine vollkommen anonyme Reise sucht, ist hier falsch. Wer nach einer Woche eine Crew wiedererkennt, bevor sie den Namen sagt, dürfte sich wohlfühlen.

Die Tauchplätze

Die Route reicht von der Sea of Cortez bis zu Socorro. Die Midriff-Islands-Reisen starten und enden in Puerto Peñasco und dauern 8 Tage und 7 Nächte. Los Islotes steht für junge Kalifornische Seelöwen zwischen bizarren Felsen; am Swanee Reef reichen Korallenköpfe und Gorgonien bis maximal 11 m. La Reynita und San Rafaelito liegen jeweils bei maximal 30 m und verbinden Felsrelief, Korallen, Höhlen und Fischschwärme. Die Wracks Salvatierra bei maximal 18 m und Fang Ming bei maximal 21 m sind künstliche Riffe; die Salvatierra bringt zusätzlich ihre Geschichte als 1976 gesunkenes Frachtschiff mit. Isla Ballena führt zu Unterwasserhöhlen bei maximal 18 m. Punta Lobos reicht bis maximal 27 m, La Reyna bis maximal 25 m, El Bajo bis maximal 18 m. Auf den Baja-Expeditionen kommen Neptune's Finger bis maximal 40 m, Chileno Bay und Gavilanes bei maximal 18 m sowie Pelican Rock bei maximal 27 m hinzu. Diese Reisen dauern 13 Tage und 12 Nächte und führen zwischen Puerto Peñasco und San José del Cabo in beide Richtungen. Socorro-Reisen starten und enden in San José del Cabo und dauern 10 Tage und 9 Nächte.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen dir vor allem Zackenbarsche, Meeresschildkröten, Rochen, Muränen, Kraken und Schnapper. Dazu kommen an mehreren Plätzen Weißspitzen-Riffhaie, Hummer und Kaiserfische. Die Sea of Cortez lebt vom Wechsel zwischen großen Begegnungen und kleinen Entdeckungen: Seelöwen ziehen vorbei, Schwärme stehen über dem Riff, und in flachen Bereichen verstecken sich Seepferdchen oder Schleimfische. Für einzelne Tiere lohnt die Fahrt zu einem bestimmten Platz. Barrakudas sind nur an der Salvatierra verzeichnet, Delfine nur an der Isla Ballena. El Bajo ist der einzige genannte Platz für Bullenhai und Thunfisch; dort können die Strömungen große Tiere anziehen. Swanee Reef ist der einzige Steckbrief mit grüner Meeresschildkröte und Blennie. Fang Ming ist der einzige genannte Ort für Hart- und Weichkorallen. An La Reyna sind grüne Muränen und Pazifische Riesenmantas verzeichnet. Mobula-Rochen werden an Punta Lobos, El Bajo, Neptune's Finger und Pelican Rock genannt, an Punta Lobos besonders im späten Frühjahr.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Divemaster führen Taucher mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen durch die Reise; eine feste Gruppengröße oder ein bestimmtes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht angegeben. Die Bordsprachen sind Englisch und Spanisch. Die Briefings bereiten auf den jeweiligen Platz und den Ablauf mit den Beibooten vor, danach läuft die Organisation über Tauchgruppen und feste Deckabläufe. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Ortungssysteme, Rettungsboote und Leuchtraketen gehören zur Sicherheitsausstattung; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator oder konkrete Qualifikationen der einzelnen Divemaster werden nicht genannt. Die Reise richtet sich an zertifizierte Taucher, während Schnorchler und Nichttaucher mit an Bord kommen können. Private Guides und Nitrox-Brevets sind optional buchbar.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig und auf Taucher ausgerichtet. Der Einstieg erfolgt über eine eigene Plattform; zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Plätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Für Kameras gibt es eine separate Spülmöglichkeit, daneben stehen normale Spülbecken für die übrige Ausrüstung. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox kann genutzt werden, ebenso Sidemount mit einer Flasche; die Nitrox-Nutzung ist eine optionale Leistung. Leihmaterial ist möglich, konkrete Marken oder Flaschengrößen sind nicht angegeben. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen zur Verfügung, und die Ausrüstung bleibt dort, wo sie hingehört: auf einem Deck, das für wiederholtes An- und Ablegen gebaut wurde, nicht für einen einzigen Ausflug.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf dem schattigen Sonnendeck, der Terrasse oder im klimatisierten Salon. Wer eine Kamera dabeihat, kann sich im Fotobereich und an der getrennten Kameraspülung um das Gehäuse kümmern, statt es zwischen nassen Handtüchern zu balancieren. Die ruhigeren Stunden gehören dem Beobachtungsdeck, einem Buch aus der Bibliothek oder dem Blick auf die karge Küste der Baja. Wenn das Schiff den Platz wechselt, entsteht eine andere Art Pause: duschen, essen, trocknen und irgendwann merken, dass der nächste Briefing-Ton schon näher kommt. An einzelnen Tagen gibt es auch Landausflüge. Die Quino del Mar bietet dafür genug verschiedene Orte, ohne dass jede freie Minute verplant werden muss.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Essen, bevor das erste Briefing und der Einstieg ins Wasser folgen. Nach dem ersten Tauchgang wartet ein vollständiges Frühstück; später wechseln sich weitere Tauchgänge, warme Mahlzeiten und kräftige Snacks ab. Dazwischen sitzt man im Schatten, schläft kurz, kümmert sich um die Kamera oder schaut vom Oberdeck auf die Küste. Wenn der nächste Platz weiter entfernt liegt, fährt das Schiff, während die Taucher essen und trocknen. Die Zahl der Tauchgänge hängt von Route, Wetter und Platz ab. Nachttauchgänge sind Bestandteil des Angebots. Der Tag endet deshalb nicht einfach mit dem Abendessen: Erst wird die Ausrüstung für den nächsten Einsatz vorbereitet, dann wird es im Salon ruhiger, bis am nächsten Morgen wieder das erste Briefing ansteht.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet westliche und lokale Gerichte und arbeitet nicht nur mit einem festen Standardmenü. Nach dem ersten Tauchgang folgt ein vollständiges Frühstück, später gibt es Suppe und ein warmes Mittagessen; zwischen den Tauchgängen stehen auch kräftige Snacks wie Ceviche, hausgemachte Donuts oder in Schokolade getauchte Erdbeeren bereit. Das Abendessen besteht aus drei Gängen mit Salat, Hauptgericht und Dessert. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen alkoholfreie Getränke, Bier und Wein; Wein wird zum Abendessen ausgeschenkt. Auf einer Reise mit mehreren Tauchgängen am Tag ist das keine Nebensache. Ein Teller, der schnell auf dem Tisch steht und wirklich satt macht, entscheidet mit darüber, ob der vierte Tauchgang noch Freude macht.

Die Nächte auf See

Die Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad; einige bieten Meerblick. Nach einem langen Tauchtag ist das der wichtige Teil: Tür zu, Dusche, trockene Sachen und ein Platz, an dem die Ausrüstung nicht neben dem Kopf liegt. Im Salon bleibt die Klimaanlage angenehm, wenn draußen die Hitze steht. Wer lieber Luft und Weite hat, geht auf die Terrasse oder das Beobachtungsdeck. Die Nächte fühlen sich deshalb weniger nach enger Schiffskabine und mehr nach Rückzug auf einem gut organisierten Tauchboot an. Internet ist vorhanden, aber kostenpflichtig. Wer auf See abschalten will, findet dafür ohnehin bessere Mittel: die Dunkelheit vor dem Fenster, das gleichmäßige Arbeiten der Maschinen und das Wissen, dass am nächsten Morgen wieder ein Beiboot an der Plattform wartet.

Standard-Kabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Midriff-Islands-Reisen beginnen und enden in Puerto Peñasco. Die Explore-Baja-Reisen verbinden Puerto Peñasco und San José del Cabo in beide Richtungen; Socorro-Reisen starten und enden in San José del Cabo. Transferdetails sind je nach Reise zu klären. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte einen Tag vorher am Abfahrtsort sein, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg gefährdet.

Decksplan

Baujahr
2025
Länge
36 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
13
Motoren
2
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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