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Tauchsafaris · Indonesien

TemuKira – traditionelle Phinisi für Komodos Strömungen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionelle Phinisi mit sechs klimatisierten Kabinen und Platz für zwölf Gäste.
  • Eine 8-tägige Komodo-Rundreise ab und bis Labuan Bajo mit anspruchsvollen Strömungstauchgängen und ruhigen Makroplätzen.
  • Das Tauchdeck bietet einen schattigen Bereich, zwölf Plätze zum Anlegen der Ausrüstung, DIN-Adapter und ein separates Spülbecken für Kameras.
  • An Bord gibt es lokale und westliche Buffetküche, vegetarische Optionen, Snacks über den Tag sowie Bier und andere Getränke gegen Aufpreis.
  • Die Bewertungen fallen besonders für Verpflegung, Tauchen und Crew stark aus; das Schiff selbst liegt mit 7,6 darunter.

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Die Einladung

Die TemuKira passt zu Tauchern, die Komodo nicht vom Hotel aus ansteuern, sondern zwischen den Inseln schlafen und morgens direkt am Riff beginnen wollen. Ihr Charakter liegt in der Verbindung aus traditioneller Phinisi und einer klar auf das Tauchen ausgelegten Ausstattung: Schatten auf dem Tauchdeck, Kameraplätze, getrenntes Spülbecken und ein Beiboot, das die Taucher zu den Strömungen bringt. Die Route reicht von flachen Makroplätzen bis zu Pinnacles und Kanälen, an denen Großfische vorbeiziehen können. Wer ein kleines Schiff mit fester Gruppe, guter Küche und viel Wasserzeit sucht, findet hier den richtigen Ansatz. Wer ein modernes, völlig geräuschloses Schiff erwartet, sollte genauer hinsehen.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die TemuKira wie das, was sie ist: ein traditioneller Holzschoner, der für lange Fahrten und Tauchbetrieb ausgerüstet wurde. Holz, offene Bereiche und das überdachte Sonnendeck geben ihr mehr Charakter als ein standardisiertes Hotelschiff. Der Salon ist klimatisiert und bietet einen Rückzugsort, wenn draußen die Sonne hart steht oder der Fahrtwind auffrischt. Auf dem Achterdeck konzentriert sich der Tagesablauf: Ausrüstung vorbereiten, Briefing hören, ins Beiboot steigen, zurückkommen und die nassen Sachen ablegen. Die Wege bleiben überschaubar, weil das Schiff nicht auf große Menschenmengen ausgelegt ist. Die eher mittlere Schiffsbewertung deutet auf ein Boot mit Gebrauchsspuren hin; dafür bekommt man eine traditionelle Plattform, eine lokale Crew und eine Reise, bei der Komodo nicht nur Kulisse bleibt.

Die Stimmung an Bord

Die TemuKira ist auf eine kleine Reisegruppe ausgelegt. Nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter, die bevorzugte Flaschengröße und wer beim Briefing immer noch eine Frage zum Strömungshaken hat. Die Crew bleibt nicht im Hintergrund: Sie hilft beim Einstieg, nimmt Ausrüstung ab und hält den Ablauf zwischen den Tauchgängen in Gang. Genau dieses Zusammenspiel erklärt, warum die Crew deutlich besser bewertet wird als das Schiff. Auch das Essen wird besonders stark wahrgenommen, und die hohe Bewertung für das Tauchen zeigt, dass die Reise ihren Hauptzweck erfüllt. Abends braucht es hier kein großes Programm. Man sitzt nach dem Essen im Salon oder draußen, spricht über Sichtungen und Strömung und hört dem Schiff zu, während es den nächsten Platz anläuft.

Die Tauchplätze

Die 8-tägige Rundreise startet und endet in Labuan Bajo und führt durch Komodos Inselwelt. Batu Bolong ist ein winziges, korallenüberzogenes Felsnadelriff bis -40m, an dem Riffwelt und pelagische Jäger eng zusammenkommen. Castle Rock und Crystal Rock sind nährstoffreiche Pinnacles bis -30m mit Haien, großen Fischschwärmen und Strömung. Siaba Besar bleibt mit -18m flacher und ruhiger; dort liegt der Reiz bei Makro und Schildkröten. Cannibal Rock reicht bis -30m und verbindet große Jäger mit seltenen Kleintieren. Tatawa Besar und Sebayur Kecil führen über Korallengärten bis -25m, wobei Sebayur Kecil besonders entspannt bleibt. Golden Passage ist ein dynamischer Drift durch einen schmalen Kanal bis -30m. Wainilu ist der Makroplatz für skurrile Kleintiere. Siaba Kecil, Tatawa Kecil, Pengah Kecil und China Shop liegen bei bis -30m, -30m, -25m beziehungsweise ohne angegebene Maximaltiefe und bringen Strömung, Korallen und Makro zusammen. Manta Alley bleibt mit -20m flacher. Tatawa Kecil fordert dabei am meisten, Manta Alley fährt man wegen der möglichen Mantarochen an.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route zieht sich ein deutliches Muster durch die Tauchgänge: Mantarochen, Meeresschildkröten, Riffhaie, Adlerrochen und Nacktschnecken werden an vielen Plätzen gemeldet. Dazu kommen große Makrelen, Barrakudas, Napoleon-Lippfische, Weichkorallen und dichte Fischschwärme. Die Strömung bringt Nahrung an die Pinnacles und durch die Kanäle, weshalb dort auch größere Tiere auftauchen können. Der besondere Reiz liegt aber in den einzelnen Ausnahmen. In Golden Passage wurden Leopardenhaie und Ammenhaie nur dort verzeichnet. Siaba Kecil ist der Platz für Hummer und Kaiserfische, Cannibal Rock für den Bambushai. In Siaba Besar kann man nach Geisterpfeifenfischen und Einhornfischen suchen. Sebayur Kecil trägt den Clownfisch und den Feilenfisch in der Liste. Diese Begegnungen sind keine Zusage; sie erklären, warum die Route mehrere sehr unterschiedliche Tauchplätze verbindet.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und Indonesisch. Die Tauchgäste werden von Guides ins Wasser gebracht, erhalten Briefings zu den jeweiligen Bedingungen und tauchen in organisierten Gruppen. Für die Teilnahme wird mindestens ein Open-Water-Zertifikat mit 50 geloggten Tauchgängen verlangt; körperliche Fitness gehört ebenfalls dazu. Das ist für Komodo sinnvoll, weil die Route sowohl ruhige, flache Riffe als auch Strömungstauchgänge an Pinnacles und in Kanälen umfasst. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung sind an Bord, außerdem Funk, GPS und weitere Navigationsmittel. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem ist nicht angegeben. Wer wenig Erfahrung mit Strömung hat, sollte das vor der Reise offen mit dem Tauchteam besprechen und sich beim Briefing genau nach Einstieg, Position und Ausstieg richten.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und auf den täglichen Tauchbetrieb zugeschnitten. Zwölf Gear-up-Stationen geben jedem Platz für die eigene Ausrüstung, dazu kommen eine Plattform für den Einstieg und ein separates Spülbecken für Unterwasserkameras. Kamera-Arbeitsplätze und Ladestationen sind vorhanden; die Kameras müssen also nicht zwischen nassen Handtüchern auf dem Esstisch liegen. Das Schiff führt 20 Tauchflaschen mit. DIN-Adapter sind verfügbar. Nitrox kann auf Anfrage gegen Aufpreis bereitgestellt werden. Angaben zu Flaschenmaterial und -volumen sowie zu einem konkreten Verleihsortiment oder Marken liegen nicht vor. Ein 40-PS-Beiboot übernimmt die Transfers zu den Tauchplätzen und holt Taucher nach dem Auftauchen wieder ab. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen bereit. Der Bauer-Kompressor und die Füllstation gehören zur Bordausstattung; die Bedienung übernimmt die Crew.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Tauchdeck, die Terrasse und den klimatisierten Salon. Im Schatten trocknen die Sachen, Kameras werden an den Arbeitsplätzen versorgt und die nächste Flasche wird vorbereitet. Wer nicht ins Wasser geht, kann sich mit einem Buch zurückziehen, Musik oder einen Film laufen lassen oder einfach die Inseln vorbeiziehen sehen. Die Terrasse ist der bessere Platz für Wind und Sonne, der Salon für die Stunden, in denen die Hitze schwer wird. Während der Fahrt ist weniger zu tun, und genau das ist auf einer Tauchsafari wertvoll: kein Transfer, kein Kofferpacken, nur der nächste Ankerplatz und genug Zeit, um die Eindrücke des letzten Tauchgangs sacken zu lassen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag auf der TemuKira beginnt mit dem ersten Briefing und dem Weg zum Tauchdeck, nicht mit einem langen Frühstück im Hafen. Danach folgen Tauchgang, Rückkehr mit dem Beiboot, Dusche, Essen und die kurze Pause, in der Ausrüstung und Kameras wieder bereitgemacht werden. Während das Schiff zum nächsten Platz fährt, bleibt Zeit für Schlaf, Lesen oder einen Kaffee im Salon. Später geht es erneut ins Wasser, je nach Platz über flaches Riff, Pinnacle oder Strömungskanal. Die Mahlzeiten schieben sich in diesen Ablauf, statt ihn zu unterbrechen. Wenn ein Nachttauchgang geplant ist, verändert er den Abend: Die Deckbeleuchtung wird wichtiger, die Gespräche werden leiser und nach dem Auftauchen wartet meist nur noch Essen, Dusche und Schlaf. Feste Uhrzeiten sind nicht angegeben; die Reihenfolge ist der eigentliche Takt.

Was man an Bord isst

Die Küche gehört zu den stärksten Seiten der TemuKira. Gegessen wird als Buffet mit westlichen und indonesischen Gerichten, ergänzt durch vegetarische Optionen und Snacks über den Tag. Das passt zum Tauchbetrieb besser als einzelne, lange Restaurantmahlzeiten: Nach dem Tauchgang nimmt man sich, was gerade gut tut, und bleibt nicht auf einer festen Portion sitzen. Die lokale Küche bringt mehr als nur Beilage auf den Teller und erinnert daran, dass die Reise durch Indonesien führt. Zwischen den Mahlzeiten stehen Wasser, Tee und Kaffee bereit; Bier sowie alkoholische und alkoholfreie Getränke sind nicht automatisch Teil der Reise. Auf einem Schiff, das die Taucher immer wieder hungrig an Deck zurückholt, zählt eine verlässliche Küche besonders.

Die Nächte auf See

Die sechs Kabinen liegen auf dem unteren und oberen Deck und sind als Doppel- oder Zweibettkabinen eingerichtet. Private Badezimmer, Klimaanlage und warme Duschen machen die Nächte unkompliziert, auch wenn die Tage durch Strömung, Sonne und mehrere Tauchgänge körperlich fordern. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben Panoramafenster und bekommen dadurch mehr vom wechselnden Licht über dem Wasser mit. Unten ist man näher am Rumpf und damit näher am Schiffsbetrieb. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte die Lage der Kabine vor der Buchung klären. Der Schlafplatz ist hier kein schwimmendes Boutiquezimmer, sondern der Rückzugsort zwischen zwei Tauchtagen: Tür zu, duschen, nasse Sachen verstauen und den Körper für den nächsten Einstieg zur Ruhe kommen lassen.

Doppelkabine, Unterdeck

Zweibettkabine, Unterdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise beginnt und endet in Labuan Bajo. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff ist eingeschlossen; ein Transfer vom Hotel gehört zu den optionalen Leistungen. Die genaue Abholung wird vor der Reise mitgeteilt. Eine Ankunft in Labuan Bajo am Vortag gibt mehr Luft, falls ein Flug verspätet ist oder Gepäck nicht rechtzeitig ankommt.

Decksplan

Länge
33,5 m
Breite
7,1 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
6
Anzahl Badezimmer
6
Motoren
2280 PS
Reisegeschwindigkeit
8-9 Knoten
Beiboote
1 mit 40-PS-Motor
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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