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Tauchsafaris · Philippinen

Marie-Inès – die kompakte Tauchbasis für die Visayas

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Marie-Inès ist ein 2019 gebautes Stahl-Liveaboard mit einer klaren Ausrichtung auf Taucher und Schnorchler.
  • Am Heck warten persönliche Ausrüstungsplätze, Kameratisch, Spülbecken, Duschen und ein niedriger Einstieg direkt über dem Wasser.
  • Die Tauchgruppen bleiben mit einem Guide für jeweils vier Gäste klein.
  • Die Reisen ab Cebu dauern sieben Tage und sechs Nächte und führen je nach Abfahrt nach South Leyte oder über Bohol, Apo Island und Siquijor.

Die Einladung

Die Marie-Inès richtet sich an Taucher, die nicht jeden Abend in einem anderen Hafen schlafen müssen, sondern morgens möglichst schnell wieder am Wasser sein wollen. Ihr stärkstes Argument liegt am Heck: Jeder Taucher hat seinen festen Platz, die Kamera bekommt eine eigene Arbeitsfläche, und bei passenden Tauchplätzen geht es über eine niedrige Plattform direkt ins Meer. Das nimmt einer Tauchwoche viel unnötiges Hantieren. Dazu kommen kleine Gruppen mit einem Guide für vier Gäste. Wer unter Wasser gern langsam sucht, fotografiert oder sich nicht in einer großen Gruppe verlieren möchte, findet hier die passende Ordnung. Die Route verbindet Cebu mit Tauchplätzen rund um South Leyte, Bohol, Apo Island und Siquijor. Das ist kein Schiff für technisches Tauchen. Es ist für klassische Sporttauchgänge gebaut, mit kurzen Wegen zwischen Kabine, Tauchdeck und Wasser.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die Marie-Inès eher wie ein zweckmäßig geplantes Tauchschiff als wie ein nostalgischer Holzsegler. Das passt zu ihrem Charakter. Sie wurde 2019 in Dienst gestellt und auf Funktion und Komfort für Tauch- und Schnorchelreisen ausgelegt. Die Wege an Bord sind leicht zu verstehen: Die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck, das Restaurant und der klimatisierte Salon darüber, die Brücke vorn und das Sonnendeck ganz oben. Am Heck beginnt der eigentliche Mittelpunkt der Reise. Dort stehen die Ausrüstungsplätze, die Spülmöglichkeiten und die Duschen; von hier geht es zum Beiboot oder direkt ins Wasser. Wer nach dem Flug ankommt, muss sich nicht erst in einem verwinkelten Schiff orientieren. Weiter oben gibt es offene Sitzplätze, Schatten unter einer Plane und freie Sicht über die Inseln. Die Marie-Inès macht aus ihrer Größe keinen Auftritt. Sie versucht, die Tauchwoche einfach funktionieren zu lassen.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen maximal sechzehn Gäste auf eine Crew, die den Tagesablauf eng begleitet. Die Guides teilen die Taucher in kleine Gruppen ein, die Küche hält nach den Tauchgängen Essen und Snacks bereit, und am Heck ist die Ausrüstung dort, wo sie am nächsten Morgen wieder gebraucht wird. Dadurch entsteht schnell eine praktische Vertrautheit: Man weiß, welcher Platz zu welchem Set gehört, wer noch an die Kamera muss und wer nach dem Tauchgang zuerst unter die Dusche will. Englisch, Deutsch und Filipino werden gesprochen. Abends bleibt der Salon ein gemeinsamer Ort, ohne dass daraus ein Pflichtprogramm wird. Manche sitzen noch bei einem Getränk zusammen, andere ziehen sich auf das Sonnendeck oder in die Kabine zurück. Die Crewmitglieder sind nicht nur Bedienung. Sie tragen die Organisation, die Sicherheit und den ruhigen Ablauf, der eine Tauchwoche leicht machen kann.

Die Tauchplätze

Die Reisen ab Cebu dauern sieben Tage und sechs Nächte. Mehrere Abfahrten führen nach South Leyte, andere verbinden Bohol, Apo Island und Siquijor. Auf Apo Island liegen geschützte Riffe und Wände mit Korallen, Jackfish, Barrakudas, großen Büffelkopf-Papageifischen und Gartenaalen. Sumilon Island verbindet intakte Korallengärten mit Chancen auf Rochen, Schildkröten, Fetzenfische und sogar Walhaie. Rund um Cebu wird es struktureller: Tongo Point reicht bis -29 m und verbindet eine Wand mit Makroplätzen und Schildkröten; Pescador Island fällt bis -40 m ab und ist für Steilwände, Korallengärten und große Fischschwärme bekannt. Im Marine Sanctuary geht es bis -35 m zwischen Gorgonien und Makroleben, Copton Point bis -50 m an einem versenkten Flugzeugwrack und einer sandigen Korallenflanke. Tuble Reef endet bei -30 m an Wand, Sandpiste und kleiner Grotte; Kasai Point reicht bis -37 m, Capitancillo Islet bis -55 m. Panagsama Beach bringt den Sardinenschwarm, Talisay Wall Fledermausfische und Schildkröten, White Beach Makro an Korallenwänden und Dolphin House Höhlen, Schildkröten und Weichkorallen. Gato Island ergänzt die Route mit Tunneln, Seeschlangen und Makroleben.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man häufig Meeresschildkröten, Nacktschnecken, Froschfischen, Riffhaien, Thunfischen, Barrakudas, Makrelen, Drückerfischen, Rochen und den Farben von Hart- und Weichkorallen. Die Landschaft wechselt dabei stark: Mal gleitet man an einer Wand entlang, mal sucht man im Sand nach einem gut getarnten Fetzen- oder Froschfisch, mal steht über einem Schwarm von Sardinen. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen in den Details. Bei Dolphin House könnte der Napoleon zwischen Korallen und kleinen Höhlen auftauchen. Capitancillo Islet ist der Platz dieser Route, an dem eine Begegnung mit einem Mantarochen möglich ist. Gato Island bringt Tunnel, Krabben, Putzerkrevetten und Kalmare zusammen. Tongo Point ist die Stelle für Fusiliere und Gaterine, White Beach für Gartenaale und Kastagnolen, Apo Island für großäugige Makrelen. Talisay Wall hält nach Gobies Ausschau. Nichts davon ist bestellt; genau deshalb bleibt der Blick unter Wasser offen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von qualifizierten Tauchlehrern und Divemastern begleitet, mit einem Guide für jeweils vier Gäste. An Bord ist außerdem ein aktiver PADI MSDT-, SSI AIT-, SDI IT- und ISC-Prüfer, sodass während der Reise Weiterbildungen und Auffrischungen möglich sind. Angeboten werden unter anderem Discover Scuba Diving, Open Water, Advanced Open Water, Nitrox sowie verschiedene Spezialkurse. Für die regulären Tauchreisen werden mindestens 30 geloggte Tauchgänge und mindestens Open Water oder eine gleichwertige Zertifizierung verlangt. Die Gruppen werden vor dem Einstieg gebrieft und unter Wasser begleitet; die kleine Aufteilung hilft besonders bei unterschiedlichen Erfahrungen und beim Fotografieren. Zur Sicherheitsausstattung gehören zwei Rettungsinseln, Rettungswesten, Rettungsring, Seefunk, Satellitenfunk, AIS, optische und akustische Signale, Notfall-Sauerstoff und ein Erste-Hilfe-Kasten. Die Brücke überwacht Navigation und Sicherheit, zusätzlich gibt es eine Kameraüberwachung an Bord.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck am Heck ist für einen festen Ablauf gebaut. Jeder Taucher bekommt einen eigenen Ausrüstungsplatz; daneben gibt es Lockers, zwei Außenduschen, Handtücher und direkten Zugang zum Wasser. Für Kameras stehen ein Kameratisch, eine eigene Arbeitsfläche, Ladestationen und getrennte Spülbecken bereit. Zwei Bauer-Poseidon-Kompressoren versorgen die Flaschen, eine Membran-Anlage ermöglicht Nitrox gegen Aufpreis. DIN-Adapter sind vorhanden. Flaschenvolumen sowie die genaue Ausführung der Ventile werden nicht näher benannt. Leihausrüstung kann als Paket oder teilweise gemietet werden; dazu gehören unter anderem Atemregler, BCD, Neoprenanzug, Flossen, Füßlinge, Maske und Tauchcomputer. Technisches Tauchen wird nicht angeboten. Ein neues, flachbodiges Beiboot mit Außenbordmotor bringt die Taucher zu Plätzen, die das Hauptschiff nicht direkt anlaufen kann, und nimmt sie dort wieder auf. Wo es möglich ist, erfolgt der Einstieg direkt von der Plattform.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Im klimatisierten Salon kann man essen, lesen, Bilder sichern oder am Bildschirm sitzen; die vielen Steckdosen sind dabei praktischer als jede Dekoration. Wer Luft und Abstand braucht, geht auf das Sonnendeck. Dort gibt es Liegen, Sitzplätze und unter einer Plane Schutz vor der Sonne. Während das Schiff den nächsten Platz anfährt, lässt sich der Blick über die Inseln halten, statt schon wieder Ausrüstung zu sortieren. Kajaks und Paddel stehen für die Pausen zur Verfügung, und Nichttaucher können begleitet schnorcheln. An passenden Stellen bringt das Beiboot Taucher und Schnorchler vom Schiff zum Tauchplatz und zurück. So bleibt auch ein Nachmittag ohne Tauchgang ein Teil der Reise: draußen sitzen, ins Wasser schauen, die Kamera laden und den nächsten Einstieg vorbereiten.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit dem Briefing und der Vorbereitung am persönlichen Ausrüstungsplatz. Danach geht es vom Heck direkt ins Wasser oder mit dem Beiboot zum Ziel. Nach dem Auftauchen warten Dusche, Frühstück und die Zeit, in der die Ausrüstung wieder für den nächsten Einstieg bereitgemacht wird. Ein weiterer Tauchgang folgt, dann Mittagessen und die nächste ruhige Strecke oder ein neuer Platz. Nach dem dritten Tauchgang gibt es einen Snack; wer nicht im Wasser ist, liegt auf dem Sonnendeck, lädt Kameras oder nimmt Kajak und Paddel. Die Reise beinhaltet auch Nachttauchgänge, sodass der Tag nicht mit dem letzten Tageslicht endet. Dazwischen fährt die Marie-Inès weiter, wenn der nächste Platz nicht direkt erreichbar ist. Es gibt keinen festen Stundenplan mit erfundenen Uhrzeiten. Der Rhythmus ergibt sich aus Briefing, Tauchgang, Essen, Fahrt und der kurzen Pause, bevor am Heck wieder die Flasche auf den Rücken kommt.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet lokale und internationale Gerichte und serviert sie als Buffet. Nach dem ersten Tauchgang steht ein Frühstück bereit, mit wechselnden warmen Speisen, Brot, Eiern, Pfannkuchen, Obst und weiteren Frühstückskomponenten. Mittags und abends kommen unterschiedliche Gerichte auf den Tisch; am Nachmittag gibt es nach dem dritten Tauchgang einen Snack. Wasser, Kaffee, Tee, Fruchtsaft und andere alkoholfreie Getränke stehen bereit. Alkohol gehört nicht zum eingeschlossenen Getränkeangebot. Die Küche arbeitet mit frischen lokalen Produkten und kann bei rechtzeitiger Anmeldung vegetarische, vegane, glutenfreie und milchfreie Wünsche berücksichtigen. Auf einem Tauchschiff ist das Buffet mehr als Verpflegung: Nach dem Anzug, dem Einstieg und dem Zurückklettern ins Beiboot wartet ein voller Teller, ohne dass jemand an Land ein Restaurant suchen muss. Die Mahlzeiten teilen den Tag in verlässliche Pausen.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen auf dem Hauptdeck statt. Die sechs Deluxe Cabins haben Etagenbetten, die zwei Master Cabins ein Doppelbett; alle verfügen über ein eigenes Bad mit heißer Dusche, Toilette, Handtüchern und Stauraum. Das ist keine großzügige Hotelsuite, sondern ein sauber geplanter Rückzugsort nach mehreren Tauchgängen. Der Vorteil liegt in der privaten Dusche und darin, dass die Kabine nicht erst über ein Außendeck erreicht werden muss. Im Salon gibt es viele Steckdosen, auch zum Laden von Kameras und Telefonen, und WLAN ist an Bord verfügbar. Wer nachts empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte trotzdem daran denken, dass ein Liveaboard arbeitet: Motoren, Generatoren und Bewegung gehören zum Leben auf See. Dafür muss morgens kein Transfer zum Tauchplatz organisiert werden. Man steht auf, geht ein paar Schritte und ist wieder dort, wo die Reise ihren Sinn hat.

Deluxe-Kabine

Master-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Marie-Inès startet und endet im Port of Cebu. Der Transfer vom Flughafen oder von einem Hotel zum Schiff ist eingeschlossen; die Ankunftszeit wird genutzt, um die Abholung zu organisieren. Wer früher eintrifft, kann zunächst in einem Hotel in der Nähe von Büro und Schiff übernachten. Eine Anreise am Vortag nimmt Druck aus dem Reisetag und lässt Raum für Flugverspätungen.

Baujahr
2019
Länge
25 m
Breite
6,5 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Motoren
2 × 185 PS Marine-Diesel
Beiboote
1 GFK 5 Mt, 25 PS Yamaha 4-Takt
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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