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Moorea · Französisch-Polynesien · Pazifik

Max. Tiefe · 25 m

Le Tombant Moorea: Wandtauchen am äußeren Riffabschnitt

Erlebe die Begegnung mit großen Pelagialen an der steilen Außenwand des Moorea-Riffs.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Steile Wand mit Tiefgang bis 25 Meter
  • Hohe Wahrscheinlichkeit auf Riffhaie
  • Saisonale Ansammlung tausender Zackenbarsche im Juli
  • Begegnungen mit Mantarochen und Eagle Rays
  • Hervorragende Sichtweite von bis zu 30 Metern

Le Tombant der Tauchplatz im Überblick

Le Tombant liegt am äußeren Rand des Riffplateaus von Moorea und stellt den direkten Übergang vom geschützten Riff zum offenen Ozean dar. Das Tauchprofil zeichnet sich durch einen sanften Abfall aus, der bereits bei etwa 6 Metern beginnt und in einer steilen Wand bis auf 25 Meter Tiefe führt. Von hier aus fällt das Gelände unmittelbar in das tiefe Blau ab, was den Tauchern das Gefühl gibt, direkt an der Kante des Riffs zu schweben. Die Topographie ist geprägt von unregelmäßigen Korallenreliefs, die entlang der Wand kleine Nischen und Strukturen bilden.

Beim Abstieg entlang dieser Wand begegnest du einer beeindruckenden Vielfalt an residenten Bewohnern. In den flacheren Bereichen sind oft Napoleon-Lippfische und verschiedene Zackenbarsche zu beobachten, die in den Korallenstrukturen patrouillieren. Auch Meeresschildkröten und größere Gruppen von Palettenbarrakudas sind an dieser Wand ein häufiger Anblick. Die Struktur des Riffs bietet ausreichend Versteckmöglichkeiten für die lokale Fauna, was den Platz zu einem sehr belebten Bereich macht.

Die Begegnungen mit größeren Pelagialen sind das markanteste Merkmal dieses Tauchplatzes. Du kannst hier auf Arten wie den Grauen Riffhai (Carcharhinus punctatus) oder den Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus) treffen, die oft in der Nähe der Wand patrouillieren. Auch Zungenbarriffe und verschiedene Arten von Rochen, darunter majestätische Mantarochen, ziehen häufig durch die Region und sind an diesem Rand des Riffs zu beobachten.

Ein besonderes saisonales Ereignis findet im Monat Juli statt, wenn die Dichte an Fischlebewesen massiv ansteigt. Während dieser Zeit versammeln sich tausende Zackenbarsche an der Wand, was die Dynamik unter Wasser komplett verändert. Diese Aggregation sorgt für ein extrem bewegtes Bild und macht den Platz zu einem der lebendigsten Orte in Moorea. Die hohe Aktivität der Fische ist ein direktes Resultat der nährstoffreichen Strömungen, die hier auf das Riff treffen.

Die Bedingungen am Le Tombant werden maßgeblich durch die offene Lage zum Ozean hin beeinflusst. Die Sichtweite ist mit 20 bis 30 Metern hervorragend, sofern die Oberflächenbedingungen ruhig bleiben. Die Strömung ist jedoch variabel und hängt stark von der aktuellen Dünung, dem Wind und den Gezeiten ab. Besonders in Zeiten hoher pelagischer Aktivität kann die Strömung zunehmen, was die Navigation entlang der Wand anspruchsvoller macht.

Da der Tauchplatz direkt dem offenen Ozean ausgesetzt ist, ist die Wasserbewegung ein entscheidender Faktor für den Tauchverlauf. Ein ruhiger Abstieg ist meist möglich, aber die Wechsel zwischen moderaten und stärkeren Strömungen erfordern eine gute Tarierung. Die Topographie der Wand bietet zwar Schutz, lässt aber bei unruhiger See dennoch Bewegungen des Wassers zu, die man im Auge behalten muss. Ein erfahrener Umgang mit der Auftriebskontrolle ist hier von großem Vorteil.

Tauchen in Le Tombant: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tiefe bewegt sich zwischen 6 und 25 Metern. Das Niveau erfordert ein Open Water Zertifikat und Sicherheit im Umgang mit der Strömung an der Außenwand. Die Sichtweite liegt bei 20 bis 30 Metern. Die Strömung ist variabel und hängt von Wind und Dünung ab. Die beste Reisezeit für die Fischaggregation ist der Juli.

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