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Tauchsafaris · Ägypten

All Star Ghani – frisch renoviert, klar aufs Tauchen ausgerichtet

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die All Star Ghani wurde renoviert und verbindet Red-Sea-Tauchen mit einer überschaubaren Atmosphäre.
  • Das Tauchdeck bietet persönliche Staumöglichkeiten, Kameratisch, Spülbecken, warme Duschen und zwei Beiboote.
  • Auf dem Programm stehen mehr als achtzehn Tauchgänge pro Woche, darunter Nachttauchgänge je nach Route.
  • Die Route reicht von flachen Korallengärten bis zu abgelegenen Riffen mit Haien, Hammerhaien und anderen Großfischen.

Die Einladung

Die All Star Ghani ist für Taucher gebaut, die im Roten Meer nicht nur ein paar schöne Riffe sehen, sondern weit auseinanderliegende Gebiete in einer Reise verbinden wollen. Im Norden warten Tiran und die Riffe bei Hurghada, weiter südlich Brothers Islands, Daedalus und Elphinstone. Das ist der Reiz dieses Schiffs: keine große Resortkulisse, sondern ein renoviertes Liveaboard, dessen Mittelpunkt das Tauchdeck und der nächste Sprung ins Wasser sind. Die Auswahl reicht von flachen Korallengärten für entspannte Tauchgänge bis zu strömungsgeprägten Außenriffen, an denen Begegnungen mit Haien möglich werden. Wer ein Schiff sucht, das den Tag um das Tauchen herum organisiert und dabei bezahlbar und unkompliziert bleibt, findet hier den passenden Charakter.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die All Star Ghani wie ein klassisches Red-Sea-Liveaboard, das für seinen neuen Einsatz gründlich aufgefrischt wurde. Die Renovierung nimmt dem Schiff nicht den praktischen Charakter: Hier geht es nicht um Design um des Designs willen, sondern darum, dass Wege funktionieren und Taucher schnell dort sind, wo sie sein müssen. Vom Kai aus beginnt die Reise mit dem Einchecken, dem Verstauen der Ausrüstung und dem ersten Blick auf das Tauchdeck. Später verteilt sich das Leben auf Lounge, Außenbereiche und Sonnendeck. Das Schiff ist groß genug, um sich zurückzuziehen, aber überschaubar genug, dass die Gruppe nicht anonym bleibt. Wer an Bord kommt, merkt bald: Die Ghani will kein schwimmendes Hotel sein. Sie ist eine Arbeitsplattform für eine Woche voller Wasser, Wind und Salz.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Stimmung nicht durch Animation, sondern durch den gemeinsamen Takt aus Briefing, Sprung ins Wasser, Essen und Geschichten über das gerade Gesehene. Eine überschaubare Gruppe findet sich schnell am Kameratisch, im Salon oder unter dem Sonnendeck zusammen. Die Crew bleibt dabei nah am Ablauf: Sie hilft beim Wechseln der Ausrüstung, hält die Beiboote bereit und sorgt dafür, dass nach dem Tauchgang niemand lange mit nasser Ausrüstung hantieren muss. Abends ist es eher ein ruhiges Zusammensitzen als ein Bühnenprogramm. Manche sehen sich Videoaufnahmen an, andere vergleichen Fotos oder verschwinden früh in der Kabine, weil der nächste Tauchgang wartet. Genau darin liegt der Charakter der Ghani. Sie lässt Raum für die Reisegruppe, ohne sie zu beschäftigen. Nach ein paar Tagen kennt man die Vorlieben der anderen und weiß, wer beim Abendessen vom großen Tier erzählt und wer den kleinsten Nacktschneckenfund verteidigt.

Die Tauchplätze

Die längeren Reisen führen als North & Tiran oder North & Brothers über acht Tage und sieben Nächte; die Brothers–DaedalusElphinstone-Route verbindet die drei großen südlichen Namen. Kürzere North-Reisen dauern fünf Tage und vier Nächte. Elphinstone fällt mit seiner Steilwand und möglichen Begegnungen mit ozeanischen Weißspitzen-, Hammer- und Grauhaien auf; die maximale Tiefe liegt bei -60 m. Brothers Islands reichen bis -85 m und verbinden steile Riffe, Korallen und pelagische Haie. Daedalus geht bis -40 m und steht ebenfalls für Großfische und Hammerhaie. Im Norden bieten Fanadir North bis -30 m und El Fanadir bis -40 m Wände, Plateaus und versteckte Riffbewohner. Shaab Ruhr Umm Gamar reicht bis -40 m und bietet neben Riffleben drei Wracks. Für flachere Tauchgänge liegen Gotha Abu Nugar North bei -9 m, Shaab Sabina bei -14 m, El Fanous East bei -18 m und El Fanous West bei -15 m. Shaab El Erg, Tiran und Strait of Tiran ergänzen die Route mit Delfinen, Korallengärten und strömungsreichen Riffen; Strait of Tiran reicht bis -40 m. Big Brother bietet bis -40 m steile Wände, zwei Wracks und Haie.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem in vielen Gebieten Schildkröten, Anthias, Muränen, Stachelmakrelen, Barrakudas, Thunfische, Papageifische, Skorpionfische sowie harte und weiche Korallen. Graue Riffhaie und Hammerhaie gehören ebenfalls zu den Tieren, nach denen viele Taucher auf diesen Reisen suchen. Die Plätze setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: An Elphinstone können Gorgonien, Lippfische und Schwarzspitzen-Riffhaie dazukommen, während Brothers Islands mit Weißspitzen-Riffhaien und Anemonen aufwartet. Nur an Shaab Ruhr Umm Gamar ist in dieser Zusammenstellung der Riesenzackenbarsch genannt. Daedalus ist der Platz für die Großaugen-Stachelmakrele. Shaab Sabina bringt mit den Riffgärten und den dort gemeldeten Riffbarschen einen anderen Maßstab ins Spiel. Shaab El Erg ist der einzige gelistete Ort für den Willani-Nacktschneckenfund und den Glasfisch. An Strait of Tiran kann im Sommer ein Hammerhai auftauchen; starke Strömungen halten dort das Riffleben in Bewegung. Delfine werden besonders mit Shaab El Erg sowie El Fanous East und West verbunden. Nichts davon ist bestellt. Gerade deshalb bleibt jeder Blick ins Blau offen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew umfasst neun bis zehn Mitglieder und spricht Englisch und Arabisch; weitere Sprachen können nach vorheriger Absprache organisiert werden. An Bord sind Freizeit-, technisches und Rebreather-Tauchen möglich, außerdem stehen Ausbildungen wie Advanced Open Water, Deep Diver, Nitrox, Night Diver und Naturalist zur Verfügung, sofern die passende Betreuung für die Reise vorhanden ist. Für Tauchgänge in den Marine Parks werden eine Advanced- oder Deep-Diver-Zertifizierung und mindestens dreißig geloggte Tauchgänge verlangt. Die Briefings erklären Platz, Einstieg, Strömung und Rückkehr, bevor die Taucher über die Plattform oder mit dem Beiboot ins Wasser gehen. Die Organisation bleibt auf eine klare Tauchgruppe ausgerichtet, ohne dass ein festes Verhältnis pro Guide genannt wird. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar, Rettungsboote und Notsignale gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht ausgewiesen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das schattierte Tauchdeck ist auf einen zügigen Ablauf ausgelegt. Es gibt Flaschen und Blei, DIN-Adapter, persönliche Staumöglichkeiten, getrennte Spülbecken für Tauchausrüstung und Kameras, einen Kameratisch mit Luftbläser sowie warme Duschen. Nitrox ist verfügbar, wird aber als Zusatzleistung angeboten; die Mischung und die Abrechnung werden an Bord geregelt. Technisches Tauchen, Rebreather und Sidemount mit einer Flasche sind möglich. Leihausrüstung kann vorab angefragt werden, konkrete Marken werden nicht genannt. Der Einstieg erfolgt über die Tauchplattform. Zwei Beiboote bringen die Taucher zum Riff und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Das ist bei Außenriffen mehr als Bequemlichkeit: Die Gruppe muss nicht zum Schiff zurückschwimmen, und der Bootsführer kann den Ausstieg an Strömung und Position anpassen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen landet man meist auf dem schattierten Tauchdeck, wo die Ausrüstung an ihrem Platz bleibt und niemand seine Tasche durch das Schiff tragen muss. Wer nicht schlafen möchte, zieht sich in den klimatisierten Salon zurück, setzt sich nach draußen oder steigt zum Sonnendeck hinauf. Dort lässt sich die Oberfläche beobachten, während das Schiff zum nächsten Riff läuft. Die Pausen sind lang genug für einen Kaffee, ein Gespräch oder ein paar Seiten aus der Bordbibliothek, aber kurz genug, dass der nächste Tauchgang nicht aus dem Kopf verschwindet. An manchen Tagen ist die Fahrt selbst der ruhige Teil: Das Beiboot wird vorbereitet, Kameras werden gespült, Logbücher ergänzt. Ein Nachmittag ohne Tauchgang gehört nicht zum festen Ablauf, kann aber je nach Route und Wetter entstehen. Dann zeigt sich, ob ein Schiff auch außerhalb des Wassers funktioniert.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem frühen Tauchgang, sobald die Ausrüstung sitzt und das Beiboot am Riff liegt. Danach geht es zurück zum Schiff, unter die warme Dusche und an das Buffet, bevor die nächste Runde vorbereitet wird. Über die Woche kommen mehr als achtzehn Tauchgänge zusammen, einschließlich Nachttauchgängen je nach Reiseplan. Zwischen den Sprüngen ins Wasser liegen Essen, Schlaf, Kamerapflege und die kurzen Gespräche, in denen aus einzelnen Sichtungen eine gemeinsame Geschichte wird. Das Schiff fährt, wenn der nächste Platz weiter entfernt liegt; dann wechseln Kompressorgeräusch und Motorlauf mit der Ruhe auf dem Sonnendeck. Später folgen weitere Briefings und Tauchgänge, bis das Licht flacher wird. Für den Nachttauchgang wird das Deck wieder geschäftig: Lampen prüfen, Ausrüstung anlegen, ins Beiboot steigen. Danach schmeckt das Abendessen anders. Der Tag endet meist nicht spät, sondern mit Logbuch, Bildern und dem Versuch, die Augen noch offen zu halten.

Was man an Bord isst

Die Küche serviert drei Hauptmahlzeiten als Buffet und stellt zusätzlich Snacks zwischen den Tauchgängen bereit. Dazu kommen ein leichtes Essen vor dem Frühstück sowie Kaffee, Tee, Fruchtsäfte und andere alkoholfreie Getränke. Auf den Tellern stehen internationale Gerichte neben mediterranen und nahöstlichen Spezialitäten. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher bekannt sind. Das Buffet passt zum Tauchalltag: Man nimmt sich, was jetzt gut tut, statt auf einen langen Restaurantservice zu warten. Nach dem ersten Tauchgang braucht es etwas Warmes, nach dem nächsten eher Nachschub und Ruhe. Gegessen wird nicht nur, um satt zu werden. Der Tisch ist der Ort, an dem die Gruppe die Sichtungen vergleicht, den nächsten Platz bespricht und merkt, dass ein kleiner Fisch genauso lange Gesprächsstoff liefern kann wie ein Hai.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem oberen Deck und haben private Bäder, Klimaanlage, individuelle Temperaturregelung, Steckdosen und Fenster mit Blick aufs Meer. Es gibt Twin- und King-Kabinen sowie Master-Kabinen. Das Entscheidende ist weniger die Ausstattungsliste als die Rückkehr in die Kabine nach dem Nachttauchgang: nasse Handtücher vor der Tür, Salz auf der Haut, gedämpftes Licht und das Geräusch der See außerhalb des Fensters. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche und werden täglich gereinigt. Wer zwischen zwei Tauchgängen schlafen will, braucht keine lange Suche nach einem ruhigen Ort. Wer lieber noch an Deck sitzt, kann den Abend im Salon, an der Bar oder oben auf dem Sonnendeck ausklingen lassen. Die Ghani bietet dabei Komfort ohne den Eindruck, dass man wegen des Komforts an Bord gekommen ist.

Zweibettkabinen Kingsize-Bett

Master-Kabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die All Star Ghani startet und endet in Hurghada; je nach Reise sind auch Abfahrten ab Port Ghalib vorgesehen. Der Transfer vom Flughafen oder vom örtlichen Hotel zum Schiff und zurück ist eingeschlossen. Die genauen Transferdetails werden mit der jeweiligen Reise bestätigt, weil Hafen und Route zusammenpassen müssen. Wer kann, reist einen Tag vorher an und nimmt so Verspätungen nicht mit auf das Tauchdeck.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

Die All Star Ghani versucht, Einwegplastik zu reduzieren und folgt dabei den lokalen Vorgaben.

Baujahr
2003
Jahr der Renovierung
2025
Länge
42,1 m
Breite
7,6 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
14
Motoren
2 × Model Man 1300 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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