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Tauchsafaris · Ägypten

Emperor Superior – Rotes Meer für Taucher

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Ein für Taucher gebautes Rotes-Meer-Schiff mit großzügigem Tauchdeck, zwei Zodiacs und guter Fotoinfrastruktur.
  • Nitrox bis 32 Prozent, Park- und Hafengebühren sowie Treibstoffzuschläge sind eingeschlossen.
  • Die Küche erhält besonders hohe Bewertungen und verbindet westliche Gerichte mit lokalen Einflüssen.
  • Die Crew wird von Reisenden für Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und reibungslose Abläufe gelobt.

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Die Einladung

Die Emperor Superior ist für Taucher gedacht, die nicht wegen einer Suite, sondern wegen langer Tage im Wasser an Bord gehen. Das merkt man an der Anordnung des Tauchdecks, an den Ladeplätzen für Kameras und an den kurzen Wegen zwischen Briefing, Flasche und Wasser. Dazu kommt eine Küche, die auf einer Tauchwoche mehr ist als Verpflegung: Sie gehört zu den Dingen, an die sich viele nach der Reise erinnern. Wer ein Schiff sucht, das die Tauchausrüstung nicht irgendwo unterbringt, sondern den ganzen Tagesablauf um sie herum plant, findet hier einen klaren Schwerpunkt. Die Superior ist dabei kein schwimmendes Boutiquehotel. Sie ist ein Arbeits- und Lebensort für eine Woche im Roten Meer, mit Komfort an den Stellen, an denen er nach dem Tauchgang wirklich zählt.

An Bord gehen

Am Kai wirkt die Emperor Superior wie ein Schiff, das seinen Zweck kennt. Die Linien sind funktional, die Wege an Bord auf Taucher abgestimmt, und der erste Eindruck entsteht nicht im Salon, sondern dort, wo Flaschen vorbereitet, Kameras abgelegt und die Zodiacs bestiegen werden. Im Inneren geht es geräumig und ordentlich zu: ein klimatisierter Salon, ein eigener Essbereich und mehrere Plätze, an denen man nicht im Weg sitzt, wenn andere gerade vom Tauchgang zurückkommen. Die Atmosphäre ist eher die eines gut geführten Safarischiffs als die eines anonymen Hotels. Man bewegt sich zwischen Kabine, Salon, Sonnendeck und Tauchplattform ohne lange Suche. An Bord sind die Dinge dort, wo man sie nach dem Briefing erwartet.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung auf der Emperor Superior lebt von einem Ablauf, bei dem sich Menschen schnell wiedererkennen: Wer morgens welche Flasche nimmt, wer lange am Kameratisch sitzt und wer nach dem Tauchgang zuerst Kaffee braucht. Die Gruppe wird durch die gemeinsamen Briefings, Mahlzeiten und Rückfahrten enger, nicht durch Animation. Die Crew bleibt dabei sichtbar. Sie hilft beim Anlegen und Vorbereiten, räumt nach den Tauchgängen auf und greift ein, bevor aus einer kleinen Unordnung ein Problem wird. Reisende berichten von freundlichem Empfang, Handschlägen und einer Mannschaft, die vieles im Hintergrund glattzieht. Abends sitzt man im Salon oder draußen, mit einem Glas Wein zum Essen und Geschichten vom Riff. Die Superior passt zu Tauchern, die Service schätzen, aber keine Show brauchen.

Die Tauchplätze

Die aufgeführten acht Tage und sieben Nächte führen von Hurghada zurück nach Hurghada und verbinden auf den Reefs-and-Wrecks- sowie North-and-Easy-Routen Riffe und Wracks. Fanadir North fällt mit seiner bewachsenen Nordwand bis 30 Meter auf; im Blau können sich Steinfische, Skorpionfische, Feuerfische und Muränen zeigen. Gotha Abu Nugar North bleibt mit maximal 9 Metern flach und gartenartig. Shaab Ruhr Umm Gamar reicht bis 40 Meter und verbindet ein ovales Riff mit drei Wracks; dort werden auch graue Riffhaie und große Zackenbarsche genannt. El Fanadir bietet Wand und Plateau bis 40 Meter, während Shaab Sabina mit 14 Metern durch Korallengärten führt. An Shaab El Erg, El Fanous East und El Fanous West gehören Delfine zu den möglichen Begegnungen. Carless Reef und Umm Gamar reichen bis 40 beziehungsweise 30 Meter; Gorgonien, Wrackreste und eine Grotte prägen diese Plätze. Bluff Point geht bis 35 Meter, Shaab Abu Nuhas, Siyul Kebir und Fanadir South bis 30 Meter. Weitere Abfahrten heißen Famous Five Cruise und Emperor Legends: Red Sea.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Muränen, Skorpionfische, Feuerfische, Schildkröten, Delfine, Riffhaie, Thunfische, Makrelen, Zackenbarsche, Doktorfische, Falter- und Papageifische, Anthias und gelegentlich Nacktschnecken oder Kraken. Das Riff ist dabei nicht bloß Kulisse: In den Spalten liegen Muränen, über den Gärten ziehen Schwärme, und im Blau können größere Jäger auftauchen. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen an klaren Orten. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der Platz für graue Riffhaie sowie große und gewöhnliche Zackenbarsche. Carless Reef kann Weißspitzen-Riffhaie, Longimanus, Hammerhaie und Gorgonien bieten; die Strömung erklärt, warum dort pelagische Tiere gesucht werden. Siyul Kebir ist der benannte Platz für Leopardenhaie. Shaab Sabina bringt Hart- und Weichkorallen sowie Riffbewohner zusammen. An Shaab Abu Nuhas ziehen Fusiliere durch das Wasser, während an El Fanous und Shaab El Erg Delfine möglich sind. Keine dieser Begegnungen lässt sich bestellen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Auf der Emperor Superior arbeiten zwei bis drei Tauchguides. Die Crew spricht Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch; die Einteilung der Tauchgruppen richtet sich nach Erfahrung, Zertifizierung und dem jeweiligen Platz. Ein Check-Dive gehört für jeden Taucher zum Einstieg, bevor der normale Ablauf beginnt. Er dient nicht als Prüfung, sondern dazu, Ausrüstung, Tarierung und Umgebung wieder zusammenzubringen. Viele Plätze sind für Open-Water-Taucher geeignet, doch Strömungen können unvorhersehbar und stark sein. Für die anspruchsvolleren Tiefen und Tauchgänge ist Advanced- oder Deep-Diver-Erfahrung sinnvoll. Die maximale Tauchtiefe mit gleich qualifiziertem Buddy liegt bei 40 Metern; Dekotauchgänge und Solotauchgänge sind ausgeschlossen. An Bord können unter anderem Advanced Open Water, Nitrox, Deep, Drift, Night und weitere Spezialkurse stattfinden. Die Guides briefen die Gruppe vor jedem Tauchgang und entscheiden, wenn ein Platz nicht zum aktuellen Können passt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck stehen Aluminiumflaschen mit zwölf Litern als Standard bereit; Stahlflaschen mit fünfzehn Litern sind auf Anfrage erhältlich. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über ein Membransystem bis zweiunddreißig Prozent erzeugt und ist eingeschlossen. Drei Bauer-Kompressoren versorgen die Füllstation unter Deck. Für den Einstieg und die Rückkehr stehen zwei Zodiacs bereit; sie bringen die Gruppen zum Tauchplatz und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Das eigentliche Tauchdeck ist großzügig, die Plattform misst 7,25 mal 8 Meter und nimmt auch dann noch Bewegung auf, wenn mehrere Taucher gleichzeitig zurückkommen. Ausrüstung kann gemietet werden, muss aber vorher organisiert werden. Für Kameras gibt es Ladeplätze, eine Druckluftpistole, Spülbecken und einen Kameratisch. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein AED sind an Bord.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Essbereich, Terrasse und Sonnendeck. Wer Schatten braucht, findet im klimatisierten Innenraum Sofas und Ruhe; wer die Wärme sucht, legt sich draußen hin und lässt die Salzkruste auf der Haut trocknen. Für Fotografen gibt es Ladeplätze, Spülmöglichkeiten und einen festen Platz für die Kamera, sodass das Gehäuse nicht zwischen Handtüchern und Trinkflaschen liegen muss. Während der Fahrt verschiebt sich der Blick vom Riff zum offenen Wasser, ohne dass daraus ein Programmpunkt werden muss. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann man lesen, Musik hören oder einfach auf dem Deck sitzen. Die Bibliothek und die Audio- und Videounterhaltung sind da, aber niemand muss sich beschäftigen. Das Meer reicht meistens.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem ersten Sprung mit dem Briefing. Danach wird die Ausrüstung am Tauchdeck vorbereitet, die Gruppe steigt ins Zodiac und kommt nach dem Tauchgang wieder an Bord oder zurück zur Plattform. Duschen, trinken, essen, Logbuch und Kamera folgen in keiner festen Reihenfolge, aber immer bevor der nächste Briefingruf kommt. Zwischen den Tauchgängen fährt das Schiff zum nächsten Riff oder liegt geschützt, während sich die Taucher auf Salon, Terrasse oder Sonnendeck verteilen. Später geht es wieder über die Zodiacs ins Wasser; an geeigneten Tagen kann ein Nachttauchgang den Abschluss bilden. Dazwischen stehen Mahlzeiten und Snacks bereit, ohne den Tag mit Uhrzeiten zu zerlegen. Am Abend wird es ruhiger. Die Flaschen sind vorbereitet, die Kameras geladen, und am Tisch werden die besten Sichtungen des Tages noch einmal auseinandergenommen.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet, mit westlicher Küche und lokalen Gerichten, dazu stehen den ganzen Tag Snacks bereit. Frühstück, Mahlzeiten nach den Tauchgängen und das Abendessen sind so angelegt, dass niemand lange auf einen Teller warten muss, wenn die Gruppe gerade aus dem Wasser kommt. Nichtalkoholische Getränke, Wasser, Tee und Kaffee gehören zum Bordalltag; Bier und weitere alkoholische Getränke sind erhältlich. Zum Abendessen gibt es Wein, darunter auch Rotwein. Das klingt nebensächlich, macht aber nach mehreren Tauchgängen einen Unterschied: Der Tisch wird zum Treffpunkt, an dem Logbücher offenliegen, Erlebnisse verglichen werden und die Crew nebenbei merkt, wer noch etwas braucht. Die hohe Bewertung der Verpflegung passt dazu. Hier wird nicht nur satt gemacht.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Emperor Superior sind schlicht, klimatisiert und auf Erholung zwischen den Tauchgängen ausgelegt. Die Kabinen liegen auf Unter-, Haupt- und Oberdeck; sie werden als Twin- oder Doppelkabinen angeboten, dazu kommen einzelne Kombinationen aus Doppel- und Einzelbett. Eigene Badezimmer, warme Duschen, Handtücher und individuell regelbare Klimaanlagen nehmen den Tag aus den Knochen. Unterdeck sorgen Bullaugen für den Kontakt zum Wasser, während höher gelegene Kabinen mehr Ausblick bieten. Nachts hört man ein Schiff nie gar nicht: Wasser arbeitet am Rumpf, irgendwo läuft Technik, Türen schließen, früh wird wieder Bewegung in den Gang kommen. Dafür bleibt die Kabine ein privater Rückzugsort. Wer nach dem letzten Tauchgang nur noch duschen, trocknen und schlafen will, bekommt genau das.

Zweibettkabinen, Unterdeck

Kabinen mit Etagenbetten, Unterdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Zweibettkabine, Hauptdeck

Doppelkabine, Oberdeck

Doppelkabine, Hauptdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Emperor Superior fährt von Hurghada ab und kehrt dorthin zurück. Der Transfer vom Flughafen und vom Hotel ist eingeschlossen. Für die Anreise ist es sinnvoll, einen Tag früher einzutreffen, damit ein Flugverspätung nicht den Einstieg in die Safari gefährdet.

Decksplan

Baujahr
2004
Jahr der Renovierung
2015
Länge
37 m
Breite
8,3 m
Maximale Passagierzahl
25
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
13
Motoren
2 × Turbos mit 764 PS
Beiboote
2 × Zodiacs
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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