Tauchsafaris · Indonesien
Adelaar – historische Seglerin, ernsthaftes Tauchschiff
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Adelaar ist ein 1902 gebauter niederländischer Schoner, der heute als kleines Tauchsafari-Schiff durch Indonesien fährt.
- Bis zu acht Gäste teilen sich vier en-suite Kabinen und ein Tauchprogramm für Raja Ampat, Komodo, die Banda Sea und Triton Bay.
- Drei Bauer-Kompressoren, ein Membran-Nitrox-System und zwei Aluminium-Tender halten die Abläufe auf dem Tauchdeck schlank.
- Die Crew verbindet indonesische Seemannschaft mit einem westlichen Cruise Manager und PADI-Tauchlehrer sowie einem Divemaster.
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Die Einladung
Die Adelaar ist für Taucher, die nicht irgendein Schiff suchen, sondern ein Schiff mit eigener Geschichte. Sie begann als Frachtschiff unter Segeln, fuhr durch Nord- und Ostsee, überquerte später Atlantik und Pazifik und arbeitet seit 1994 in Indonesien. Heute geht es nicht mehr um Fracht, sondern um Riffe, Strömungen und lange Tage im Wasser. Der Reiz liegt in der Verbindung aus klassischer Yacht und ernsthaftem Tauchbetrieb: Teakholz und hohe Decken oben, vorbereitete Ausrüstung und Tender unten. Mit wenigen Gästen bleibt die Reise persönlich, ohne dass das Schiff seinen Charakter verliert. Wer Raja Ampat, Komodo, die Banda Sea oder Triton Bay sehen und dabei nicht in einer schwimmenden Hotelanlage verschwinden möchte, findet hier den richtigen Ansatz.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Adelaar nicht wie ein neu gebautes Serienprodukt. Ihre Linien erzählen von einem früheren Leben auf See, während die klassische Innenausstattung mit Teakholz, Paneelen und hohen Decken deutlich sorgfältiger wirkt als bei vielen älteren Tauchsafarischiffen. Das Holz gibt dem Schiff Wärme, die offene Deckfläche schafft Luft zwischen zwei Tauchgängen. Unterwegs hört man den Diesel, die Wellen am Rumpf und die Arbeit der Crew – ein Schiff bleibt ein Schiff, auch wenn der Salon klimatisiert ist. Die überschaubare Größe verändert den Alltag: Man begegnet denselben Menschen immer wieder, kennt bald die Handgriffe beim Tender und merkt, wer morgens schon im Salon sitzt. Genau daraus entsteht der Charakter der Adelaar.
Die Stimmung an Bord
Die Adelaar lebt von einer Crew, die nicht erst beim Servieren sichtbar wird. Ausrüstung wird für den nächsten Tauchgang vorbereitet, Kleinigkeiten werden erledigt, bevor man danach fragen muss, und nach dem Auftauchen warten oft Tee oder ein Snack. Die Gäste erleben dadurch keinen aufgesetzten Luxus, sondern einen Ablauf, in dem viele Handgriffe leise im Hintergrund verschwinden. Bei voller Belegung bleibt die Gruppe klein genug, dass man sich schnell kennt; nach wenigen Tagen werden aus gemeinsamen Briefings gemeinsame Geschichten. Abends geht es eher um Essen, Fotos, ein Spiel oder Gespräche über den Tag als um große Unterhaltung. Einige Crewmitglieder arbeiten seit Jahrzehnten mit der Adelaar. Das erklärt, warum die Fürsorge an Bord nicht wie ein Serviceprogramm wirkt, sondern wie eingespielte Seemannschaft.
Die Tauchplätze
Die aufgeführten Fahrten verbinden Bali, Komodo, Raja Ampat, die Banda Sea, Alor, Kaimana und Triton Bay. Je nach Route dauert die Reise sieben bis elf Tage, die längste ausgeschriebene Verbindung umfasst elf Tage und zehn Nächte. An Balis Küste reicht das Spektrum von der Putzerstation am Manta Point bis zu den Strömungen an Gili Mimpang, der Höhle von Gili Biaha und dem Canyon von Gili Tepekong. Crystal Bay ist mit maximal 45 Metern ein Platz für Mola Mola und tiefblaues Wasser; Blue Corner und Jangka Point führen durch Strömung über pelagisch geprägte Riffe. Bias Tugel bleibt mit maximal 30 Metern flacher und wird wegen Zwergseepferdchen und Wallys Hockerkrebs besucht. In Raja Ampat warten Manta Sandy als Reinigungsplatz und Mike’s Point mit Fischschwärmen, Korallen und Überhängen. Saruenus Island bietet Korallengärten, Teppichhaie und Wobbegongs; Bo’s Rainbow bleibt bis maximal 16 Meter. Batu Kelebit fällt bis maximal 60 Meter ab, Manta Point und Gili Mimpang bis maximal 40 Meter, Gili Biaha und Gili Tepekong ebenfalls bis maximal 40 Meter. Das Coral Garden von Tulamben verbindet Korallen mit künstlichen Strukturen und Makroleben.

Manta Point →
Max. Tiefe · 40 m

Gili Mimpang →
Max. Tiefe · 40 m

Gili Biaha →
Max. Tiefe · 40 m

Gili Tepekong →
Max. Tiefe · 40 m

Crystal Bay →
Max. Tiefe · 45 m

Blue Corner →
Max. Tiefe · 30 m

Jangka Point →
Max. Tiefe · 30 m

Bias Tugel →
Max. Tiefe · 30 m

Manta Sandy →

Saruenus Island →

Bo’s Rainbow →
Max. Tiefe · 16 m

Batu Kelebit →
Max. Tiefe · 60 m

Coral Garden →
Max. Tiefe · 28 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Riffhaien, Meeresschildkröten und Nacktschnecken; auch Mondfische, Mantarochen, Weißspitzen-Riffhaie, Barrakudas, Napoleons, Thunfische, Makrelen, Adlerrochen und Zwergseepferdchen gehören zum wiederkehrenden Bild. Das ist kein Aquarium: Strömung und Sicht entscheiden, ob aus dem möglichen Tier eine Begegnung wird. An den Putzerstationen von Manta Point und Manta Sandy können sich Mantarochen zum Reinigen sammeln, während stärkere Strömungen an Plätzen wie Blue Corner pelagische Arten an den Riffkanten erwarten lassen. Wer gezielt sucht, hat gute Gründe für einzelne Stopps: den Riesen-Zackenbarsch nur bei Saruenus Island, die grüne Meeresschildkröte und den Seepferdchen-Fund bei Crystal Bay, Anguillen und Anemonen im Coral Garden von Tulamben sowie den Hummer bei Gili Biaha. Die großen Tiere kommen wegen der Nahrung und der Strömung; der kleine Fund verlangt Ruhe.
Die, die euch ins Wasser bringen
Für die Tauchorganisation stehen ein westlicher Cruise Manager und PADI-Tauchlehrer, ein Divemaster sowie die indonesische Deckcrew bereit. An Bord wird Englisch, Deutsch, Französisch und Indonesisch gesprochen. Die Gäste werden in kleine Tauchgruppen eingeteilt, und die Briefings verbinden die Route mit den Bedingungen vor Ort: Strömung, Einstieg, Ausstieg und das Verhalten am Platz werden geklärt, bevor der Tender ablegt. Die Crew passt das Programm an Erfahrung und Wünsche der Gruppe an, statt jeden Tauchgang starr durchzuziehen. PADI-Ausbildungen sind an Bord möglich, wenn sie gebucht werden. Für Notfälle liegen medizinischer Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und Rettungsmittel bereit; die Crew ist in Erster Hilfe geschult, und Funk, Satellitenkommunikation, EPIRB und Signalraketen gehören zur Sicherheitsausstattung.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Auf dem schattigen Tauchdeck stehen Aluminiumflaschen mit 80 Kubikfuß, also ungefähr zwölf Litern, mit DIN-Ventilen, die sich auf INT umrüsten lassen. Größere 100-Kubikfuß-Flaschen, etwa fünfzehn Liter, können auf Anfrage bereitstehen. Gefüllt wird mit drei Bauer-Capitano-Kompressoren; Nitrox kommt aus einem Membran-System und ist als Zusatzleistung erhältlich. DIN-Adapter, getrennte Spülbecken und eine Plattform gehören zum Ablauf. Kameras bekommen einen eigenen Spülbereich, was nach Strömungstauchgängen und langen Überfahrten mehr bedeutet als ein hübsches Detail. Zwei Aluminium-Tender bringen die Gruppen zu den Plätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen; jeder Tender wird von zwei Crewmitgliedern gefahren. Ersatzmaterial ist an Bord, die persönliche Leihausrüstung muss separat organisiert werden.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Schatten, Sonne und den klimatisierten Salon. Die Außenterrasse ist der Platz für ein Handtuch, ein Getränk und den Blick auf die nächste Insel; drinnen findet man Ruhe, wenn die Sonne zu hart wird. Wer nicht nur auf den nächsten Einstieg wartet, kann mit Kajak oder Stand-up-Paddle-Board eine geeignete Bucht erkunden. An Land stehen Ausflüge und Naturerkundungen auf dem Programm. Für Fotografen gibt es einen eigenen Kamerabereich und ein separates Spülbecken für Kameras, damit Salz und Sand nicht zwischen den Objektiven landen. An anderen Tagen reicht die Pause für ein Buch, ein Gespräch auf dem Oberdeck oder einen Blick von der Brücke, wo Gäste den Kapitän bei der Navigation beobachten können.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing, bevor der erste Tender die Tauchgruppe zum Platz bringt. Nach dem Auftauchen wartet die Adelaar dort, wo die Gruppe wieder an Bord kommt; Ausrüstung, Handtücher, Getränke und ein Snack stehen bereit, während sich der nächste Tauchgang vorbereitet. Dazwischen liegen Frühstück, weitere Mahlzeiten, Schlaf, Fotos und die kurze Entscheidung, ob man im Schatten oder draußen bleibt. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird aus der Oberflächenpause eine Fahrt durch Inseln und offene See. Das Programm kann an Erfahrung, Wünsche und Bedingungen angepasst werden. Ein Nachmittag ohne Tauchgang gehört deshalb ebenso zur Reise: Kajak, Landgang oder einfach Deck und Horizont. Ein Nachttauchgang wird nicht behauptet, weil ein fester Ablauf dafür nicht angegeben ist.
Was man an Bord isst
Die Bordküche arbeitet auf dem Niveau, das man nach mehreren Tauchgängen braucht: sättigend, sauber gekocht und nicht auf eine einzige Küche festgelegt. Serviert werden westliche und lokale Gerichte, dazu gibt es vegetarische und vegane Optionen, Snacks über den Tag sowie Kaffee, Tee, Säfte, Wasser und alkoholfreie Getränke. Die Köche sind für eine anspruchsvolle Küche ausgebildet. Gegessen wird nicht nur im klimatisierten Innenbereich, sondern auch draußen, wenn Wetter und Fahrt es zulassen. Auf einer intensiven Tauchsafari ist der Esstisch mehr als ein Ort für eine Mahlzeit. Hier werden Sichtungen verglichen, Strömungen besprochen und die nächste Flasche nebenbei schon im Kopf geplant. Gute Küche macht den Unterschied zwischen „satt“ und „bereit für den nächsten Tauchgang“.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in einer Kabine auf dem unteren Deck, mit Bullauge, eigener Klimaanlage und privatem Bad. Zur Wahl stehen Stateroom 4, die Staterooms 2 und 3 sowie die Master Suite. Die Räume sind en-suite ausgestattet, haben warmes Wasser und bleiben dank der individuell regelbaren Klimaanlage auch in tropischen Nächten angenehm. Der Unterschied zu einem Hotel liegt im Hintergrund: Das Schiff arbeitet weiter, Wasser bewegt sich am Rumpf, und je nach Liegeplatz dringt das Leben an Bord gedämpft durch die Wände. Dafür muss niemand nach dem Frühstück erst zum Tauchzentrum fahren. Die Kabine liegt direkt in der Reise, nicht neben ihr. Zwischen Teakholz, Bullauge und dem gleichmäßigen Schiffsgeräusch fühlt sich die Nacht eher nach Fahrt als nach Übernachtung an.
Kabine 4
Kabinen 2&3
Master-Suite
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die ausgeschriebenen Reisen starten je nach Route in Bali, Labuan Bajo, Maumere, Ambon oder Sorong und enden in Labuan Bajo, Bali, Ambon, Sorong oder Kaimana. Der Transfer vom nächstgelegenen Flughafen zum Hafen und zurück ist eingeschlossen. Die genaue Transferorganisation wird mit den Reiseunterlagen abgestimmt. Für eine Tauchsafari sollte man einen Tag vor dem Einschiffen anreisen, damit eine verspätete Flugverbindung nicht schon am Kai zum Problem wird.
Decksplan
- Baujahr
- 1902
- Jahr der Renovierung
- 2011
- Länge
- 38 m
- Breite
- 5,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 8
- Anzahl Kabinen
- 4
- Anzahl Badezimmer
- 4
- Motoren
- Mercedes Marine Diesel (380 PS)
- Reisegeschwindigkeit
- 6,5 Knoten
- Beiboote
- 2 Aluminium-Beiboote mit 60-PS-Yamaha-Außenbordmotoren
- Webseite
- adelaar-cruises.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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