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Tauchsafaris · Indonesien

Alila Purnama – Raja Ampat unter Segeln

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionell gefertigtes Schiff aus Eisenholz mit fünf klimatisierten Suiten.
  • Raja-Ampat-Reisen führen acht Tage und sieben Nächte ab und bis Sorong.
  • Die Tauchplätze reichen von Putzerstationen für Mantarochen bis zu dichten Korallen- und Fischschwärmen.
  • An Bord gibt es neben dem Tauchen Kajaks, Schnorcheln, Stand-up-Paddling und Inselbesuche.

Die Einladung

Die Alila Purnama ist für Taucher, die Raja Ampat nicht aus einem Hotelzimmer erleben wollen, sondern von einem traditionellen Schiff aus. Das Eisenholz, die großzügigen Suiten und die kleine Zahl an Gästen verbinden Seereise und Tauchboot, ohne dass das Schiff wie ein schwimmendes Resort wirkt. Unter Wasser wartet eine Route mit Mantarochen, Riffhaien, Wobbegongs, Fischschwärmen und Makroleben. An Bord bleibt genug Raum für Menschen, die zwischen den Tauchgängen auch schnorcheln, Kajak fahren oder eine Insel besuchen möchten. Wer ein reines Technikboot mit Expeditionscharakter sucht, findet andere Schiffe. Wer Raja Ampat mit Komfort, kurzen Wegen und einer überschaubaren Gruppe erleben will, findet hier einen stimmigen Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst das Eisenholz auf: Die Alila Purnama wirkt wie ein traditionell gebautes indonesisches Schiff und nicht wie ein zweckmäßiger Stahlrumpf mit aufgesetzten Kabinen. Sie wurde 2011 gebaut, doch ihr Charakter lebt von der handwerklichen Form und den warmen Materialien. Innen bewegt man sich zwischen klimatisiertem Salon, Bar und den Bereichen an Deck, ohne die unpersönliche Größe eines großen Liveaboards. Die überschaubare Gruppe macht aus dem Schiff schnell einen gemeinsamen Lebensraum. Wer an Bord geht, sollte sich auf eine Reise einstellen, bei der der Rumpf nicht nur Transportmittel ist: Während Raja Ampat vorbeizieht, wird das Schiff selbst zum Teil des Erlebnisses.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht aus der kleinen Gruppe und dem Umstand, dass alle denselben Grund für die Reise haben: ins Wasser zu kommen und danach über das Gesehene zu sprechen. Bei einer maximalen Belegung von zehn Gästen kennt man sich schnell, ohne dass daraus zwangsläufig Dauerunterhaltung wird. Die Crew spricht Englisch und führt den Alltag zwischen Tauchbetrieb, Mahlzeiten und Ausflügen. Abends bleibt der Salon mit Bar der naheliegende Treffpunkt; wer seine Ruhe möchte, kann sich in die eigene Suite zurückziehen. Audio- und Video-Unterhaltung gibt es ebenfalls. Das Schiff passt damit zu Tauchern, die Gesellschaft suchen, aber keine Animation brauchen. Die gemeinsame Erinnerung entsteht eher am Tisch und nach dem Auftauchen als durch ein festes Abendprogramm.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Route startet und endet in Sorong und dauert acht Tage mit sieben Nächten. Manta Sandy ist eine Putzerstation, an der sich Mantarochen unter den Blicken von Tauchern und Schnorchlern sammeln. Mike's Point reicht bis 40 m und verbindet große Fischschwärme über flachen Korallen mit markanten Überhängen. Cape Kri gilt als Weltrekordhalter für Artenvielfalt; dort ziehen Kaiserfische, Füsiliere, Napoleon-Lippfische und Riffhaie vorbei. Melissa's Garden reicht bis 35 m und lebt von Weich- und Hirschhornkorallen. Blue Magic bringt in der Strömung ozeanische Mantarochen und Wobbegongs zusammen. Sardines ist bekannt für Fischdichte und Jagdszenen großer Räuber. Sorido Wall verbindet Makroleben mit Barrakudas und Riffhaien. Friwenbonda, South Kri und Cross Over zeigen dichte Weichkorallen, Makrotiere, Fischschwärme und nährstoffreiche Strömung. Ransiwor fällt sanft bis 30 m ab und führt zu Schildkröten an Putzerstationen. Cape Mansuar bietet Fischschwärme und mögliche Mobulas. Yenbuba Jetty fällt bis 30 m ab und lebt unter den Pfeilern und am Riff von Fischen, Seepferdchen und Nacktschnecken. Sawandarek setzt auf geringe Strömung, grüne Schildkröten und farbige Riffe.

Was man unter Wasser trifft

Über viele Plätze hinweg begegnen einem Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten, Carangiden und Füsiliere. Auch Nacktschnecken, Gaterine, Buckel-Papageifische, Weichkorallen und Zwergseepferdchen gehören zu den Tieren, nach denen man in Raja Ampat immer wieder schaut. Die Route hat aber ihre besonderen Gründe: Der Riesen-Zackenbarsch ist nur für Cape Kri verzeichnet. Blue Magic ist der Platz für ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische, während die Strömung dort Mantarochen an die Putzerstationen bringt. An Yenbuba Jetty sind Anthias und Riffbarsche verzeichnet. Ransiwor kann mit Titan-Drückerfischen, Oktopoden und Idolen der Mohren aufwarten. South Kri verbindet Großaugen-Carangiden mit Krabben und Garnelen. An Sorido Wall wird nach Doktorfischen gesucht. Nicht jede Begegnung ist planbar. Genau deshalb bleibt der Blick nach dem Briefing offen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchguides betreuen höchstens vier Taucher pro Guide. Das ist eine brauchbare Gruppengröße für Raja Ampat, wo Strömung, Fischschwärme und verstreute Kleintiere dieselbe Aufmerksamkeit verlangen können. Die Bordsprache ist Englisch. Vorausgesetzt werden mindestens zehn Tauchgänge und ein OWD- oder gleichwertiger Brevetstand. Die Reise richtet sich damit an zertifizierte Taucher mit etwas Erfahrung, nicht an den ersten Tauchgang nach der Ausbildung. Ein vollständiges Sicherheitskonzept ist angegeben. Zu Sauerstoff, Defibrillator, Rückrufsystem, den konkreten Qualifikationen der Guides und dem Ablauf der Briefings stehen keine Einzelheiten fest; wer hier bestimmte Standards braucht, sollte sie vor dem Einsteigen erfragen. Die Tauchgruppen bleiben klein genug, dass ein Guide seine Leute im Blick behalten kann.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist vorhanden, ebenso Kompressoren und eine Füllstation. Die technischen Angaben nennen keine Flaschengrößen, kein Material der Flaschen, keine Ventilnorm und keine Angaben zu Fototisch, Spülbecken, warmer Dusche oder Beibooten; diese Punkte sollten vor der Buchung direkt geklärt werden. Nitrox ist als Bestandteil der Reise aufgeführt, außerdem wird eine Membranfüllanlage genannt. Für technisches Tauchen ist das Schiff nicht ausgelegt. Ausrüstung kann gemietet werden und wird als kostenpflichtige Leistung geführt. Das ist wichtig, wenn man mit eigener Konfiguration reist: Bei einem Liveaboard entscheidet nicht der schöne Salon, sondern ob Flasche, Ventil, Füllung und Ablauf zum eigenen Tauchprofil passen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Bar und die Außenbereiche. Wer Schatten und Ruhe sucht, zieht sich in den klimatisierten Innenraum zurück; wer noch Salz auf der Haut spürt, bleibt draußen und schaut dem Wasser zu. Kajaks und Stand-up-Paddleboards machen aus einer längeren Fahrstrecke keine bloße Wartezeit, und Schnorcheln gehört ebenfalls zum Programm. An tauchfreien Nachmittagen können Inselbesuche oder andere begleitete Ausflüge an die Stelle des nächsten Abstiegs treten. Die Sriwijaya Master Suite bietet dafür zusätzlich einen eigenen Balkon mit Daybed und Liegestühlen. Man muss an Bord also nicht ständig etwas unternehmen. Ein Platz zum Sitzen, ein Blick über das Wasser und die nächste Entscheidung reichen oft aus.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem ersten Abstieg mit dem Briefing. Danach folgen Tauchgang, Rückkehr aufs Deck, Essen und eine Pause, bevor der nächste Sprung ins Wasser ansteht. In den Zwischenzeiten wird geschnorchelt, gelesen, im Salon gesessen oder die Fahrt beobachtet. Je nach Reiseabschnitt kann eine Inselaktivität oder ein Ausflug den Platz eines Tauchgangs einnehmen. Die Mahlzeiten liegen dort, wo der Tauchbetrieb sie braucht, nicht nach einem starren Stundenplan. Wenn das Schiff den nächsten Bereich von Raja Ampat anfährt, wird aus der Oberflächenpause eine Fahrstrecke; wer möchte, nutzt sie auf dem Kajak oder Paddleboard. Am Abend kehrt die Gruppe zum Salon oder an die Bar zurück. Der genaue Ablauf hängt von den Tauchplätzen und den Bedingungen ab, nicht von einer Uhr an der Wand.

Was man an Bord isst

Gegessen wird zwischen den Tauchgängen und am Ende eines langen Tages, ohne dass die Mahlzeiten zur Nebensache werden. Die Küche verbindet westliche Gerichte mit lokalen Speisen; serviert wird je nach Mahlzeit als Buffet oder am Tisch. Heiße und kalte alkoholfreie Getränke gehören dazu, alkoholische Getränke und Spirituosen sind ebenfalls an Bord. Ernährungswünsche können berücksichtigt werden, besondere Wünsche können jedoch zusätzlichen Aufwand verursachen. Auf einem Tauchsafari-Schiff ist der Esstisch der Ort, an dem die Gruppe wieder zusammenkommt: Man vergleicht Sichtungen, reicht das Brot weiter und plant den nächsten Sprung ins Wasser. Nach mehreren Tauchgängen zählt dabei weniger die große Inszenierung als verlässliches, ordentliches Essen zur richtigen Pause.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen die Gäste in fünf klimatisierten Suiten, deren Gestaltung sich an verschiedenen Regionen Indonesiens orientiert. Jawa, Bali, Madura und Cirebon liegen auf dem unteren Deck; die Sriwijaya Master Suite öffnet sich mit großen Fenstern zum Meer und hat einen eigenen Balkon mit Daybed und Liegestühlen. Textilien, Batik und regionale Kunst geben den Räumen mehr Charakter als eine neutrale Kabine. Jede Suite hat ein eigenes Bad. Die Nächte fühlen sich deshalb eher nach Rückzug auf einem privaten Schiff als nach Schlafsaal an. Wer die Tür schließt, hat seine eigene klimatisierte Kabine; wer noch draußen sitzen möchte, wechselt auf Salon, Bar oder Deck und sieht Raja Ampat im Dunkeln vorbeiziehen.

Suite Jawa

Suite Bali

Suite Madura

Suite Cirebon

Master-Suite Sriwijaya

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reisen beginnen und enden im Port of Sorong. Ein geplanter Gruppentransfer vom Flughafen zum Schiff und nach der Reise zurück zum Flughafen ist eingeschlossen. Private Transfers gehören nicht dazu. Für die Anreise empfiehlt sich ein Tag Reserve vor dem Einschiffen, damit ein verspäteter Flug nicht die Abfahrt gefährdet; die Einzelheiten des Gruppentransfers sollten vorab mit dem Veranstalter abgestimmt werden.

Baujahr
2011
Länge
46 m
Breite
10 m
Maximale Passagierzahl
10
Anzahl Kabinen
5
Motoren
650 PS MAN
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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