Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Thailand

Explorer – Holz, Riffe und lange Tage im Andamanensee

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Explorer wurde 2001 gebaut und 2024 renoviert.
  • Sie fährt mit maximal 16 Gästen zu den Similan- und Surin-Inseln, nach Koh Bon und Koh Tachai.
  • Je nach Reise stehen 9, 16, 25 oder 41 Tauchgänge mit Nachttauchgängen auf dem Plan.
  • Alle Kabinen sind klimatisiert und haben Meerblick; acht Kabinen und neun Bäder verteilen sich an Bord.

Die Einladung

Die Explorer ist für Taucher gebaut, die nicht nur einen Nationalpark abhaken wollen, sondern mehrere Tage an den Riffen der Andamanensee bleiben möchten. Ihre Stärke liegt in den langen Routen zwischen Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai und den ruhigeren Surin Islands. Wer morgens ins Wasser will, nachts noch einmal abtaucht und zwischendurch lieber auf dem Boot als an Land ist, findet hier den passenden Rahmen. Das Schiff gehört zu Sea Dragon Dive Center, einem Tauchzentrum in Khao Lak mit langer Verbindung zu diesen Gebieten. Die Crew spricht Englisch, Deutsch, Thai und Französisch. An Bord sind auch Schnorchler und Nichttaucher willkommen. Der Charakter ist weniger Luxusresort als funktionierende Tauchbasis auf See: ein Holzschiff mit überschaubarer Gruppe, kurzen Wegen zum Tauchdeck und einer Route, die den eigentlichen Grund der Reise ernst nimmt.

An Bord gehen

Beim Einsteigen merkt man zuerst, dass die Explorer kein Neubau aus Glas und Stahl ist. Der Holzrumpf gehört zu ihrem Charakter; die Renovierung 2024 bringt sie zugleich auf einen aktuellen Stand. Vom Kai geht es direkt in ein Schiff, das auf Tauchbetrieb ausgelegt ist: Plattform, Tankbereich, schattiger Platz für die Oberflächenpause und ein Beiboot für die Ausfahrten an den Tauchplätzen. Die Gruppe bleibt klein genug, dass man sich nicht erst nach Tagen zu erkennen beginnt. Das ist auf einer Route mit mehreren Inseln mehr wert als eine große Lobby. Ein Motor arbeitet an Bord, und wer absolute Stille erwartet, sollte sich bewusst für ein Tauchsafari-Schiff und nicht für ein Hotel entscheiden. Dafür liegen die Tauchplätze nicht nur als Tagesausflug vor einem, sondern werden Teil des Lebens an Bord.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht schnell eine Gruppe, weil maximal 16 Gäste dieselben Tauchplätze, Mahlzeiten und Oberflächenpausen teilen. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund: Eigenes Gepäck und eigene Ausrüstung werden mit zum Boot gebracht, gemietete Ausrüstung wird vorher an Bord gebracht und aufgebaut. Nach dem Briefing kontrolliert jeder Taucher sein Set selbst gründlich. Genau diese Aufteilung passt zu erfahrenen Tauchern: Die Crew nimmt Arbeit ab, aber die Verantwortung für das eigene Gerät bleibt dort, wo sie hingehört. Die Bewertungen spiegeln diesen Eindruck wider. Crew und Tauchen liegen jeweils bei 9,1, die Verpflegung sogar bei 9,6; das Schiff selbst wird mit 7,5 zurückhaltender bewertet. Die Explorer ist also kein Hochglanzschiff. Dafür berichten Reisende von einer Crew, die den Alltag trägt und den Aufenthalt über ihre Arbeit besser macht, als es die reine Ausstattung vermuten lässt.

Die Tauchplätze

Die kürzeren Explorer-Routen führen nach Koh Tachai, zu den Surin Islands und weiter zum Richelieu Rock. Die längeren Fahrten verbinden diese nördlichen Plätze mit Koh Bon und den Similan Islands. Die Similan Islands bestehen unter Wasser aus Granitblöcken und tiefblauem Wasser; die maximale Tiefe liegt bei -40 m. Koh Bon ist für seine Riffstruktur und die mögliche Manta-Begegnung an der Putzerstation bekannt. Koh Tachai reicht bis -40 m und verbindet markante Topografie mit Großfisch. Die Surin Islands bleiben mit einer maximalen Tiefe von -25 m flacher und ruhiger, mit intakten Riffen und weniger Trubel. Je nach Abfahrt dauert die Reise 4 Tage und 3 Nächte, 6 Tage und 5 Nächte, 9 Tage und 8 Nächte oder 14 Tage und 13 Nächte. Die Strecke kann von Thap Lamu nach Khuraburi, umgekehrt oder als Rundreise ab Thap Lamu beziehungsweise Khuraburi gefahren werden.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route sind Barrakudas, Muränen, Makrelen, Fusiliere und große Stachelmakrelen keine seltene Randnotiz, sondern das Grundrauschen vieler Tauchgänge. Walhaie, Leopardenhaie, Riffhaie, Mantas, Thunfische, Meeresschildkröten und Zackenbarsche werden an vielen Plätzen gemeldet, bleiben aber Begegnungen und keine Zusage. Die Strömungen an Koh Bon und Koh Tachai können Großfische an die Riffe bringen; an Koh Bon sucht man besonders nach Mantas an der Putzerstation. Für kleinere Tiere lohnt der Blick in Felsspalten und über die Riffkanten: Nacktschnecken und Muränen tauchen an zahlreichen Plätzen auf. Einige Arten geben einem einzelnen Tauchplatz seinen Grund. Racha Noi ist der einzige gelistete Platz für graue Riffhaie und Gartenaale. South Tip ist der Ort für Drückerfische und Einhornfische. Am Sail Rock kann man nach Thunfischen mit Hundszähnen und Makrelen suchen, während am Boonsung Wreck Seeigelfische gemeldet werden.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Tauchlehrer sprechen Englisch, Deutsch, Thai und Französisch. Sie arbeiten mit einer Crew, die lokale Kenntnisse und internationale Kommunikation verbindet; eine feste Zahl von Guides oder ein veröffentlichtes Verhältnis pro Tauchgruppe ist nicht angegeben. Die Briefings führen zum jeweiligen Tauchplatz und zur Organisation des Einstiegs mit dem Beiboot. Wer mit Sea-Dragon-Ausrüstung taucht, bekommt das Set vorab an Bord aufgebaut, prüft es aber nach dem Bootsbriefing selbst. Für die Liveaboard-Reisen wird verlangt, dass der letzte Tauchgang nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Wer länger pausiert hat, kann beim Sea Dragon Dive Center einen Refresher machen. An Bord befinden sich Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher sowie Funk, GPS, Radar und Notfallausrüstung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck hat eine Plattform, einen schattigen Bereich, Flaschenplätze und separate Spülbecken für Kameras und übrige Ausrüstung. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox kann genutzt werden; ob es für den einzelnen Tauchgang bereitsteht, wird an Bord organisiert. Leihausrüstung ist möglich, ebenso Sidemount- und Tech-Tauchen. Eine konkrete Flaschengröße oder das Material der Flaschen ist nicht angegeben. Das ist für die eigene Planung wichtig: Wer mit einer bestimmten Flasche, einem speziellen Wing oder eigener Konfiguration tauchen möchte, sollte das vor der Abfahrt klären. Nach dem Sprung ins Wasser arbeitet das eine Beiboot als Verbindung zu den Tauchplätzen und nimmt Taucher wieder auf. Dazu kommen Außen-Duschen, warme Duschen, Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Ein separates Kameraspülbecken und Ladestationen zeigen, dass Unterwasserfotografie hier nicht nur geduldet wird.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die Terrasse, den Beobachtungsbereich oder den schattigen Platz am Tauchbereich. Wer Sonne möchte, findet draußen Raum; wer nach dem Tauchgang nur seine Ausrüstung loswerden und sitzen will, bleibt näher an der Plattform. Das Beiboot kann, wenn es die Bedingungen erlauben, zu einem Strand bringen. Vom Schiff aus ist Schnorcheln möglich. Die ruhigen Stunden eignen sich außerdem für die Kamera: Es gibt einen Fotobereich, Ladestationen und ein separates Spülbecken für Kameras. Auf längeren Fahrten wird daraus kein Animationsprogramm, sondern die nützliche Pause, die eine Tauchsafari braucht. Ein Buch, ein Logbuch oder ein Blick auf die Inseln reichen oft völlig. Die Explorer lässt dafür mehrere kleine Rückzugsorte offen, statt alles in einen einzigen Salon zu pressen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, nicht mit einem langen Frühstück. Danach folgen Essen, Oberflächenpause und der nächste Sprung ins Wasser, während die Explorer zum nächsten Platz weiterfährt oder vor Ort bleibt. Auf der 3-Tage-Reise sind 9 Tauchgänge vorgesehen, auf 5 Tagen 16, auf 8 Tagen 25 und auf 13 Tagen 41. Nach dem letzten Tagestauchgang ist der Tag noch nicht zwingend vorbei: Die Pakete enthalten je nach Länge einen oder mehrere Nachttauchgänge. Dazwischen kann man im Schatten sitzen, schnorcheln, an Land gehen, wenn ein Strandbesuch möglich ist, oder die Kamera spülen und laden. Die Mahlzeiten schieben sich als Buffet in diesen Ablauf, ohne den Tauchbetrieb unnötig zu bremsen. Auf den längeren Reisen wiederholt sich der Rhythmus oft genug, dass man bald weiß, wo die eigene Flasche, die Maske und der Kaffee auf ihren nächsten Einsatz warten.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet mit lokaler Küche, und zwar zwischen den Tauchgängen ebenso wie als vollständige Mahlzeit am Abend. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; Wasser, Tee, Kaffee, alkoholfreie Getränke und Snacks gehören zum Bordangebot. Bier und Wein sind erhältlich, alkoholische Getränke aber keine Selbstverständlichkeit des Pakets. Das Buffet passt zum Tauchalltag: Man nimmt sich, was nach dem ersten oder zweiten Sprung ins Wasser gerade richtig ist, statt auf ein langes Menü zu warten. Bei mehreren Tauchgängen am Tag ist diese einfache Form angenehm. Die Küche bekommt mit 9,6 eine der höchsten Bewertungen an Bord. Das sagt weniger über einzelne Gerichte als darüber, dass Essen und Versorgung auch nach einem langen Tag zuverlässig funktionieren.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen auf dem Hauptdeck, jeweils mit Meerblick. Die Ensuite-Kabinen sind als Doppel- oder Zweibettkabinen verfügbar; dazu kommen zwei Standard-Doppelkabinen. Der Unterschied ist praktisch: Die Ensuite-Kabinen haben ein eigenes Bad, während die Standardkabinen einfacher gehalten sind. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass die Kabine kühl bleibt und das Gepäck seinen Platz bekommt. Die Nacht gehört dennoch dem Schiff. Je nach Liegeplatz hört man Wasser am Rumpf, Schritte auf dem Deck oder den Motor beim Wechsel zum nächsten Gebiet. Wer eine Kabine bucht, sollte deshalb nicht nur auf die Bettaufteilung schauen, sondern auch darauf, wie viel Rückzug nach mehreren Tauchgängen wirklich nötig ist. Für eine Tauchsafari ist das solide und zweckmäßig, nicht auf maximale Wohnfläche ausgelegt.

Doppelkabine #1 mit eigenem Bad

Doppelkabine #2 mit eigenem Bad

Doppelkabine Zweibett #3 mit eigenem Bad

Doppelkabine Zweibett #4 mit eigenem Bad

Doppelkabine Zweibett #5 mit eigenem Bad

Doppelkabine Zweibett #6 mit eigenem Bad

Standard-Doppelkabine #7

Standard-Doppelkabine #8

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Abfahrten beginnen je nach Route in Thap Lamu oder Khuraburi und enden in Khuraburi, Thap Lamu oder am jeweiligen Ausgangshafen. Ein Transfer vom Flughafen kann arrangiert werden und ist eine optionale Leistung. Wer eigene Ausrüstung mitbringt, nimmt sie im Taxi zum Boot; Sea-Dragon-Leihausrüstung wird früher an Bord gebracht und dort vorbereitet. Für die Anreise ist ein Tag Reserve sinnvoll, damit Flug, Transfer und Einschiffung nicht an einer knappen Verbindung hängen.

Decksplan

Baujahr
2001
Jahr der Renovierung
2024
Länge
25 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
9
Motoren
1
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
Beiboote
1
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort