Deutsch
DivingDeal.com

Nusa Lembongan · Indonesien · Asien

Max. Tiefe · 30 m

Manta Bay, Nusa Lembongan: Futterplatz für junge Mantarochen

Tauche in flachen, planktonreichen Gewässern und erlebe die anmutigen Riesen aus nächster Nähe, während sie unbeeindruckt ihre Kreise ziehen.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Ganzjährig hohe Wahrscheinlichkeit für Mantarochen-Sichtungen.
  • Flache Tauchtiefe bis maximal 15 Meter, ideal für lange Tauchzeiten.
  • Nahrungssuchende Mantarochen (Manta alfredi) oft nahe der Oberfläche.
  • Vorkommen von Wobbegong-Haien und Bambushaien.
  • Topographie mit Felsformationen und Durchgängen.
  • Schwache Strömung; gelegentliche Dünung ist möglich.
  • Gute Bedingungen für Unterwasserfotografie mit Lichtspielen der Oberfläche.
  • Sichtweiten meist zwischen 10 und 15 Metern, bis zu 20 Metern.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Manta Bay der Tauchplatz im Überblick

Manta Bay, gelegen an der südwestlichen Küste Nusa Penidas, ist kein gewöhnlicher Tauchplatz. Es ist eine seichte, felsige Bucht, geformt durch im Ozean entstandenen Wellengang, der gegen die imposanten Klippen brandet. Dieser spezifische geographische Aufbau schafft eine einzigartige Umgebung, in der das Sonnenlicht bis auf den Meeresgrund vordringt und, in Verbindung mit der Bewegung des Wassers und der Topographie der steilen Felswände, ein lebendiges Lichtspiel erzeugt – eine zusätzliche Dimension für Unterwasserfotografen und jeden, der sich dieser Kulisse bewusst ist.

Das Profil der Manta Bay ist bewusst flach gehalten, um den besonderen Bedürfnissen junger Mantarochen gerecht zu werden, die sich hier sammeln, um sich zu ernähren. Die Maximaltiefe liegt bei etwa 15 Metern, was Tauchern aller Erfahrungsstufen erlaubt, die Aktivitäten der Mantas ausgiebig zu beobachten. Auch wenn die Umgebung generell geschützt ist, kann die Wellenwirkung des offenen Ozeans gelegentlich zu einer merklichen Dünung führen, die den Tauchgang beeinflussen kann. Das Tauchgebiet erschließt sich über sanft abfallende Felsformationen und sandige Buchten.

Die Hauptattraktion hier sind die Mantarochen (Manta alfredi), die fast ganzjährig anwesend sind. Sie kommen hierher, angezogen von den hohen Planktonkonzentrationen in der Bucht. Du wirst sie oft dabei beobachten, wie sie knapp unter der Oberfläche entlanggleiten, sich drehen und wenden, um das reichhaltige Plankton aus dem Wasser zu filtern. Diese Art des Fressens, bei der sie sich oft 'barrel rollen', ist typisch für Futterplätze und bietet ein faszinierendes Schauspiel. Die jungen Tiere messen oft bis zu 1,2 Meter Spannweite und sind hier in ihrer Entwicklung zu sehen.

Doch über die Mantas hinaus birgt die Manta Bay weitere Lebensformen. Am sandigen Boden und zwischen den Felsformationen kannst du mit etwas Glück Wobbegong-Haie (Orectolobidae) entdecken, die geschickt in ihrer Umgebung getarnt sind. Auch Bambushaie (Chiloscyllium punctatum) suchen hier Schutz und Nahrung. Das reichhaltige Ökosystem wird ergänzt durch eine Vielzahl von Nacktschnecken (Nudibranchea) und Kraken (Octopus vulgaris), die sich in den Spalten und unter den Felsvorsprüngen verstecken.

Die Geographie der Bucht, mit ihren verschlungenen Gassen und Durchgängen im Riff, bietet auch abseits der Mantas interessante Erkundungsmöglichkeiten. Diese natürlichen Labyrinthe sind Lebensraum für Rifffische in allen Variationen und Gelegenheiten, auf kleinere Kreaturen wie verschiedene Arten von Seeschlangen (Hydrophiinae) oder Stachelrochen (Dasyatidae) zu treffen. Gelegentlich zeigen sich auch Schildkröten (Chelonia mydas, Eretmochelys imbricata), die die geschützten Bereiche der Bucht für ihre Nahrungssuche nutzen.

Aufgrund der großen Mengen an Plankton, die die Mantas anziehen, kann die Sichtweite in Manta Bay schwanken. Während sie außerhalb der Hauptplanktonkonzentration bis zu 20 Meter betragen kann, liegt der Durchschnitt oft zwischen 10 und 15 Metern. Diese geringere Sichtbeeinträchtigung ist der Preis für die Mantabegegnungen und sollte die Erwartung nicht mindern, sondern dir bewusst machen, dass du dich mitten in ihrem Futterrevier bewegst. Die Wassertemperatur bewegt sich im Jahresverlauf zwischen 18°C und 29°C.

Manta Bay unterscheidet sich deutlich von anderen Mantaplätzen wie Manta Point, da sie in der Regel flacher und geschützter ist, was sie auch für Schnorchler zugänglich macht. Die Nähe zur Küste und die geschützte Lage bieten eine ruhigere Oberfläche, obwohl bei starkem Seegang der Zugang schwieriger werden kann. Die Bedingungen sind meist stabil und die Strömung ist in der Regel schwach, dennoch solltest du auf gelegentlichen Dünungseinfluss vorbereitet sein. Für Taucher ist die geringe Tiefe ein Vorteil, da sie lange Grundzeiten ermöglicht und somit ausgedehnte Beobachtungen der Mantas sichert.

Tauchen in Manta Bay: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Manta Bay ist ein zugänglicher Tauchplatz mit einer Tauchtiefe von maximal 15 Metern, wodurch er für Taucher aller Niveaus geeignet ist. Die Strömung ist in der Regel schwach, jedoch können bei starkem Seegang deutliche Dünungseinflüsse auftreten. Die Sichtweite variiert zwischen 5 und 20 Metern, abhängig von der Planktonkonzentration, die die Mantas anzieht. Die Wassertemperaturen liegen im Durchschnitt zwischen 20°C und 26°C, können aber saisonal von 18°C bis 29°C schwanken. Du kannst hier praktisch das ganze Jahr über tauchen und Mantas antreffen.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Karte der Hotels, Tauchplätze und Tauchbasen in Nusa Lembongan

Tauchbasen in Nusa Lembongan

Hotels in Nusa Lembongan