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Tauchsafaris · Ägypten

Royal Evolution – Expeditionsschiff für ernsthafte Rote-Meer-Taucher

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Ein 39 Meter langes Stahlschiff mit geräumigen Kabinen und vier Decks.
  • Das Tauchdeck bietet persönliche Spinde, Kamerastation, getrennte Spülbecken und Lademöglichkeiten.
  • Nitrox, technisches Tauchen, Sidemount und Rebreather werden unterstützt.
  • Die Route führt bei den Special Wrecks zu Riffen, Korallengärten, Delfinplätzen und drei Wracks bei Shaab Ruhr Umm Gamar.

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Die Einladung

Die Royal Evolution richtet sich an Taucher, die auf einer Safari nicht nur einen Schlafplatz, sondern eine funktionierende Tauchplattform suchen. Das Schiff verbindet viel Platz an Bord mit einer Infrastruktur, die auch Fotografen, technische Taucher und Rebreather-Taucher ernst nimmt. Persönliche Tauchspinde, eigene Ladeschließfächer und ein Arbeitsplatz für Kameras lösen die kleinen Probleme, die sich nach mehreren Tauchgängen am Tag sonst schnell summieren. Dazu kommt eine Reederei mit langer Geschichte in den abgelegenen Gebieten des Roten Meeres und mit Sudan-Reisen ab Port Ghalib. Wer eine gut organisierte Reise mit klaren Sicherheitsabläufen und mehreren unterschiedlichen Kabinenkategorien sucht, findet hier eher ein Expeditionsschiff als ein schwimmendes Boutiquehotel. Das passt zu Tauchern, die morgens ins Wasser wollen und abends noch genug Platz für Logbuch, Bilder und Gespräche brauchen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Royal Evolution wie ein richtiges Arbeitsschiff für lange Wege, nicht wie ein umgebauter Tagesausflugsboot. Der Rumpf aus Stahl und die traditionelle Gestaltung mit Ironwood geben ihr Gewicht und eine klare maritime Präsenz. An Bord verteilt sich das Leben auf Tauchbereich, Innenräume, Außendecks und Sonnendeck, ohne dass man ständig über Taschen und Ausrüstung steigen muss. Die Konstruktion ist auf Stabilität ausgelegt und mit einer Isolierung versehen, die Lärm und Vibrationen dämpfen soll. Ganz still wird ein Schiff auf See nie. Aber die Wege sind logisch, die Gemeinschaftsbereiche großzügig und der Übergang vom Salon zum Tauchdeck unkompliziert. Wer an Bord kommt, merkt schnell, dass hier der Tauchbetrieb den Grundriss bestimmt.

Die Stimmung an Bord

Die Royal Evolution ist groß genug, dass man sich zurückziehen kann, aber nicht so anonym, dass die Gruppe auseinanderfällt. Nach den ersten Tauchgängen kennt man die Gesichter, die Kameras und die kleinen Eigenheiten der anderen. Die Crew arbeitet nicht nur beim An- und Abrödeln, sondern hält auch Essen, Kabinen und Tauchbereich im Hintergrund am Laufen. Das macht den Unterschied zwischen einem ordentlichen und einem wirklich angenehmen Safaritag. Abends sitzen manche noch im Salon bei einem Film oder einer Runde Backgammon, andere bleiben draußen, sortieren Bilder oder sprechen den nächsten Tauchgang durch. Die Bewertungen liegen besonders bei Crew und Verpflegung sehr hoch. Das passt zu einem Schiff, dessen Stärke weniger in einer spektakulären Inszenierung liegt als in vielen gut gelösten Abläufen.

Die Tauchplätze

Die Special-Wrecks-Route startet in Hurghada und endet dort nach acht Tagen und sieben Nächten. Shaab Ruhr Umm Gamar bildet mit seinem ovalen Riff, drei erkundbaren Wracks und Tiefen bis vierzig Meter den anspruchsvolleren Teil der Reise; dort können große Zackenbarsche, Napoleons, Thunfische, Carangiden und Riffhaie auftauchen. El Fanadir verbindet eine Riffwand mit einem ausgedehnten Plateau und reicht bis vierzig Meter. Shaab Sabina ist mit maximal vierzehn Metern flacher und führt durch Korallengärten, in denen man zwischen Fischschwärmen und kleinen Riffhaien durch die Strukturen gleitet. Shaab El Erg ist ein vielseitiges Riff, an dem Barrakudas und mit etwas Glück Spinnerdelfine die Kulisse verändern. El Fanous East bleibt mit maximal achtzehn Metern flach und ist für Korallengärten, Ergs und Delfinbegegnungen bekannt. El Fanous West erreicht maximal fünfzehn Meter; sandige Böden und geschützte Gärten bieten dort Chancen auf Schildkröten und Delfine.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an mehreren Plätzen Meeresschildkröten, Delfine, Anthias, Muränen, Skorpionfische, Doktorfische, Schmetterlingsfische und Papageifische. Das sind die Bewohner, die einen Tauchgang im Roten Meer auch dann tragen, wenn kein großer Besucher auftaucht: Muränen liegen im Riff, Anthias stehen über den Korallen, und Schildkröten ziehen ruhig über den Grund. Wer gezielt nach größeren Tieren sucht, fährt wegen der besonderen Plätze. Shaab El Erg ist der einzige hier aufgeführte Platz mit Barrakudas. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der Ort für Zackenbarsche, Riesenzackenbarsche, Napoleons, graue Riffhaie, andere Riffhaie, Thunfische und Carangiden. Shaab Sabina bringt Hart- und Weichkorallen sowie Riffbarsche in den Vordergrund. Bei El Fanadir können Gaterine zwischen Wand und Plateau auftauchen. El Fanous East und West sind die Plätze, an denen Delfine besonders zum Erlebnis gehören; in El Fanous West kommen Schildkröten hinzu.

Die, die euch ins Wasser bringen

Drei erfahrene Tauchlehrer führen die Tauchgänge gemeinsam mit der Crew. Die Besatzung spricht Englisch, Deutsch, Französisch und Schwedisch. Vor dem ersten Tauchgang gibt es eine ausführliche Einweisung; vor jedem weiteren Tauchgang erklärt ein kurzes Briefing mit Whiteboard den Ablauf, die Orientierung und die interessanten Stellen des Platzes. Das Buddy-System ist Pflicht. Dekompressionstauchgänge sind nicht erlaubt, die maximale Tauchzeit liegt bei sechzig Minuten und die maximale Tiefe bei vierzig Metern. Für die Elba-Reise werden mindestens fünfzig geloggte Tauchgänge verlangt. Nitrox- und Spezialkurse können an Bord stattfinden. Sauerstoff, AED, Notfallkits und ein zusätzlicher Sauerstoffvorrat für Rebreather sind vorhanden. Jeder Taucher erhält außerdem ein Nautilus-Lifeline-GPS-System mit VHF-Rückruf und Positionsübermittlung, dazu Boje, Signalpfeife und Sonnenspiegel. Das ist keine Nebensache, sondern Teil der täglichen Organisation.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck erhält jeder Gast einen persönlichen Tauchspind. Die üblichen Flaschen sind zwölf Liter große Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Ventilen; fünfzehn Liter Aluminiumflaschen sowie zehn Liter große Stage-Flaschen können gemietet werden. Für die Füllung stehen ein Bauer-Hochdruckkompressor und zwei ColtriSub-Hochdruckkompressoren bereit, ergänzt durch Kompressoren für Nitrox. Nitrox wird auf Anfrage von EAN22 bis EAN40 gefüllt und setzt die passende Zertifizierung voraus. Für technische Taucher gibt es eine Boosterpumpe sowie Füllmöglichkeiten für Trimix und Sauerstoff; Rebreather und Sidemount sind vorgesehen. Die Plattform liegt auf Wasserhöhe und hat vier Handduschen, zwei getrennte Spülbecken für Ausrüstung und Kameras sowie Lademöglichkeiten mit zweihundertzwanzig und einhundertzehn Volt. Eine Kamerastation mit drei Ablagen und Druckluftpistolen hilft beim Trocknen. Beiboote bringen die Taucher zu den Einstiegs- und Auftauchpunkten und holen sie dort wieder ab.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf den schattigen Außenbereich, das Sonnendeck, die klimatisierte Salonbar oder den Essbereich. Der Salon bietet Bücher, Karten- und Brettspiele, eine Videobibliothek und einen großen Bildschirm. Fotografen können an der Kamerastation arbeiten oder Bilder am Arbeitsplatz sortieren; dafür gibt es auch einen Außenarbeitsplatz. Wer nichts bearbeiten will, findet auf dem Oberdeck einen ruhigeren Platz zum Lesen oder schläft einfach eine Weile im Schatten. Während der Fahrt bleibt genug Raum, um nicht ständig in derselben Sitzgruppe zu landen. Jacuzzi, Bar, Außendusche und der Bereich für das Abendessen im Freien sind angenehme Ergänzungen, aber der eigentliche Luxus liegt in der Bewegungsfreiheit nach dem Tauchgang. Nasse Handtücher, Logbuch und Kamera müssen nicht um denselben Quadratmeter kämpfen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, sobald die Bedingungen am Platz passen. Danach folgen Frühstück, Ruhe und der nächste Sprung ins Wasser; Mittagessen und Snacks liegen zwischen den Tauchgängen, nicht am Ende eines langen Landprogramms. An manchen Tagen stehen mehrere Tagestauchgänge an, an anderen bleibt mehr Zeit für die Fahrt zum nächsten Riff. Während das Schiff unterwegs ist, werden die Flaschen gefüllt, Kameras versorgt und die nächste Tauchstrategie erklärt. Ein Nachttauchgang kann den Tag verlängern, danach wird es im Salon oder auf dem Außendeck ruhiger. Der genaue Ablauf hängt von Route, Wetter und Platz ab. Auf einer Wrackroute verschiebt sich der Schwerpunkt, wenn ein Riff mehrere Tauchgänge trägt. Wichtig ist die Reihenfolge: Briefing, Wasser, Essen, Erholung, wieder Wasser. Dazwischen bleibt gerade genug Zeit, um den Atem wieder normal werden zu lassen.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet mit Buffet und Vollpension, dazu kommen Snacks zwischen den Mahlzeiten und nach den Tauchgängen. Auf dem Teller landen westliche Gerichte ebenso wie ägyptische und andere lokale Speisen: Fisch, Reis, Gemüse, Suppen, Pasta, Fleischgerichte und Desserts wechseln sich ab. Vegetarische und vegane Optionen sind möglich. Das Frühstück bietet neben kontinentalen Bestandteilen auch warme Speisen und Omeletts, mittags und abends gibt es mehrere Komponenten zur Auswahl. Beim Abendessen ist Wein eingeschlossen, alkoholische Getränke darüber hinaus nicht. Entscheidend ist der Rhythmus: Nach einem Tauchgang wartet etwas Essbares, ohne dass daraus ein langer Restauranttermin werden muss. Wer viermal am Tag taucht, braucht keine kunstvolle Küche, sondern verlässliche Portionen, Abwechslung und einen Tisch, an dem die Erlebnisse des letzten Tauchgangs weiterlaufen.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck oder im Unterdeck und sind als Standard Twin Cabin, Twin Suite oder Double Suite ausgeführt. Alle haben ein eigenes Bad, Klimaanlage, Kühlschrank, Schreibtisch, Stauraum und eine Steckdose mit zweihundertzwanzig Volt. Die Suiten auf dem Hauptdeck bieten Panoramablick; die Double Suite hat ein Queen-Size-Bett, die Twin Suite zwei getrennte Betten. Die Standardkabinen liegen tiefer und haben ebenfalls zwei Einzelbetten. Nach dem Tauchen zählt weniger der Name der Kategorie als die Möglichkeit, die nasse Ausrüstung draußen zu lassen und die Tür hinter sich zu schließen. Handtücher und Bademäntel sind vorhanden, dazu kommen Fernseher und Mediensystem für ruhige Stunden. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung gezielt ansprechen.

Standard-Zweibettkabine

Doppelsuite

Zweibettsuite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Special-Wrecks-Reise startet und endet in Hurghada; weitere Reisen führen von Port Ghalib nach Port Ghalib. Der Hoteltransfer zum Einschiffungshafen ist eingeschlossen, während ein Flughafentransfer optional organisiert werden kann. Die genauen Abholinformationen werden vor der Reise mitgeteilt. Bei einer Safari empfiehlt sich die Anreise am Vortag.

Decksplan

Länge
39 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × CUMMINS KTA 38 – M1
Reisegeschwindigkeit
12 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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