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Tauchsafaris · Indonesien

Cheng Ho – traditionelle Phinisi für Raja Ampat

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Cheng Ho ist eine traditionelle indonesische Phinisi aus Eisenholz mit 14 klimatisierten Kabinen.
  • Auf Raja-Ampat-Reisen stehen bis zu vier Tauchgänge pro Tag auf dem Programm, am letzten Tag zwei.
  • Das Tauchdeck bietet 12-Liter-Flaschen, DIN-Adapter, Kameratisch, Ladestationen und ein Beiboot für die Tauchgänge.
  • An Bord gibt es westliche und lokale Buffetküche, Innen- und Außenbereiche, Sonnendeck, Bar und Jacuzzi.

Die Einladung

Die Cheng Ho passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einer Hotelbasis heraus erleben wollen, sondern zwischen den Inseln schlafen und morgens dort ins Wasser gehen, wo die Strömung Fisch und Großtiere zusammenführt. Sie verbindet den Charakter einer traditionellen Phinisi mit dem Ablauf eines klar auf Tauchen ausgerichteten Safarischiffs: vier Tauchgänge an den meisten Tagen, kurze Wege vom Tauchdeck zum Beiboot und eine Route durch zentrale und nördliche Bereiche Raja Ampats. Unter Wasser reicht das Spektrum von Putzerstationen für Mantarochen über dichte Fischschwärme bis zu Weichkorallen und Makroleben. An Bord geht es weniger um ausgesuchte Hotelluxus-Details als um eine funktionierende Basis für lange Tage im Wasser. Wer nach dem letzten Tauchgang einen schattigen Platz, gutes Essen und eine Mannschaft sucht, die den Ablauf im Griff hat, findet hier den passenden Rahmen.

An Bord gehen

Die Cheng Ho stammt aus dem Jahr 1996 und trägt diesen älteren, seefesten Charakter sichtbar weiter. Ihr Rumpf aus Eisenholz und die traditionelle Phinisi-Bauweise geben der Ankunft am Kai mehr Handwerk als Hochglanz: Man betritt kein schwimmendes Designhotel, sondern ein Schiff, das für lange Wege zwischen indonesischen Inseln gebaut ist. Innen verteilen sich Restaurant, Bar, Salon und offene Aufenthaltsbereiche über mehrere Ebenen; draußen führen die Wege zum Sonnendeck und zum Tauchdeck. Bei voller Belegung bleibt das Schiff lebendig, nicht anonym. Man begegnet den anderen Gästen beim Essen, an der Kamera-Station und nach dem Tauchgang wieder. Die Crew spricht Englisch und übernimmt den praktischen Teil des Tages, während die Gäste zwischen Briefing, Wasser und Mahlzeit ihren Platz finden. Das Schiff ist für Gruppen und private Charter geeignet.

Die Stimmung an Bord

Die Cheng Ho bringt Menschen zusammen, weil dieselben Wege sich ständig wiederholen: Kabine, Tauchdeck, Beiboot, Tisch. Nach dem Auftauchen werden Sichtungen verglichen, Kameras herumgereicht und die nächste Mahlzeit erwartet. Die Crew bleibt dabei nah am Ablauf, ohne sich in den Vordergrund zu stellen: Sie unterstützt beim Tauchen, beim Essen und bei den Übergängen zwischen Schiff und Wasser. Reisende beschreiben die Gastfreundschaft, die Küche, saubere geräumige Kabinen und den guten Zustand des Schiffs besonders positiv. Das Entscheidende ist weniger ein formelles Abendprogramm als die Gruppe selbst. Nach einigen Tagen kennt man die bevorzugten Tauchpartner, die Kamera-Gehäuse und die Geschichten hinter den fehlenden Bildern. Abends bleibt Raum für Gespräche, einen Drink an der Bar oder den Rückzug in den Salon. Englisch ist die Bordsprache.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Reise startet und endet in Sorong und dauert je nach Abfahrt acht Tage und sieben Nächte. Manta Sandy führt zu einer Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln. Mike’s Point reicht bis maximal 40 Meter und verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge. Melissa’s Garden geht bis maximal 35 Meter und lebt von Weich- und Hirschhornkorallen. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen, Wobbegong-Haie und große Räuber zusammen. Cape Kri ist für seine Artenvielfalt bekannt, während Sardines dichte Fischschwärme und Jagdszenen zeigt. Sorido Wall ist eine strömungsreiche Wand mit Makroleben und pelagischen Jägern. Friwenbonda steht für Weichkorallen und kleine Tiere; South Kri für Strömung, Schwärme und Makro. Ransiwor reicht bis maximal 30 Meter und führt über sanft abfallende Riffhänge. Cape Mansuar ergänzt Schwärme um Mobulas, Cross Over die Riffe des Dampier-Kanals. Yenbuba Jetty reicht bis maximal 30 Meter; Sawandarek ist für geringe Strömung, Schildkröten und farbige Riffe bekannt.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Barrakudas, Riffhaie, Napoleons, Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten, Carangiden, Füsiliere, Gaterine, Buckel-Papageifische, Weichkorallen und Nacktschnecken. Gerade die Mischung macht Raja Ampat stark: Im selben Tauchgang können große Fischschwärme über dem Riff stehen, während sich im Korallenbereich ein Pygmäen-Seepferdchen oder eine Nacktschnecke versteckt. Einige Arten geben einem Platz seinen besonderen Grund. Am Cape Kri ist der Riesen-Zackenbarsch verzeichnet. Blue Magic ist der einzige genannte Platz für ozeanische Haie und Thunfische; die Strömung zieht dort Großes an. Yenbuba Jetty bringt Anthias und Riffleben unter den Pfeilern zusammen. Ransiwor ist der Platz für Titan-Drückerfisch, Idole der Meere und Oktopus. South Kri ergänzt die Route um Großaugen-Carangiden, Krabben und Garnelen. Sorido Wall ist der einzige genannte Ort für Doktorfische. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Garantie.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von einem englischsprachigen Dive Guide begleitet. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zur Organisation der Gruppe und zum Ablauf am Platz; die genaue Gruppengröße und die Qualifikationen einzelner Guides sind nicht ausgewiesen. Voraussetzung sind mindestens 20 absolvierte Tauchgänge und OWD oder eine gleichwertige Brevetierung. Ein Tauchcomputer ist an Bord aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben. Dekompressionstauchgänge und Solotauchgänge sind nicht erlaubt. Für Notfälle gehören Sauerstoff, Rettungs- und Sicherheitsausrüstung sowie das ENOS-Diver-Locator-System zur Ausstattung; die Sicherheitsausrüstung wird als vollständig angegeben. Die Ausstiege erfolgen über das Beiboot, nicht als unkoordinierter Sprung vom Hauptschiff. Kurse können an Bord angeboten werden, ohne dass eine bestimmte Ausbildung oder ein konkreter Kursumfang genannt wird.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf mehrere Tauchgänge pro Tag ausgelegt und verfügt über Kompressoren, Spülmöglichkeiten, warme Duschen, eine Kamera- und Fotostation, Kameratisch sowie Ladestationen. Mitgeführt werden 12-Liter-Flaschen und Gewichte; DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über eine Membrananlage als EAN 32 angeboten und ist eine kostenpflichtige Option. Leihausrüstung und 15-Liter-Flaschen können gegen Aufpreis und nach vorheriger Verfügbarkeit genutzt werden. Für die Wege zwischen Cheng Ho und Tauchplatz steht ein Yamaha-Enduro-Speedboot als Beiboot bereit. Es bringt die Gruppen zum Einstieg und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf, sodass das Hauptschiff am Tauchplatz liegen bleiben kann. Die technische Tauchausrichtung ist klar: Sporttauchen ja, technisches Tauchen nein. ENOS kann gemietet werden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das offene Achterdeck, die Innen- und Außensalons und das Sonnendeck mit Liegen. Wer nach dem Auftauchen nicht sofort essen möchte, kann sich in den Schatten setzen, die Ausrüstung trocknen lassen oder die Bilder an der Kamera-Station prüfen. Während der Fahrt wird aus dem Tauchplatzwechsel eine Pause: lesen, schlafen, den Inseln zusehen oder einfach einmal nichts organisieren. Ein Jacuzzi bietet einen weiteren Platz zum Abschalten. Für einen Nachmittag ohne Tauchgang stehen SUPs zur Verfügung; auch Landausflüge können zum Programm gehören. Schnorchler sind an Bord willkommen, sodass nicht jeder Aufenthaltsmoment an die Flasche gebunden ist. Die besten Pausen sind hier die kurzen: Handtuch, Getränk, Blick über das Wasser, dann wieder das Signal zum nächsten Briefing.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor die Hitze über dem Wasser steht. Danach geht es zurück zum Schiff, aus dem Anzug, duschen, essen und kurz Luft holen. Bis zu vier Tauchgänge können sich so über den Tag verteilen; zwischen ihnen wechseln sich Mahlzeiten, Ruhe auf dem Sonnendeck und Fahrten zum nächsten Platz ab. Das Beiboot übernimmt die Wege zum Riff, während die Cheng Ho als schwimmende Basis liegen bleibt. Wer fotografiert, nutzt die Ladeplätze und den Kameratisch, wer nicht taucht, kann schnorcheln, SUP fahren oder an Bord bleiben. Nach dem letzten Tauchgang wird gespült, sortiert und gegessen. Der konkrete Ablauf richtet sich nach Tauchplatz, Wetter und Gruppe. Am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen, danach endet die Reise wieder in Sorong.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet mit westlichen und lokalen Gerichten. Vollpension, Tee, Kaffee, Mineralwasser und Snacks über den Tag passen zu einem Tauchplan, bei dem zwischen den Sprüngen nicht viel Zeit für lange Restaurantbesuche bleibt. Die Mahlzeiten werden dort wichtig, wo sich die Gruppe wieder trifft: am Tisch nach dem Auftauchen, später nach der Fahrt und am Abend, wenn die Ausrüstung ruht. Auch besondere Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Heiße und kalte alkoholfreie Getränke stehen bereit; alkoholische Getränke und Spirituosen gibt es an Bord, ebenso Snacks zwischen den regulären Mahlzeiten. Nach vier Tauchgängen muss die Küche nicht beeindrucken, sondern verlässlich Energie zurückgeben. Genau das ist bei einer Safari oft mehr wert als eine aufwendige Speisekarte.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Cheng Ho finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, Waschbecken sowie warmen und kalten Duschen statt. Es gibt Twin-, Double- und Single-Kabinen; je nach Kategorie liegen sie auf unterschiedlichen Ebenen des Schiffs. Nach einem Tag mit mehreren Tauchgängen zählt vor allem, dass die Koje ein eigener Rückzugsort ist und die nassen Sachen nicht den ganzen Raum beherrschen. Handtücher, Bademäntel, Haartrockner und abschließbarer Stauraum gehören zu den ausgewiesenen Kabinenmerkmalen der größeren Kategorien. Draußen bleibt die See hörbar, während die Klimaanlage die Kabine kühl hält. Wer abends noch Bilder sichert, findet Steckdosen mit 220 Volt und zweipoligem Standardanschluss auch in den Gemeinschaftsbereichen. Die Nächte sind ruhig genug zum Schlafen, aber nicht künstlich vom Schiff getrennt.

Zweibettkabine (#103,104,105,106)

Doppelkabine (#102,107,108)

Einzelkabine (#202,203)

Doppelkabine (#301,302,303)

Zweibettkabine (#201,204)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reisen der Cheng Ho beginnen und enden in Sorong. Die Abholung und der Transfer vom Flughafen Sorong zum Schiff sowie der Rücktransfer gehören zum Ablauf, werden jedoch als zusätzlicher Transfer berechnet. Die Transferdetails werden über die Reservierung mitgeteilt. Für eine Reise in diese abgelegene Region ist es sinnvoll, einen Tag vor der Einschiffung in Sorong anzureisen.

Baujahr
1996
Länge
33,2 m
Breite
10,7 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
14
Motoren
1 unit YANMAR - 6E 347 (6LA), 347 PS=259 KW, RPM 1720; Auxiliary I: MITSUBISHI 6D15; Auxiliary II: FORD - 150 PS, 60 KVA; Auxiliary III: 1 unit DEUTZ F2L912, 20 PS, 14,5 KW
Beiboote
Schnellboot Yamaha Enduro
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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