Tauchsafaris · Thailand
Giamani – kompakt, aus Holz und nah an Thailands Tauchplätzen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Giamani ist ein kleines Holzschiff für höchstens zehn Gäste und wurde 1998 gebaut sowie 2013 renoviert.
- Sie fährt auf Tauchreisen zu den Similan- und Surin-Inseln sowie zum Richelieu Rock.
- Das Tauchdeck bietet Platz zum Anrödeln und zur Pflege der Ausrüstung, dazu gibt es Kameratisch und getrennte Spülbecken.
- Die fünf Kabinen haben Klimaanlage, eigenes Bad und Kühlschrank; die Master Cabin liegt auf dem Oberdeck.
- Getaucht wird mit zwei Bauer-Mariner-Kompressoren und einem Beiboot.
Die Einladung
Die Giamani ist für Taucher gemacht, die kein schwimmendes Hotel brauchen, sondern ein kleines Schiff mit kurzen Wegen zum Tauchdeck. Der Rumpf aus Holz, die überschaubare Größe und der Salon, der eher gemütlich als großzügig ausfällt, geben ihr einen persönlichen Charakter. Hier geht es um Thailand unter Wasser: um die Similan- und Surin-Inseln und um Richelieu Rock. Die Reisen dauern je nach Route zwei bis sieben Nächte und lassen sich deshalb auch mit einem Aufenthalt an Land verbinden. Wer nach Ruhe, überschaubaren Gruppen und einem Schiff sucht, auf dem die Taucherei den Tagesablauf bestimmt, findet hier den richtigen Ansatz.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Giamani nicht wie ein Neubau, sondern wie ein gepflegtes Arbeitsboot mit Geschichte. Sie wurde 1998 gebaut und 2013 renoviert; das Holz bleibt dabei Teil ihres Charakters. Die Wege an Bord sind kurz, der Salon ist nicht sehr groß, dafür sitzt man schnell dort, wo gerade Platz ist. Nach dem Einsteigen geht es nicht durch anonyme Flure, sondern direkt in ein Schiff, dessen Räume auf eine kleine Zahl von Gästen zugeschnitten sind. Oben gibt es einen offenen Bereich zum Sitzen und Sonnen, innen einen klimatisierten Salon. Das passt zu einer Tauchsafari, bei der man den größten Teil des Tages ohnehin zwischen Tauchdeck, Wasser und einer ruhigen Ecke an Bord verbringt.
Die Stimmung an Bord
Auf der Giamani entsteht die Nähe nicht durch große Gemeinschaftsräume, sondern dadurch, dass sich alle im selben kleinen Schiff bewegen. Nach dem Tauchgang führt der Weg über das Deck, in den Salon oder an einen Platz draußen; viel anonymer Rückzug ist nicht vorgesehen. Abends kann der Tag mit einem Film, den Bildern der Tauchgänge oder einem Buch ausklingen. Die Crew kann sich neben Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Spanisch, Ukrainisch und Thai verständigen. Das hilft besonders dann, wenn Briefing, Ausrüstung und kleine Absprachen nicht in einer einzigen Sprache stattfinden. Wer eine große Gruppe und viel Abstand sucht, ist hier weniger richtig als jemand, der schnell alle an Bord kennt.
Die Tauchplätze
Die Giamani fährt Tauchreisen zu den Similan- und Surin-Inseln sowie zum Richelieu Rock. Die Reisen dauern zwischen zwei und sieben Nächten. Die Similan-Inseln werden mit ihren großen Granitblöcken über Wasser beschrieben; Richelieu Rock ist der markante Tauchplatz, der diese Route besonders bekannt macht. Konkrete Tiefen, einzelne Tauchplatzprofile und eine feste Reihenfolge der Spots liegen für diese Seite nicht vor. Deshalb bleibt hier nur die belastbare Aussage: Wer an Bord geht, sucht Thailands bekannte Tauchgebiete in einem kleinen Schiff und nicht eine beliebige Küstenroute.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route werden Riffhaie, Leopardenhaie und Makrolebewesen als mögliche Begegnungen genannt. Dazu kommt das Schauspiel der Similan-Inseln, wo die Unterwasserlandschaft von großen Granitblöcken geprägt ist. Richelieu Rock gehört wegen seiner bekannten Großfisch- und Makrobeobachtungen zum Kern der Reise, doch eine genaue Artenliste für diesen Platz liegt nicht vor. Eine Begegnung lässt sich unter Wasser nie bestellen. Wer mit dieser Erwartung ins Wasser geht, wird die kleinen Tiere ebenso ernst nehmen wie den Schatten eines Hais, der im richtigen Moment am Riff vorbeizieht.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchguides betreuen im Verhältnis von höchstens fünf Tauchern zu einem Guide. Sie sprechen fünf Sprachen; an Bord werden außerdem Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Ukrainisch und Thai gesprochen. Die Sicherheitsausrüstung umfasst Notfallflöße, Rettungswesten und einen Erste-Hilfe-Kasten. Damit ist der grundlegende Sicherheitsrahmen vorhanden, ohne dass die Giamani den Anspruch eines technischen Tauchschiffs erhebt. Angaben zu geforderten Mindesttauchgängen, besonderen Qualifikationen, Sauerstoff, Defibrillator oder einem Rückrufsystem liegen nicht vor. Wer diese Punkte für die eigene Planung braucht, sollte sie vor der Buchung direkt klären.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck bietet genug Platz zum Anrödeln und zur Pflege der Ausrüstung. Zwei Bauer-Mariner-Kompressoren stehen an Bord; Flaschen werden über DIN-Adapter angeschlossen. Nitrox und Leihausrüstung sind gegen Aufpreis erhältlich. Für Kameras gibt es einen großen Kameratisch, ein eigenes Spülbecken und Ladestationen. Ein weiterer Spülbereich ist für die übrige Unterwasserausrüstung vorgesehen, dazu kommen warme Duschen nach dem Tauchgang und eine Möglichkeit, Anzüge aufzuhängen. Ins Wasser geht es über ein 3,80 Meter langes Beiboot mit 20-PS-Motor, das die Taucher auch wieder aufnimmt. Rebreather werden unterstützt; für technisches Tauchen ist das Schiff nicht ausgelegt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das Sonnendeck, die Liegen oder den offenen Salon. Wer Schatten und Ruhe sucht, kann sich in den Innenbereich zurückziehen; wer die Fahrt beobachten will, bleibt draußen. Im Salon gibt es Möglichkeiten, Filme oder die Unterwasserbilder des Tages anzusehen und zu lesen. Das ist kein Schiff für lange Wellnessprogramme. Die Pause gehört dem Körper: etwas trinken, essen, trocknen, die Bilder sichern und den nächsten Sprung ins Wasser im Kopf noch einmal durchgehen. Wenn kein Tauchgang ansteht, bieten die offenen Bereiche genug Platz, um die Fahrt nicht nur aus einer Kabine heraus zu erleben.
Ein Tag an Bord
Der genaue Bordplan ist nicht festgelegt. Sicher ist der Rahmen: Die Tage bestehen aus mehreren Tauchgängen, den Fahrten zwischen den Tauchgebieten, Mahlzeiten vom Buffet und Pausen auf dem Sonnendeck oder im Salon. Dazwischen werden Ausrüstung und Kameras gespült, geladen und für den nächsten Einstieg vorbereitet. Wenn kein Tauchgang ansteht, bleibt Zeit für die Fahrt, einen Film, die Bilder des Tages oder ein Buch. Am Abend verschiebt sich der Schwerpunkt vom Tauchdeck in den Salon oder nach draußen. Feste Uhrzeiten und eine bestätigte Zahl täglicher Tauchgänge sind nicht angegeben.
Was man an Bord isst
Gegessen wird am Buffet, mit westlichen und lokalen Gerichten. Dazu kommen heiße und kalte alkoholfreie Getränke, alkoholische Getränke und Snacks über den Tag. Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Das Buffet passt zu einer Safari mit mehreren Tauchgängen besser als ein langes Menü: Man nimmt sich, was gerade passt, isst ohne Umstände und ist schnell wieder dort, wo die nächste Ausfahrt vorbereitet wird. Die lokale Küche bringt Thailand an Bord, während vertrautere Gerichte dafür sorgen, dass nach einem langen Tauchtag niemand nach etwas suchen muss, das ihm bekommt.
Die Nächte auf See
Die Nächte verteilen sich auf vier Deluxe Cabins im Unterdeck und eine Master Cabin im Oberdeck. Die Deluxe-Kabinen haben ein Doppelbett und ein zusätzliches Etagenbett für die Belegung mit zwei Personen, die Master Cabin ein Doppelbett und ein Sofa-Bett. Jede Kabine besitzt eine eigene Klimaanlage, einen kleinen Kühlschrank und ein Bad mit Duschkabine. Die Deluxe-Türen öffnen sich zum Meer; die Master Cabin ist vom Salon aus zugänglich. Viel Raum zum Ausbreiten sollte man nicht erwarten. Dafür bleibt alles, was man nach einem Tauchtag braucht, in Reichweite, und die Kabine ist ein eigener, klimatisierter Rückzugsort.
Deluxe-Kabine
Master-Kabine
- Baujahr
- 1998
- Jahr der Renovierung
- 2013
- Länge
- 24 m
- Breite
- 6,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 10
- Anzahl Kabinen
- 5
- Motoren
- 2 × NISSAN mit 230 PS
- Beiboote
- 1 × 3,8 m 20 PS
- Webseite
- mvgiamani.com ↗
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