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Tauchsafaris · Ägypten

Independence III – moderne Basis für lange Tage im Roten Meer

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Independence III ist ein Holzschiff aus dem Jahr 2022 mit hellen Eichenholz-Innenräumen und Teakflächen im Außenbereich.
  • Das große Tauchdeck bietet feste Ablagen, Platz zum Anlegen und eine breite Plattform für den Einstieg ins Wasser.
  • Auf den Routen liegen Riffe, Steilwände, Strömungstauchgänge und bekannte Wracks im nördlichen und südlichen Roten Meer.
  • Nitrox ist verfügbar, 12-Liter-Flaschen und Gewichte sind eingeschlossen; vorausgesetzt werden mindestens 50 Tauchgänge und AOWD oder eine gleichwertige Qualifikation.

Die Einladung

Die Independence III ist für Taucher gebaut, die nicht jeden Tag vom selben Tagesboot zum Riff fahren wollen. Sie bringt ihre Gäste zu den Brothers, nach Elphinstone, in die Straße von Tiran und zu den Wracks des Nordens. Dazwischen bleibt das Schiff ein brauchbarer Rückzugsort: hell, geräumig und mit einem Tauchdeck, auf dem die Ausrüstung nicht im Weg liegt. Wer eine Safari sucht, bei der die Tauchplätze den Ton angeben und nicht die Hotelanlage an Land, findet hier eine klare Richtung. Das Schiff ist neu genug für funktionierende Abläufe, aber die Reise bleibt eine echte Tauchsafari mit frühen Einstiegen, langen Überfahrten und Strömung an exponierten Riffen. Genau dafür geht man an Bord.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die Independence III eher wie ein ordentlich gepflegtes Arbeitsgerät als wie ein schwimmendes Boutique-Hotel. Das Holz gibt den Räumen Wärme, die Teakflächen draußen halten den Charakter eines Schiffes und die offenen Bereiche lassen Luft zwischen Kabine, Tauchdeck und Aufenthaltsplätzen. Der Weg zum Wasser ist kurz: Ausrüstung vorbereiten, über die zentrale Treppe zur Plattform und nach dem Tauchgang wieder an Bord. Im Salon wird gebrieft, draußen sammelt sich die Gruppe an der Bar oder auf dem Schattendeck. Weil das Schiff 2022 gebaut wurde, muss man hier nicht mit dem müden Charme eines alten Safari-Kahns rechnen. Es ist eine moderne Plattform für viele Tauchgänge, ohne den praktischen Charakter eines Schiffes zu verlieren.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht nicht aus Animation, sondern aus dem gemeinsamen Tauchplan. Nach dem Briefing zerstreut sich die Gruppe aufs Tauchdeck, ins Beiboot oder direkt an die Plattform; zurück an Bord werden Flaschen abgestellt, Anzüge aufgehängt und Sichtungen verglichen. Die Crew bleibt dabei nah am Ablauf: Sie hilft beim Anlegen, hält Ordnung auf dem Deck und sorgt dafür, dass der nächste Einstieg nicht im Durcheinander endet. Abends sitzt ein Teil der Gruppe an der Bar im Außenbereich, während andere im Salon bleiben oder auf dem Sonnendeck die Fahrt ausklingen lassen. Englisch und Deutsch werden an Bord gesprochen. Wer eine Woche mit 20 oder mehr anderen Tauchern verbringt, wird nicht anonym bleiben. Das ist der Vorteil der Größe: genug Platz für Rückzug, aber genug gemeinsame Zeit, dass aus einer Tauchgruppe schnell eine Runde wird.

Die Tauchplätze

Die Independence III fährt sowohl in den Norden als auch zu den großen Offshore-Riffen im Süden. Auf der Route Rocky Island–Elba Riffe–St. John's–Elphinstone liegen 12 Tage und 11 Nächte; Brothers–Safaga–Best of North dauert 11 Tage und 10 Nächte. Kürzere Safaris führen in 8 Tagen und 7 Nächten zur Straße von Tiran und zu den Riffen des Nordens oder von den Brothers über Daedalus nach Elphinstone. Elphinstone reicht bis -60 m und verbindet steile Wände mit Begegnungen im Blauwasser, darunter die Chance auf Hochseehaie. Rocky Island bringt Strömung, Höhlen und Großfisch; die Brothers gehen bis -85 m und sind für pelagische Begegnungen bekannt. Carless Reef reicht bis -40 m, Umm Gamar bis -30 m und verbindet Riff, Wrackreste und eine Grotte. In der Straße von Gubal liegen historische Wracks und lebendige Riffe; Shaab Abu Nuhas ist für Korallengärten und Schwärme bekannt. Fanadir North und South bleiben mit ihren Riffwänden, Sandflächen und Adlerrochen gute Plätze für genaue Beobachter.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem viele der typischen Tiere des Roten Meeres: Muränen, Riffhaie, Barrakudas, Thunfische, Makrelen, Carangiden, Skorpionfische, Rotfeuerfische, Schnapper, Weichkorallen und Schildkröten. Im Blauwasser der exponierten Riffe können Hammerhaie, ozeanische Weißspitzenhaie oder Mantas auftauchen; Strömung und Lage ziehen dort größere Tiere vorbei, versprechen können sie niemand. Elphinstone ist der besondere Platz für Schwarzspitzenhaie, Tigerhaie und Riesenmakrelen. An den Brothers sucht man eher die großen Haie und die Anemonenfelder. Umm Gamar hält Arten bereit, die auf dieser Route nur dort genannt werden: Fledermausfische, Kofferfische, Kaiserfische und den Krokodilfisch. Fanadir North ist der Platz für den Steinfisch und Trompetenfisch. Shaab Abu Nuhas steuert den Papageifisch bei. Nachts verändern sich Riff und Korallen ihren Charakter; an vielen Marineparks sind Nachttauchgänge jedoch nicht erlaubt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides betreuen Gruppen im Verhältnis von etwa 10 bis 12 Tauchern pro Guide. An Bord wird Englisch und Deutsch gesprochen. Die Mindestanforderung liegt bei 50 Tauchgängen und AOWD oder einer gleichwertigen Qualifikation; technische Tauchgänge werden nicht angeboten. Vor dem ersten Abtauchen gibt es ein Briefing zu Ablauf, Einstieg und Tauchplatz, danach organisiert die Crew die Gruppen und den Transfer mit den Zodiaks. Für Notfälle stehen Sauerstoff, umfangreiche Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein ENOS-Ortungs- und Rückrufsystem zur Verfügung; ENOS-Sender können gemietet werden. Die Crew ist in Notfallmanagement und Erster Hilfe geschult. Tauchkurse sind grundsätzlich als Zusatzleistung möglich, aber die Safari richtet sich nicht an völlige Anfänger. Wer die geforderten Tauchgänge mitbringt, kann sich auf die Plätze konzentrieren, statt an Bord erst die Grundlagen nachzuholen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf häufige Wechsel ausgelegt: persönliche Ablagen, Platz zum Anlegen, Kameratisch, Ladestationen, Spülmöglichkeit sowie Dusche und Toilette liegen dort, wo sie gebraucht werden. Getaucht wird mit 12-Liter-Flaschen und Gewichten; Aluminiumflaschen sind vorgesehen, Stahlflaschen können angefragt werden. 15-Liter-Flaschen und Doppelflaschen gehören zu den möglichen Mietoptionen. DIN-Adapter sind vorhanden. Zwei Kompressoren mit jeweils 320 Litern pro Minute füllen die Flaschen, eine Nitrox-Membrananlage liefert kostenloses Nitrox. Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich; Marken werden nicht genannt. Zwei Zodiaks mit Yamaha-Außenbordern, einer mit 100 PS und einer mit 40 PS, bringen die Taucher zu den Riffen und holen sie wieder ab. Die große Plattform macht den Einstieg über die zentrale Treppe unkompliziert, während das Beiboot dort wartet, wo die Gruppe auftaucht.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Im klimatisierten Salon laufen Briefings, dort lässt sich aber auch die Hitze aus dem Körper bekommen, bevor es wieder nach draußen geht. Das Schattendeck mit Bar und Sitzecke ist der natürliche Treffpunkt nach dem Tauchgang. Wer Abstand braucht, geht aufs Sonnendeck oder legt sich an den Bug, wo der Blick frei über das Wasser läuft. Schattenplätze gibt es ebenso wie Liegen in der Sonne. Während der Überfahrten muss niemand ein Landprogramm erfinden: lesen, schlafen, Kameras trocknen lassen oder einfach auf das nächste Riff warten reicht völlig. Ein Nachmittag ohne Tauchgang bleibt auf diesem Schiff eine Pause, keine Pflichtveranstaltung.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Ausrüstung auf dem Tauchdeck angelegt wird. Nach der Freigabe durch die Hafenpolizei läuft das Schiff gegen 9:00 Uhr aus; am ersten Tauchtag folgen ein Checktauchgang und ein bis zwei weitere Tauchgänge. Auf den eigentlichen Rifftagen stehen meist drei Tagestauchgänge auf dem Plan, bei passenden Routen ergänzt durch einen Nachttauchgang. Dazwischen liegen Buffet, Dusche, Schattenplatz und die kurze Arbeit am eigenen Equipment. Während der Überfahrten fährt das Schiff weiter, oft in der Nacht zum nächsten Gebiet, damit der nächste Morgen am Riff beginnt. Im Norden kann der Tag zwischen Straße von Tiran, Ras Mohammed und Wracks wechseln; im Süden folgen mehrere Tage an abgelegenen Riffen. Am letzten Tauchtag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Danach läuft das Schiff gegen 16:00 Uhr in den Hafen ein, sofern Ablauf und Arbeiten an Bord es erlauben.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet westliche Gerichte mit lokaler Küche und serviert die Mahlzeiten als Buffet. Das passt zu einem Tauchtag besser als ein festes Menü: Man nimmt sich, was vor dem nächsten Sprung ins Wasser gut liegt, und kann später noch einmal nachfassen. Snacks stehen über den Tag bereit, dazu gibt es Wasser, Tee, Instantkaffee und alkoholfreie Getränke. Ernährungsbeschränkungen können berücksichtigt werden. Der Esstisch ist auf einer Safari kein Programmpunkt neben dem Tauchen, sondern die Stelle, an der die Gruppe zwischen zwei Briefings wieder zusammenkommt. Wer gerade vom Riff zurück ist, erzählt vom Hai im Blauwasser; wer noch nicht im Wasser war, hört zu und prüft nebenbei den Teller. Alkoholische Getränke sind nicht Bestandteil der eingeschlossenen Leistungen.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf Haupt- und Oberdeck, nicht tief unten neben dem Maschinenraum. Es gibt Kabinen mit getrennten Betten und vier mit Doppelbett; alle haben ein eigenes Bad und individuell regelbare Klimaanlage. Eichenholz macht die Räume heller, als man es auf einem Tauchsafarischiff oft erlebt. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass die Kabine schnell erreichbar ist, die nasse Ausrüstung draußen bleibt und die Klimaanlage nicht nach einem gemeinsamen Regler für das ganze Deck verlangt. Während der Fahrt hört man ein Schiff, kein stilles Hotel: Motoren, Wasser am Rumpf und Bewegung gehören dazu. Wer absolute Ruhe erwartet, sollte keine Nacht auf See buchen. Wer nach vier Tauchgängen eine kühle, eigene Kabine mit Bad sucht, bekommt genau das.

Zweibettkabine

Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safaris starten und enden je nach Route in Hurghada oder Port Ghalib. Flughafentransfers zum Schiff und zurück können organisiert werden, sind aber nicht Bestandteil der eingeschlossenen Leistungen. Weil sich Hafen- und Transferplanung ändern können, sollte man den aktuellen Stand vor der Anreise prüfen und möglichst einen Tag vor dem Einschiffen anreisen.

Baujahr
2022
Länge
40 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Motoren
2 × 12 Zylinder, Biturbo, 1256 PS MWM
Beiboote
2 × Zodiak mit Yamaha-Außenbordmotoren mit 100 PS und 40 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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