Tauchsafaris · Thailand
Blue Dolphin – kompakte Tauchsafari zu den Similans und Richelieu Rock
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Blue Dolphin verbindet 14 Tauchgänge in vier Tagen mit kurzen Wegen zu den Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai, Surin und Richelieu Rock.
- Das große, teilweise beschattete Tauchdeck bietet Platz für normales Gerät, Sidemount, CCR und Kameras.
- Nitrox ist für alle 14 Tauchgänge verfügbar, aber eine kostenpflichtige Zusatzleistung.
- Die Crew wird besonders für ihren Service und die Verpflegung geschätzt.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die Blue Dolphin ist für Taucher gebaut, die in vier Tagen möglichst viel Andamanensee sehen wollen, ohne jeden Abend wieder an Land zu müssen. Die Route verbindet die Granitblöcke der Similans mit den Strömungsplätzen im Norden und mehreren Tauchgängen am Richelieu Rock. An Bord geht es weniger um ein schwimmendes Resort als um saubere Abläufe: Ausrüstung vorbereiten, ins Beiboot steigen, tauchen, zurückkommen, essen und wieder ins Wasser. Wer gern mit Kamera, Sidemount oder Rebreather taucht, findet dafür Platz und Unterstützung. Wer noch lernen möchte, kann Kurse an Bord belegen. Die Blue Dolphin passt zu Tauchern, die viele Profile und unterschiedliche Plätze suchen, dabei aber Wert auf kleine Gruppen und eine Crew legen, die den Ablauf im Griff hat.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Blue Dolphin wie ein zweckmäßig eingerichtetes Tauchschiff, nicht wie ein anonymes Kreuzfahrtschiff. Die Renovierung im Jahr 2022 hat den Charakter eines viel genutzten Arbeitsboots mit einem frischeren Innenleben verbunden. Auf dem Weg vom Kai zum Tauchdeck liegen Salon, Außenbereiche und die Kabinen logisch beieinander; niemand muss sein Gerät durch enge Hotelgänge tragen. Der Hino-Diesel gehört hörbar zum Schiff. Dafür bekommt man ein Boot, das seine Aufgabe kennt: Taucher zu den abgelegenen Inseln bringen und dort viele Einstiege möglich machen. Die zwei Beiboote übernehmen den letzten Weg zum Tauchplatz und holen die Gruppen dort ab, wo sie auftauchen. Nach einer Nachtfahrt liegt am Morgen kein Hafenprogramm vor der Tür, sondern der erste Tauchgang.
Die Stimmung an Bord
Die Gruppe wird auf der Blue Dolphin schnell überschaubar. Bei maximal vier Tauchern pro Guide taucht man nicht in einer anonymen Herde, sondern mit Menschen, deren Tempo und Luftverbrauch die Crew bereits kennt. Der erste Check-Tauchgang dient genau dazu, die Gruppen sinnvoll zusammenzustellen; Freunde werden dabei nicht einfach auseinandergerissen. Die Crew wäscht das Gerät, füllt die Flaschen und hilft beim Ein- und Aussteigen. Das verändert eine Woche mit vielen Tauchgängen stärker als ein hübscher Salon. Abends sitzt man beim Essen zusammen, spricht über den letzten Einstieg und plant den nächsten. Die Bewertungen von Crew und Verpflegung liegen jeweils bei 9,9 von 10. Das erklärt, warum die Blue Dolphin trotz ihres mittleren Ausstattungsniveaus so gut in Erinnerung bleibt.
Die Tauchplätze
Die 4-Tage-/4-Nächte-Route ab und bis Thap Lamu Pier beginnt an den Similan Islands und führt über Koh Bon und Koh Tachai weiter zu den Surin Islands und Richelieu Rock. An den Similans wechseln Granitformationen, Kanäle und Korallengärten: North Point reicht von 10 bis 40 m, West of Eden bis 40 m, Anita's Reef bis 35 m und die Similan Islands bis 40 m. Elephant Head Rock führt durch ein Labyrinth massiver Blöcke bis 60 m; dort sucht man nach Riffhaien und Oktopussen. Koh Bon ist eine Putzerstation für Mantas. Koh Tachai reicht bis 40 m und lebt von seiner Topografie und Großfischen. Surin bleibt mit intakten Riffen bis 25 m ruhiger. Am Boonsung Wreck liegt das ehemalige Zinnbaggerschiff bis 18 m und ist heute ein dicht besiedeltes Wrackökosystem. Richelieu Rock bildet mit seinen Kalksteinzacken und 0 bis 30 m den Höhepunkt der Route; mehrere Tauchgänge, darunter ein Sonnenuntergangstauchgang, geben Zeit für Makrotiere und Schwarmfische.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen dir mit etwas Glück Barrakudas, Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Walhaie, Meeresschildkröten, Napoleon-Lippfische und Mantas. Dazu kommen dicht stehende Schwärme aus Füsilieren und Makrelen, Muränen, Carangiden und viele Nacktschnecken. Strömung bringt an den tieferen Außenkanten pelagische Fische vorbei; an Koh Bon lohnt der Blick zur Putzerstation, wo Mantas erscheinen können. Die Similans verbinden Großfisch mit kleinen Motiven in Spalten und Korallengärten. Richelieu Rock ist besonders stark, weil sich dort Makrotiere, Weichkorallen und Jagdverhalten auf engem Raum mischen. Einige Begegnungen haben einen ganz bestimmten Grund, dorthin zu fahren: Den Balisto sucht man an Elephant Head Rock, die Gorgonie und die Karettschildkröte an Koh Tachai. Am Boonsung Wreck liegen Steinfische und Igelfische zwischen den Trümmern; Surin ist der Platz für den Buckel-Papageifisch.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgruppen umfassen höchstens vier Personen pro Guide. Der erste Tauchgang ist ein Check-Tauchgang: Die Crew achtet auf Fertigkeiten, Tempo und Luftverbrauch und ordnet die Gruppen danach neu. Die Briefings erklären den Ablauf, die Bedingungen und die Rückholung durch das Beiboot; bei stärkerer Strömung können die Gruppen passende Schutzlinien zwischen den Felsen nutzen. Die Guides sprechen Englisch. An Bord werden Tauchkurse und einzelne SSI-Ausbildungen angeboten, darunter Advanced Adventurer, Nitrox und weitere Spezialkurse. Auch Anfänger können in eine passende Gruppe kommen, während erfahrene Taucher tiefere Profile oder anspruchsvollere Plätze wählen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar und weitere Sicherheitsausrüstung sind an Bord. Ein Defibrillator oder die Zahl der Guides wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist groß, schattig und auf häufige Einstiege ausgelegt. Es gibt eine feste Tauchplattform, Spülbecken, getrennte Kameraspülung, einen Bereich für Fotoausrüstung und Ladestationen. DIN-Adapter sind vorhanden. Das Leihgerät stammt von Scubapro; eigenes Gerät kann ebenso vorbereitet werden wie Sidemount- oder CCR-Systeme. Nitrox wird an Bord gemischt und steht für die 14 Tauchgänge zur Verfügung, ist aber optional. Angaben zu Flaschengröße und Flaschenmaterial liegen nicht vor. Nach dem Auftauchen holen die zwei Beiboote die Taucher direkt an der Oberfläche ab; lange Schwimmeinheiten zurück zum Schiff sind nicht vorgesehen. Eine warme Süßwasserdusche auf dem Deck nimmt das Salz ab, bevor man zum Essen oder in den Schatten geht.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Außenbereiche. Im Schatten kann man die Ausrüstung aus dem Kopf bekommen, Kameras am vorgesehenen Bereich prüfen oder einfach auf das nächste Briefing warten. Wer Sonne möchte, geht auf das Sonnendeck; wer Hitze und Fahrtwind meiden will, zieht sich in den klimatisierten Salon zurück. Dort gibt es auch Lesestoff und Internet. Die langen Oberflächenpausen werden nicht mit Animation gefüllt. Man duscht sich kurz mit Süßwasser ab, lässt die Crew die Flaschen füllen, trinkt Kaffee und sieht den Inseln beim Vorüberziehen zu. An einem Nachmittag ohne weiteren Tauchgang bleibt Zeit für einen Strandbesuch.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt typischerweise mit dem Wecken um 06:30 Uhr, Kaffee, einem kurzen Frühstück und dem Sicherheitsbriefing für den ersten Tauchgang um 07:00 Uhr. Danach folgt die Reihenfolge, die auf einem Tauchsafari-Schiff zählt: auftauchen, vom Beiboot abholen lassen, Gerät ablegen, duschen, essen, Flaschen füllen und wieder vorbereiten. Das zweite Briefing führt zum nächsten Einstieg, später folgen ein dritter und je nach Tagesplan ein weiterer Tauchgang. An Tag drei stehen am Richelieu Rock drei Tauchgänge an, darunter der Sonnenuntergangstauchgang. Zwischen den Einstiegen gibt es Buffetmahlzeiten, Snacks, Schatten, Salon oder Sonnendeck. Nach dem Abendessen fährt die Blue Dolphin zum nächsten Gebiet. Am letzten Tag folgen morgens noch Tauchgänge bei Koh Bon oder an lokalen Wracks, bevor das Schiff am Nachmittag den Pier erreicht.
Was man an Bord isst
Gegessen wird als Buffet, mit thailändischen und westlichen Gerichten. Die Küche wechselt die Auswahl von Mahlzeit zu Mahlzeit und berücksichtigt auch vegetarische und vegane Wünsche. Anne und Rat kochen an Bord; ihre Arbeit wird von zurückkehrenden Tauchern besonders herzlich beschrieben. Frühstück folgt auf den ersten Tauchgang, Mittagessen auf den zweiten, Snacks liegen zwischen den weiteren Einstiegen bereit. Abends wird draußen gegessen, wenn die Bedingungen es erlauben. Nach vier Tauchgängen am Tag ist das kein nebensächlicher Komfort: Ein Teller Reis, Curry, Gemüse oder westliche Hausmannskost entscheidet mit darüber, wie gut man am nächsten Morgen wieder ins Wasser kommt.
Die Nächte auf See
Die sieben Kabinen verteilen sich auf verschiedene Kategorien, vom Upper Deck Master bis zur Lower Deck Quad Cabin. Oben gibt es Meerblick, ein eigenes Bad mit Warmwasserdusche, Doppelbett, Stauraum, Safe und einen kleinen Schreibtisch. Die Deluxe-Kabinen haben ebenfalls ein eigenes Bad; das Bett lässt sich als Doppelbett oder als zwei Einzelkojen nutzen. Standard- und Quad-Kabinen teilen sich die Bäder. Das ist die nüchterne Seite der Blue Dolphin: Wer Privatsphäre und ein eigenes Bad möchte, sollte die Kabinenkategorie gezielt wählen. Nachts bleibt ein Tauchschiff hörbar, besonders während der Fahrt. Dafür liegt am Morgen die See vor der Tür, und die Wege vom Bett zum Deck bleiben kurz.
Master-Kabine, Oberdeck
Deluxe, Unterdeck
Standard, Unterdeck
Vierbettkabine, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet am Thap Lamu Pier bei Khao Lak. Transfers vom Flughafen oder Hotel zum Schiff und zurück sind eingeschlossen; die Abholung erfolgt am Nachmittag, anschließend geht es zum Pier und an Bord. Für den Transfer und den frühen Start der Safari ist ein Hotel in Khao Lak praktischer als eine Unterkunft in Phuket. Eine Anreise am Vortag lässt mehr Luft, falls der Flug verspätet ist.
- Baujahr
- 2017
- Jahr der Renovierung
- 2022
- Länge
- 27,5 m
- Breite
- 6,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 7
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Motoren
- Hino Diesel
- Reisegeschwindigkeit
- 7,5 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- bigbluedivingkhaolak.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.












