
The Blue Jump Ecodiving
Google 5/5 (708 Bewertungen)
3,5 km entfernt Luftlinie
La Azohia · Spanien · Mittelmeer
Max. Tiefe · 30 mEine steile Felswand unterhalb der rötlichen Klippen von Cabo Tiñoso bietet einen Lebensraum für Makrofauna und Bewohner der Spalten.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Der Tauchplatz Tajo Colorao liegt westlich der Cala Cerrada unterhalb der markanten, rötlichen Klippen des Cabo Tiñoso. Die Topographie ist geprägt von einer massiven Felswand, die direkt unter den steilen Formationen an der Oberfläche beginnt. Durch geologische Prozesse sind hier zahlreiche Blöcke aus den darüberliegenden Klippen ins Meer gestürzt und bilden ein unebenes Relief. Diese Trümmerfelder aus Gestein schaffen eine komplexe Struktur aus Spalten und Vorsprüngen, die sich entlang der Wand erstrecken.
Der Einstieg erfolgt in der Regel per Boot, wobei das Schiff in unmittelbarer Nähe zur Wand ankert. Der Abstieg wird meist entlang der Leine durchgeführt, die bis in eine Tiefe von etwa 16 Metern reicht. Von diesem Punkt aus kannst du die Wand entlang erkunden, wobei das Relief zwischen schroffen Felswänden und flacheren Abschnitten wechselt. In einigen Bereichen geht die Wand in sandige Zonen über, die durch die Ablagerungen der Klippen entstanden sind.
Das markanteste Merkmal des Platzes ist die Färbung des Gesteins, die der Wand ihren Namen gibt. Die rötlichen Nuancen der Felsformationen beeinflussen das visuelle Erlebnis unter Wasser und setzen einen starken Kontrast zum Blau des Mittelmeers. Entlang der Wand findest du verschiedene Formationen wie Korniches und tiefe Höhlungen, die als Verstecke für unterschiedliche Meeresbewohner dienen. Diese strukturelle Vielfalt sorgt dafür, dass sich die Landschaft bei jedem Tauchgang anders präsentiert.
Die Fauna der Wand ist eng mit der komplexen Topographie verknüpft. In den Spalten und unter den Felsblöcken lassen sich regelmäßig Bewohner wie der Mittelmeer-Muräne oder der Gemeine Oktopus beobachten. Diese Tiere nutzen die geschützten Nischen der Felsformationen als Rückzugsorte. Auch der Zackenbarsch ist in den tieferen oder geschützteren Abschnitten der Wand zu finden, wenn du die Augen nach den Schatten in den Felsvorsprüngen hältst.
Für Liebhaber der Makrowelt bietet Tajo Colorao ein interessantes Profil. In den feinen Spalten und zwischen den Sedimenten der Felsblöcke findest du eine Vielzahl an spezialisierten Organismen. Dazu gehören verschiedene Nacktschnecken sowie Anneliden und Plattwürmer, die die kleinteiligen Strukturen der Wand nutzen. Auch kleine Details wie die Bewegung von Anneliden in den Zwischenräumen machen die Erkundung der unmittelbaren Felsstruktur lohnenswert.
Die Sichtweite an diesem Platz ist stabil und liegt meist zwischen 10 und 25 Metern. Diese klare Sicht ermöglicht es, die Konturen der roten Wand auch aus einer gewissen Distanz wahrzunehmen. Die Lichtverhältnisse ändern sich je nach Tiefe und Sonnenstand, wobei die oberen 15 Meter besonders hell sind und die Struktur der Felsen klar hervorheben. In den tieferen Zonen um 30 Meter wird das Licht gedämpfter, was die Farben des Gesteins noch intensiver wirken lässt.
Die Vegetationszonen variieren entlang der Wand, wobei sich vereinzelt Bestände von Posidonia oceanica finden. Diese Seegraswiesen liegen meist in den flacheren, sandigen Bereichen, die durch die Felsabbrüche entstanden sind. Sie bilden einen ökologischen Übergang zwischen der vertikalen Wand und dem Meeresboden. Diese Bereiche bieten wiederum Lebensraum für kleinere Fische wie Meerbarben, die zwischen den Gräsern patrouillieren.
Das Schwimmverhalten sollte an diesem Platz kontrolliert sein, um das sensible Ökosystem der Spalten nicht zu gefährden. Da viele der interessanten Arten, wie die Nacktschnecken oder die Plattwürmer, sehr klein sind, ist eine präzise Tarierung entscheidend. Wer die Wand entlanggleitet, ohne Sediment aufzuwirbeln, hat die besten Chancen, die Bewohner der Felsritzen ungestört zu beobachten. Der Fokus liegt hier auf der langsamen Erkundung der vertikalen Strukturen.
Die Tiefe bewegt sich zwischen 14 und 30 Metern. Der Platz ist ab dem Open Water Diver Level zugänglich und eignet sich für Taucher aller Erfahrungsstufen. Die Sichtweite liegt zwischen 10 und 25 Metern. Die beste Zeit für Tauchgänge ist von Spätfrühling bis Herbst.
Die beste Zeit für Tauchgänge an Tajo Colorao reicht vom Spätfrühling bis in den Herbst. Der Platz liegt unterhalb der rötlichen Klippen des Cabo Tiñoso und wird in der Regel per Boot angefahren. Das Schiff ankert in unmittelbarer Nähe zur Wand, sodass der Abstieg entlang der Leine erfolgt.
Tajo Colorao ist ab dem Open Water Diver Level zugänglich und eignet sich für Taucher aller Erfahrungsstufen. Die Tiefe bewegt sich zwischen 14 und 30 Metern. Der Abstieg entlang der Leine reicht meist bis etwa 16 Meter. Anschließend kannst du die Felswand, flachere Abschnitte und sandige Bereiche erkunden.
Bei Tajo Colorao liegt die Sichtweite meist zwischen 10 und 25 Metern. Die oberen 15 Meter sind besonders hell und heben die Struktur der Felsen deutlich hervor. In den tieferen Zonen um 30 Meter wird das Licht gedämpfter, wodurch die roten Farbtöne der Felswand intensiver wirken können.
An Tajo Colorao findest du in Spalten und unter Felsblöcken Mittelmeer Muränen, Gemeine Oktopusse und in tieferen oder geschützten Abschnitten Zackenbarsche. Für Makrobeobachtungen eignen sich feine Spalten und Sedimente mit verschiedenen Nacktschnecken, Anneliden und Plattwürmern. In flacheren Sandbereichen wachsen Posidonia Wiesen mit Meerbarben.