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Tauchsafaris · Philippinen

Philippine Siren – Holz, Weite und starke Tauchboote

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Ein handgefertigtes Tauchsafarischiff aus Ironwood und Teak mit großzügigem Tauchdeck.
  • Zwei schnelle RIBs bringen die Tauchgruppen auch zu weiter entfernten Plätzen und holen sie direkt an der Auftauchstelle ab.
  • Die Route verbindet die Steilwände, Wracks und Makroplätze von Malapascua mit den Schutzgebieten bei Mactan.
  • Bis zu vier Tauchgänge täglich, Kamerastation mit getrennten Spülbecken und Platz zum Aufrüsten auch bei voller Belegung.

Die Einladung

Die Philippine Siren ist für Taucher gebaut, die nicht jeden Abend ein neues Resort brauchen, sondern morgens möglichst schnell wieder am Riff sein wollen. Ihr Charakter liegt in der Verbindung aus traditionellem philippinischem Holzbau, viel Platz auf dem Tauchdeck und zwei schnellen Beibooten, die aus einem großen Revier ein zugängliches machen. Malapascua liefert Fuchshaie, Makroleben und ein Wrack; bei Mactan kommen Steilwände, Schildkröten und Fischschwärme dazu. Wer die Woche mit vier Tauchgängen am Tag verbringen und seine Kamera zwischen den Tauchgängen ordentlich versorgen möchte, findet hier die passende Grundlage. Wer ein Schiff mit WLAN, technischem Tauchen oder Rebreather-Betrieb sucht, ist dagegen falsch.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst das Holz auf: Ironwood und Teak geben dem Schiff mehr Wärme als ein rein funktionaler Stahlrumpf. Die Philippine Siren wurde 2013 gebaut, wirkt aber nicht wie ein schwimmendes Büro, sondern wie ein großes, traditionell gearbeitetes Boot mit klar getrennten Bereichen für Wohnen, Essen und Tauchen. Im Salon gibt es eine Klimaanlage, Sitzplätze, Bar und Bildschirm; draußen liegt der gedeckte Essbereich offen zum Meer. Der Weg vom Wohnbereich zum Tauchdeck bleibt kurz und praktisch. Das Schiff nimmt bis zu 16 Gäste auf, doch entscheidend ist nicht die Zahl, sondern die Fläche dort, wo sie zählt: beim Anrödeln, Verstauen und Zurückkommen nach dem Tauchgang. WLAN gibt es nicht. Auf See ist das eher eine Randnotiz als ein Verlust.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht eher aus dem Tagesablauf als aus einem Unterhaltungsprogramm. Nach dem Tauchgang trifft man dieselben Gesichter wieder am Buffet, am Kameratisch und beim nächsten Briefing; auf einem Schiff mit wenigen Gästen kennt man bald die Ausrüstung und die Vorlieben der anderen. Die Crew spricht Englisch und arbeitet dort, wo der Tag eng getaktet ist: beim Aufrüsten, bei den Beibooten, beim Zurückkommen und beim Verstauen. Abends gibt es den offenen Salon, die Bar oder das Sonnendeck, dazu Gespräche über den letzten Tauchgang und die Frage, was beim nächsten Abstieg auftauchen könnte. Wer eine laute Party erwartet, findet einen anderen Charakter. Die Philippine Siren lebt vom Tauchen, nicht vom Animationsprogramm.

Die Tauchplätze

Die Route Malapascua & The Visayas startet und endet in Mactan und wird als 8-Tage-/7-Nächte- oder 11-Tage-/10-Nächte-Reise angeboten. Bei Malapascua liegt der Schwerpunkt auf Plätzen, die sehr verschieden tauchen: Monad Shoal reicht bis -200 m und ist die bekannte Fuchshai-Station im Morgengrauen; Kimud Shoal fällt bis -22 m ab und bringt die Möglichkeit auf Hammerhaie und andere Pelagische. Capitancillo ist eine steile Wand bis -40 m, an der Balisten und Schwarmfische das Bild bestimmen. Die Dona Marilyn liegt bis -33 m und hat sich vom Fährwrack zum Lebensraum für Weißspitzenriffhaie, Adlerrochen und Rotfeuerfische verwandelt. Lapus Lapus endet bei -20 m in Korallengärten mit Froschfischen. Dakit-Dakit bleibt mit -12 m flach und entspannt. Lighthouse und Chocolate Island gehen bis -20 m; Deep Rock bis -30 m. Bei Mactan kommen Balicasag Island bis -60 m sowie Hilutungan, Nalusuan und Laurel Island hinzu.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Nudibranchien, Garnelen, Froschfische, Sepien, Plattwürmer und Muränen. Dazu kommen Weichkorallen, Rotfeuerfische, Skorpionfische, Fledermausfische und, an mehreren Riffen, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas und Weißspitzenriffhaie. Die einzelnen Plätze haben trotzdem klare Gründe für ihre Anfahrt: Den Hammerhai sucht man an Kimud Shoal, Teufelsrochen und Thunfische an Monad Shoal. Balicasag Island bringt die Chance auf Delfine, Napoleons, Riffhaie und Grüne Meeresschildkröten; außerdem prägen dort Schildkröten und große Fischschwärme die Steilwand. Capitancillo ist der Platz für Balisten und Grouper, Laurel Island für Anthias. An Dakit-Dakit kann eine Aalbegegnung dazukommen. Lighthouse ist wegen der Mandarinfische beim Paarungstanz im Sonnenuntergang und der anschließenden Makrosuche bei Nacht im Programm. Pantaw-Pantaw versteckt Pygmäen-Seepferdchen und Fetzenfische zwischen Riff und Sand.

Die, die euch ins Wasser bringen

Drei Guides sind für die Tauchgänge an Bord, die Bordsprache ist Englisch. Das Mindestniveau liegt bei Advanced Open Water oder einer gleichwertigen Brevetierung und mindestens 50 eingetragenen Tauchgängen. Das passt zur Route: Monad Shoal und Kimud Shoal verlangen keine Einsteigerhaltung, sondern saubere Tarierung, gutes Verhalten im Freiwasser und Aufmerksamkeit bei den Briefings. Die Tauchgruppen werden für die Fahrt mit den Beibooten organisiert; die eigentliche Stärke ist dabei die Trennung zwischen großem Mutterschiff und kleinen schnellen RIBs. Bis zu vier Tauchgänge am Tag sind vorgesehen. Die Sicherheitsausstattung ist als vollständige Bord-Sicherheitsausrüstung angegeben. Zu Sauerstoff, AED oder einem konkreten Rückrufsystem liegen keine belastbaren Angaben vor; dafür wird hier nichts erfunden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Punkt des Schiffs. Es bietet Platz zum Aufrüsten und Verstauen, auch wenn alle Plätze belegt sind, dazu persönliche Ablagen, warme Süßwasserduschen und Spülmöglichkeiten. Getaucht wird mit 11-Liter-Aluminiumflaschen; DIN-Adapter sind vorhanden. Zwei MCH13-Kompressoren stehen für die Füllungen bereit. Nitrox ist verfügbar, wird aber gesondert berechnet. Leihausrüstung kann an Bord genutzt werden, die Verfügbarkeit und passende Größen sollten vorher feststehen. Für Kameras gibt es einen eigenen Arbeitstisch, Ladestationen, Sonderstauraum und getrennte Spülbecken für Unterwasserkameras. Zwei leistungsstarke RIBs übernehmen die Fahrten zu den Tauchplätzen. Die Gruppen werden damit zum Abstieg gebracht und nach dem Auftauchen wieder aufgenommen, ohne dass das große Schiff direkt an jedem Riff liegen muss.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das Sonnendeck, den offenen Salon und den klimatisierten Innenbereich. Wer trocknen und lesen möchte, sucht sich einen Platz in der Sonne; wer nach dem zweiten Tauchgang Schatten braucht, wechselt unter das Dach oder in den Salon. Während das Schiff zum nächsten Gebiet läuft, bleiben Ausrüstung und Kameras dort, wo sie hingehören, statt in der Kabine im Weg zu stehen. Kajaks bieten eine weitere Möglichkeit, das Wasser einmal ohne Flasche zu erleben. An einem Nachmittag ohne Tauchgang wird aus dem Boot ein ruhiger Aussichtspunkt: Liegen, offene See, ein Getränk an der Bar und genug Platz, um den nächsten Tauchgang nicht schon im Kopf vorbereiten zu müssen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt dort, wo der erste Tauchgang angesetzt ist. Für Monad Shoal bedeutet das ein Briefing vor dem Morgengrauen und der Abstieg zur Suche nach Fuchshaien; genaue Weckzeiten gibt es nicht. Danach folgen Frühstück, Oberflächenpause und die nächsten Tauchgänge, insgesamt bis zu vier am Tag. Zwischen den Abstiegen wird gegessen, gespült, geloggt und das Gerät für den nächsten Einsatz vorbereitet, während die Philippine Siren zum nächsten Gebiet fährt. Nach dem letzten Tagesgang bleibt Zeit für Sonnendeck, offenen Salon oder Kameraarbeit. An Lighthouse kann der Ablauf anders aussehen: erst der Tauchgang zum Mandarinfisch beim Sonnenuntergang, danach die Nachttour mit Makrofokus. Das Abendessen liegt nicht am Ende eines Hoteltags, sondern mitten in einem Tauchplan. Danach wird es stiller, bis am nächsten Tag wieder das erste Briefing wartet.

Was man an Bord isst

Gegessen wird im überdachten Außenbereich mit Blick auf das Meer. Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte und arbeitet überwiegend als Buffet, sodass nach dem Tauchgang niemand auf einen festgelegten Teller warten muss. Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden durch Snacks über den Tag ergänzt; Tee, Kaffee, Fruchtsaft, Softdrinks und Trinkwasser stehen bereit. Auch verschiedene Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Bei vier möglichen Tauchgängen am Tag ist das keine Nebensache: Der Tisch muss schnell funktionieren, ohne hektisch zu werden. Wer auftaucht, duscht, die Flasche ablegt und dann direkt etwas essen kann, gewinnt genau die Zeit, die auf einer Tauchsafari sonst zwischen Logbuch und nächstem Briefing verschwindet.

Die Nächte auf See

Die acht Kabinen liegen auf dem unteren Deck und sind als Twin-, Double- oder flexible Twin/Double-Kabinen ausgelegt. Jede hat eine eigene Nasszelle mit Warmwasser, individuell regelbare Klimaanlage und Stauraum für die Dinge, die sonst schnell im Weg liegen. Wer nachts Ruhe sucht, bekommt hier keine abgeschiedene Hotelzimmerwelt, sondern eine Kabine auf einem laufenden Schiff: Wasser, Fahrt und Bordgeräusche gehören dazu. Dafür bleibt die Klimaanlage unabhängig vom Rest des Schiffs regelbar, und nach dem Tauchtag wartet eine richtige Dusche statt eines knappen Waschplatzes. Draußen kann die Nacht im offenen Salon oder auf dem Sonnendeck weitergehen; drinnen bleibt der klimatisierte Salon der kühlere Rückzugsort.

Premium-Zweibettkabine Doppel geteilt

Premium-Doppelkabine

Premium-Zweibettkabine geteilt

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reisen starten und enden in Mactan. Der Transfer zwischen dem Flughafen Puerto Princesa oder einem örtlichen Hotel und dem Ein- beziehungsweise Ausschiffungspunkt ist eingeschlossen; ebenso der Rücktransfer nach der Reise. Wer aus dem Ausland anreist, sollte einen Tag vorher eintreffen, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg gefährdet. Die genauen Transferdetails werden mit den Reiseunterlagen mitgeteilt.

Baujahr
2013
Länge
40 m
Breite
9,7 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Motoren
Marinized Nissan RH-10, Mitsubishi 6D-22
Beiboote
2 Hochleistungs-Schlauchboote mit starrem Rumpf
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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