Tauchsafaris · Philippinen
Seadoors – für Haie, Makro und lange Tage im Wasser
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Seadoors ist auf Tauch- und Unterwasserfotografie ausgelegt und fährt Visayas-Routen ab Cebu.
- Monad Shoal bei Malapascua bringt die Chance auf Fuchshaie an einer Putzerstation im Morgengrauen.
- Das Tauchdeck führt zu zwei Fiberglas-Beibooten; Nitrox, DIN-Adapter und Rebreather-Ausrüstung sind vorhanden.
- Die acht klimatisierten Kabinen haben private Badezimmer mit Warmwasserdusche.
- Die Küche und das Tauchen werden von Reisenden besonders gut bewertet.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die Seadoors ist für Taucher gebaut, die den Tag nicht mit einer einzelnen Ausfahrt verschwenden wollen. Ihr Revier sind die Visayas mit Malapascua, Cebu und Bohol: Fuchshaie, Hammerhaie, Walhaie, Mantas und Makroleben liegen auf derselben Reise. Nachts läuft das Schiff von Cebu nach Norden, damit der erste Tauchgang an Monad Shoal stattfinden kann, einer Putzerstation für Fuchshaie. Danach geht es nicht nur um Großfisch. Die Route wechselt zwischen Steilwänden, Korallengärten, Strömungstauchgängen und kleinen Tieren, die man im Vorbeischwimmen leicht übersieht. Wer eine ruhige Woche mit wenigen Tauchgängen und viel Hotelkomfort sucht, findet passendere Schiffe. Wer morgens vor dem Frühstück ins Wasser will, zwischen den Tauchgängen Kameras vorbereitet und abends noch einen Nachttauchgang macht, versteht den Charakter der Seadoors schnell.
An Bord gehen
Beim Ankommen im Cebu Yacht Club wirkt die Seadoors weniger wie ein schwimmendes Resort als wie ein ordentlich eingerichtetes Arbeitsschiff für Taucher. Der Zugang zum Tauchdeck ist direkt gedacht: persönliche Ausrüstung bleibt in eigenen Fächern, die Beiboote liegen dort, wo man sie braucht, und die Wege zwischen Kabine, Salon und Wasser sind kurz. Das Schiff wurde 2012 renoviert. Im klimatisierten Salon finden Briefings statt; daneben gibt es einen eigenen Bereich für Kamera- und Videoausrüstung. Außen liegen der Essbereich, das Sonnendeck und ein Platz am Bug, von dem aus sich die See während der Fahrt beobachten lässt. Die Seadoors ist kein Schiff, das seine Größe ausstellt. Ihr Vorteil liegt darin, dass die wichtigen Dinge für eine Tauchwoche an ihrem Platz sind.
Die Stimmung an Bord
Die Seadoors bringt maximal sechzehn Passagiere zusammen, und das merkt man schnell: Man begegnet denselben Gesichtern beim Briefing, im Beiboot, am Esstisch und später wieder im Salon. Die Crew arbeitet nah an der Gruppe, mit einem Verhältnis von Crew zu Passagieren, das ungewöhnlich persönlich ausfällt. Englisch und Französisch sind an Bord die wichtigsten Sprachen. Der Tagesablauf bleibt nicht an der Crew hängen, sondern wird von ihr getragen: Ausrüstung wird vorbereitet, Beiboote werden bewegt, Fragen zu Tieren und Plätzen werden beantwortet. Abends sitzen manche noch bei Getränken zusammen, andere sortieren Fotos oder ziehen sich früh zurück. Die Bewertungen spiegeln diesen Unterschied gut: Die Crew wird besser beurteilt als das Schiff selbst. Die Menschen machen also einen Teil des Erlebnisses aus.
Die Tauchplätze
Die Visayas-Routen verbinden Cebu und Malapascua meist auf sechs bis elf Nächten. Monad Shoal ist die bekannte Putzerstation für Fuchshaie und reicht laut Steckbrief bis -200 m; Kimud Shoal ist ein Unterwasserberg bis -22 m, an dem Hammerhaie gesucht werden. Sumilon Island bietet Korallen und Schwarzspitzenriffhaie. Tongo Point fällt bis -29 m ab und verbindet Wandstrukturen mit Makroleben und Schildkröten. Pescador Island bringt Steilwände, Korallengärten und die lichtdurchflutete Unterwasser-Kathedrale bis -40 m. Im Marine Sanctuary reichen Gorgonien und Makro bis -35 m. Copton Point führt zu einem künstlich versenkten Flugzeugwrack und bis -50 m. Tuble Reef hat eine Wand, eine sandige Passage und eine kleine Grotte bis -30 m; Kasai Point folgt Canyons und Wand bis -37 m. Panagsama Beach ist der Platz für den Sardinenschwarm bis -30 m. Talisay Wall reicht bis -30 m, Capitancillo bis -40 m. Die Dona Marilyn liegt bis -33 m, Lapus Lapus endet bei -20 m und bleibt ein Makroplatz.

Monad Shoal →
Max. Tiefe · 200 m

Kimud Shoal →
Max. Tiefe · 22 m

Sumilon Island →

Tongo Point →
Max. Tiefe · 29 m

Pescador Island →
Max. Tiefe · 40 m

Marine Sanctuary →
Max. Tiefe · 35 m

Copton Point →
Max. Tiefe · 50 m

Tuble Reef →
Max. Tiefe · 30 m

Kasai Point →
Max. Tiefe · 37 m

Canyons →
Max. Tiefe · 35 m

Panagsama Beach →
Max. Tiefe · 30 m

Talisay Wall →
Max. Tiefe · 30 m

Capitancillo →
Max. Tiefe · 40 m

Lapus Lapus →
Max. Tiefe · 20 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem häufig Meeresschildkröten, Weißspitzenriffhaie, Thunfische, Adlerrochen, Froschfische, Nacktschnecken und Gorgonien. Das Spektrum reicht vom Tier im freien Blau bis zum winzigen Froschfisch zwischen Korallen. Der Grund, bestimmte Plätze anzufahren, liegt in den besonderen Begegnungen: Monad Shoal ist der Ort für Fuchshaie, Mobulas und mit etwas Glück einen Oktopus an der Putzerstation. Kimud Shoal wird wegen Hammerhai und Einhornfisch angefahren. Lapus Lapus kann mit Anemonen und Zwergseepferdchen belohnen, Marine Sanctuary mit Geisterfischen. An Pescador Island liegt die Chance auf Muränen, während Dona Marilyn Glasfische im Wrack beherbergen kann. Panagsama Beach ist für den Sardinenschwarm bekannt; dort kann auch ein Kugelfisch auftauchen. Die Tiere sind kein Fahrplan. Strömung, Sicht, Saison und ein stiller Blick ins Riff entscheiden, was tatsächlich vor der Maske erscheint.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchorganisation besteht aus einem PADI- und CMAS-Instruktor, zwei englisch- und französischsprachigen Tauchguides sowie Divemastern. Die Gruppengröße bleibt durch die enge Besetzung überschaubar, auch wenn die genaue Einteilung vom Tauchleiter und den Bedingungen abhängt. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zu Platz, Ablauf und möglichen Begegnungen; bei Strömung oder anspruchsvolleren Wänden zählt, dass die Gruppe danach nicht blind auseinanderläuft. Die Seadoors nimmt auch technische Taucher und Rebreather-Taucher mit, verlangt aber kein bestimmtes Ausbildungsniveau oder eine festgelegte Zahl früherer Tauchgänge im vorliegenden Reiseablauf. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar, Sonar und Rückrufmöglichkeiten gehören zur Sicherheitsausstattung. Die Route kann wegen Wetter und Sicherheit angepasst werden. Das ist keine Formalität, sondern bei einer Inselroute der Teil guter Tauchplanung.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das schattige Tauchdeck ist der Mittelpunkt des Schiffs. Dort wird die Ausrüstung angelegt, in persönlichen Fächern verstaut und über eine Plattform direkt zu den Beibooten gebracht. Zwei Fiberglas-Beiboote mit Yamaha-Außenbordmotoren übernehmen die kurzen Wege zu den Tauchplätzen und holen Taucher nach dem Auftauchen wieder dort ab, wo sie treiben. An Bord stehen Aluminiumflaschen mit 12 Litern sowie 15-Liter-Flaschen; kleinere 10-Liter-Flaschen sind für Kinder vorhanden. Zwei Kompressoren und ein Nitrox-Mischer versorgen die Flaschen, ein Sauerstoff-Booster gehört ebenfalls zur Anlage. Nitrox ist verfügbar, die Nutzung wird zusätzlich berechnet. DIN-Adapter sind vorhanden. Auch technisches Tauchen, Sidemount und Rebreather-Tauchen werden unterstützt; zwei Megalodon-Rebreather gehören zur Ausrüstung an Bord. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich, einen Arbeitsplatz und Süßwasserduschen nach dem Tauchgang. Leihmaterial ist möglich.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Außentisch und Sonnendeck. Wer Bilder sichern oder eine Kamera warten muss, hat dafür einen eigenen Arbeitsbereich mit Ladestation. Andere lesen in der marinen Bibliothek, sehen sich Aufnahmen am großen Bildschirm an oder suchen sich einen Platz im Schatten. Bei der Fahrt nach Malapascua bleibt Zeit, die See vom Bug oder vom Oberdeck zu verfolgen. Das Schiff bietet außerdem Stand-up-Paddling und Ausflüge an Land. Ein Nachmittag ohne Tauchgang muss hier nicht mit Programm gefüllt werden: Handtücher trocknen, Kaffee trinken, die nächste Speicherkarte leeren. Genau diese kleinen Pausen entscheiden, ob vier Tauchgänge am Tag angenehm bleiben oder nur noch abgearbeitet werden.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing vor dem Tauchgang im Morgengrauen, besonders wenn Monad Shoal wegen der Fuchshaie auf dem Plan steht. Danach folgen je nach Route und Bedingungen drei bis vier Tauchgänge, verteilt über den Tag; Frühstück und weitere Mahlzeiten liegen dazwischen, nicht am Ende eines langen Landprogramms. Nach jedem Sprung geht es zurück auf die Seadoors oder ins Beiboot, Ausrüstung wird gespült, Flaschen werden gefüllt und die kurze Pause beginnt. Während das Schiff den nächsten Platz anfährt, bleibt Zeit für Essen, Schlaf, Kameras oder einen Platz draußen. An manchen Tagen kommen vier Tauchgänge zusammen, an anderen verschiebt der Tauchleiter den Ablauf wegen Wetter und Sicherheit. Wenn es dunkel wird, kann ein Nachttauchgang den Tag abschließen. Danach ist der Salon meist ruhiger als am Nachmittag.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es Vollpension mit Buffet, Snacks über den Tag und einer Mischung aus lokaler und westlicher Küche. Auch vegetarische und vegane Gerichte sind vorgesehen. Gegessen wird drinnen im klimatisierten Salon oder draußen, je nachdem, ob gerade Schatten, Wind oder Meerblick wichtiger sind. Dazu kommen Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke; Bier und Wein sind erhältlich. Die Küche wird auf einer Tauchreise nicht zum Nebenschauplatz. Nach dem ersten Sprung ins Wasser braucht es etwas Warmes, zwischen den Tauchgängen etwas, das schnell wieder Energie bringt, und nach dem letzten Tauchgang keinen komplizierten Abend. Barbecue am Strand und ein Abendessen draußen gehören zu den Momenten, in denen aus einer Gruppe von Tauchern eine Tischrunde wird.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf verschiedenen Ebenen und sind als Deluxe- oder Standardkabinen ausgeführt. Alle haben ein Queensize-Bett und eine Einzelkoje, was das Teilen erleichtert, ohne dass einer auf einer schmalen Notkoje schlafen muss. Private Badezimmer, Warmwasserdusche, Klimaanlage und ein Bullauge gehören zur Grundausstattung. Standardkabinen haben Fenster, Stauraum und einen Schreibtisch; die Deluxe-Kabinen bieten mehr Platz und Meerblick. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass die nasse Ausrüstung nicht im Schlafbereich liegt und das Bad nicht mit der ganzen Gruppe geteilt wird. Im Salon bleibt die Klimaanlage eine angenehme Gegenwelt zu Wärme, Salz und Sonne. Nachts hört man eher das Schiff bei der Fahrt als eine Hotelanlage an Land.
Deluxe-Kabine (N1, N2)
Standard-Kabine, Unterdeck (N3, N4)
Standard-Kabine, Oberdeck (N5, N8)
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Seadoors liegt im Cebu Yacht Club; dort beginnt und endet die Reise. Transfers vom Flughafen Cebu oder von einem Hotel in Cebu City zum Schiff sowie nach der Rückkehr sind eingeschlossen. Die Einschiffung erfolgt am ersten Tag zwischen 13 und 17 Uhr, die Ausschiffung am letzten Tag zwischen 8 und 11 Uhr. Für eine solche Abfahrt ist es vernünftig, einen Tag vorher in Cebu anzureisen.
Decksplan
- Jahr der Renovierung
- 2012
- Länge
- 25
- Breite
- 6
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Motoren
- 2 × Yanmar-Motoren
- Reisegeschwindigkeit
- 8 Knoten
- Beiboote
- 2s yamaha 55 PS
- Webseite
- seadoors-liveaboard.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.



