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Tauchsafaris · Thailand

Manta Queen 2 – kompakte Tauchbasis für die Nord-Andamanensee

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Manta Queen 2 fährt 4 Tage und 3 Nächte von Khao Lak nach Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und zum Boonsung Wreck.
  • Die Route verbindet Großfischplätze mit einem flacheren Wrack voller Rifffische.
  • An Bord gibt es klimatisierte Twin-, Double- und Vierbettkabinen sowie warme Duschen.
  • Das Tauchdeck bietet 12-Liter-Aluminiumflaschen, DIN- und INT-Anschlüsse, Nitrox und getrennte Becken für Kameras.
  • Crew, Verpflegung und Tauchen werden besonders stark bewertet.

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Die Einladung

Die Manta Queen 2 ist für Taucher gebaut, die in wenigen Tagen vier sehr unterschiedliche Seiten der Nord-Andamanensee sehen wollen: die Putzerstation von Koh Bon, die Granitformationen von Koh Tachai, Richelieu Rock und ein künstliches Riff aus einem alten Zinnbaggerschiff. Die Reise dauert 4 Tage und 3 Nächte. Sie ist kein Schiff für lange Landaufenthalte oder eine stille Hotelwoche, sondern eine kompakte Basis für viele Stunden im Wasser. Wer morgens Großfisch sucht, später zwischen Korallenblöcken taucht und am Ende der Reise ein Wrack voller Schwarmfisch erkundet, findet hier die eigentliche Idee dieses Schiffs. Dazu kommen eine Crew und eine Küche, die in den Bewertungen deutlich stärker abschneiden als das Schiff selbst. Das ist ein ehrliches Bild: kein Neubau, aber ein Tauchboot, dessen Alltag offenbar funktioniert.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Manta Queen 2 wie ein Arbeitsboot, nicht wie ein schwimmendes Designhotel. Der Rumpf stammt aus 2003 und wurde 2016 renoviert. Das erklärt den Charakter besser als jede Hochglanzbeschreibung: ein Schiff mit Geschichte, dessen Wert im Ablauf an Bord liegt. Die Wege sind kurz, die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck, und nach dem Einsteigen findet man sich schnell zurecht. Im Salon läuft der Bordbetrieb weiter, während auf dem Tauchdeck Flaschen vorbereitet und Ausrüstung gespült wird. Genau diese Nähe ist auf einem kleinen Safarischiff nützlich. Man verliert keine Zeit auf langen Wegen zwischen Kabine, Esstisch und Wasser. Die technische Tabelle neben diesem Text nennt die Maße und Motorleistung; entscheidend ist, was daraus entsteht: ein überschaubares Boot für eine feste Tauchgruppe, auf dem man die anderen Gäste und die Crew nicht erst nach Tagen erkennt.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord wird von der Crew getragen. Ihre Bewertung von 9,5 liegt deutlich über der des Schiffs, und die Verpflegung erreicht sogar 9,7. Das deutet auf einen Ablauf hin, bei dem die Menschen an Bord viel auffangen: beim Anlegen der Ausrüstung, beim Essen, beim Einsteigen und in den Pausen. Gesprochen wird Englisch, Niederländisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch. Das erleichtert Briefings und Gespräche, ohne dass daraus eine künstlich internationale Show werden muss. Auf einer Reise mit kurzen Wegen entsteht die Gruppe schnell. Man sieht dieselben Gesichter am Tauchdeck, am Buffet und später im Salon. Abends geht es eher um die Begegnungen des Tages als um ein großes Programm. Wer ein Schiff sucht, auf dem die Crew den Unterschied macht, findet hier den stärksten Grund für die Manta Queen 2.

Die Tauchplätze

Die aufgezeichnete Route führt von Khao Lak nach Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und zum Boonsung Wreck und wieder zurück nach Khao Lak. Dafür sind 4 Tage und 3 Nächte vorgesehen. Koh Bon ist der Platz für Großfisch: An der Reinigungsstation besteht die Chance auf Mantarochen, dazu kommen Riffleben, Thunfische und Adlerrochen. Koh Tachai ist ein Unterwassergebirge mit markanter Topografie; die maximale Tiefe beträgt -40 m, und Strömung kann Barrakudas und andere Großfische an die Blöcke bringen. Richelieu Rock ist ein isolierter Pinnacle mit Weichkorallen, Fächerkorallen und vielen kleinen Verstecken; Begegnungen mit Walhaien, Mantas, Barrakudas und Zackenbarschen sind möglich. Am Boonsung Wreck, maximal -18 m, liegt ein ehemaliger Zinnbagger als künstliches Riff. Schwarmfisch, Muränen, Steinfische und Feuerfische machen daraus einen ruhigeren, detailreichen Wracktauchgang.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen dir häufig Barrakudas, Nacktschnecken, Muränen, Makrelen, Schnapper, Füsiliere und Großzackenbarsche. Meeresschildkröten, Riffhaie, Walhaie und Mantas sind an mehreren Plätzen verzeichnet, aber keine Begegnung ist planbar. Koh Bon ist der Ort, an dem man die Reinigungsstation im Blick behält und auf einen Manta oder Walhai hofft. An den Granitblöcken von Koh Tachai können Strömungen pelagische Jäger vorbeiführen. Der Boonsung Wreck hält das Auge näher am Riff: Ein Steinfisch sitzt gut getarnt zwischen dem Bewuchs, Muränen schauen aus Spalten, und Schwarmfisch verdichtet sich über dem Wrack. Einige Arten sind nur an einem bestimmten Platz aufgeführt: Der Buckel-Papageifisch an den Surin Islands, die Echte Karettschildkröte und der Plattwurm an Koh Tachai, der Bambushai am King Cruiser Wreck. Das sind Gründe für den jeweiligen Tauchplatz, keine Versprechen für jeden Sprung ins Wasser.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Tauchlehrer arbeiten in lokalen und internationalen Teams und sprechen Englisch, Niederländisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch. Auf der Manta Queen 2 werden PADI-Ausbildungen angeboten, darunter Open Water, Advanced Open Water, Deep und Nitrox. Nitrox ist deshalb nicht nur ein Gasangebot, sondern kann mit einer Ausbildung an Bord verbunden werden. Die Angaben nennen keine feste Gruppengröße, keine vorgeschriebene Zahl absolvierter Tauchgänge und kein bestimmtes Einstiegsniveau für diese Safari. Das sollte vor der Buchung zur eigenen Erfahrung passen. Vor jedem Tauchgang gehört der Buddy-Check zum Ablauf. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Feuerlöscher, Rettungsmittel, Funk und Satellitentelefone sind an Bord. Die Sicherheitsausrüstung bleibt im Hintergrund, bis sie gebraucht wird. Genau so sollte es sein. Über den individuellen Briefingstil der Guides lässt sich aus den Angaben nichts Seriöses sagen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der praktische Kern des Schiffs: schattige Arbeitsplätze, Flaschenbänke, Spülbecken, eine Plattform und getrennte Reinigung für Kameras. Standard sind 12-Liter-Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Anschlüssen. 15-Liter-Flaschen und weitere Mietausrüstung können optional genutzt werden. Nitrox ist verfügbar; die passende Flaschengröße gehört zur Auswahl. Zur Leihausrüstung gehören unter anderem Scubapro-T-One-Jackets, Scubapro-MK2-Plus-Regler und ein Scubapro-R295-Oktopus. Kurze 3-Millimeter-Anzüge passen zu den warmen Gewässern, längere Anzüge können bei Bedarf gewählt werden. Außen duschen die Taucher nach dem Ausstieg. Ein Beiboot wird in den Angaben nicht näher beschrieben, deshalb bleibt auch der genaue Ablauf von Wasserstart und Rückholung offen. Für den Taucher zählt hier vor allem: Die Ausrüstung wird nach jedem Einsatz gespült, gereinigt und kontrolliert.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den schattigen Bereich des Tauchdecks, die Terrasse, den Salon und das Aussichtdeck. Wer nicht taucht, kann sich zurückziehen, lesen oder während der Fahrt nach draußen gehen. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und ein getrenntes Spülbecken, damit die Pause nicht mit dem Sortieren fremder Ausrüstung endet. Die offene Essfläche macht aus den Mahlzeiten einen Treffpunkt, während der Salon bei Sonne oder Fahrtwind Schutz bietet. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich an Bord verbringen, ohne dass man sich ständig im Weg steht. Für Nichttaucher gibt es Schnorchelmöglichkeiten. Mehr verspricht das Schiff nicht, und genau darin liegt die passende Erwartung: Die ruhigen Stunden sind einfache Bordzeit zwischen zwei Wasserlagen, keine Sammlung von Hotelangeboten.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem Buddy-Check, bevor die erste Gruppe ins Wasser geht. Danach folgen Frühstück und die nächste Vorbereitung; zwischen den Tauchgängen wird gegessen, getrunken, gespült und auf dem schattigen Deck geruht. Während das Schiff den nächsten Platz anfährt, wechseln sich Salon, Terrasse und Aussichtdeck ab. Die genaue Uhrzeit des Bordalltags ist nicht festgelegt, deshalb bleibt die Reihenfolge der verlässliche Rahmen. Je nach Route und Bedingungen liegen mehrere Tauchgänge über den Tag verteilt, einschließlich eines Nachttauchgangs, für den eine Lampe an Bord vorgesehen ist. Nach dem letzten Auftauchen wird die Ausrüstung gesichert, das Abendessen steht bereit, und die Gespräche wandern vom Tauchdeck in den Salon. Dann Schlaf. Am nächsten Tag beginnt derselbe Ablauf an einem anderen Platz.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet, mit westlicher und lokaler Küche. Auch vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen, dazu gibt es über den Tag verteilt Snacks und frisches Obst. Das passt zum Bordleben besser als ein langes Menü: Nach dem Tauchgang kommt man hungrig an den Tisch, nimmt sich etwas, trinkt, und kurz darauf geht es wieder an die Ausrüstung. Die Vollpension umfasst Frühstück, Mittagessen, leichte Zwischenmahlzeiten und Abendessen. Gerade auf einer kurzen Safari entscheidet die Küche mit darüber, ob das Tauchprogramm angenehm bleibt. Die Verpflegung wird mit 9,7 besonders hoch bewertet. Das spricht weniger für einzelne Spezialgerichte als für verlässliches Essen im richtigen Moment. Kaffee, Tee, Trinkwasser und alkoholfreie Getränke stehen ebenfalls bereit. Der Esstisch ist hier kein Restaurantbesuch, sondern die Ladestation zwischen zwei Tauchgängen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Twin-, Double- oder Vierbettkabinen. Die Fenster sind einfache Standardfenster, die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck. Das ist zweckmäßig und passend für eine Reise, bei der der Wecker nicht der Höhepunkt des Tages ist. Nach dem letzten Tauchgang wird geduscht, die nasse Ausrüstung bleibt draußen, und in der Kabine zählt vor allem Ruhe. Ein älteres Schiff dieser Größe bietet keinen privaten Rückzugsort im Übermaß. Dafür sind Salon, Terrasse und Aussichtdeck nur wenige Schritte entfernt. Wer eine Kabine als sauberen Schlafplatz zwischen den Tauchgängen versteht, wird mit dem Konzept eher glücklich als jemand, der viel Raum und Hotelfeeling erwartet. Die Schiffsbewertung liegt unter den Werten für Crew, Essen und Tauchen. Das ist kein Grund, die Manta Queen 2 abzuschreiben, aber ein fairer Hinweis darauf, wo ihre Stärke liegt.

Vierbettkabine

Zweibettkabine

Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Route startet und endet in Khao Lak. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen; der Flughafentransfer gehört also ebenso zur Anreise wie der Weg vom Hotel zum Schiff. Wer nicht unter Zeitdruck ankommen möchte, reist am besten einen Tag vorher nach Khao Lak an. Die genaue Organisation des Transfers sollte vor der Abfahrt mit dem Veranstalter abgestimmt werden.

Baujahr
2003
Jahr der Renovierung
2016
Länge
25 m
Breite
5 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
2 × Hino 350 PS
Reisegeschwindigkeit
8-9 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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