Tauchsafaris · Ägypten
Discovery I – der hölzerne Ausgangspunkt zu den großen Riffen des Roten Meeres
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Ein klassisches Holz-Tauchsafarischiff für maximal zwanzig Gäste mit zehn klimatisierten Kabinen und eigenem Bad.
- Die Discovery I fährt von Hurghada aus zu den Brothers, nach Daedalus und Elphinstone sowie auf Routen zu den Wracks im Norden.
- Das Tauchdeck arbeitet mit Aluminiumflaschen, Membran-Nitrox, zwei Zodiacs und getrennten Spülbecken für Kameras.
- An Bord gibt es schattige Sonnendecks, einen Salon mit Bar, Vollpension, Snacks und kostenfreies WLAN.
Die Einladung
Die Discovery I ist kein schwimmendes Hotel, das zufällig auch Taucher mitnimmt. Sie ist ein hölzernes Arbeitsschiff mit klarer Aufgabe: möglichst viel Zeit an den Riffen, Wänden und Wracks des Roten Meeres zu verbringen. Wer auf eine Reise zu den Brothers, nach Daedalus und Elphinstone geht, sucht ein Schiff, das den Tauchbetrieb unkompliziert organisiert und nicht jeden freien Quadratmeter mit Luxus ausstellt. Der Charakter liegt in der Mischung aus klassischem Rumpf, überschaubarer Größe und einer Crew, die im Alltag näher an den Tauchern bleibt als auf großen Schiffen. Dazu kommen schattige Decks, ein Salon mit Bar und Kabinen mit eigenem Bad. Die Discovery I passt zu Tauchern, die morgens lieber am Riff als im Spa stehen und abends ein Schiff schätzen, dessen Geschichte man ihm ansieht.
An Bord gehen
Vom Kai aus wirkt die Discovery I wie ein klassisches ägyptisches Holzboot, nicht wie ein glatter Neubau aus Glas und Stahl. Der Rumpf erzählt von vielen Saisons auf See und von einem Schiff, das für den täglichen Tauchbetrieb gebaut wurde. An Bord bewegt man sich ohne lange Wege zwischen Kabine, Salon und Tauchdeck; die wichtigen Dinge liegen dort, wo sie gebraucht werden. Holz, Lack und Gebrauchsspuren gehören zum Bild. Wer makellose Oberflächen erwartet, wird den älteren Charakter bemerken. Dafür fühlt sich das Schiff nicht steril an. Es ist ein echtes Tauchsafarischiff, auf dem der Kompressor, die Schritte an Deck und das Beiboot den Tag bestimmen.
Die Stimmung an Bord
Die Discovery I trägt ihre Jahre sichtbar, doch genau dort liegt ein Teil ihrer Atmosphäre. Der Rumpf wird nicht mit dem Eindruck eines neuen Luxusschiffs verwechselt, während Crew, Essen und Tauchbetrieb deutlich stärker in Erinnerung bleiben. Die Gruppe ist klein genug, dass man sich nach kurzer Zeit kennt: Wer früh ins Wasser will, wer nach dem Tauchgang zuerst an die Kamera geht und wer beim Abendessen die Sichtungen des Tages rekonstruiert. Die Crew spricht Englisch und bleibt im Rhythmus der Taucher präsent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Abends sitzt man im Salon oder draußen, spricht über Haie, Strömung und den nächsten Morgen. Die Discovery I lebt nicht von Show, sondern von diesem gemeinsamen Bordalltag.
Die Tauchplätze
Die stärkste Route führt zu den Brothers, nach Daedalus und Elphinstone und dauert acht Tage mit sieben Nächten, jeweils von Hurghada zurück nach Hurghada. Elphinstone reicht bis sechzig Meter und lebt von Steilwänden, Weichkorallen und Begegnungen mit großen Pelagiern; der ozeanische Weißspitzenhai ist dort der besondere Grund, ins Blau hinauszuschauen. Die Brothers gehen bis fünfundachtzig Meter und verbinden Korallenwände mit Hammerhaien, Grauhaien und weiteren Großfischen. Daedalus reicht bis vierzig Meter und ist ein abgelegenes Riff für Hammerhaie, Fuchshaie und ozeanische Weißspitzenhaie. Andere Fahrten verbinden die nördlichen Wracks mit Ras Mohammed, Tiran, den Brothers und Safaga. Dort wechseln sich Wracks, Driftgänge und Steilwände ab. Auf der Safaga-Route liegen etwa Abu Kafan mit seinen Wänden und Drift-Tauchgängen, Middle Reef mit Hartkorallenblöcken und Shaab Claude mit engen Durchgängen bei zweiundzwanzig Metern.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem an vielen Riffen Muränen, Meeresschildkröten, Barrakudas, graue Riffhaie, Napoleons und Thunfische. Anthias, Schnapper, Stachelmakrelen und Weichkorallen geben den flacheren Riffen Farbe, während an den Außenkanten die großen Tiere im Blau auftauchen können. Elphinstone ist der Platz für den Schwarzspitzenhai, den Tigerhai und den Labroiden, der in den Steckbriefen nur dort genannt wird. Shaab Ruhr Umm Gamar bietet als einziger Platz der Route Zackenbarsche und den riesigen Zackenbarsch; dazu kommen dort drei Wracks. Daedalus ist der einzige Ort für die Großaugen-Stachelmakrele. Auf Shaab Sabina werden Riffbarsche besonders hervorgehoben, auf El Fanadir die Gaterine. Shaab El Erg ist der Platz für die Willan-Nacktschnecke, den Gemeinen Kraken und Glasfische. In Gamul Soraya kann der Fledermausfisch zwischen dichten Fischschwärmen stehen. Begegnungen mit Haien und Mantas bleiben abhängig von Strömung, Sicht und Glück.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von einem Guide begleitet, und die Crew arbeitet auf Englisch. Die Organisation ist auf geführte Safaritauchgänge mit mehreren Abstiegen am Tag ausgelegt; Briefings und Einteilung der Tauchgruppen gehören zum Ablauf, ohne dass ein starres Gruppenschema genannt wird. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Feueralarme, Rettungsinseln und Schwimmwesten an Bord. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht ausgewiesen. Die Discovery I richtet sich damit an Taucher, die ihren üblichen Tauchbetrieb sicher beherrschen und sich in wechselnden Bedingungen am Roten Meer zurechtfinden.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf klassische Rote-Meer-Safaris ausgelegt. Zur Verfügung stehen Aluminiumflaschen mit zwölf Litern; fünfzehn Liter gibt es als optionale Ausrüstung. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox kommt aus einer Membrananlage und ist bis zu zweiunddreißig Prozent in der Zwölf-Liter-Flasche ohne Aufpreis vorgesehen. Gefüllt wird mit Bauer-Mariner-Kompressoren. Das Deck ist überdacht, besitzt eine Tauchplattform, Spülbecken und Außenduschen; für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und einen eigenen Fotobereich. Zwei Zodiacs mit jeweils fünfundzwanzig Meter Länge? Nein: Die Beiboote sind fünfundzwanzig?
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die Sonnendecks. Ein Bereich bietet Schatten, Tische und eine Bar; ein anderer ist für die Sonne und das lange Liegen gedacht. Wer nicht sofort wieder ins Wasser will, kann im klimatisierten Salon sitzen, lesen oder die Fahrzeit verstreichen lassen. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich und ein separates Spülbecken, damit Kameras nicht zwischen Flossen und Masken liegen. Die Außenduschen machen den Weg vom Tauchdeck zurück an einen trockenen Platz kurz. Wenn ein Nachmittag ohne weiteren Tauchgang bleibt, muss man nichts organisieren: ein Schattenplatz, ein Buch und der Blick auf das offene Wasser reichen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor die Hitze über dem Wasser steht. Danach folgt das Frühstück, während die Crew Flaschen vorbereitet und das Schiff zur nächsten Stelle fährt. Je nach Route liegen drei bis vier Tauchgänge am Tag an; an einzelnen Tagen führen die Fahrten zu abgelegenen Riffen, an anderen folgt ein weiterer Abstieg direkt vom Tauchdeck oder aus dem Zodiac. Zwischen den Tauchgängen wechseln sich Essen, Duschen, Schatten und kurze Nickerchen ab. Wenn ein Nachttauchgang geplant ist, wird es an Deck stiller, während die letzten Lampen geprüft werden. Am letzten Tauchtag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Danach fährt die Discovery I zurück zum Hafen, und aus dem gewohnten Tauchrhythmus wird langsam Packen.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet mit Buffetservice und verbindet westliche Gerichte mit lokalen Speisen. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen, dazu gibt es alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee, Kaffee und Snacks über den Tag. Bier und andere alkoholische Getränke sind an Bord erhältlich. Entscheidend ist weniger die einzelne Mahlzeit als ihr Platz im Tauchalltag: Nach dem ersten Tauchgang steht etwas bereit, zwischen den weiteren Abstiegen wird gegessen, und am Abend wartet eine richtige Mahlzeit statt einer hastigen Kleinigkeit. Bei mehreren Tauchgängen täglich muss die Küche verlässlich sein. Das Essen auf der Discovery I erfüllt genau diese Aufgabe und bringt mit lokalen Gerichten etwas Rotes Meer auf den Tisch.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Discovery I sind ruhig genug, um nach einem langen Tauchtag schnell einzuschlafen, aber das Schiff bleibt ein Arbeitsboot auf See. Die Kabinen liegen auf dem unteren und oberen Deck und sind klimatisiert; alle haben ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Es gibt Standardkabinen mit Einzelbetten sowie Kabinen mit Doppelbett, einige davon mit Meerblick. Im Salon bleibt abends Licht, wenn noch jemand Bilder sortiert oder bei einem Getränk zusammensitzt. Wer in der Kabine liegt, hört eher das gedämpfte Leben des Schiffs als Hotelbetrieb: Türen, Schritte, Wasser am Rumpf und den Motor, wenn die nächste Strecke beginnt. Die Nächte gehören zum Tauchplan. Früh schlafen ist hier keine Pflicht, aber oft die vernünftigste Entscheidung.
Standard-Kabinen, Unterdeck
Standard-Zweibettkabinen, Oberdeck
Standard-Doppelkabinen, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die regulären Fahrten starten und enden in Hurghada; einzelne Süd-Routen beginnen in Port Ghalib und führen nach Hurghada. Der Transfer von oder zu den Flughäfen Hurghada und Marsa Alam ist an den vorgesehenen Samstagen eingeschlossen. Die Transfers gelten nur für den ersten und letzten Reisetag. Wer ohne Zeitdruck an Bord kommen will, reist am besten einen Tag vorher an.
Decksplan
- Baujahr
- 2005
- Jahr der Renovierung
- 2011 und 2017
- Länge
- 32 m
- Breite
- 7,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Motoren
- 2 × 500 PS MAN
- Beiboote
- 2 × 5,3 m zodiacs mit 40-PS-Außenbordmotoren
- Webseite
- discovery-divers.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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