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Tauchsafaris · Ägypten

Sinaistar – gebaut für lange Tage im Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Das 2023 fertiggestellte Safarischiff verbindet einen geschützten, sehr geräumigen Tauchbereich mit modernen Gemeinschaftsräumen.
  • Das Tauchdeck bietet persönliche Plätze zum Anrödeln, eine zentrale Kameratischfläche und kurze Wege zu den Beibooten.
  • Die Reisen führen unter anderem zu den Brothers Islands, Daedalus, Elphinstone, Rocky Island, St. John’s und den nördlichen Wracks.
  • Nitrox, Nachttauchgänge, technische Tauchgänge und Rebreather-Tauchgänge sind möglich; einzelne Leistungen müssen vorab organisiert werden.

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Die Einladung

Die Sinaistar ist für Taucher gebaut, die ihre Reise nicht zwischen Hotelkomfort und Tauchbetrieb aufteilen wollen. Ihr Charakter zeigt sich nicht an einer geschnitzten Reling, sondern dort, wo die Woche tatsächlich stattfindet: auf einem geschützten Tauchdeck, an dem das Anrödeln nicht zum Gedränge wird und die Kamera ihren festen Platz hat. Dazu kommen Routen, die weit hinausführen – zum Golden Triangle mit Brothers Islands, Daedalus und Elphinstone, in den tiefen Süden oder zu den nördlichen Wracks. Wer an Bord geht, sucht keine Kreuzfahrt mit gelegentlichen Tauchgängen. Gesucht wird ein Schiff, das den Tag unter Wasser ernst nimmt, die Wege kurz hält und nach dem letzten Aufstieg noch genug Raum für ein Gespräch über den Tauchgang lässt.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Sinaistar eher wie ein ordentlich geführter Arbeitsort für Taucher als wie ein schwimmendes Hotel. Die Linien sind modern, die Flächen klar gegliedert, und am Heck öffnet sich der Bereich, in dem die Beiboote liegen und die Tauchgänge beginnen. Auf dem geschlossenen Tauchdeck bleibt man beim Anrödeln vor Wind und Spritzwasser geschützt; das merkt man besonders an Tagen, an denen die See nicht glatt ist. Im Inneren führen kurze Wege vom Briefing in die Kabine, ins Restaurant oder zurück zum Heck. Die Maschinen- und Crewbereiche liegen getrennt von den Gästeräumen, doch ein Schiff bleibt ein Schiff: Beim Fahren gehören Vibrationen und das tiefe Arbeiten der Motoren zum Hintergrund. Die Sinaistar fühlt sich neu, funktional und auf einen klaren Zweck konzentriert an.

Die Stimmung an Bord

Die Sinaistar bringt keine anonyme Großgruppe zusammen. Nach den ersten Briefings kennt man bald die Gesichter, die am selben Platz sitzen, dieselbe Kamera pflegen oder denselben Hai im Briefing hoffen. Die Crew bleibt dabei sichtbar: Guides kümmern sich um die Tauchorganisation, Deckhands helfen beim Ein- und Ausstieg, Küche und Service halten Mahlzeiten und Getränke bereit. Genau diese kleinen Handgriffe prägen die Woche stärker als ein formeller Luxusbegriff. Passagiere beschreiben freundliche, professionelle Leute, sichere Abläufe und eine außergewöhnlich gut nutzbare Nassfläche. Abends wird gegessen, erzählt und gelegentlich ein Film gezeigt; die Reise lebt aber vor allem von den Gesprächen zwischen den Tauchgängen. Die Sinaistar passt zu Menschen, die Unterstützung schätzen, ohne dass ihnen jemand jeden Schritt abnimmt.

Die Tauchplätze

Die geplanten Safaris dauern acht Tage und sieben Nächte. Die Northern Wrecks starten und enden in Hurghada und verbinden unter anderem Ulysses und Rosalie Moller mit den nördlichen Wracks. Ulysses liegt auf maximal -27 m; die Rosalie Moller reicht von 30 bis 50 m und wird wegen ihres gut erhaltenen Wrackkörpers und der Schwärme aus Barrakudas, Thunfischen und Zackenbarschen betaucht. Das Golden Triangle führt zu Brothers Islands, Daedalus und Elphinstone: steile Außenriffe, Großfisch und Strömung. Brothers Islands reichen bis maximal -85 m, Elphinstone bis maximal -60 m, Daedalus bis maximal -40 m. Im Deep South stehen Rocky Island und St. John’s auf dem Programm; die Route startet und endet in Port Ghalib. Im Norden kommen Shaab Ruhr Umm Gamar mit drei Wracks, El Fanadir und die flacheren Korallengärten von Shaab Sabina hinzu. El Fanous East und West sowie Shaab El Erg bringen flachere Riffe, Sandflächen und mögliche Delfinbegegnungen. Die genaue Reihenfolge richtet sich nach Route, Wetter und Seegang.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem immer wieder Barrakudas und Carangiden, Schwärme von Anthias, weiche und harte Korallen, Muränen, Thunfische, Schildkröten, Delfine sowie verschiedene Riffhaie. Mantas und Hammerhaie gehören zu den Begegnungen, für die man an die exponierten Riffe fährt; Strömung und offenes Wasser bringen dort die großen Tiere vorbei, versprechen lässt sich das nicht. Elphinstone ist der besondere Platz für den Schwarzspitzenhai, den Tigerhai, Gorgonien und den Labroiden, der an Putzerstationen arbeitet. An den Brothers Islands können Anemonen und pelagische Haie den Tauchgang bestimmen. Shaab Ruhr Umm Gamar trägt den Eintrag des Riesenzackenbarschs, Big Brother den des Kaiserfischs. In Shaab El Erg liegen die Chancen auf Nacktschnecke und Oktopus im Riffdetail. El Fanous East ist der Platz für den Krokodilfisch, während Shaab Sabina mit Demoisellen und flachen Korallengärten einen ganz anderen Blick auf das Rote Meer eröffnet.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchguides sprechen je nach vorheriger Anfrage Englisch, Deutsch, Spanisch, Russisch, Italienisch oder Estnisch. Briefings können in der passenden Sprache stattfinden. Die Mindestvoraussetzung ist Advanced Open Water Diver oder eine gleichwertige Qualifikation. Open-Water-Diver können nur auf ausgewählten Routen teilnehmen, wenn sie an Bord mit privatem Guide den Advanced-Kurs absolvieren. Für technische Taucher ist die Sinaistar als lizenzierter Anbieter eingerichtet; Twinsets, CCR und anspruchsvolle Wrackpenetrationen benötigen vorherige Absprache und einen passenden technischen Instructor. Die Guides teilen die Gäste in Tauchgruppen ein und erklären vor jedem Tauchgang Route, Strömung, Tiefe und Rückkehr. Computer, Boje mit mindestens fünf Metern Leine und Lampe sind für jeden Taucher vorgeschrieben. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar, Sonar und Notfallausrüstung sind an Bord; ein Defibrillator oder ein automatisches Rückrufsystem wird nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Zum Tauchpaket gehören 12-Liter-Flaschen, Gewichte und Bleigurt. 15-Liter-Flaschen können gemietet werden; DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar, wird in den Buchungsbedingungen jedoch als Zusatzleistung geführt und sollte vorab geklärt werden. Für die Füllung stehen zwei Bauer-Kompressoren mit einer Leistung von jeweils 650 Litern pro Minute sowie ein eigener Nitrox-Kompressor bereit. Die Sinaistar bietet vollständige Leihausrüstung an, die vorab reserviert werden muss. Das Tauchdeck ist seitlich geschlossen und hat in der Mitte einen 4-m²-Kameratisch; Kameras werden getrennt gespült. Weitere Spülbecken stehen für die übrige Ausrüstung bereit. Nach dem Tauchgang führen die Wege zu warmen Duschen. Zwei RIBs bringen die Gruppen zum Platz und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab; Leitern erleichtern den Ausstieg. Die Plattform bleibt dadurch der Mittelpunkt des Tauchbetriebs.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das geschützte Tauchdeck, die Innenlounge und das offene Lounge-Deck 50BAR. Wer noch Salz auf der Haut hat, bleibt oft einfach am Heck sitzen, während die Crew die nächste Ausfahrt vorbereitet. Für die Pause gibt es Schatten und geschützte Sitzplätze; wer Sonne möchte, steigt weiter nach oben auf die Liegen und Sitzsäcke des Sonnendecks. Während der Fahrt wird dieser Bereich aus Sicherheitsgründen von der Crew genutzt, danach gehört er wieder der Ruhe. Die Innenlounge nimmt Briefings, Filmen und stillere Pausen auf. Am Abend treffen sich viele an der Bar bei Bier, lokalem Wein oder einem Cocktail. Viel braucht es zwischen zwei Tauchgängen nicht: trocknen, essen, Ausrüstung prüfen und kurz die Augen schließen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem Tauchgang, sobald Licht und Bedingungen es zulassen. Danach folgen Frühstück und die nächste Vorbereitung; im weiteren Verlauf wechseln sich meist drei bis vier Tauchgänge, Mahlzeiten, kurze Pausen und Fahrten ab. Die Guides erklären vor jedem Abstieg den Platz und die Rückkehr, während auf dem Tauchdeck Flaschen, Kameras und Bojen wieder an ihren festen Platz kommen. Zwischen den Ausfahrten bleibt Zeit für einen Teller am Buffet, eine Dusche oder ein paar Minuten im Schatten. Wenn das Schiff den nächsten Abschnitt anfährt, wird das Heck ruhiger und die See übernimmt den Rhythmus. Später kann ein weiterer Tauchgang im Dunkeln stattfinden, sofern der Platz und die Bedingungen es erlauben. Danach wird gegessen, erzählt und die Ausrüstung für den nächsten frühen Start vorbereitet. Viel Schlaf ist möglich, aber selten lang am Stück.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet ägyptische Gerichte mit westlicher Bordküche und serviert die Mahlzeiten als Buffet. Frühstück, Mittagessen und Abendessen liegen zwischen den Tauchgängen, dazu stehen über den Tag Snacks und Obst bereit. Vegetarische und vegane Optionen gehören zum Angebot, ebenso alkoholfreie Getränke, Tee, Kaffee und Trinkwasser. Die Speisen werden nach Halal-Standards zubereitet; besondere Wünsche sollten vor der Abfahrt mitgeteilt werden. An einzelnen Abenden kann für eine Gruppe statt des Buffets ein À-la-carte-Essen organisiert werden. Nach einem langen Tauchmorgen zählt weniger die Inszenierung als ein Teller, der schnell verfügbar ist und satt macht. Die Rückmeldungen zur Küche fallen besonders gut aus: abwechslungsreich, frisch gekocht und auch für gluten- oder milchfreie Ernährung anpassbar.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem unteren und oberen Deck. Zur Auswahl stehen Kabinen mit Einzelbetten, Doppelbett oder einer wechselbaren Twin-/Double-Anordnung; alle haben ein eigenes Bad mit Dusche und WC sowie Klimaanlage. Auf dem unteren Deck liegen die Gästekabinen im vorderen Bereich, während der Maschinenraum achtern arbeitet. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte deshalb nicht nur auf die Kabinenkategorie, sondern auch auf die genaue Lage achten. Oben sind die Kabinen näher an der offenen Lounge und am Tageslicht. Für die Nacht gibt es außerdem das Sonnendeck mit großen Liegen, Sitzplätzen und frei sichtbarem Himmel. Dort kann man schlafen, wenn Wind und Temperatur passen. Unten ist es geschützter; oben hört man eher, was auf dem Schiff und auf dem Wasser passiert.

Kabinen, Unterdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Doppelkabinen, Oberdeck

Zweibettkabine Doppel, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safaris starten je nach Route in Hurghada oder Port Ghalib und kehren dorthin zurück oder enden in Port Ghalib. Gruppentransfers vom Flughafen oder Hotel zum Schiff und zurück sind vorgesehen und gehören zum Angebot, können aber nach Zeit und Gebiet begrenzt sein. Die genauen Transferdetails werden bei der Buchung abgestimmt. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher an.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

Die Sinaistar hat den Einsatz von Einwegplastik an Bord deutlich reduziert und setzt auf umweltverträglichere Alternativen. Verwendet werden riffverträgliche Produkte; außerdem unterstützt das Schiff lokale Naturschutzinitiativen und folgt den Green-Fins-Richtlinien. Eine weitergehende konkrete Regelung zu Energieverbrauch, Abwasser oder Ankern ist nicht beschrieben.

Baujahr
2023
Jahr der Renovierung
2023
Länge
38,6 m
Breite
7,8 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
15
Motoren
2 × MAN 1150HJ
Reisegeschwindigkeit
10 -12 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha 70 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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