Tauchsafaris · Philippinen
Palau Sport – zwischen Coron-Wracks und Tubbataha
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Eine philippinische Tauchsafari für vier Tauchgänge am Tag, mit Nitrox an Bord und Routen zwischen Coron, Palawan und den Tubbataha Reefs.
- Das Schiff wurde 1990 gebaut und 2022 renoviert: kein Neubau, sondern ein Arbeitsboot mit erneuerten Bereichen und klarer Ausrichtung aufs Tauchen.
- Zwölf klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad, Meerblick-Kabinen, Innen- und Außenbereiche sowie zwei Beiboote stehen für bis zu 24 Gäste bereit.
- Die Route verbindet geschützte Riffe und flache Wracks bei Sangat mit den tiefen Kriegsschiffswracks von Coron.
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Die Einladung
Die Palau Sport passt zu Tauchern, die nicht wegen eines schwimmenden Hotels nach Palawan kommen, sondern wegen der Wracks von Coron und der Riffe von Tubbataha. Vier Tauchgänge am Tag geben dieser Reise ihren Takt; Nitrox kann die langen Tage unter Wasser angenehmer machen. Die Route reicht von Sangat und Coron bis zu den abgelegenen Tubbataha Reefs, je nach Reiseabschnitt. Eine reguläre Southern Trip startet und endet in Coron und dauert 10 Tage und 9 Nächte. Die längere Übergangstour verbindet Danglayan Port bei Batangas, Coron und El Nido über 13 Tage und 12 Nächte. Wer ein neues Schiff mit makelloser Oberfläche sucht, findet passendere Boote. Wer eine renovierte Plattform für viele Tauchgänge, unterschiedliche Wrack-Tiefen und eine lokale philippinische Crew sucht, steigt hier aus dem richtigen Grund an Bord.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Palau Sport wie ein Schiff, das für den Betrieb gebaut wurde, nicht für den Auftritt im Hafen. Sie stammt aus dem Jahr 1990 und wurde 2022 renoviert. Das ist ein wichtiger Unterschied: Die Geschichte des Rumpfs bleibt, während zentrale Bereiche zeitgemäß aufgefrischt wurden. An Bord bewegt man sich zwischen klimatisiertem Salon, Außenflächen und dem Tauchbereich, ohne dass der Weg zum Wasser zum Umzug wird. Die Kabinen haben eigene Bäder, Klimaanlage und Standardfenster; einige bieten Meerblick. Zwei Beiboote liegen für die Tauchgänge bereit. Wer nach kurzer Zeit Namen und Gesichter kennt, wird sich auf einem Schiff dieser Größe schnell zurechtfinden. Die Bewertung des Schiffs liegt unter den Werten für Verpflegung und Tauchen. Das spricht für einen einfachen, zweckmäßigen Charakter: weniger Hochglanz, mehr Zeit im Wasser.
Die Stimmung an Bord
An Bord spricht die Crew Englisch und arbeitet in einem lokalen und internationalen Team. Ihre Aufgabe zeigt sich weniger in großen Gesten als in den Übergängen des Tages: vom Salon zum Tauchdeck, vom Beiboot zurück an Bord, vom nassen Equipment zur nächsten Mahlzeit. Bei einer Reise mit bis zu 24 Gästen entsteht eine überschaubare Gruppe, in der man nicht jeden Abend neue Gesichter sieht. Die Crew wird mit 7,4 bewertet, das Tauchen mit 8,0. Das passt zu einem Schiff, dessen Stärke im Ablauf unter Wasser liegt, nicht in luxuriöser Inszenierung. Abends gibt es Innen- und Außenbereiche, Audio- und Video-Unterhaltung, Bar und gelegentlich einen gemeinsamen Tisch im Freien. Wer nach dem letzten Tauchgang Ruhe sucht, kann sie ebenso finden wie ein Gespräch über den nächsten Wrackplatz.
Die Tauchplätze
Bei Sangat beginnt die Reise mit dem Sangat House Reef bis -28 m, einem Korallenökosystem mit Hart- und Weichkorallen, Seegras und vielen Rifffischen. Die Sangat Coral Gardens fallen sanft bis -25 m ab. Der Sangat Sub-Chaser liegt bis -18 m und ist ein gut erhaltenes japanisches U-Boot-Abwehrschiff aus dem Zweiten Weltkrieg. In Coron folgen die tieferen Wracks: Akitsushima bis -38 m, Kogyo Maru bis -36 m, Okikawa Maru bis -26 m, Irako bis -45 m, Olympia Maru bis -30 m und Kyokuzan Maru bis -42 m. Die Wracks stammen aus dem Zweiten Weltkrieg und sind zu künstlichen Riffen geworden. Barracuda Lake reicht bis -40 m und zeigt Wasserschichten mit unterschiedlicher Temperatur und Dichte. Twin Peaks liegt bis -25 m, Cathedral Cave bis -30 m. Die Lusong Gunboat ist mit -12 m deutlich flacher. Tubbataha Reefs erreicht -40 m und bringt steile Riffwände und pelagische Begegnungen in die Route. Die reguläre Southern Trip dauert 10 Tage und 9 Nächte; die Übergangstour von Danglayan Port über Coron nach El Nido dauert 13 Tage und 12 Nächte.

Sangat House Reef →
Max. Tiefe · 28 m

Sangat Coral Gardens →
Max. Tiefe · 25 m

Sangat Sub-Chaser →
Max. Tiefe · 18 m

Akitsushima →
Max. Tiefe · 38 m

Kogyo Maru →
Max. Tiefe · 36 m

Okikawa Maru →
Max. Tiefe · 26 m

Irako →
Max. Tiefe · 45 m

Olympia Maru →
Max. Tiefe · 30 m

Kyokuzan Maru →
Max. Tiefe · 42 m

Barracuda Lake →
Max. Tiefe · 40 m

Twin Peaks →
Max. Tiefe · 25 m

Cathedral Cave →
Max. Tiefe · 30 m

Lusong Gunboat →
Max. Tiefe · 12 m
Was man unter Wasser trifft
Auf mehreren Riffen gehören Hartkorallen, Weichkorallen und Rifffische zum Bild. Am Sangat House Reef können außerdem Papageifische, Kaiserfische, Falterfische, Riffbarsche, Anemonenfische, Zackenbarsche, Schnapper und Lippfische auftauchen. Gerade dort sind Demoisellen und Lippfische verzeichnet. Der Sangat Sub-Chaser bietet zwischen Korallen und Schwamm juvenile Fledermausfische, Krokodilfische, Muränen und Sepien. In Barracuda Lake kann man nach Garnelen, Hasenfischen und Barrakudas suchen. Twin Peaks ist der Platz für Meeresschildkröten sowie Falter- und Kaiserfische. Cathedral Cave ist mit Seeschlangen verbunden. Tubbataha ist der Abschnitt für größere Begegnungen: Graue, Weißspitzen-, Schwarzspitzen- und Ammenhaie, Mantas, Adlerrochen, Walhaie, Stachelrochen, Thunfische, Napoleons, Meeresschildkröten und Zwergseepferdchen sind dort verzeichnet. Eine Begegnung bleibt eine Begegnung, keine Zusage. Der Reiz liegt darin, dass die Route vom kleinen Riffdetail bis zum offenen Blau reicht.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und ist in Erster Hilfe geschult. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Feueralarm und Feuerlöscher gehören zur Sicherheitsausstattung; Funk, GPS, Radar, Sonar und eine Notfunkbake unterstützen die Navigation und den Notfallbetrieb. Die Tauchgruppen werden für die Ausfahrten mit den Beibooten organisiert. Wie viele Guides eine Gruppe begleiten, welche Brevets sie besitzen und welche Mindestzahl an Tauchgängen verlangt wird, ist für dieses Schiff nicht festgelegt. Das sollte vor dem Einsteigen geklärt werden, besonders bei den tieferen Wracks von Coron. Dass die Palau Sport Sidemount-Tauchen unterstützt und Nitrox anbietet, spricht für einen Tauchbetrieb, der unterschiedliche Profile aufnehmen kann. Eine private Begleitung und weitere Tauchleistungen sind möglich, aber nicht Teil des selbstverständlichen Ablaufs.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf häufige Ein- und Ausstiege ausgelegt: Es gibt einen schattigen Arbeitsbereich, eine Tauchplattform, Spülbecken und zwei Beiboote. Die Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf, während die Palau Sport als Basis liegen bleibt. DIN-Adapter sind vorhanden, und Sidemount-Tauchen ist möglich. Nitrox ist an Bord verfügbar; die konkrete Mischung und die Flaschengrößen gehören in die Einweisung vor der Reise. Leihausrüstung kann genutzt werden. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen mit warmem Wasser bereit, was bei vier Abstiegen am Tag mehr zählt als ein dekoratives Detail. Der Fotobereich und die Ladestationen helfen beim Umgang mit Kameras und Akkus. Für Notfälle sind Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung an Bord.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den schattigen Tauchbereich, den Salon, die Terrasse und das Beobachtungsdeck. Wer nach dem Auftauchen nicht sofort reden möchte, findet einen klimatisierten Innenraum; wer die Wärme braucht, geht nach draußen, lässt die Ausrüstung zurück und wartet auf die nächste Ausfahrt. Während der Fahrt kann man sich auf der Terrasse oder am oberen Deck niederlassen, Fotos sortieren oder einfach die Küstenlandschaft vorbeiziehen lassen. Ein Außenbereich für das Essen und ein Grillplatz geben dem Abend einen anderen Ort als der Salon. Die Palau Sport bietet außerdem einen Fotobereich und Stationen zum Laden. Vieles hier hat mit kleinen Handgriffen zu tun: duschen, trocknen, eine Speicherkarte sichern, etwas essen und wieder zum nächsten Briefing gehen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing vor dem Tauchgang. Danach folgt der Gang aufs Tauchdeck, der Transfer mit dem Beiboot oder der Einstieg von der Plattform und später die Rückkehr an Bord. Vier Tauchgänge gehören zum veröffentlichten Ablauf; die Mahlzeiten und Snacks schieben sich zwischen die Tauchgänge, ohne den Tag in lange Landaufenthalte zu zerlegen. Dazwischen trocknet die Ausrüstung, Kameras werden am Fotobereich versorgt und die Gäste wechseln zwischen Schatten, Salon und Außenflächen. Wenn das Schiff den nächsten Platz anfährt, wird aus der Pause eine Fahrzeit. Abends bleibt Zeit für das Essen draußen, einen Drink oder die Auswertung der Bilder. Nachttauchgänge sind als Zusatzleistung möglich, nicht als fester Bestandteil jedes Tages. So entsteht kein Stundenplan mit erfundenen Uhrzeiten, sondern eine klare Reihenfolge: Briefing, Wasser, Essen, Fahrt, wieder Wasser.
Was man an Bord isst
Die Küche ist auf lange Tauchtage eingestellt. Es gibt Buffet und À-la-carte-Gerichte, westliche und lokale Küche, dazu vegetarische und vegane Optionen. Snacks stehen über den Tag bereit, alkoholfreie Getränke sowie Tee und Kaffee gehören zur Versorgung an Bord. Gegessen wird nicht nur im klimatisierten Innenbereich: Das Abendessen kann draußen stattfinden, wenn die Fahrt und das Wetter es zulassen. Nach vier Tauchgängen ist der Esstisch kein Programmpunkt zwischen zwei Ausflügen, sondern eine der wenigen längeren Pausen. Die Bordküche muss deshalb schnell zugängliche Mahlzeiten ebenso leisten wie ein ordentliches Abendessen. Wein ist zum Abendessen vorgesehen, Bier und weitere Getränke sind erhältlich. Die Verpflegung wird mit 8,7 bewertet und liegt damit deutlich über dem Schiffswert.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und Standardfenstern, teilweise mit Blick aufs Meer. Zur Wahl stehen Suite- und Twin-berth-Kabinen. Nach einem langen Tauchtag ist der entscheidende Luxus nicht die Dekoration, sondern dass Dusche, Koje und Klimaanlage im selben kleinen Rückzugsort liegen. Der Salon bleibt als klimatisierter Innenraum offen, wenn draußen noch Wärme auf dem Deck steht. Wer an Deck schläft oder die Nacht dort ausklingen lässt, hat zusätzlich Terrasse und Beobachtungsbereich zur Verfügung. Das Schiff ist kein Neubau, und die Kabinen sind kein Hotelzimmer an Land. Dafür bleibt die Reise eng am Meer: aufstehen, anziehen, tauchen, zurückkommen und nur wenige Schritte später wieder in der eigenen Kabine sein.
Suite
Zweibettkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die reguläre Southern Trip startet und endet in Coron Port auf Palawan und dauert 10 Tage und 9 Nächte. Die Übergangstour Southern Trip führt von Danglayan Port in Batangas über Coron Port bis nach El Nido und dauert 13 Tage und 12 Nächte. Flughafentransfers und Hoteltransfers können organisiert werden, sind aber nicht Bestandteil jeder Buchung. Eine Anreise am Vortag gibt ausreichend Spielraum, falls die Weiterreise zum Hafen nicht wie geplant läuft.
Decksplan
- Baujahr
- 1990
- Jahr der Renovierung
- 2022
- Länge
- 38,4 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 12
- Anzahl Badezimmer
- 12
- Motoren
- 2
- Reisegeschwindigkeit
- 8 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- palausport.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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