Tauchsafaris · Ägypten
Grand Discovery – neu gebaut, weit hinaus ins Rote Meer
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Ein neu gebautes Tauchsafarischiff für bis zu 36 Gäste mit viel Platz zwischen den Tauchgängen.
- Die Grand Discovery fährt auf den anspruchsvollen Routen zu Brothers, Daedalus und Elphinstone.
- Das Tauchdeck ist auf Zodiacs, Nitrox, Fotografie und lange Tauchtage ausgelegt.
- Schattenplätze, Bar und Jacuzzi sorgen dafür, dass auch die Oberflächenpausen angenehm bleiben.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die Grand Discovery ist für Taucher gebaut, die nicht nur ein Riff vor Hurghada suchen, sondern weiter hinauswollen: zu den Brothers, nach Daedalus und an Elphinstone. Dort zählen Wände, Strömung und Begegnungen mit großen Fischen mehr als ein möglichst dichtes Tagesprogramm an Land. Das Schiff verbindet diesen abgelegenen Charakter mit dem Komfort eines Neubaus. Wer nach dem Tauchgang Schatten, eine klimatisierte Lounge und ein ordentlich organisiertes Deck schätzt, findet hier einen passenden Rahmen. Wer dagegen ein kleines, persönliches Holzboot mit wenigen Gästen und viel improvisiertem Charme sucht, wird sich auf einem größeren Neubau anders fühlen. Die Grand Discovery ist die Wahl für Taucher, die lange Strecken in Kauf nehmen, damit am Morgen ein entlegenes Riff unter dem Kiel liegt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Grand Discovery wie das, was sie ist: ein moderner Neubau mit breitem Rumpf, klaren Linien und viel Raum für Menschen, Gepäck und Tauchbetrieb. Vom Kai aus fällt auf, dass hier nicht nachträglich ein Urlaubsschiff zum Taucherboot gemacht wurde. Wege, Aufenthaltsbereiche und das Tauchdeck gehören von Anfang an zusammen. Innen geht es hell und geordnet zu; draußen gibt es schattige Terrassen und darüber ein Skydeck mit Jacuzzi. Die Größe nimmt dem Schiff etwas von der Vertrautheit eines kleinen Safaribo้ts, schafft dafür Bewegungsfreiheit, wenn alle vom Tauchgang zurückkommen. Man muss sich nicht um denselben Tisch und dieselbe Liege streiten. Der Eindruck ist eher ruhiges, funktionales Schiff als nostalgischer Kahn.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen bis zu 36 Taucher aufeinander, und nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter, mit denen man morgens zum Zodiac geht. Die Grand Discovery ist groß genug, dass sich die Gruppe nicht ständig auf den Füßen steht, aber klein genug, dass Gespräche beim Essen entstehen. Die Crew prägt den Ablauf stärker als die Einrichtung: Sie hält das Tauchdeck in Bewegung, bringt Getränke, räumt nach den Mahlzeiten ab und sorgt dafür, dass aus vielen einzelnen Tauchern eine funktionierende Gruppe wird. Englisch ist die Bordsprache. Abends bleibt es meist bei dem, was nach mehreren Tauchgängen noch Freude macht: Essen, Fotos, ein Drink, die Auswertung des Tages und irgendwann Ruhe. Die Crew wird besonders hoch bewertet; das ist bei einer Safari wichtiger als ein makelloser Hochglanzsalon.
Die Tauchplätze
Die meistgeführte Route führt von Hurghada nach Hurghada und dauert acht Tage mit sieben Nächten. Brothers, Daedalus und Elphinstone bilden dabei den Kern: drei abgelegene Namen, für die man die lange Anfahrt überhaupt auf sich nimmt. An den Brothers fallen steile Wände, Weichkorallen und Gorgonien ab; die Tauchplätze reichen bis maximal -85 m. Big Brother bringt zusätzlich die Wracks Aida II und Numidia, während Small Brother für Haie an den Plateaus bekannt ist. Daedalus ist ein isoliertes Riff mit tiefen Wänden, Korallen und Hammerhaien; der Steckbrief nennt maximal -40 m. Elphinstone lebt von seiner Wand, den Weichkorallen und Begegnungen im Blau, maximal -60 m. Je nach Abfahrt kann die Grand Discovery auch Northern Wrecks, Ras Mohammed, Tiran, Brothers und Safaga verbinden. Dann kommen Thistlegorm, Giannis D, Carnatic und die Riffe von Tiran zur Offshore-Route hinzu.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man an vielen Riffen Muränen, Meeresschildkröten, Riffhaien, Barrakudas und grauen Riffhaien. Dazu kommen Napoleons, Thunfische, Stachelmakrelen, Anthias und Weichkorallen; sie bilden den Hintergrund, vor dem die großen Begegnungen stattfinden. An Elphinstone lohnt der Blick ins Blau neben der Steilwand: Dort werden Schwarzspitzen- und Tigerhaie als besondere Sichtungen geführt, außerdem kann ein Longimanus vorbeiziehen. Daedalus ist der Platz für den Großfisch im freien Wasser; Hammerhaie, Mantas und der Großaugen-Stachelmakrele gehören zu den Arten, nach denen Taucher dort Ausschau halten. An den Brothers sind Hammerhaie, Silberspitzen, Weißspitzen-Riffhaie und graue Riffhaie möglich. Für Riffdetails führt der Weg nach Shaab Sabina zu Demoisellen, nach El Fanadir zum Gaterin und nach Shaab El Erg zu Nacktschnecken, Glasfischen und Oktopussen. Nicht jede Begegnung lässt sich planen. Genau deshalb bleibt man draußen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides und Tauchlehrer sprechen Englisch. Sie führen die Briefings, teilen die Gäste für die Tauchgänge ein und koordinieren den Ablauf zwischen Schiff, Zodiacs und Riff. Über genaue Gruppengrößen, Qualifikationen einzelner Guides oder Ausbildungsangebote an Bord gibt es keine belastbare Angabe; solche Punkte sollte man vor der Buchung klären, wenn sie für die Reise entscheidend sind. Das geforderte Niveau richtet sich nach der Route: Brothers, Daedalus und Elphinstone bedeuten Offshore-Tauchen, mögliche Strömung und anspruchsvolle Wände. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Feueralarm, Rettungswesten und Rettungsinseln gehören zur Sicherheitsausstattung. Radar, GPS und Funk an Bord unterstützen die Navigation. Ein Defibrillator oder ein separates Rückrufsystem wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf einen laufenden Safaribetrieb ausgelegt: Es gibt eine beschattete Arbeitsfläche, Flaschenbänke, Spülbecken, eine Plattform und Zodiacs für die Ausfahrten. An Bord stehen Aluminiumflaschen mit zwölf und fünfzehn Litern zur Verfügung; die größeren Flaschen und Leihequipment sind keine Selbstverständlichkeit und sollten vorab angefragt werden. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox kommt aus einer Membrananlage und ist für die üblichen zwölf Liter bis 32 Prozent vorgesehen; Nitrox in fünfzehn Litern ist eine optionale Leistung. Bauer-Kompressoren übernehmen die Füllungen. Zwei Zodiacs mit Außenbordmotoren bringen die Taucher vom Schiff zum Riff und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Nach dem Tauchgang geht es über die Plattform zurück an Bord. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und Ladestationen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben über die schattigen Sonnendecks, die klimatisierte Lounge und das Skydeck. Manche legen sich mit einem Buch zurück, andere sitzen mit nassen Haaren am Tisch und vergleichen, wer den Hai zuerst gesehen hat. Der Barbereich auf einem der Sonnendecks macht die Pause unkompliziert; niemand muss sich für ein Getränk weit entfernen. Wer fotografiert, kann sich in den dafür vorgesehenen Bereich zurückziehen, statt seine Ausrüstung mitten im Aufenthaltsraum auszubreiten. Während der Fahrt verändert sich der Blick, nicht aber der Zweck der Reise: Das Schiff bringt die Gruppe zum nächsten Riff. Für einen tauchfreien Nachmittag gibt es Jacuzzi, Bibliothek, Musik und Platz zum Schlafen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Sonne hoch steht, und endet nicht zwingend mit dem letzten Tageslicht: Nachttauchgänge gehören zum Paket. An den zentralen Tauchtagen sind drei bis vier Tauchgänge vorgesehen; am letzten Tauchtag sind es zwei. Dazwischen liegen Frühstück, etwas vom Buffet, Wasser, Schatten und die kurze Rückkehr zum eigenen Platz, bevor das nächste Zodiac bereitsteht. Auf langen Überfahrten fährt das Schiff, während die Gäste schlafen, essen oder auf dem Deck liegen. An einem Tag kann das Meer ruhig neben dem Salon liegen, am nächsten wird das Tauchdeck zum Treffpunkt für alle, die gerade aus der Strömung kommen. Die Route sieht sechs Tauchtage vor. Am Freitag läuft das Schiff zurück in den Hafen; danach bleibt Zeit zum Auschecken.
Was man an Bord isst
Die Mahlzeiten kommen als Buffet auf den Tisch. Es gibt westliche und lokale Küche, dazu vegetarische und vegane Optionen; Softdrinks, Wasser, Tee und Kaffee begleiten den Tauchtag. Das Essen wird nicht zum langen Restaurantbesuch, sondern liegt dort bereit, wenn die Gruppe vom Wasser kommt. Genau das braucht eine Safari mit mehreren Tauchgängen: etwas nehmen, trinken, erzählen, wieder auf die nächste Ausfahrt vorbereiten. Zwischen den Mahlzeiten gibt es Snacks. Abends darf es länger werden, mit Bier oder Wein an der Bar, wenn der Tag nicht mehr nach Kompressor und nassem Gurtzeug riecht. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Konzept: nicht verspielt, sondern zuverlässig, reichlich und für viele verschiedene Taucher gemacht.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad. Zur Auswahl stehen Kabinen auf dem Lower und Upper Deck, Panorama Suiten sowie Suiten auf dem High Deck; dort gibt es größere Betten und separate Duschen, in einem Teil der Suiten zusätzlich eine Minibar. Das ist angenehm, wenn Salz, Neopren und ein langer Tauchtag hinter einem liegen. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte die Lage der Kabine vor der Buchung genau prüfen, denn ein Neubau dieser Größe bleibt ein arbeitendes Schiff. Dafür sind die Räume auf Rückzug ausgelegt, während Salon und Deck den Kontakt zur Gruppe leichtmachen. Nach dem Abendessen kann man sich in die klimatisierte Lounge zurückziehen oder draußen noch die warme Luft und das Wasser hören.
Zweibett, Unterdeck
Zweibett, Oberdeck
Suite Panorama
Suite
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die veröffentlichten Abfahrten der Grand Discovery starten und enden in Hurghada. Der Transfer von oder zu den Flughäfen Hurghada und Marsa Alam zum Schiff ist an den vorgesehenen Samstagen eingeschlossen; der Flughafen Marsa Alam liegt näher am Hafen von Port Ghalib, während die Fahrt von Hurghada dorthin deutlich länger dauert. Die Einschiffung erfolgt am Samstag, die Weiterfahrt am frühen Sonntag, und am Freitag kehrt das Schiff in den Hafen zurück. Wer entspannt an Bord kommen will, reist am besten einen Tag vorher an und plant den Transfer nicht auf Kante.
Decksplan
- Baujahr
- 2025
- Länge
- 45 m
- Breite
- 9,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 36
- Anzahl Kabinen
- 18
- Anzahl Badezimmer
- 23
- Motoren
- 2 × 1150 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 13 Knoten
- Beiboote
- 2 × 6,5 m zodiacs mit Yamaha-115-PS-Außenbordmotoren
- Webseite
- discovery-divers.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.








