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Tauchsafaris · Thailand

Manta Queen 5 – ein schlichtes Arbeitsschiff für die Andamanensee

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Manta Queen 5 fährt fünf Tage und vier Nächte ab Thap Lamu bei Khao Lak zu Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und Boonsung Wreck.
  • Die Kabinen sind klimatisierte Twin-Bunk-Kabinen mit Meerblick und liegen auf dem Hauptdeck.
  • Das Schiff ist auf Tauchen ausgelegt: schattiges Tauchdeck, Plattform, DIN-Adapter, Spülbecken und getrennte Kameraspülung.
  • An Bord gibt es Buffetküche mit westlichen und lokalen Gerichten, Snacks über den Tag sowie vegetarische und vegane Optionen.

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Die Einladung

Die Manta Queen 5 ist kein Schiff für lange Seetage mit viel Privatsphäre. Sie ist ein kompaktes Tauchboot, auf dem der Weg ins Wasser kurz bleibt und die Reise um die Plätze der Andamanensee gebaut ist. Wer morgens bei den Granitblöcken der Similan Islands abtauchen, an Koh Bon nach Mantas Ausschau halten und später ein Wrack durchkämmen möchte, findet hier den passenden Rahmen. Fünf Tage und vier Nächte verbinden die Similan Islands mit Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und Boonsung Wreck. Dazwischen gibt es Schatten, Essen und eine Koje. Mehr muss ein gutes Safari-Schiff nicht versprechen. Die Bewertungen treffen den Charakter ziemlich genau: Das Tauchen und die Verpflegung werden stärker bewertet als das Schiff selbst. Man kommt hier nicht wegen polierter Hotelatmosphäre an Bord, sondern wegen der Plätze und einer Crew, die den Tauchbetrieb im Griff hat.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die Manta Queen 5 wie das, was sie ist: ein Schiff, das für Tauchgänge gebaut wurde und nicht für repräsentatives Herumstehen. Die Wege führen ohne Umwege vom Schlafbereich zum offenen Essplatz und weiter zum Tauchdeck. Eine verglaste Fensterfront bringt Licht in die Kabinen, während die Terrasse und das Beobachtungsdeck den Blick auf die See freigeben. Die Farb- und Materialgeschichte des Rumpfs bleibt dabei zweitrangig. Entscheidend ist die praktische Anordnung: Niemand muss seine Ausrüstung durch ein großes Treppenhaus tragen, und das Leben spielt sich dort ab, wo es auf einem Tauchboot hingehört. Nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter am Tisch, die Plätze an der Flasche und die Reihenfolge beim Einstieg. Das Schiff bleibt einfach. Genau das kann auf einer Tauchreise angenehm sein.

Die Stimmung an Bord

Die Atmosphäre entsteht schnell, weil die Reisegruppe klein genug bleibt, um sich nicht aus dem Weg zu gehen. Nach dem ersten Tag kennt man die Tauchpartner, die Kameraleute und die Menschen, die am liebsten vorne am Bug sitzen. Die Crew bleibt nicht im Hintergrund: Sie hilft beim Ablauf rund um Flaschen, Einstiege und Mahlzeiten und hält den Betrieb auch dann zusammen, wenn mehrere Tauchgruppen gleichzeitig zurückkommen. Abends sitzt man noch im offenen Essbereich oder auf der Terrasse, statt sich in getrennten Hotelzimmern zu verlieren. Das Schiff selbst wird von Reisenden schwächer bewertet als Crew, Essen und Tauchen. Das ist kein Makel, den man verstecken sollte. Die Manta Queen 5 ist in die Jahre gekommen und eher zweckmäßig. Dafür bekommt man eine Mannschaft, die den Aufenthalt deutlich besser macht, als es die einfache Einrichtung allein könnte.

Die Tauchplätze

Die Route führt in fünf Tagen und vier Nächten von Thap Lamu bei Khao Lak zu Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und Boonsung Wreck. An den Similan Islands geht es zwischen Granitblöcken, Kanälen und Wänden bis auf maximal -40 Meter; dort können Mantas, Walhaie, Riffhaie und große Thunfische auftauchen. Koh Bon ist für seine Reinigungsstation bekannt, an der Mantas vorbeikommen können, während Riffleben die Felswand besiedelt. Koh Tachai reicht bis maximal -40 Meter und verbindet markante Unterwassertopografie mit Großfisch. Richelieu Rock gehört zur Route, doch für diesen Platz liegt hier keine geprüfte Tiefenangabe vor. Das Boonsung Wreck liegt maximal -18 Meter tief. Der ehemalige Zinnbagger ist kein leeres Wrack, sondern ein künstliches Riff mit Schwarmfischen, Muränen, Feuerfischen und Rochen. Jeder Platz verlangt einen anderen Blick.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man immer wieder Barrakudas, Riffhaien, Weißspitzenriffhaien, Leopardenhaien, Thunfischen, Meeresschildkröten, Mantas, Muränen, Makrelen und großen Schwärmen von Carangiden. Auch Nacktschnecken und Oktopusse gehören zu den Tieren, nach denen man nicht lange suchen muss, wenn man langsam schaut. Koh Bon ist der Ort, an dem sich der Blick auf das Blau lohnt: An der Reinigungsstation können Mantas auftauchen, gelegentlich auch Walhaie. Das Boonsung Wreck bringt andere Begegnungen. Dort wurden Steinfische und Igelfische festgestellt, Tiere, die zwischen Metall und Bewuchs leicht zu übersehen sind. Der King Cruiser Wreck ist der einzige genannte Platz für Bambushaie und Aale, liegt aber nicht auf der hier angegebenen Manta-Queen-5-Route. Breakfast Bend ist der einzige Platz für Gartenaale. Nicht jede Begegnung lässt sich planen. Genau deshalb bleibt man unter Wasser aufmerksam.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Tauchlehrer arbeiten mehrsprachig. Englisch, Niederländisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch werden an Bord gesprochen. Die Flotte setzt auf PADI-zertifizierte Tauchguides und bietet neben begleiteten Tauchgängen auch Kurse an, darunter Open Water, Advanced Open Water, Deep und Nitrox. Für Anfänger gibt es deshalb eine Ausbildungsmöglichkeit, während erfahrene Taucher die anspruchsvolleren Plätze der Route nutzen können. Vor dem Einstieg gehört der Buddy-Check zum Ablauf: BCD, Flaschenventil, Druckanzeige und Gewichte werden geprüft, bei Nitrox auch der Sauerstoffanteil. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, Funk, GPS und weitere Navigations- und Rettungsmittel an Bord; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Über feste Gruppengrößen, eine geforderte Mindestzahl an Tauchgängen oder ein Rückrufsystem für verlorene Taucher sagt die Beschreibung nichts. Diese Punkte sollte man vor der Buchung direkt klären.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der eigentliche Mittelpunkt. Die Standardflaschen sind 12-Liter-Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Ventilen; größere 15-Liter-Flaschen können gemietet werden. Nitrox ist für 12- und 15-Liter-Flaschen verfügbar, die Mischung wird vor dem Tauchgang analysiert und der Computer entsprechend eingestellt. Wer Nitrox noch nicht brevetiert hat, kann die Ausbildung an Bord beziehungsweise im Rahmen der Flotte buchen. Verleihausrüstung kommt von Scubapro und umfasst unter anderem BCD, Atemregler, Flossen und kurze 3-Millimeter-Anzüge; einzelne Teile wie Tauchcomputer oder langes Neopren können ebenfalls gemietet werden. DIN-Adapter, Flaschen- und Kameraspülbecken, Ladestationen und eine getrennte Kameraspülung erleichtern die Vorbereitung. Der Einstieg erfolgt über die Tauchplattform. Eine genaue Zahl der Beiboote oder ein eigenes Kompressormodell ist nicht angegeben. Für die Rückkehr nach dem Tauchgang zählt daher vor allem die klare Organisation an Deck.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf den schattigen Bereich des Tauchdecks, die Terrasse oder das Beobachtungsdeck. Einer sitzt mit einem Kaffee am Rand, andere lassen die Ausrüstung trocknen und sprechen den gerade gesehenen Schwarm noch einmal durch. Wer Ruhe möchte, zieht sich in die klimatisierte Kabine zurück. Während der Überfahrten verändert sich das Schiff vom Arbeitsplatz zum Aussichtspunkt: kein Programm, das die Pause füllt, sondern Meer, Wind und der nächste Blick auf eine Insel. Für Kamerataucher gibt es einen getrennten Spülbereich, damit die Pause nicht mit dem Rest der Ausrüstung geteilt werden muss. Ein Nachmittag ohne weiteren Tauchgang lässt sich an Deck verbringen oder mit Audio- und Videounterhaltung im Salon. Viel Platz ist nicht das Versprechen dieses Schiffs. Die Stärke liegt darin, dass die wenigen Plätze richtig genutzt werden.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt früh mit dem ersten Briefing, bevor die Wärme und das Licht über dem Meer stehen. Danach folgt der Einstieg, die Rückkehr über die Plattform und eine Mahlzeit, sobald die Ausrüstung wieder an ihrem Platz ist. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Wasser, Kaffee, Obst, Schatten und die kurze Nachbesprechung mit dem Guide. Während das Schiff den nächsten Platz anfährt, trocknen Maske und Anzug, und auf dem Tauchdeck werden Flaschen vorbereitet. Ein weiterer Briefing- und Einstiegszyklus folgt, ohne dass man das Schiff wechseln muss. Später verschiebt sich der Tagesrhythmus vom Wasser zum offenen Essbereich oder auf die Terrasse. Die konkrete Zahl und Uhrzeit der Tauchgänge hängt von Route, Wetter und Tauchplatz ab. Sicher ist die Reihenfolge: Briefing, Wasser, Ausstieg, Essen, Fahrt und wieder Vorbereitung. Genau daraus besteht eine Safari.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet mit Buffet statt mit aufwendigem Service. Auf den Tisch kommen westliche und lokale Gerichte, dazu Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Obst und kleine Snacks zwischen den Mahlzeiten. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Das ist bei einer Tauchwoche wichtiger, als es auf dem Papier klingt: Nach dem Ausstieg braucht niemand lange auf einen Teller zu warten, und jeder kann sich nehmen, was nach dem nächsten Tauchgang noch passt. Gegessen wird draußen im offenen Essbereich. Der Tisch wird zum Treffpunkt zwischen den Briefings, nicht zum Restaurantbesuch mit langer Pause. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Ansatz. Sie verspricht keine Küche für Feinschmecker, sondern regelmäßiges, unkompliziertes Essen, das einen langen Tag im Wasser trägt.

Die Nächte auf See

Geschlafen wird in klimatisierten Twin-Bunk-Kabinen auf dem Hauptdeck. Die Kategorie ist schlicht: zwei übereinanderliegende Kojen, Meerblick und gemeinschaftlich genutzte Badezimmer statt eigener Nasszelle. Wer eine Kabine mit viel Bewegungsfläche oder ein Hotelbad erwartet, sollte sich dafür nicht entscheiden. Für vier Nächte erfüllt sie ihren Zweck: Ausrüstung und Tageskleidung werden verstaut, die Tür geht zu, und die Klimaanlage nimmt die tropische Wärme aus dem Raum. Der eigentliche Vorteil liegt weniger im Komfort als in der Lage. Nach dem letzten Tauchgang ist die Koje schnell erreicht. Während draußen noch Wasser gegen den Rumpf läuft und an Deck Flaschen bewegt werden, liegt man bereits im Dunkeln. Die Nacht gehört dem Schlaf. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem Tauchbetrieb.

Zweibettkabine mit Etagenbetten

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise startet und endet in Thap Lamu bei Khao Lak. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen; für den genauen Treffpunkt und die Abfolge erhält man die Angaben vor der Abfahrt. Wer aus dem Ausland anreist, sollte einen Tag früher in der Region eintreffen. Das lässt Luft, falls der Flug verspätet ist, und verhindert, dass die Safari an einer knappen Anschlussverbindung hängt.

Länge
23 m
Breite
5 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
2 × Hino 450 PS, 10 Zylinder
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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