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Tauchsafaris · Ägypten

Snefrom Pearl – klein, tauchbereit, nah an den Riffen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Snefro Pearl nimmt höchstens zwölf Gäste mit und ist damit auf kleine Gruppen ausgelegt.
  • Nitrox ist für zertifizierte Taucher ohne Aufpreis verfügbar.
  • Die Mini-Safari Thistlegorm–Ras Mohammed dauert vier Tage und drei Nächte.
  • Die Crew arbeitet im Green-Fins-Netzwerk Ägyptens mit.

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Die Einladung

Die Snefro Pearl passt zu Tauchern, die keine große Plattform mit anonymem Bordbetrieb suchen, sondern kurze Wege und eine überschaubare Gruppe. Zwölf Gäste sind genug für unterschiedliche Interessen, aber wenige genug, dass man sich nach dem ersten Tag kennt. Der Schwerpunkt liegt klar unter Wasser: Thistlegorm, Rosalie Moller, die Riffe der Straße von Tiran und Ras Mohammed stehen für Wracks, Steilwände, Strömung und Großfisch. Nitrox für zertifizierte Taucher hält die Tauchplanung bei mehreren Tauchgängen am Tag angenehm offen. Dazu kommt eine Crew, die von zurückgekehrten Gästen vor allem für Organisation, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit gelobt wird. Wer ein Schiff sucht, das den Tauchbetrieb nicht mit unnötigem Luxus überdeckt, findet hier einen direkten, gut organisierten Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Snefro Pearl wie ein Schiff, das für das Rote Meer gebaut wurde und nicht für den Hafenaufenthalt. Die Wege führen schnell vom Salon nach draußen und weiter zum Tauchbereich; niemand muss sich durch lange Hotelflure arbeiten, bevor das erste Briefing beginnt. Die renovierten Bereiche bringen Ordnung und Komfort, ohne den praktischen Charakter zu verstecken. Auf See hört man den Maschinenraum und das Arbeiten des Rumpfs, besonders wenn das Schiff zwischen den Tauchplätzen unterwegs ist. Das gehört bei einer kleinen Tauchsafari zum Erlebnis. Entscheidend ist, dass der Platz an Bord für eine kleine Gruppe gedacht ist: weniger Gedränge am Einstieg, weniger verlorene Zeit und ein Ablauf, bei dem die Crew die Gäste bald beim Namen kennt.

Die Stimmung an Bord

Die Snefro Pearl lebt von einer kleinen Gruppe und einer Crew, die im Tagesablauf sichtbar mitarbeitet. Gäste berichten von außergewöhnlicher Hilfsbereitschaft, guter Organisation und einem freundlichen Umgang, nicht nur von korrektem Service. Das merkt man vor allem an den Übergängen: Ausrüstung wird bewegt, der nächste Einstieg vorbereitet, und nach dem Tauchgang bleibt jemand ansprechbar, wenn etwas nicht passt. Die Bewertungen liegen bei 9,0 für das Schiff, 9,3 für die Crew, 9,4 fürs Tauchen und 9,7 fürs Essen. Das ergibt ein klares Bild: Die Menschen an Bord sind die stärkste Seite der Reise. Abends bleibt es eher bei Gesprächen über das Wrack, die Strömung und das Tier im Blau als bei großem Programm. Genau dafür kommen viele Taucher wieder.

Die Tauchplätze

Die Mini-Safari Thistlegorm–Ras Mohammed führt in vier Tagen und drei Nächten von Sharm El Sheikh zu den klassischen Wracks und Riffen im Norden des Roten Meeres. Thistlegorm liegt bis -32 m und ist eine Unterwasser-Zeitkapsel aus dem Zweiten Weltkrieg, heute dicht mit Leben besiedelt. Ulysses reicht bis -27 m; Rosalie Moller führt bis -50 m in eine tiefere Wrackwelt mit Barrakudas, Thunfischen, Carangue und Glasfischen. In der Straße von Tiran wechseln sich Strömungsriffe und Wände ab: Gordon Reef bis -30 m mit dem markanten Wrack, Woodhouse Reef als Driftstrecke und Thomas Reef bis -90 m mit Gorgonien und pelagischen Besuchern. Ras Nasrani reicht bis -60 m und verbindet Korallengärten mit Blauwasser. Far Garden bis -25 m und Near Garden bis -25 m sind zugänglicher; Ras Bob bleibt mit -15 m flach. Die Route verlangt Flexibilität, denn Strömung und Seegang entscheiden mit.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Muränen, Feuerfischen, Skorpionfischen, Zackenbarschen, Makrelen, Barrakudas, Glasfischen und Weichkorallen. Dazu kommen häufige Chancen auf Riffhaie, Mantas, Napoleons und Meeresschildkröten; im Blau können Walhaie, Hammerhaie und Thunfische auftauchen, ohne dass eine Begegnung planbar wäre. Die Strömung bringt an exponierten Riffen Nahrung und damit oft größere Fische. Für besondere Arten lohnt der genaue Blick auf den Platz: Delfine und Fledermausfische sind bei Thistlegorm verzeichnet, Graue Riffhaie bei Near Garden und ein ozeanischer Weißspitzenhai bei Ras Nasrani. Woodhouse Reef ist der besondere Ort für Grüne Meeresschildkröten und Anemonen. Bei Gordon Reef stehen Gartenaale, Steinfische und Trompetenfische auf der Liste. Im Sommer können an Thomas Reef Hammerhaie erscheinen; im Frühjahr werden bei Ras Ghozlani Mantas erwartet.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Tauchlehrer arbeiten in einer internationalen Crew, die Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch spricht. Das hilft bei Briefings und bei den vielen kleinen Absprachen, die auf einer Tauchsafari wichtiger sind als lange Vorträge. Die Reise ist für erfahrene Tauchgruppen und starke Dive Guides ausgelegt; eine konkrete Zahl geforderter Tauchgänge oder ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht angegeben. Die Plätze reichen von geschützten flachen Riffen bis zu Strömungs- und Tieftauchplätzen, deshalb wird das Briefing je nach Ort und Bedingungen entscheidend sein. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, in Erster Hilfe geschulte Crew, Funk, Radar, GPS, Sonar und eine Notfunkbake. Ein Defibrillator und ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig und direkt auf den Ablauf im Wasser ausgerichtet. Standard sind Zwölf-Liter-Flaschen; sie haben DIN- und INT-Anschlüsse. Fünfzehn-Liter-Flaschen sind gegen Aufpreis erhältlich. Gefüllt wird mit zwei Bauer-Mariner-Kompressoren, die Nitrox-Anlage arbeitet mit einer Membran. Nitrox ist für zertifizierte Taucher inklusive. Eine Plattform erleichtert den Einstieg, und das Zodiac mit 40-PS-Außenbordmotor bringt die Gruppen zum Absetzpunkt und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Außen duschen gehört dazu, ebenso Adapter für DIN-Anschlüsse. Sidemount-Tauchen ist möglich. Für Leihmaterial gibt es eine Mietoption, konkrete Marken werden nicht genannt. Ein eigener Fototisch oder ein separates Spülbecken ist nicht ausgewiesen; wer mit Kamera reist, sollte das vorab klären.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die schattige Tauchplattform, die Terrasse, den Salon oder das Sonnendeck. Der Schattenbereich am Tauchplatz ist dabei wichtiger als ein weiterer Liegestuhl: Nach dem Auftauchen kann man die Flasche abgeben, trinken und den Körper aus der Sonne nehmen, bevor es weitergeht. Wer Ruhe möchte, zieht sich in den klimatisierten Innenraum zurück; wer die Fahrt sehen will, bleibt draußen und beobachtet, wie das Zodiac für den nächsten Einsatz bereitliegt. Für einen Nachmittag ohne Tauchgang gibt es eine Bibliothek, Audio- und Videounterhaltung sowie Internet. Vieles an Bord ist auf Pausen zwischen zwei Abstiegen ausgelegt, nicht auf ein Resortprogramm. Das ist hier die richtige Priorität.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing, bevor die erste Flasche auf den Rücken kommt. Nach dem Tauchgang führen die Wege zurück zur Plattform, unter die Außendusche und zum Buffet; danach bleibt Zeit, Ausrüstung zu prüfen, zu trinken und sich im Schatten oder im Salon auszuruhen. Wenn das Schiff zum nächsten Riff fährt, wird aus der Pause eine kurze Seepassage. Die Mini-Safari umfasst je nach Route neun bis elf Tauchgänge, dazu sind Nachttauchgänge eingeschlossen. Der genaue Ablauf richtet sich nach Riff, Strömung und Seegang, nicht nach einer starren Uhr. Zwischen den Abstiegen verschieben sich Essen, Schlaf und Gespräche immer wieder. Der Nachttauchgang beendet den aktiven Teil des Tages: Dann zählt nur noch, was im Lichtkegel auftaucht, bevor die Ausrüstung für den nächsten Morgen bereitliegt.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet, mit westlicher und lokaler Küche. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen, alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee und Kaffee stehen bereit; dazu kommen Snacks über den Tag. Nach dem ersten Tauchgang ist der Teller Teil der Erholung: etwas Warmes, ohne lange Wartezeit, bevor die Ausrüstung wieder übernommen wird. Auch zwischen den späteren Tauchgängen bleibt Essen verfügbar, was bei mehreren Abstiegen mehr bedeutet als eine hübsche Speisekarte. Die Küche muss nicht überraschen, sie muss zuverlässig Energie liefern. Die Rückmeldungen zur Verpflegung sind besonders stark, und genau das ist auf einem kleinen Schiff spürbar: Der Tisch wird zum Treffpunkt, an dem Briefings, Sichtungen und die Frage nach dem nächsten Tauchplatz zusammenkommen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad. Zur Auswahl stehen Twin-Kabinen auf dem unteren Deck, eine Twin-Kabine auf dem oberen Deck und eine Master Suite auf dem unteren Deck. Die Kabinen auf dem unteren Deck haben Bullaugen statt großer Fenster; das Licht bleibt gedämpft, und draußen ist das Meer eher als Geräusch denn als Aussicht präsent. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass Dusche, Koje und persönliche Dinge nah beieinanderliegen. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung genau prüfen. Der Salon ist klimatisiert, dazu gibt es einen Innenbereich und eine Terrasse. Mehr braucht eine Kabine auf einer Reise nicht, bei der der Wecker zum nächsten Tauchgang wichtiger ist als der Blick aus dem Fenster.

Zweibettkabinen, Unterdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Master-Suite, Unterdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Abfahrt und Rückkehr erfolgen in Sharm El Sheikh. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen. Die genauen Transferabsprachen werden vor der Einschiffung mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag nimmt Druck aus der Verbindung zum Schiff und lässt Raum für Flugverspätungen.

Was das Schiff für den Ozean tut

Die Snefro Pearl ist Premier-Mitglied des Green-Fins-Netzwerks in Ägypten. Weitere konkrete Maßnahmen zu Plastik, Energie, Abwasser, Ankern oder zur Schulung der Crew sind nicht beschrieben.

Baujahr
2012
Jahr der Renovierung
2025
Länge
29 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
6
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
2 × 340 PS G.M.
Beiboote
Zodiac mit 40-PS-Außenbordmotor
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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