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Tauchsafaris · Indonesien

Hatiku – die kleine Pinisi für Raja Ampat

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Hatiku ist eine traditionelle indonesische Holz-Pinisi mit renovierten Innenräumen und einem Tauchbetrieb für kleine Gruppen.
  • Das Schiff fährt Raja Ampat und weitere abgelegene Tauchgebiete in Ostindonesien an.
  • Das Tauchdeck liegt im Schatten und bietet Spülbecken, getrenntes Kameraspülbecken, Nitrox und DIN-Adapter.
  • Die sieben Kabinen sind klimatisiert und verfügen über ein eigenes Bad; die Masterkabine liegt auf dem Hauptdeck mit Meerblick.
  • Englisch und Indonesisch werden an Bord gesprochen.

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Die Einladung

Hatiku ist für Taucher, die Raja Ampat nicht aus einem Hotel heraus sehen wollen, sondern morgens direkt vom Holzdeck ins Wasser steigen möchten. Die Pinisi verbindet den Charakter eines traditionellen indonesischen Schiffs mit einer Tauchorganisation, die auf kleine Gruppen und kurze Wege ausgelegt ist. Ihre Stärke liegt nicht in einer anonymen Großschiff-Atmosphäre, sondern darin, dass sich die Menschen an Bord schnell kennen und die Crew den Tagesablauf eng begleitet. Unter Wasser reicht die Auswahl von Putzerstationen für Mantarochen bis zu Riffen voller Schwarmfisch und Makroleben. Wer nach einem Schiff für abgelegene Routen, viele Tauchgänge und eine überschaubare Gemeinschaft sucht, findet hier den passenden Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt Hatiku wie das, was sie ist: eine traditionelle Holz-Pinisi, kein schwimmendes Hotel mit glatter Glasfassade. Das Holz und die handwerklichen Formen geben dem Schiff Wärme, während die renovierten Bereiche deutlich moderner ausfallen als der Rumpf vermuten lässt. Auf dem Weg vom Kai zum Tauchdeck bewegt man sich ohne lange Korridore zwischen Salon, Außendecks und Kabinen. Der Motor bleibt dabei Teil der Reise. Man hört ihn während der Fahrt, besonders dort, wo die Kabine nahe am Maschinenraum liegt. Dafür liegt das Schiff niedrig und nah am Meer. Wenn die Beiboote ablegen und die Tauchergruppen nacheinander ins Wasser gehen, wird klar, worauf Hatiku gebaut ist: nicht auf möglichst viel Landgang, sondern auf kurze Wege zwischen Koje, Flasche und Riff.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht aus Nähe. Bei einer kleinen Gruppe bleibt niemand lange fremd, und nach den ersten Tauchgängen werden aus einzelnen Beobachtungen gemeinsame Geschichten: ein Rochen an der Putzerstation, ein Wobbegong am Riffgrund, ein winziger Nudibranch, den fast jemand übersehen hätte. Die Crew ist im Tagesablauf sichtbar, nicht nur beim Essen. Sie hilft beim Einstieg, hält die Abläufe auf dem Tauchdeck zusammen und bleibt ansprechbar, wenn sich ein Plan wegen Wetter oder Strömung ändern muss. Abends sitzt man im Salon oder draußen, statt sich in getrennte Hotelbereiche zurückzuziehen. Die Rückkehr an Bord wird dadurch zum zweiten Teil des Tauchgangs: Ausrüstung ablegen, etwas trinken, erzählen, essen und gemeinsam überlegen, was der nächste Abstieg bringen könnte.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Routen führen zu Riffen, Putzerstationen, Steilwänden und strömungsreichen Kanälen. Manta Sandy ist der Platz für Mantarochen, die sich an einer Putzerstation sammeln; auch Schnorchler können das Geschehen von oben beobachten. Blue Magic verbindet Strömung mit ozeanischen Mantarochen, großen Fischschwärmen und Wobbegong-Haien am Riffgrund. Mike's Point reicht bis maximal 40 Meter und zeigt Schwarmfisch über flachen Korallen, dazu Überhänge mit Nacktschnecken und Plattwürmern. Melissa's Garden reicht bis maximal 35 Meter und lebt von Weich- und Hirschhornkorallen. Ransiwor fällt sanft bis maximal 30 Meter ab; dort geht es um Füsiliere, Schildkröten und Putzerstationen. Yenbuba Jetty reicht bis maximal 30 Meter und bringt unter den Pfeilern Makroleben, Schwärme und Schildkröten zusammen. Cape Kri, Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri, Cape Mansuar, Cross Over und Sawandarek ergänzen die Route mit Fischschwärmen, Korallen, Wänden und Makroplätzen. Je nach Abfahrt sind Central Raja Ampat mit acht Tagen und sieben Nächten oder Raja Ampat, Misool mit neun Tagen und acht Nächten verzeichnet; Wetter und Seegang bestimmen die konkrete Auswahl.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man häufig Barrakudas, Riffhaien, Napoleons, Meeresschildkröten, Carangiden, Füsilieren, Gaterinen, Großkopf-Papageifischen und Nacktschnecken. Auch Zwergseepferdchen, Adlerrochen und Weichkorallen gehören zum Bild vieler Riffe. Die Strömung bringt an manchen Plätzen das große Schauspiel ins Freiwasser, während Überhänge und Pfeiler die kleinen Tiere schützen. Für eine besondere Begegnung fährt man nach Cape Kri: Dort können sich der riesige Zackenbarsch und der Weißspitzen-Riffhai zeigen. Blue Magic ist der Platz für den ozeanischen Weißspitzenhai und Thunfisch. South Kri verbindet Schwarmfisch mit Großaugen-Stachelmakrelen, Krabben und Garnelen. Yenbuba Jetty ist der Ort für Anthias und Riffbarsche zwischen den Pfeilern. In Ransiwor kann ein Oktopus oder ein Clownfisch auftauchen, während Sorido Wall mit Doktorfischen neben Barrakudas und Riffhaien steht. Keine dieser Begegnungen lässt sich bestellen. Genau deshalb bleibt man aufmerksam.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Tauchlehrer an Bord sprechen Englisch und Indonesisch. PADI- und SSI-Ausbildungen können während der Reise stattfinden, darunter weiterführende Kurse und Nitrox-Ausbildung. Die Tauchgruppen werden von der Crew organisiert und vor jedem Abstieg gebrieft; konkrete Gruppengrößen oder ein vorgeschriebenes Mindestmaß an Taucherfahrung sind nicht angegeben. Das macht die Abstimmung an Bord besonders wichtig, weil Raja Ampat sowohl ruhige Riffhänge als auch Strömungstauchgänge bietet. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung gehören zur Sicherheitsausstattung, außerdem sind Funk, GPS, Radar, Sonar, Ortungssender und Seenotsignale an Bord. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt. Wer eine private Betreuung oder ein bestimmtes Ausbildungsziel möchte, sollte das vor der Abfahrt mit der Crew klären.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt. Es gibt eine Plattform, Flaschen- und Ausrüstungsplätze, Spülbecken sowie ein getrenntes Becken für Kameras. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox kann genutzt werden; zertifizierte Nitrox-Taucher benötigen den entsprechenden Nachweis. Leihausrüstung ist möglich, darunter komplette Sets, Atemregler, Tarierwesten, Computer, Lampen, Masken, Flossen und Anzüge. Sidemount ist mit einer Flasche vorgesehen. Zwei Yamaha-Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen, statt alle Rückwege an die Position des Schiffs zu binden. Nach dem Tauchgang stehen warme Duschen und Außenduschen bereit. Für Fotografen ist das getrennte Kameraspülbecken wichtiger als ein dekorativer Fotoraum: Die Kamera kann direkt vom Wasser zurück auf den Arbeitsplatz.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen sucht man sich auf Hatiku einen Platz im Schatten oder auf der Terrasse in der Sonne. Das schattige Tauchdeck ist der praktische Mittelpunkt: Hier werden Flaschen gewechselt, Masken ausgespült und die nächsten Briefings erwartet. Wer nicht sofort wieder ins Wasser möchte, zieht sich in den klimatisierten Salon zurück, nimmt sich einen Snack oder schaut etwas auf dem Bildschirm. Während längerer Überfahrten wird das Schiff selbst zum Aussichtspunkt. Kayaks und Stand Up Paddleboards bringen Bewegung in eine längere Pause, wenn die Bedingungen es erlauben. An anderen Nachmittagen reicht ein Handtuch auf dem Deck und der Blick auf die Inseln. Der Platz ist nicht auf spektakuläre Beschäftigung ausgelegt, sondern darauf, zwischen zwei Tauchgängen wirklich herunterzukommen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt, bevor die Sonne hoch steht: Erst wird das Tauchdeck vorbereitet, dann folgt das Briefing und der erste Abstieg. Nach der Rückkehr werden Flaschen gewechselt, etwas gegessen und die Ausrüstung für den nächsten Tauchgang gerichtet. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Schatten, Salon, Deck oder einen Blick auf die Inseln, während Hatiku zum nächsten Riff fährt. Je nach Route folgen mehrere Tauchgänge am Tag; an passenden Plätzen kommen weitere oder ein Nachttauchgang hinzu. Die Mahlzeiten liegen zwischen diesen Abläufen und nicht umgekehrt. Nach dem letzten Tauchgang wird es langsamer: Ausrüstung trocknet, die Crew räumt das Deck, und die Gruppe sitzt beim Essen zusammen. Danach kann noch lange über den Tauchgang gesprochen werden. Am nächsten Morgen beginnt derselbe Ablauf neu, nur mit anderen Koordinaten unter dem Kiel.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet lokale indonesische Gerichte mit westlicher Küche und serviert die Mahlzeiten als Buffet oder frisch angerichtet. Dazu kommen vegetarische und vegane Optionen, Snacks über den Tag sowie Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke. Bier ist an Bord erhältlich; alkoholische Getränke gehören nicht automatisch zum Angebot. Gegessen wird im klimatisierten Salon oder draußen, wenn die See und der Tagesablauf es zulassen. Nach mehreren Tauchgängen ist der Esstisch kein Programmpunkt, den man schnell abhakt. Er ist der Ort, an dem die Gruppe die Sichtungen des letzten Tauchgangs auseinandernimmt, während schon über den nächsten gesprochen wird. Lokale Aromen bringen dabei etwas von den Inseln auf den Teller, statt die Reise in eine beliebige Hotelküche zu verwandeln.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf Hatiku fühlen sich eher nach Schiff als nach Resort an. Die Lower Deck Twin Cabins liegen unterhalb des Hauptdecks und haben Klimaanlage, eigenes Bad und Stauraum für die Dinge, die nach einem langen Tauchtag trocken bleiben sollen. Die Ocean View Cabin auf dem Hauptdeck bringt mehr Nähe zum Wasser und einen direkten Blick hinaus; die Masterkabine liegt achtern. Nach dem Abendessen verteilt sich das Licht auf Salon und Außendeck, während draußen die See am Rumpf vorbeizieht. Wer bei offener Tür schlafen möchte, hört Wind, Wasser und je nach Lage den Motor. Wer Ruhe braucht, schließt die Kabine und lässt die Klimaanlage arbeiten. Vieles spielt sich draußen ab. Genau das gehört zu einer Nacht auf einer Pinisi.

Zweibettkabine, Unterdeck

Kabine Meerblick

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Für die Raja-Ampat-Routen geht es in Sorong an Bord und am Ende wieder zurück nach Sorong. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen; die Abholung wird vor der Reise mitgeteilt. Wer nach Sorong fliegt, sollte einen Tag früher anreisen, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg gefährdet.

Decksplan

Baujahr
2014
Jahr der Renovierung
2025
Länge
34 m
Breite
9,5 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
1 × KTA 19M3 600 PS
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha 100 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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