Deutsch

Tauchsafaris · Indonesien

Alila Purnama – traditionelle Phinisi für Raja Ampat

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Alila Purnama verbindet eine traditionell gebaute indonesische Phinisi mit fünf klimatisierten Suiten.
  • Auf der Raja-Ampat-Route liegen Putzerstationen für Mantarochen, dichte Fischschwärme und einige der artenreichsten Riffe Indonesiens.
  • Die Tauchgruppen werden im Verhältnis von höchstens vier Tauchern pro Guide geführt.
  • Neben dem Tauchen gehören Schnorcheln, Kajak, Stand-up-Paddling und Inselbesuche zum Bordprogramm.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Alila Purnama ist für Taucher, die Raja Ampat nicht aus einem anonymen Stahlrumpf heraus erleben möchten. Das Schiff verbindet die Form einer traditionellen indonesischen Phinisi mit dem Komfort klimatisierter Suiten, einem Spa und viel Platz für zehn Gäste. Der eigentliche Grund an Bord zu gehen, liegt aber unter der Wasserlinie: Manta Sandy, Cape Kri, Blue Magic und Melissa’s Garden stehen für Putzerstationen, Großfisch, Schwärme und Korallenfarben auf engem Raum. Wer nach einem langen Tauchgang gern in eine ruhige, sorgfältig eingerichtete Umgebung zurückkehrt, findet hier eher ein kleines schwimmendes Haus als ein zweckmäßiges Tauchboot. Die Reise ist ebenso für Nichttaucher offen. Sie können schnorcheln, Kajak fahren, paddeln oder Inseln erkunden, während die Taucher unter ihnen unterwegs sind.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass die Alila Purnama kein gewöhnliches Hotelschiff ist. Die traditionelle Phinisi-Form, der Eisenholzrumpf und die handgefertigten Möbel aus Teak, Rattan und weiteren regionalen Materialien geben ihr einen eigenen Charakter. Innen wirkt sie eher wie ein sorgfältig eingerichtetes indonesisches Haus als wie ein nüchternes Arbeitsboot. Die Wege bleiben kurz, und bei einer kleinen Gruppe kennt man sich schnell. Im klimatisierten Salon gibt es einen geschützten Rückzugsort, draußen öffnen sich Decks und Blickachsen auf die Inselwelt. Abends fehlt allerdings das Bord-WLAN. Wer eine Woche lang ständig erreichbar sein will, wird das merken; wer Nachrichten einmal liegen lassen kann, bekommt dafür mehr vom Meer mit.

Die Stimmung an Bord

Die Atmosphäre entsteht eher aus der kleinen Gruppe als aus Animation. Bei maximal zehn Gästen trifft man dieselben Menschen im Salon, auf dem Tauchdeck und am Esstisch wieder; nach einigen Tagen werden aus den Namen die Tauchpartner, mit denen man Sichtungen teilt und Strömungen bespricht. Die Crew arbeitet eng mit den Guides zusammen und hält den Ablauf zwischen Ausrüstung, Mahlzeiten und Ausflügen in Bewegung. Abends bleibt der Ton ruhig. Man sitzt zusammen, spricht über Mantas, Makrotiere und den nächsten Platz oder zieht sich nach mehreren Tauchgängen zurück. Wer Unterhaltung und ständige Verbindung sucht, wird das fehlende WLAN bemerken. Wer eine Woche mit einer überschaubaren Gruppe verbringen möchte, findet dafür den passenden Rahmen.

Die Tauchplätze

Die acht Tage und sieben Nächte der Raja-Ampat-Route beginnen und enden in Sorong. Manta Sandy führt zu einer Putzerstation, an der sich Mantarochen unter den Augen von Tauchern und Schnorchlern sammeln können. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge; die maximale Tiefe liegt bei 40 m. Cape Kri gilt als Weltrekordhalter für Artenvielfalt und bringt Schwärme, Napoleons und Riffhaie zusammen. Melissa’s Garden ist ein Korallengarten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis 35 m. Blue Magic lebt von Strömung, ozeanischen Mantarochen an Putzerstationen und Wobbegong-Haien. Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda und South Kri setzen auf Schwärme, Weichkorallen und Makroleben. Ransiwor fällt sanft bis 30 m ab; Cape Mansuar bietet Mobulas, Cross Over dichte Korallen, Yenbuba Jetty Pfeiler und Riff bis 30 m, Sawandarek geringe Strömung und große Tiere.

Routen, Termine und Preise

Preise pro Person. Jeder Monat zeigt seinen niedrigsten Preis: Klick auf einen Monat oder wähle eine Route.

Nächste Abfahrten · 10 Abfahrtenab 3.936 €

AbfahrtDivebooker

November 2026

Sa., 14. Nov.Raja AmpatPort of Sorong → Port of Sorong · 7 Nächte

Februar 2027

So., 14. Feb.Raja AmpatPort of Sorong → Port of Sorong · 7 Nächte

März 2027

Fr., 12. MärzRaja AmpatPort of Sorong → Port of Sorong · 4 Nächte
Fr., 26. MärzRaja AmpatPort of Sorong → Port of Sorong · 4 Nächte

April 2027

Fr., 16. Apr.Raja AmpatPort of Sorong → Port of Sorong · 4 Nächte

Juni 2027

Sa., 12. JuniKomodo ExpeditionLabuan Bajo → Labuan Bajo · 7 Nächte

Termine und Preise ansehen

Wenn du auf diese Links klickst und auf der Partnerseite etwas kaufst, kann DivingDeal eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich.

Termine und Preise von Divebooker, aktualisiert am 24. Oktober 2026

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem mit etwas Glück immer wieder Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten, Makrelen, Füsiliere, Süßlippen und Buckel-Papageifische. Weichkorallen und Nacktschnecken gehören ebenso zum Bild wie die kleinen Details, nach denen man bei ruhigerem Wasser sucht, darunter Zwergseepferdchen. Die Gründe für einzelne Plätze liegen im Besonderen: Cape Kri ist der einzige genannte Platz für den riesigen Zackenbarsch. Blue Magic zieht ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische in die Strömung. In Yenbuba Jetty können Anthias und Riffbarsche zwischen Pfeilern und Riff auftauchen. Ransiwor ist der Platz für Titan-Drückerfische, Oktopusse und die Idole der Südsee. South Kri bringt Großaugenmakrelen, Krabben und Garnelen in den Blick. An Sorido Wall können Doktorfische neben Barrakudas und Riffhaien stehen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von zertifizierten Divemastern geführt. Pro Guide sind höchstens vier Taucher vorgesehen, sodass die Gruppe klein genug bleibt, um bei Schwärmen, Putzerstationen und Makroleben nicht sofort auseinanderzufallen. Die Bordsprache ist Englisch. Voraussetzung sind mindestens zehn absolvierte Tauchgänge sowie ein Open-Water-Zertifikat oder eine gleichwertige Qualifikation. An Bord können Weiterbildungen vom Advanced Open Water Diver bis zu Spezialkursen wie Enriched Air Nitrox, Deep, Drift, Peak Performance Buoyancy und Underwater Naturalist stattfinden. Die Reise richtet sich damit an zertifizierte Sporttaucher mit etwas Erfahrung, nicht an technische Taucher. Zur Sicherheitsausstattung ist vollständige Sicherheitsausrüstung angegeben.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Schiff hat ein eigenes Tauchdeck, Kompressoren und eine Füllanlage. Nitrox ist über ein Membransystem verfügbar; technische Tauchgänge gehören nicht zum ausgewiesenen Profil. Leihausrüstung kann an Bord genutzt werden, die Ausrüstung ist jedoch nicht als vollständig kostenlose Standardleistung zu verstehen. Die Tauchorganisation ist auf geführte Sporttauchgänge ausgelegt, nicht auf technische Konfigurationen oder autonome Expeditionen. Die Alila Purnama bringt die Taucher entlang einer Raja-Ampat-Route zu vielen verschiedenen Riffen und verbindet das Tauchprogramm mit dem Komfort eines kleinen, auf zehn Gäste ausgelegten Schiffes.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die Außenbereiche, den klimatisierten Salon oder die Liegeplätze der Master Suite. Wer nicht sofort wieder ins Wasser möchte, kann Kajak fahren, mit dem Stand-up-Paddleboard losziehen oder schnorcheln. Auch Inselbesuche und andere ausgewählte Ausflüge gehören zur Reise. Für Taucher sind diese Pausen wichtig, weil Raja Ampat nicht nur aus Briefing, Einstieg und Rückkehr besteht. Man sitzt mit einem Getränk im Schatten, schaut auf die Inseln und lässt die Sichtung des letzten Tauchgangs nachwirken. Wenn die Route einmal längere Zeit fährt, wird aus der Überfahrt kein verlorener Vormittag, sondern eine Gelegenheit, den Takt der Reise zu unterbrechen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem Tauchgang, bevor Frühstück und die nächste Ruhephase folgen. Danach wechseln sich weitere geführte Tauchgänge, Mahlzeiten, Fahrten und freie Zeit ab; die Reise ist auf mehrere Tauchgänge pro Tag ausgelegt. Zwischen den Einstiegen bleibt Raum für Schnorcheln, Kajak, Stand-up-Paddling oder einen Platz im Schatten. Wenn die Alila Purnama den nächsten Abschnitt der Route fährt, wird der Blick frei auf Inseln und offene Wasserflächen, statt dass man an Land von einem Tauchplatz zum nächsten wechselt. Je nach Programm steht auch ein Nachttauchgang auf dem Plan. Danach wird es stiller an Bord: duschen, essen, Sichtungen besprechen und schlafen, bevor das nächste Briefing den Tag wieder unter Wasser führt.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet westliche Gerichte mit lokaler indonesischer Küche. Gegessen wird teils vom Buffet, teils am gedeckten Tisch; warme und kalte alkoholfreie Getränke stehen ebenso bereit wie alkoholische Getränke. Auch bestimmte Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Auf einer Tauchsafari ist der Esstisch mehr als der Ort für die nächste Mahlzeit: Zwischen den Tauchgängen muss das Essen satt machen, ohne den Körper für den nächsten Einstieg zu belasten. Die Küche ist deshalb Teil des Tauchablaufs. Nach dem Auftauchen wartet eine Mahlzeit, später folgt die nächste Gelegenheit, bevor wieder Briefing, Ausrüstung und Wasser an der Reihe sind.

Die Nächte auf See

Die fünf Suiten liegen auf dem Unterdeck und sind klimatisiert. Jawa, Bali, Madura und Cirebon unterscheiden sich vor allem durch ihre indonesisch geprägte Einrichtung; die Betten können je nach Suite als Doppel- oder Twin-Betten ausgeführt sein. Die Sriwijaya Master Suite hebt sich mit umlaufenden Fenstern, 180-Grad-Blick, privatem Balkon, Daybed und Liegestühlen ab. Jede Suite hat ein eigenes Bad, Handtücher und grundlegende Toilettenartikel. Nachts bleibt das Meer trotzdem präsent: Die Alila Purnama ist ein Schiff, kein schallisoliertes Resort. Wer bei offener Luke oder auf dem Deck schläft, hört Bewegung, Wind und den Betrieb des Schiffes. Die Klimaanlage schafft in der Kabine einen kühlen Gegenpol zur feuchten Tropenluft.

Suite Jawa

Suite Bali

Suite Madura

Suite Cirebon

Master-Suite Sriwijaya

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reise startet und endet im Hafen von Sorong. Ein organisierter Gruppentransfer vom Flughafen zum Schiff und nach der Reise zurück zum Flughafen ist vorgesehen. Private Transfers gehören nicht zu diesem Standardablauf. Für die Anreise ist ein Tag Reserve sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht unmittelbar den Einschiffungstag gefährden.

Baujahr
2011
Länge
46 m
Breite
10 m
Maximale Passagierzahl
10
Anzahl Kabinen
5
Motoren
650 PS MAN
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Tauchsafari ab Raja Ampat

Setzen Sie Ihre Erkundung fort