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Tauchsafaris · Indonesien

Bajak – die geräumige Phinisi mit Piratenseele

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Bajak fährt vier Tage und drei Nächte von Labuan Bajo durch den Komodo-Nationalpark und zurück.
  • Die Reise verbindet zwölf Tauchgänge mit Ausflügen zu den Komodo-Waranen.
  • Das Schiff bietet viel Platz, eine schattige Tauchplattform und mehrere Aufenthaltsbereiche.
  • Die Tauchplätze reichen von ruhigen Makro-Riffen bis zu strömungsreichen Pinnacles und Manta-Spots.
  • Crew, Tauchen und Verpflegung werden besonders stark bewertet.

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Die Einladung

Bajak ist für Taucher gebaut, die Komodo nicht von einem Tagesboot aus abhaken wollen. Vier Tage und drei Nächte reichen, um zwischen Labuan Bajo, Riffen und Inseln einen eigenen Rhythmus zu finden: ins Wasser, zurück an Bord, essen, wieder ins Wasser. Dazu kommen die Dinge, wegen derer Komodo auch über der Oberfläche bleibt – ein Landgang zu den Komodo-Waranen und die karge Inselwelt des Nationalparks. Wer Mantas, Haie, Strömungen und gesunde Korallengärten sucht, bekommt hier eine Route mit vielen Gesichtern. Wer ein glattes Hotelschiff mit anonymem Service erwartet, ist anderswo besser aufgehoben. Bajak lebt von ihrem Holz, dem offenen Charakter und einer Crew, die offenbar nicht nur dafür sorgt, dass der Ablauf funktioniert, sondern dass man sich an ihn erinnert.

An Bord gehen

Vom Kai aus wirkt Bajak nicht wie ein schwimmendes Apartment, sondern wie ein richtiges indonesisches Segelschiff. Die Phinisi ist aus wiederverwendetem Eisenholz und Teak gebaut; das gibt ihr Gewicht, Wärme und eine sichtbare Verbindung zur Seefahrt des Landes. Wer an Bord kommt, bewegt sich nicht durch lange Hotelflure, sondern zwischen offenen Bereichen, Aufenthaltsflächen und dem ruhigen Tauchdeck. Holz arbeitet, Schritte und Stimmen tragen über die Decks, und während der Fahrt gehört das Geräusch des Mitsubishi-Motors zum Leben an Bord. Bei ruhigem Wetter kann der Motor schweigen, während Solarenergie die stille Zeit unterstützt. Bajak ist geräumig genug, dass sich die Gäste nicht ständig aus dem Weg gehen müssen. Das ist nach mehreren Tauchgängen kein Nebendetail.

Die Stimmung an Bord

Bajak scheint ihre Stärke dort zu haben, wo viele Schiffe auseinanderfallen: im Umgang miteinander. Die Crew wird als freundlich, professionell und ungewöhnlich hilfsbereit erlebt, ohne dass daraus ein steifes Serviceprogramm wird. Bei einer kleinen Gruppe kennt man nach kurzer Zeit die Namen, die üblichen Tauchpartner und wer beim Essen lieber draußen sitzt. Das Schiff bietet genug Raum, um sich zurückzuziehen, aber nicht so viel, dass jeder Abend anonym endet. Nach dem letzten Tauchgang wird gegessen, erzählt und gelacht; wer müde ist, verschwindet früh, wer noch Energie hat, bleibt an Deck. Die sehr guten Bewertungen für Crew, Tauchen und Essen passen zu diesem Bild: Bajak ist kein Schiff, das mit Luxus beeindrucken will, sondern eines, dessen Leute den Unterschied machen.

Die Tauchplätze

Die vier Tage und drei Nächte führen von Labuan Bajo durch den Komodo-Nationalpark und zurück. Batu Bolong ist ein winziges, korallenüberzogenes Felsnadelriff, an dem Riffhaie, Napoleons, große Carangiden, Schildkröten und Makrotiere aufeinandertreffen; die maximale Tiefe liegt bei -40 m. Castle Rock und Crystal Rock sind strömungsreiche Pinnacles bis -30 m, an denen Riffhaie, große Fischschwärme, Barrakudas und pelagische Jäger auftauchen können. Siaba Besar fällt mit ruhigem, flachem Wasser bis -18 m aus dem Rahmen: ein Platz für Froschfische, Nacktschnecken, Seepferdchen und Schildkröten. Cannibal Rock reicht bis -30 m und verbindet große Jäger mit Makroleben. Tatawa Besar und Sebayur Kecil führen durch Korallengärten bis -25 m. Golden Passage ist eine dynamische Drift bis -30 m, Manta Alley bleibt mit -20 m der Platz für Mantarochen. Dazu kommen Wainilu, Siaba Kecil, Tatawa Kecil, Pengah Kecil und China Shop – jeweils mit eigener Mischung aus Strömung, Korallen und kleinen Tieren.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Mantarochen, Meeresschildkröten, Adlerrochen und Nacktschnecken; Riffhaie gehören ebenfalls zum wiederkehrenden Bild. Barrakudas, Napoleons, große Carangiden und Weichkorallen machen aus den Strömungsplätzen keine leeren Durchfahrten, sondern lebendige Jagdgründe. Was den einzelnen Tauchgang besonders macht, liegt oft im Detail: In Golden Passage sind Leopardenhaie und Ammenhaie nur für diesen Platz verzeichnet, während Cannibal Rock mit Bambushaien auffällt. Siaba Besar ist der Ort für Geisterpfeifenfische und Einhornfische, Sebayur Kecil für Clownfische und Tatawa Besar für Drückerfische. An Manta Alley tragen die Strömungen Nahrung durch den Kanal und führen zu den Putzerplätzen der Mantarochen. In Wainilu lohnt der langsame Blick in Schlamm und Detritus, wo Froschfische, Seepferdchen, flamboyante Sepien und bizarre Garnelen sitzen können. Die großen Tiere stehen im Blau. Das kleine Leben wartet darunter.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch. Sie ist in Erster Hilfe geschult; Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Feuerlöscher, Rettungswesten, Rettungsboote, Radar, Sonar, GPS sowie Funk- und Satellitentelefone gehören zur Sicherheitsausstattung. Vor jedem Tauchgang braucht es in Komodo ein klares Briefing, denn Strömung und Tiden bestimmen mehr als ein gedruckter Tagesplan. Die Gruppen und die Auswahl der Plätze werden an Bedingungen und Taucherfahrung angepasst. Das Schiff ist ausdrücklich für Taucher ausgelegt, doch konkrete Vorgaben zur Mindestzahl bisheriger Tauchgänge, zu Guide-Verhältnissen und zu Qualifikationen einzelner Tauchlehrer sind nicht angegeben. Kurse oder private Guides können organisiert werden, werden aber nicht als Bestandteil jeder Reise vorausgesetzt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig und auf den Ablauf von Safarigästen ausgelegt. Es gibt eine feste Tauchplattform, Spülbecken, DIN-Adapter und ein Beiboot mit 40-PS-Motor, das die Taucher zu den Einstiegs- und Ausstiegspunkten bringt. Füllungen mit 240 bar wurden an Bord besonders geschätzt. Leihausrüstung ist möglich; Computer, Lampe und andere persönliche Ausrüstung sollten vorab geklärt werden. Ein eigener Bereich für Fotos und Ladestationen helfen, wenn nach mehreren Tauchgängen Kameras, Akkus und Gehäuse gleichzeitig Aufmerksamkeit verlangen. Nitrox ist als optionale Leistung genannt, aber Angaben zum Mischverfahren und zur tatsächlichen Verfügbarkeit der Füllungen fehlen. Eine warme Dusche nach dem Tauchgang ist nicht ausgewiesen. Dafür gibt es Handtücher für das Deck und ausreichend Platz, um nicht auf der Leiter über fremde Flaschen zu steigen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die großzügigen Liege- und Aufenthaltsbereiche. Das Tauchdeck bleibt im Schatten, während die Terrasse und die offenen Decks Sonne, Wind und den Blick auf die Vulkaninseln anbieten. Wer nicht schlafen will, sitzt mit einem Kaffee an Deck, sortiert Fotos im vorgesehenen Fotobereich oder beobachtet, wie das Beiboot die nächste Einfahrt vorbereitet. Die Fahrten zwischen den Inseln gehören zum Tag und nicht nur zum Transport: Dann bleibt Zeit für ein Gespräch, ein Buch oder einfach dafür, die Hände vom Tauchgerödel fernzuhalten. Ein Landgang zu den Komodo-Waranen unterbricht den reinen Tauchrhythmus sinnvoll. Danach fühlt sich der nächste Einstieg wieder neu an.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem ersten Einstieg, sobald die Bedingungen am gewählten Platz passen. Danach folgen Frühstück oder Snacks, Oberflächenpause und der nächste Tauchgang; das Mittagessen schiebt sich in die längere Pause, bevor am Nachmittag weitere Riffe auf dem Plan stehen. Bei der viertägigen Komodo-Highlights-Route sind zwölf Tauchgänge vorgesehen. Dazwischen fährt Bajak durch den Nationalpark, ankert vor Inseln oder bringt die Gruppe mit dem Beiboot an Land. Ein Ausflug zu den Komodo-Waranen ist Teil der Reise und unterbricht den Takt aus Flasche, Essen und Schlaf. Abends wird gegessen, erzählt und je nach Route noch einmal getaucht. Danach wird es leiser. Am nächsten Morgen beginnt derselbe Ablauf, aber mit einem anderen Riff unter dem Kiel.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet mit Vollpension, Buffet und lokaler Küche. Auf dem Teller landet damit nicht nur Standardkost für Taucher, sondern indonesisches Essen, ergänzt um vegetarische und vegane Optionen. Tee, Kaffee, Wasser und Snacks stehen zwischen den Mahlzeiten bereit; Bier und andere Getränke sind an Bord erhältlich. Entscheidend ist der Zeitpunkt: Nach dem ersten Tauchgang braucht es etwas, das schnell wieder Energie gibt, nach dem zweiten ein richtiges Mittagessen, und am Abend darf der Tisch länger dauern. Bei vier Tauchgängen an einem Tag wird Essen zum Teil der Tauchorganisation. Die Rückmeldungen zur Küche sind außergewöhnlich stark: reichlich, schmackhaft und so sorgfältig, dass manche Mahlzeit eher nach Restaurant als nach Kombüse wirkt.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen unter Deck und haben Bullaugen; Klimaanlage gehört zu den vorgesehenen Kabinenmerkmalen. Es gibt eine Master Cabin und geteilte Kabinen, darunter auch Familienkabinen. Die Nächte fühlen sich deshalb eher nach Safari-Schiff als nach Resortzimmer an: gedämpftes Licht, das Knarzen des Holzes, Wasser am Rumpf und die Geräusche der Crew, wenn an Deck der nächste Tauchgang vorbereitet wird. Wer empfindlich auf Motorgeräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären. Dafür wartet nach dem Einschlafen kein Hotelflur, sondern der nächste Morgen mit Inseln vor dem Fenster. Die Kabinen sind rauchfrei und werden täglich gereinigt; Handtücher für Kabine und Deck sind vorhanden.

Master-Kabine

Kabinen geteilt

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Abfahrt und Rückkehr erfolgen in Labuan Bajo. Transfers vom Flughafen oder Hotel sind möglich, aber nicht als eingeschlossene Leistung ausgewiesen. Wer die Reise entspannt beginnen möchte, sollte am Vortag in Labuan Bajo anreisen und den Weg zum Treffpunkt nicht auf den Einschiffungstag legen.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

Bajak nutzt Solarenergie für ruhige Zeiten an Bord, sodass nicht durchgehend der Motor laufen muss. Weitere konkrete Maßnahmen zu Abwasser, Plastik, Ankern oder Naturschutz sind nicht ausgewiesen.

Baujahr
2015
Jahr der Renovierung
2021
Länge
28 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
4
Anzahl Badezimmer
2
Motoren
120 PS Mitsubishi
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
5 m 40 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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