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Tauchsafaris · Ägypten

Lighthouse Miracle-1 – ein Holzboot für lange Tage unter Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Lighthouse Miracle-1 verbindet klassische Rotes-Meer-Routen mit einem geräumigen Tauchdeck und zwei Beibooten.
  • Zwei Tauchguides betreuen die Gruppen im Verhältnis von höchstens sechs Tauchern zu einem Guide.
  • Die Kabinen haben ein eigenes Bad und eine regulierbare Klimaanlage; auf dem Oberdeck gibt es Kabinen mit Meerblick.
  • An Bord gibt es westliche und lokale Küche, Snacks zwischen den Tauchgängen und einen klimatisierten Salon.

Die Einladung

Die Lighthouse Miracle-1 ist für Taucher, die nicht jeden Tag vom selben Steg ins Wasser wollen. Sie fährt klassische Rotes-Meer-Routen von Ras Mohammed und Tiran bis zu den südlichen Revieren, zu Wracks, Riffen und Haifischplätzen. Der eigentliche Vorteil liegt dabei nicht in einer schicken Hotelidee, sondern in der Kombination aus großem Tauchdeck, Beibooten und einer Crew, die den Tag um die Tauchgänge herum organisiert. Wer nach dem Briefing ohne lange Wege ins Wasser will, seine Ausrüstung an ihrem Platz lässt und zwischen den Tauchgängen nicht über ein enges Deck stolpern möchte, findet hier einen praktischen Safari-Rahmen. Das Holzboot wurde 2019 renoviert. Es richtet sich an einzelne Taucher ebenso wie an Gruppen und Charterreisen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Lighthouse Miracle-1 wie das, was sie ist: ein arbeitendes Holzboot, kein schwimmendes Boutique-Hotel. Das Holz gibt dem Schiff Wärme, während auf dem Tauchdeck Flaschen, nasse Anzüge und Beiboote den Ton angeben. Nach der Renovierung 2019 ist der Innenbereich auf Komfort ausgelegt, ohne den Zweck des Schiffs zu verstecken. Man bewegt sich zwischen Tauchdeck, Salon und Sonnendeck; die nassen Bereiche bleiben dort, wo sie hingehören. In den Innenräumen geht man mit trockenen Füßen barfuß, damit niemand auf feuchten Böden ausrutscht. Der Salon ist klimatisiert und bietet Bar, Sitzplätze sowie Film- und Musikanlage. Draußen gibt es Schatten und Platz für den Blick über das Rote Meer.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Gruppe nicht im Salon, sondern am Tauchdeck. Nach dem ersten gemeinsamen Aufbau kennt man die Flaschen, die Kameras und die kleinen Gewohnheiten der anderen. Die zwölfköpfige Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf: Sie hilft beim Betrieb des Schiffs, beim Essen, bei der Reinigung und bei den Übergängen zwischen Deck und Beiboot. Reisende beschreiben die Mannschaft als freundlich und hilfsbereit; auch das Essen wird besonders positiv erlebt. Die Guides briefen auf Englisch und bleiben ansprechbar, ohne aus jedem Tauchgang eine Schulstunde zu machen. Abends wird der Salon zum Treffpunkt, manchmal mit Film oder Musik, meistens mit Erzählungen über den letzten Tauchgang. Wer eine anonyme Großgruppe vermeiden möchte, findet hier einen überschaubaren Rahmen, in dem man sich schnell wiedererkennt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Zwei Tauchguides begleiten die Safari; das Verhältnis liegt bei höchstens sechs Tauchern pro Guide. Die Guides sprechen Englisch, Ungarisch und Arabisch, die übrige Crew überwiegend Arabisch und Englisch. Vor dem Tauchgang gibt es ein Briefing auf Englisch, danach wird die Gruppe über das Tauchdeck und die Beiboote verteilt. Die Guides arbeiten als Tauchlehrer und verfügen über Erfahrung mit den Routen. Eine bestimmte Mindestzahl an Tauchgängen oder ein fest vorgeschriebenes Ausbildungsniveau ist nicht angegeben; für technische Tauchgänge braucht es die passende Qualifikation. Zur Sicherheitsausstattung gehören Notfall-Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und die übliche Sicherheitsausstattung des Schiffs. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt. Wer besondere Ausrüstung oder einen Scooter mitbringen möchte, sollte das vorab anmelden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der funktionale Mittelpunkt des Schiffs: Es gibt Platz zum Anlegen und Vorbereiten der Ausrüstung, Süßwasserduschen, Handdusche, Toilette und eine Station für Kameras und Fototechnik. Zwei Bauer-Mariner-250-Kompressoren versorgen die Flaschen. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist im regulären Tauchangebot nicht ausgewiesen; eine Nitrox-Membran für Nachfüllungen wird genannt, deshalb sollte die konkrete Möglichkeit vor der Reise geklärt werden. Leihausrüstung kann gegen Aufpreis an Bord genutzt werden, die passende Größe muss vorher angemeldet werden. Für technische Tauchgänge ist das Schiff geeignet. Zwei Beiboote mit je 40-PS-Motor bringen die Gruppen zum Tauchplatz und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Das spart lange Rückwege und hält das Hauptdeck frei für den nächsten Tauchgang.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den schattigen Bereich des Sonnendecks, den klimatisierten Salon und die Plätze am Rand des Schiffs. Wer trocknen möchte, bleibt oben in der Sonne; wer nach dem Tauchgang Ruhe braucht, zieht sich in den Salon oder in die Kabine zurück. Der Blick wandert über offenes Wasser, während die Lighthouse Miracle-1 zum nächsten Platz fährt. Im Salon laufen Filme und Musik, zugleich gibt es eine Bibliothek mit Büchern und Filmen für die langen Pausen. Die Kamerastation liegt am Tauchbereich, sodass eine Kamera nicht erst durch das ganze Schiff getragen werden muss. An einem Nachmittag ohne Tauchgang wird aus dem Schiff selbst der Programmpunkt: Schatten suchen, essen, schlafen, lesen und dem Wasser zusehen.

Ein Tag an Bord

Nach dem Einschiffen folgen die Begrüßung der Crew, die Einweisung an Bord und das Briefing für die geplante Route. An den Safari-Tagen beginnt der Tauchbetrieb früh, meist mit dem ersten Briefing vor dem ersten Tauchgang; danach wechseln sich mehrere Tauchgänge, Mahlzeiten und Ruhephasen ab. Das Programm ist auf drei bis vier Tauchgänge pro Tag ausgelegt. Zwischen den Abstiegen bleibt die Ausrüstung am Tauchdeck, während die Taucher im Schatten, im Salon oder auf dem Sonnendeck essen und warten. Wenn das Schiff zum nächsten Gebiet fährt, wird aus dem Motorengeräusch ein Teil der Pause. Am siebten Tag sind je nach Abflug noch ein oder zwei Morgentauchgänge möglich. Danach kehrt das Schiff am Samstagnachmittag zum Kai zurück; die letzte Nacht kann an Bord oder in einem Hotel stattfinden.

Was man an Bord isst

Die Mahlzeiten kommen als Buffet und wechseln zwischen westlicher und lokaler Küche. Zum Frühstück stehen unter anderem Eier, Joghurt, Toast, Pfannkuchen und Früchte bereit; mittags folgen Suppe, Fleisch oder Geflügel, Beilagen, Gemüse und Salat. Zwischen den Tauchgängen warten Früchte und Desserts, am Abend gibt es wieder eine vollständige Mahlzeit. Wasser, Kaffee, Tee und alkoholfreie Getränke sind an Bord verfügbar; Bier und Wein gehören zum Angebot, Alkohol wird erst nach den Tauchgängen getrunken. Der Koch arbeitet nicht nur nach einer Standardkarte, sondern würzt auch mit lokalen Aromen. Das ist auf einer Safari wichtig: Nach mehreren Tauchgängen braucht der Tisch keine Show, sondern verlässliches, warmes Essen, das schnell verfügbar ist und auch bei unterschiedlichen Ernährungswünschen funktioniert.

Die Nächte auf See

Die Nächte sind weniger eine Frage von Luxus als von Erholung zwischen den Tauchgängen. Die Kabinen liegen auf mehreren Ebenen und haben jeweils ein eigenes Bad mit warmem Wasser sowie regulierbare Klimaanlage. Es gibt Twin-Kabinen, eine Kabine mit Etagenbetten und Kabinen mit Kingsize-Bett; die oberen Kabinen bieten Meerblick. Die unteren Kabinen sind zweckmäßiger und näher am Betrieb des Schiffs, die oberen geben mehr Licht und Blick nach draußen. In der Kabine gibt es einen Safe, Hand- und Badetücher sowie einen Bademantel. Wer nachts empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte sich bewusst sein, dass ein Safari-Schiff arbeitet: Wasser, Schritte und die Technik gehören zur Reise. Dafür liegt die Ausrüstung am nächsten Morgen bereits dort, wo sie gebraucht wird.

Zweibettkabine (# 8, 7, 6, 5, 4, 3)

Kabine mit Etagenbetten (# 1)

Kabine Kingsize Bett (# 9)

Zweibettkabine (# 10, 11)

Doppelkabine (# 12, 13)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Anreise führt über den Flughafen Hurghada zum jeweiligen Abfahrtshafen der Safari; der Rückweg geht vom Kai wieder zum Flughafen. Transfers in Ägypten können organisiert werden, sie sind nicht automatisch Teil jeder Buchung. Die Crew wartet außerhalb des Flughafens mit einem Lighthouse-Schild und weist den Weg zum Bus. Wer ohne Zeitdruck an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher an.

Baujahr
2005
Jahr der Renovierung
2019
Länge
30 m
Breite
8,3 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Motoren
MAN 2 × 1,150 PS
Beiboote
2 × 40 PS
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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