Tauchsafaris · Thailand
Manta Queen 3 – Andaman-Tauchschule mit viel Zeit unter Wasser
Was dieses Schiff einzigartig macht
- 6 Tage und 5 Nächte mit 19 Tauchgängen zu Similan, Koh Bon, Koh Tachai, Surin, Richelieu Rock und Boonsung Wreck.
- Das Schiff verbindet eine professionelle, freundliche Tauchorganisation mit kleinen Tauchgruppen von etwa vier Personen.
- Nitrox, DIN-Adapter, Aluminiumflaschen und getrennte Bereiche für Kameraausrüstung stehen an Bord zur Verfügung.
- Klimatisierte Kabinen, Buffetverpflegung und verschiedene Kabinenkategorien machen das Schiff auch für Gruppen und Familien interessant.
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Die Einladung
Die Manta Queen 3 ist für Taucher gebaut, die in sechs Tagen möglichst viel Andamanensee sehen wollen und dabei eine klare, gut organisierte Tauchstruktur schätzen. Die Reise führt nicht nur zu den bekannten Granitformationen der Similan-Inseln, sondern auch zu Koh Bon, Koh Tachai, Surin, Richelieu Rock und mehreren Wracks. Besonders stark ist die Verbindung aus abwechslungsreichen Plätzen und 19 geplanten Tauchgängen: Großfisch, Riff, Strömung und Wrack liegen auf derselben Route. An Bord geht es weniger um abgeschiedenen Luxus als um einen schwimmenden Tauchstützpunkt mit funktionierenden Abläufen, gutem Essen und einer Crew, die den Tag der Taucher bestimmt. Wer vor allem unter Wasser sein will und abends lieber mit seiner Tauchgruppe als in einer Hotelanlage zusammensitzt, findet hier den passenden Charakter.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Manta Queen 3 wie ein Arbeitsschiff für eine Woche auf See: ein hölzerner Rumpf, breite Außenbereiche und ein Aufbau, der auf Tauchbetrieb statt auf repräsentative Eleganz ausgelegt ist. Vom Kai aus sieht man kein kleines Ausflugsboot, sondern ein Schiff, das mehrere Tage Proviant, Ausrüstung und Tauchgruppen aufnehmen kann. An Bord verteilt sich das Leben zwischen klimatisiertem Salon, offenem Essbereich, Terrasse und Sonnendeck. Die Wege bleiben überschaubar; nach kurzer Zeit weiß man, wo Flossen, Handtücher und die eigene Kamera liegen. Der hölzerne Rumpf bringt Atmosphäre, aber die Schiffsnote von 8,0 liegt unter den Bewertungen für Crew, Essen und Tauchen. Das ist die ehrliche Einordnung: kein neues Designschiff, sondern ein zweckmäßiges Liveaboard, dessen Stärke im Tauchbetrieb und in den Menschen an Bord liegt.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord entsteht aus Wiederholung und Nähe. Nach dem ersten Tag kennt man die Tauchpartner, die Guides und die üblichen Handgriffe auf dem Deck; nach mehreren Tauchgängen spricht die Gruppe ohnehin über dieselben Fragen: Wer hat den Barrakuda gesehen, wo stand der Zackenbarsch, wie lief die Strömung? Die Crew bleibt dabei sichtbar im Tagesablauf, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Die Bewertung der Crew von 8,6 liegt über der des Schiffs und erklärt viel über die Reise: Die Menschen machen den Unterschied. Abends sitzt man im Salon, im Außenbereich oder auf dem Sonnendeck, statt in einer langen Hotelbar zu verschwinden. Der Ton ist professionell und freundlich, mit Platz für erfahrene Taucher, Anfänger, Familien und Buddys, die zum ersten Mal gemeinsam auf Safari gehen.
Die Tauchplätze
Die sechstägige North-Andaman-Route startet und endet in Khao Lak und verbindet Similan, Koh Bon, Koh Tachai, Surin, Richelieu Rock und Boonsung Wreck mit 19 Tauchgängen. Die Similan Islands führen durch Granitblöcke und tiefblaues Wasser bis maximal -40 m; dort sucht man Mantas, Walhaie und Riffhaie zwischen den Felsen. Koh Bon ist für seine Putzerstation bekannt, an der Mantarochen vorbeikommen können. Koh Tachai reicht bis maximal -40 m und zieht mit seiner Unterwasser-Topographie Barrakudas und andere Großfische an. Surin bleibt mit Riffen bis maximal -25 m etwas flacher und verspricht ruhigere Begegnungen abseits der Massen. Das Boonsung Wreck liegt maximal -18 m tief und ist ein ehemaliges Zinnbaggerschiff, das heute von Schwärmen, Muränen und Skorpionfischen bewohnt wird. Richelieu Rock steht als weiterer Höhepunkt auf der Route.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man häufig Schwärmen von Füsilieren und Stachelmakrelen, Barrakudas, Muränen und Nacktschnecken. Barrakudas sind an zehn der aufgeführten Plätze verzeichnet, Nacktschnecken sogar an zwölf; dazu kommen Zackenbarsche, Riffhaie, Meeresschildkröten, Thunfische und mit etwas Glück Walhaie oder Mantarochen. Koh Bon ist der Platz für die mögliche Begegnung mit einem Mantarochen an der Putzerstation. Wer Großfisch sucht, findet an Similan und Koh Tachai die passende Topographie und Strömung. Die besonderen Arten verteilen sich über einzelne Tauchgänge: Am King Cruiser Wreck sind Aale und Bambushaie verzeichnet, am Elephant Head Rock Balisten, am Boonsung Wreck der Steinfisch. Koh Tachai ist der einzige aufgeführte Platz für die Karettschildkröte und den Plattwurm, während Surin den Buckel-Papageifisch bietet. Nichts davon ist garantiert. Genau deshalb bleibt jeder Abstieg offen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Fünf Tauchmitarbeiter und sechs Crewmitglieder kümmern sich um die Reise. Die professionellen Tauchguides und Instructoren sind PADI-zertifiziert; an Bord finden je nach Bedarf auch PADI-Kurse statt, darunter Open Water, Advanced Open Water, Deep, Nitrox und Unterwasserfotografie. Die Guides sprechen Englisch, Niederländisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch. Die Tauchgruppen bleiben klein und werden mit etwa vier Tauchern pro Gruppe organisiert. Vor dem Einstieg gehört der Buddy-Check zum Ablauf. Die Ausrüstung wird vor jeder Ausgabe kontrolliert und nach dem Einsatz gereinigt. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS, Radar und Rückrufmittel gehören zur Sicherheitsausstattung; ein Defibrillator ist nicht angegeben. Die Briefings und die Einteilung der Gruppen liegen bei den Guides, sodass auch Taucher mit unterschiedlichem Tempo nicht zwangsläufig dieselbe Linie unter Wasser schwimmen müssen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und auf viele Einstiege hintereinander ausgelegt. Standard sind 12-Liter-Aluminiumflaschen von Luxfer oder Catalina mit DIN- und INT-Ventilen; 15-Liter-Flaschen und Doppelsets können gegen Aufpreis erhältlich sein. Nitrox ist an Bord verfügbar, auch für 12- und 15-Liter-Flaschen. DIN-Adapter, Flaschenspülbecken, eine Plattform und Beiboote gehören zur Tauchorganisation. Die Taucher werden mit dem Beiboot zu den Plätzen gebracht und dort wieder aufgenommen, an denen sie auftauchen. Für die eigene Ausrüstung gibt es einen getrennten Kameraspülbereich, Ladestationen und einen Fotobereich. Leihmaterial stammt aus dem Scuba-Pro-Programm; dazu gehören BCD, Atemregler, Flossen, Maske und kurze 3-Millimeter-Anzüge. Außenduschen und warme Duschen in den Kabinen sind nach dem Tauchgang wichtiger als Dekoration.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf mehrere Ebenen. Im Schatten des Tauchbereichs trocknet die Ausrüstung, im klimatisierten Salon laufen Gespräche, Fotos oder ein Film, und auf dem Sonnendeck bleibt Platz für eine Pause mit Blick auf die Inseln. Ein eigener Fotobereich und ein getrenntes Spülbecken für Kameras geben Unterwasserfotografen eine sinnvolle Beschäftigung, ohne dass die Ausrüstung mitten im Essbereich liegt. Wer nicht taucht, kann an Bord bleiben oder mit dem Beiboot einen Strand erreichen. Auch Schnorchler und Nichttaucher sind willkommen. Die Fahrten zwischen den Inselgruppen sind keine verlorene Zeit: Sie bringen die Gruppe zum nächsten Riff, während die meisten anderen Aktivitäten an Bord klein bleiben und sich leicht nach dem eigenen Tauchrhythmus richten.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem eigentlichen Tagesbetrieb mit dem ersten Briefing. Danach folgen Frühstück und der erste Tauchgang; zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit zum Essen, Trinken, Ausruhen und für die kurze Fahrt zum nächsten Platz. Das Muster wiederholt sich, bis die geplanten Tagestauchgänge erledigt sind. Die Mahlzeiten werden in diesen Rhythmus eingeschoben, nicht umgekehrt. Wer fotografiert, nutzt die Pausen am Kameraspülbereich oder prüft die Bilder im Salon; andere schlafen im Schatten oder gehen auf das Sonnendeck. Je nach Reiseplan kommt ein weiterer Tauchgang bei geringerem Licht hinzu, für den eine Tauchlampe an Bord vorgesehen ist. Danach wird gegessen, geduscht und das Equipment für den nächsten Einstieg vorbereitet. Am folgenden Morgen beginnt alles wieder mit einem Briefing.
Was man an Bord isst
Die Bordküche arbeitet mit frisch zubereiteten Buffets und versorgt die Taucher über den ganzen Tag mit Mahlzeiten, Obst und kleinen Snacks. Auf dem Teller stehen westliche Gerichte ebenso wie lokale Küche; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Das passt zu einem langen Tauchtag, an dem niemand zwischen zwei Sprüngen ins Wasser lange auf eine Bestellung warten möchte. Frühstück, Mittagessen und Abendessen stehen bereit, dazu kommen Snacks und Getränke wie Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke. Gegessen wird im offenen Essbereich oder im Salon. Der Tisch ist dabei mehr als eine Versorgungspause: Nach dem Tauchgang werden Sichtungen verglichen, Briefings nachbesprochen und die nächste Abfahrt erwartet. Die sehr gute Verpflegungsbewertung von 9,5 passt zu diesem unkomplizierten Buffet-Rhythmus.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen auf dem Hauptdeck. Es gibt Doppel- und Zweibettkabinen mit eigenem Bad, Zweibettkabinen ohne eigenes Bad sowie Vierbettkabinen für Gruppen und Familien. Panoramafenster bringen Meerblick in die Kabinen, soweit die Lage und die See es zulassen. Nach einem Tag mit mehreren Tauchgängen zählt weniger die Größe einer Koje als Ruhe, Dunkelheit und eine funktionierende Klimaanlage. Der Salon bleibt klimatisiert, während draußen das Wasser am Rumpf vorbeizieht und die nächste Strecke unter dem Schiff verschwindet. Die Kabinen sind rauchfrei; sieben Bäder teilen sich das Schiff. Wer absolute Privatsphäre und den Standard eines Hotelschiffs erwartet, sollte die Kabinenwahl genau ansehen. Wer nach dem letzten Tauchgang duschen, die nasse Ausrüstung ablegen und schnell schlafen möchte, bekommt einen einfachen, passenden Rückzugsort.
Vierbettkabine
Zweibettkabine mit Etagenbetten (ohne eigenes Bad)
Zweibett mit Etagenbetten mit eigenem Bad
Doppelkabine mit eigenem Bad
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet in Khao Lak. Transfers vom Flughafen und vom Hotel werden angeboten; der Transfer im Raum Khao Lak ist eingeschlossen. Die genaue Abholung wird vor der Reise organisiert. Wer aus dem Ausland anreist, sollte einen Tag vorher in Khao Lak eintreffen, damit Verspätungen nicht direkt den Einstieg gefährden.
- Länge
- 36 m
- Breite
- 7 m
- Maximale Passagierzahl
- 28
- Anzahl Kabinen
- 12
- Anzahl Badezimmer
- 7
- Motoren
- 2 × Hino 450 PS, 10 Zylinder
- Webseite
- mantaqueen.com ↗
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