Tauchsafaris · Ägypten
Amelie – klein, direkt am Riff
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Amelie nimmt höchstens zwölf Gäste mit und eignet sich für kleine Gruppen ebenso wie für kurze Safaris.
- Die renovierte, speziell fürs Tauchen gebaute Yacht fährt die Best-of-Hurghada-Route ab und bis Hurghada.
- Nitrox, WLAN, Vollpension, Transfers sowie die Tauchgänge gehören zum Standardumfang.
- Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Französisch.
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Die Einladung
Die Amelie ist für Taucher interessant, die kein großes Safarischiff und keinen anonymen Ablauf suchen. Hier bleibt die Gruppe klein genug, dass man sich nicht nur beim Briefing begegnet, sondern auch am Esstisch und auf dem Deck. Die kurzen Mini-Safaris mit drei Nächten eignen sich, wenn eine ganze Woche auf See nicht in den Kalender passt; die längere Hurghada-Route gibt den Riffen und Wracks mehr Raum. Kleine Gruppen können das Schiff auch als eigene Reise buchen und den Schwerpunkt stärker auf Fotografie, Wracks oder Delfinplätze legen. Wer an Bord geht, sucht keine Hotelanlage mit zufälligem Tauchbetrieb, sondern eine überschaubare Basis, von der aus das Rote Meer den Tagesablauf bestimmt.
An Bord gehen
Vom Kai aus wirkt die Amelie wie ein handliches Arbeitsschiff für eine überschaubare Reisegruppe, nicht wie ein schwimmender Ferienkomplex. Die Renovierung hat den älteren Rumpf auf einen zeitgemäßen Stand gebracht, ohne den praktischen Charakter eines Safarischiffs zu verwischen. An Bord bewegt man sich schnell zwischen Salon, Außenbereichen und Tauchplattform; lange Wege gibt es nicht. Der einzelne Motor gehört zum Erlebnis dazu: Während der Fahrt bleibt er hörbar und erinnert daran, dass dieses Schiff nicht an einem festen Ort liegt. Die geringe Größe macht vieles einfacher. Die Crew erreicht jeden Gast ohne Umwege, und schon nach kurzer Zeit weiß man, wer welche Flasche, welche Kamera und welchen Platz am Tisch hat.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt von der kleinen Gruppe und von einer Crew, die im Ablauf präsent bleibt, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Die Passagiere erleben die Organisation als verlässlich: Transfers, Mahlzeiten und Tauchbetrieb greifen ineinander, statt dass jeder Schritt neu gesucht werden muss. Dazu kommt eine Küche, die den hohen Verpflegungswert der Amelie erklärt. Nach dem Tauchgang geht es nicht um formelle Bedienung, sondern um die einfache Frage, was jetzt gebraucht wird: etwas zu essen, ein Handtuch, Hilfe mit der Ausrüstung oder ein ruhiger Platz. Wer eine Woche bleibt, kennt bald die Gewohnheiten der anderen. Wer nur die kurze Safari fährt, findet schneller in dieselbe kleine Bordgemeinschaft hinein.
Die Tauchplätze
Die Best-of-Hurghada-Route verbindet flache Korallengärten mit Wänden, Plateaus und tieferen Riffbereichen. Bei Shaab Ruhr Umm Gamar liegt ein ovales Riff mit drei Wracks; dort reichen die Tauchgänge bis 40 Meter, und mit etwas Glück ziehen große Zackenbarsche, Napoleons, Thunfische, Carangiden oder Riffhaie vorbei. El Fanadir bietet eine Riffwand und ein ausgedehntes Plateau bis 40 Meter, dazu Muränen, Steinfische und Skorpionfische. Shaab Sabina bleibt mit maximal 14 Metern flacher und führt durch Korallengärten, in denen Schildkröten, Papageifische und Rochen auftauchen können. Shaab El Erg ist ein vielseitiges Riff und bekannt für Delfinbegegnungen; Barrakudas gehören dort zu den besonderen möglichen Sichtungen. El Fanous East fällt bis 18 Meter ab, El Fanous West bis 15 Meter. Beide Plätze verbinden flache Gärten mit Delfinen und Schildkröten. Die Mini-Safari fährt vier Tage und drei Nächte von Hurghada nach Hurghada, die längere Variante acht Tage und sieben Nächte.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man häufig Schildkröten, Delfinen, Anthias, großen Muränen, Skorpionfischen, Falterfischen und Papageifischen. Das sind keine Tiere, die an jedem Tauchgang gleich nahe kommen, aber sie prägen den Eindruck der Hurghada-Riffe: Schildkröten über Korallengärten, Muränen in Spalten, kleine Schwärme über dem Riff und Papageifische, die am Korallenaufbau arbeiten. Wer gezielt nach größeren Tieren sucht, sollte Shaab Ruhr Umm Gamar nicht nur wegen der Wracks einplanen. Dort können Zackenbarsche, riesige Zackenbarsche, Napoleons, Riffhaie, graue Riffhaie, Thunfische und Carangiden auftauchen. Shaab El Erg ist der Platz für Barrakudas und die mögliche Begegnung mit Delfinen. An Shaab Sabina stehen Hart- und Weichkorallen sowie Riffbarsche im Mittelpunkt, während El Fanadir Gaterine bietet. Die Route lebt damit vom Wechsel zwischen dem, was viele Plätze gemeinsam haben, und den Gründen, für die ein einzelnes Riff angefahren wird.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew arbeitet mehrsprachig auf Englisch, Deutsch und Französisch. Ihre Stärke liegt weniger in einer großen Trennung zwischen Service und Tauchbetrieb als in der kurzen Verbindung dazwischen: Fragen zur Ausrüstung, zum Einstieg oder zum Ablauf landen bei Menschen, die im selben Tagesrhythmus arbeiten. An Bord finden PADI-Ausbildungen statt, darunter Open Water Diver, Advanced Open Water Diver, Nitrox und Deep Diver. Auch ein Discovery Scuba Diving für nicht zertifizierte Gäste ist möglich; der erste Tauchgang findet flach und unter direkter Begleitung eines Tauchlehrers statt. Für erfahrene Taucher stehen Nitrox und private Guides optional zur Verfügung. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Feueralarm und Feuerlöscher gehören zum Sicherheitssystem; Funk, GPS und Satellitenkommunikation sichern die Verbindung nach außen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt und bleibt durch einen überdachten Bereich auch bei starker Sonne brauchbar. Die Tauchplattform führt direkt ins Wasser, während das Beiboot die Taucher zu den jeweiligen Einstiegs- und Ausstiegspunkten bringt. Nach dem Tauchgang stehen Spülbecken, separate Kameraspülung und Außenduschen mit warmem Wasser bereit. DIN-Adapter gehören zur Ausstattung. Nitrox ist verfügbar und im Standard-Tauchpaket enthalten; wer noch keine Nitrox-Berechtigung hat, kann den Kurs an Bord absolvieren. Mietausrüstung ist möglich, ebenso Sidemount-Tauchen. Für Kameras gibt es eine eigene Station und Ladestationen. Das Beiboot hat einen Außenbordmotor mit 40 PS und übernimmt den Transfer zwischen Plattform und Riff, wenn ein direkter Einstieg vom Schiff nicht passt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrasse, Sonnendeck und Aussichtspunkt. Wer Ruhe sucht, kann sich mit einem Buch zurückziehen; wer noch beim Tauchgang hängt, landet meist an der Fotostation oder am Tisch bei den anderen. Die Amelie hat außerdem einen eigenen Bereich für Kameras und eine getrennte Spülmöglichkeit für Unterwassertechnik. Das macht die Pause für Fotografen praktischer, weil die Kamera nicht irgendwo zwischen Handtüchern und Getränken liegen muss. Bei der Fahrt bleibt Zeit, das Deck zu wechseln, den Blick über die Inseln schweifen zu lassen oder einfach nichts zu tun. Ein Nachmittag ohne Tauchgang wird nicht mit Programm gefüllt, sondern bleibt frei.
Ein Tag an Bord
Ein Tag an Bord folgt dem Tauchbetrieb, nicht einer festen Hoteluhr. Vor dem ersten Einstieg stehen Frühstück und Briefing, danach geht es über die Plattform oder mit dem Beiboot zum Riff. Zurück an Bord wartet die nächste Mahlzeit, während Flaschen vorbereitet, Kameras gespült und die Eindrücke des Tauchgangs ausgetauscht werden. Zwischen den weiteren Abstiegen fährt das Schiff, liegt am Platz oder lässt die Gruppe auf dem Deck zur Ruhe kommen. Nach dem letzten Tagestauchgang wird gegessen, geduscht und die Ausrüstung für den nächsten Einsatz sortiert. Je nach Reiseplan kann ein Nachttauchgang dazukommen; an anderen Abenden bleibt das Deck frei für Gespräche und den Blick über das Wasser. Der Ablauf ist dicht, aber nicht hektisch: tauchen, zurückkommen, versorgen, essen, wieder ins Wasser.
Was man an Bord isst
Die Bordküche verbindet lokale Gerichte mit westlicher Küche und serviert die Mahlzeiten als Buffet. Dazu kommen vegetarische und vegane Optionen, alkoholfreie Getränke, Tee, Kaffee und Snacks über den Tag; Bier und Wein sind ebenfalls erhältlich. Gegessen wird drinnen oder draußen, je nachdem, ob gerade Schatten, Wind oder die Aussicht den besseren Platz vorgibt. Die Küche ist ein wichtiger Teil dieser Reise, weil zwischen den Tauchgängen niemand lange an Land unterwegs ist. Das Essen muss satt machen, schnell erreichbar sein und trotzdem mehr können als Tankstellenverpflegung. Genau hier liegen die starken Rückmeldungen zur Amelie: Die Küche wird besonders gut bewertet, und der Koch bereitet abwechslungsreiche, sorgfältige Mahlzeiten zu.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Twin Cabins auf dem Unterdeck. Das Licht bleibt dort gedämpfter als auf den Außenflächen, und durch die Bullaugen kommt eher ein Ausschnitt vom Meer als ein weiter Ausblick. Dafür liegt die Kabine nah am eigentlichen Leben des Schiffs: Nach dem letzten Tauchgang ist man schnell unter der Dusche und ebenso schnell wieder bei der Gruppe. Wer eine Kabine allein nutzen möchte, kann eine Twin Cabin exklusiv buchen. Die Nächte auf der Amelie sind keine Suite-Erfahrung, sondern ruhige Stunden in einem kompakten Schiff, dessen Motor und Wasserbewegung zur Umgebung gehören. Gerade nach mehreren Tauchgängen ist dieser direkte, unkomplizierte Rückzugsort ausreichend.
Zweibettkabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise beginnt und endet in Hurghada. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Die Ankunftsinformationen werden vor der Reise mitgeteilt; wer nicht am selben Tag anreisen möchte, sollte eine Nacht vorher in Hurghada einplanen. So beginnt die Safari ohne enge Verbindung zwischen Flug und Einschiffung.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Amelie reduziert Plastikabfall und folgt Umweltstandards beim Tauchen. Dazu gehört der sorgfältige Umgang mit den besuchten Riffen und das Einhalten der Schutzvorgaben in den Nationalparks.
- Baujahr
- 1995
- Jahr der Renovierung
- 2022
- Länge
- 23 m
- Breite
- 6 m
- Maximale Passagierzahl
- 12
- Anzahl Kabinen
- 6
- Anzahl Badezimmer
- 2
- Motoren
- 1 cat × 585 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 17 Knoten
- Beiboote
- 1 × 40 PS Außenbordmotor
- Webseite
- ameliesafari.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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