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Tauchsafaris · Mexiko

Adventure – Alu-Rumpf für lange Tauchstrecken

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Adventure ist ein 1977 gebautes und 2011 renoviertes Tauchschiff mit solidem Aluminiumrumpf.
  • Von La Paz aus fährt sie fünf Tage und vier Nächte durch die Sea of Cortez oder neun Tage und acht Nächte zu den Revillagigedo Islands.
  • Das Tauchdeck bietet Aluminiumflaschen, zwei Luftkompressoren, Nitrox über Membran und zwei Beiboote.
  • Auf der Sea-of-Cortez-Route liegen flache Seelöwenplätze ebenso wie Wracks, Felsnadeln und Tauchplätze bis -30 m.
  • Englisch und Spanisch werden an Bord gesprochen.

Die Einladung

Die Adventure ist für Taucher gebaut, die nicht jeden Abend in den Hafen zurückmüssen. Ihr Aluminiumrumpf und die Reichweite passen zu langen Fahrten durch die Sea of Cortez und weiter hinaus zu den Revillagigedo Islands. Wer fünf Tage bei La Paz bleiben möchte, bekommt eine Route mit Seelöwen, Wracks, Felsriffen und bis zu 12 Tauchgängen. Wer neun Tage bucht, fährt 20 bis 24 Stunden über offenes Meer zu San Benedicto, Socorro und Roca Partida und taucht dort sieben volle Tage. Das ist der Unterschied zu einem Tagesboot: Die besten Plätze liegen nicht neben dem Kai, sondern dort, wo der offene Pazifik seine großen Tiere sammelt. Die Adventure ist kein schwimmendes Boutique-Hotel. Sie ist ein zweckmäßiges, schnelles Tauchschiff mit viel Strecke im Programm.

An Bord gehen

Beim Ankommen sieht man keinen Neubau, sondern ein Schiff mit Geschichte. Die Adventure wurde 1977 gebaut und 2011 renoviert; der Aluminiumrumpf steht für ein Arbeitsboot, das auf Reichweite und Stabilität ausgelegt ist. Zwei Cat-Motoren bringen sie zügig zu weit entfernten Inseln, ohne dass die Reise am nächsten Tauchplatz endet. Innen liegen Salon, Essbereich und Küche beieinander. Auf dem Achterdeck stehen die Flaschen dort, wo sie gebraucht werden, und zwei breite Treppen führen ins Wasser. Oben gibt es Bänke, Stühle und Platz in Sonne oder Schatten. Das Schiff ist groß genug, dass sich die Wege an Bord nicht gegenseitig blockieren, aber klein genug, dass man Crew und Tauchgruppe nicht erst suchen muss. Die Adventure wirkt wie das, was sie ist: ein robustes Expeditionsboot für mehrere Tage auf See.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt von einer Crew, die im Tagesablauf sichtbar bleibt. Die Tauchguides begleiten die Taucher auch unter Wasser und helfen besonders dann, wenn jemand mit der Orientierung, dem Abstieg oder der Ausrüstung Schwierigkeiten hat. Englisch und Spanisch werden gesprochen. Passagiere berichten von einem hilfsbereiten Service, sauberen Bädern und einer guten Organisation; die Crew bleibt dabei nah genug, um Fragen zu beantworten, ohne jeden Moment zu übersteuern. Auf einer vollen Woche entsteht die Gruppe nicht im Salon, sondern zwischen Flaschenbank, Beiboot und Esstisch. Man sieht, wer früh ins Wasser möchte, wer jede Muräne fotografiert und wer nach dem Nachttauchgang zuerst etwas Warmes braucht. Die Adventure passt zu Tauchern, die Gemeinschaft mögen, aber nicht auf Dauerprogramm angewiesen sind.

Die Tauchplätze

Die fünf Tage und vier Nächte der Sea-of-Cortez-Route beginnen und enden in La Paz. Los Islotes bringt Begegnungen mit Kalifornischen Seelöwen zwischen bizarren Felsen; am Swanee Reef reicht das Riff bis in maximal -11 m und bietet Korallenköpfe, Gorgonien und gelegentliche Seelöwen. La Reynita und San Rafaelito gehen bis -30 m: Dort stehen ein felsiger Pinnakel mit Fischschwärmen beziehungsweise Korallenköpfe und kleine Höhlen im Mittelpunkt. Die Salvatierra liegt als 1976 gesunkenes Frachtschiff im San-Lorenzo-Kanal und reicht bis -18 m. Das Wrack Fang Ming liegt bis -21 m; zusammen mit der Lapas 03 bildet es ein künstliches Riff. Isla Ballena führt bis -18 m zu Unterwasserhöhlen, Punta Lobos bis -27 m zu Felsen, Wänden und Mobulas im späten Frühjahr. La Reyna reicht bis -25 m und ist für Pazifische Riesenmantas bekannt. El Bajo geht bis -18 m, La Reina bis -22 m und das Swanne Reef bei La Paz bis -12 m. Die Revillagigedo-Route dauert neun Tage und acht Nächte und führt zu San Benedicto, Socorro und Roca Partida.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Zackenbarsche, Meeresschildkröten, Muränen, Kraken, Schnapper, Nacktschnecken und Rochen. Das ist die verlässliche Grundkulisse, aber nicht der eigentliche Grund für jeden Umweg. Für den besonderen Fund fährt man zum passenden Platz: Im Salvatierra Wreck kann Barrakuda zwischen dem künstlichen Riff auftauchen, an Isla Ballena sind Delfine verzeichnet. La Reina ist der Platz für die Pazifische Riesenmanta; im Sommer frequentieren Mantarochen dort eine Putzerstation. Fang Ming Wreck bringt Riffhaie, Hart- und Weichkorallen sowie Kugelfische. El Bajo ist mit Bullenhaien und Thunfischen verbunden und zieht mit seinen Fischschwärmen Großes an. Swanee Reef kann grüne Schildkröten bieten, Los Islotes Hummer. An La Reyna findet sich die grüne Muräne. Bei Punta Lobos erhöhen Begegnungen mit Mobula-Rochen im späten Frühjahr den Reiz des Platzes.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides arbeiten zweisprachig auf Englisch und Spanisch. Sie geben die Tauchbriefings, führen die Gruppen unter Wasser und unterstützen Taucher, die Probleme bekommen. Für die Sea of Cortez ist die Reise auch für weniger erfahrene Taucher beschrieben; bei Socorro wird dagegen eine Advanced-Open-Water- oder höhere Qualifikation verlangt. Zusätzlich werden Tauchcomputer und eine Oberflächenboje gefordert. Ein Nitrox-Kurs kann an Bord stattfinden, wenn die entsprechende Zertifizierung fehlt. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk, Radar, Sonar, GPS, Rettungsboote, Schwimmwesten, Feueralarm und Feuerlöscher. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht ausgewiesen. Die Zahl der Taucher pro Gruppe und der genaue Ablauf der Briefings werden an Bord festgelegt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste Teil der Adventure. Es stehen 40 Aluminiumflaschen mit 80 CuFt bereit, dazu Blei und Gurte. Zwei Luftkompressoren übernehmen die Füllungen; Nitrox wird über eine Membran erzeugt und ist verfügbar. DIN-Adapter sind an Bord. Nach dem Tauchgang geht die Ausrüstung auf die Achterplattform, wo Süßwasser und Luft zum Spülen und Trocknen bereitstehen. Für Kameras gibt es ein separates Spülbecken. Der Zugang ins Wasser erfolgt über eine Plattform mit zwei breiten Treppen. Zwei Beiboote bringen Taucher zu den Einstiegen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Ein schattiger Bereich auf dem Tauchdeck schützt während der Vorbereitung vor der Sonne. Leihequipment ist möglich, konkrete Marken werden nicht genannt. Nitrox und Leihausrüstung sind Zusatzleistungen und nicht automatisch Teil jeder Buchung.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf mehrere Ebenen. Das obere Deck hat Bänke und Stühle mit Sonne und Schatten; dort lässt sich die Oberflächenpause mit Blick auf die Küste oder das offene Wasser verbringen. Im klimatisierten Salon gibt es Sofa, Smart-TV und Platz zum Lesen oder für ein Gespräch. Bücher, Karten und Brettspiele stehen bereit. Auf dem Achterdeck werden Ausrüstung und Flaschen für den nächsten Einstieg vorbereitet, während die Crew das Deck wieder klarmacht. Zwei Beiboote und vier Doppelkajaks erweitern die Möglichkeiten, wenn gerade nicht getaucht wird. An den langen Fahrtabschnitten der Socorro-Route ist genau diese Aufteilung wichtig: Wer schlafen möchte, findet innen Ruhe; wer den Horizont beobachten will, geht nach oben.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt nicht mit einer festen Uhrzeit, sondern mit dem ersten Briefing und dem Weg zum Tauchdeck. Nach dem Anrödeln geht es über die Plattform oder mit dem Beiboot ins Wasser. An einem vollen Tag liegen drei bis vier Tauchgänge vor den Tauchern, dazwischen Frühstück, Snack und Mittagessen sowie Zeit zum Spülen, Trocknen und Ausruhen. Die Fahrt zum nächsten Platz gehört zum Programm: Während der Rumpf Strecke macht, wandert die Gruppe zwischen Schattenplatz, Salon und oberem Deck. Auf der Sea-of-Cortez-Route kann ein Nachttauchgang den Tag abschließen; dort werden Kraken, Nacktschnecken und jagende Aale erwartet. Am letzten Tauchtag folgt nach den Tauchgängen die Rückfahrt nach La Paz. Auf der neuntägigen Socorro-Reise gibt es sieben volle Tauchtage mit insgesamt 22 bis 23 Tauchgängen, aber keine Nachttauchgänge.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet mit frisch zubereiteten Mahlzeiten, die sich in den Tauchtag einfügen: Frühstück, Snack, Mittagessen und Abendessen sind an Bord vorgesehen. Dazu kommen Snacks über den Tag, Wasser, Kaffee, Tee und alkoholfreie Getränke. Die Küche bietet lokale Gerichte und kann vegetarische und vegane Optionen berücksichtigen. Einschränkungen beim Essen lassen sich damit besser auffangen als auf vielen kleinen Safaribooten, wo eine einzige Mahlzeit für alle gekocht wird. Zum Abendessen ist ein Glas Wein oder Bier vorgesehen; weitere alkoholische Getränke sind erhältlich. Nach dem letzten Tauchgang gibt es einen frisch zubereiteten Cocktail. Der Esstisch ist auf einer Tauchreise kein Restaurantbesuch, sondern der Ort, an dem die Gruppe die Sichtungen des Tages sortiert, Briefings nachbespricht und wieder Energie für den nächsten Einstieg sammelt.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem unteren Deck und sind klimatisiert. Es gibt Doppel- und Viererkabinen, darunter auch Kabinen mit Meerblick. Jede Kabine hat ein Waschbecken mit warmem Wasser, eine Leselampe und eine 110-Volt-Steckdose; die Bäder und Duschen liegen zwischen Innenbereich und Hauptdeck. Nach einem langen Tauchtag ist die Klimaanlage mehr als ein Komfortdetail: Sie lässt nasse Ausrüstung und müde Taucher zur Ruhe kommen. Der Salon ist ebenfalls klimatisiert und hat Sofa, Stühle, Schreibtisch und Smart-TV. Wer nachts lieber draußen liegt, kann auf dem oberen Deck bleiben, solange die Fahrt und das Wetter es zulassen. Die Nächte sind praktisch eingerichtet, nicht auf große Wohnfläche ausgelegt. Dafür bleibt die Kabine ein Rückzugsort, während das Schiff weiter zum nächsten Tauchplatz läuft.

Doppelkabine, Oberdeck

Innendoppelkabine, Deck

Innenvierbettkabinen, Deck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Sea-of-Cortez-Reise startet und endet an der Marina Asipona in La Paz. Die Socorro-Reise startet und endet in Cabo San Lucas. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind nicht eingeschlossen. Eine Anreise mindestens einen Tag vor dem Einsteigen lässt Raum für Flugverspätungen und verhindert, dass die erste Einweisung am Kai zur Stressprobe wird.

Decksplan

Baujahr
1977
Jahr der Renovierung
2011
Länge
30,5 m
Breite
6,7 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
2 × Cat 3412
Reisegeschwindigkeit
11 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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