

SK Divers Center
★ 5/5 (438 Bewertungen)
39 km entfernt Luftlinie
Malapascua · Philippinen · Asien
Max. Tiefe · 40 mTauche ein in die steilen Wände von Capitancillo und entdecke eine Unterwasserwelt voller Leben, die sich dramatisch aus der Tiefe erhebt.
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Capitancillo, eine kleine unbewohnte Insel in den Visayas, ist umgeben von einem Saumriff, das in flachen Bereichen beginnt und sich zu beeindruckenden Steilwänden und Abhängen entwickelt. Besonders die Ostseite und andere exponierte Bereiche bieten dir eine Riffplatte zwischen 5 und 12 Metern, die dann in vertikale Abschnitte übergeht und typische Tauchtiefen von 25 bis 40 Metern erreicht. Die Topographie ist hier so gestaltet, dass du das Gefühl hast, in eine andere Welt abzutauchen, sobald du die Oberfläche durchbrichst.
Die Wände von Capitancillo sind ein wahres Kaleidoskop aus Hart- und Weichkorallen, die in leuchtenden Farben erstrahlen und unzähligen Rifffischen Schutz und Nahrung bieten. Während du entlang dieser dramatischen Felsformationen gleitest, kannst du die Vielfalt des Lebens in den Nischen und Überhängen beobachten, wo sich viele Arten verstecken oder auf ihre nächste Mahlzeit warten. Die schiere Größe der Unterwasserstruktur schafft ein komplexes Ökosystem, das du in seiner ganzen Pracht erleben kannst.
Beim Blick ins Blauwasser hast du das Potenzial für Begegnungen mit pelagischen Arten, die den Nervenkitzel jedes Tauchgangs steigern. Hier kannst du auf Gelbflossen-Thunfische (Thunnus albacares), Makrelen und verschiedene Haiarten wie den Grauen Riffhai (Carcharhinus amblyrhynchos) oder den Weißspitzen-Riffhai (Triaenodon obesus) treffen. Diese Begegnungen sind oft das Highlight eines Tauchgangs und zeigen dir die Dynamik des offenen Ozeans direkt vor der Wand.
Die Strömungen in Capitancillo sind variabel und können von mild bis stark reichen, besonders entlang der exponierten Wände und Abhänge. Dies trägt zur Lebendigkeit des Riffs bei, da die Strömung Nährstoffe mit sich führt und die Korallen in ihrer Farbenpracht gedeihen lässt. Du wirst feststellen, dass die Ostseite, die oft von stärkeren Strömungen betroffen ist, besonders farbenfroh und reich an Leben ist, was den Tauchgang dort zu einem dynamischen Erlebnis macht.
Die Unterwasserlandschaft wird zusätzlich durch beeindruckende Gorgonien-Fächer und Schwarze Korallen (Antipatharia) bereichert, die sich an den Wänden festklammern und eine einzigartige Kulisse bilden. Zwischen diesen Strukturen findest du eine Vielzahl von Drückerfischen, darunter den Rotlinien-Drückerfisch (Balistapus undulatus), den Picasso-Drückerfisch (Rhinecanthus aculeatus) und den Titan-Drückerfisch (Balistoides viridescens), die das Riff beleben und für interessante Beobachtungen sorgen.
Neben den Drückerfischen sind auch Lippfische wie der Abu-Blasenlippfisch (Cheilinus abudjubbe) und der Slingjaw-Lippfisch (Epibulus insidiator) häufige Bewohner der Riffe von Capitancillo. Diese Fische tragen zur hohen Biodiversität des Platzes bei und bieten dir immer wieder neue Details, die es zu entdecken gilt. Die Vielfalt der Arten macht jeden Tauchgang zu einer Entdeckungsreise, bei der du immer wieder neue Verhaltensweisen und Interaktionen beobachten kannst.
Capitancillo ist ein ausgewiesenes Meeresschutzgebiet mit drei benannten Tauchplätzen: Ormoc Shoal, Nuñez Shoal und die Southwest Wall. Diese Plätze umgeben eine kleine Koralleninsel, die von einem Leuchtturm gekrönt wird. Die Abgeschiedenheit des Ortes, ohne Tauchbasis direkt auf der Insel, trägt zu seinem unberührten Charakter bei und macht ihn zu einem Ziel für Taucher, die das Besondere suchen und bereit sind, für dieses Erlebnis eine längere Anreise in Kauf zu nehmen.
Die Tauchtiefe in Capitancillo reicht von 5 Metern bis zu maximal 40 Metern. Aufgrund der häufig auftretenden mittleren bis starken Strömungen, insbesondere entlang der Wände und Abhänge, ist dieser Tauchplatz primär für fortgeschrittene Taucher geeignet. Kompetente Anfänger können unter direkter Aufsicht in den flacheren Bereichen tauchen, sollten aber mindestens 50 geloggte Tauchgänge vorweisen können, um die variablen Bedingungen sicher zu meistern. Die Sichtweite liegt typischerweise zwischen 15 und 30 Metern. Die besten Tauchbedingungen findest du von Dezember bis April oder Mai, wenn das Meer ruhiger und das Wasser klarer ist.

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