Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Thailand

Poseidon Liveaboard – modern tauchen vor Phuket

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • 2026 renoviertes Tauchsafari-Schiff mit 13 klimatisierten Kabinen und privaten Bädern.
  • Die Route führt ab Chalong zu Racha Yai und Racha Noi, mit drei oder mehr Tauchgängen pro Tag.
  • Nitrox ist an Bord ohne Aufpreis verfügbar.
  • PADI-Ausbildungen und geführte Tauchgänge finden direkt auf dem Schiff statt.

Die Einladung

Die Poseidon ist für Taucher gebaut, die mehr wollen als einen Tagesausflug mit Rückfahrt zum Hotel. Nach dem Transfer ab Chalong bleibt die Gruppe an Bord, schläft über dem Andamanensee und erreicht Racha Yai und Racha Noi zu verschiedenen Tageszeiten. Das bringt mehr Ruhe in die Reise und mehr Möglichkeiten unter Wasser: leichte Riffe, Wracks, tiefe Felsformationen und bei passenden Bedingungen Begegnungen mit Großfischen. Das Schiff wurde 2026 vollständig renoviert. Dadurch passt die Poseidon eher zu Tauchern, die ein modernes, bequemes Boot mit klarer Tauchstruktur suchen, als zu Gästen, die eine historische Dschunke oder eine kleine, einfache Safari erwarten. PADI-Kurse sind an Bord möglich. Wer bereits brevetiert ist, steigt für mehrere Tage, mehrere Tauchgänge und weniger Logistik aus dem Wasserflugzeug- oder Hotelrhythmus aus.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Poseidon wie ein großes, neu geordnetes Arbeitsschiff für den Tauchsport: viel Raum für die Abläufe an Deck, getrennte Bereiche für die Tauch- und Kameraausrüstung und ein eigenes Beiboot für die Tauchplätze. Die Renovierung von 2026 prägt den ersten Eindruck stärker als das Baujahr von 1993. Innen geht es modern und funktional zu, mit klimatisierten Aufenthaltsbereichen und einer Terrasse über dem Wasser. Für die Strecke zwischen Kai und Schiff kommt ein separates Schnellboot zum Einsatz. An Bord bewegt man sich nicht durch enge Kabinengänge eines kleinen Safariboots, sondern zwischen einem geräumigen Tauchbereich, Salon und Außenflächen. Die Poseidon ist auf bis zu 50 Gäste ausgelegt. Wer eine persönliche Atmosphäre sucht, sollte deshalb wissen, dass die Reise eher von einer größeren Tauchgruppe als von einem kleinen Freundeskreis geprägt wird.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung passt zu einer größeren, international besetzten Tauchgruppe: An Bord begegnen sich Gäste aus verschiedenen Ländern, während die lokale und internationale Crew den Ablauf zusammenhält. Die Besatzung wird als freundlich erlebt, und das zeigt sich vor allem in den kleinen Übergängen – beim Essen, beim Wechsel vom Salon zum Tauchdeck und nach der Rückkehr aus dem Wasser. Abends gibt es eine Sunset-Dinner-Party statt eines formellen Restaurantabends. Danach kann die Gruppe noch zusammensitzen oder sich in die klimatisierten Bereiche zurückziehen. Wer vier Tage und drei Nächte bleibt, sieht dieselben Gesichter beim Briefing, am Buffet und an der Reling wieder. Das schafft Vertrautheit, ohne dass jemand zur Geselligkeit gezwungen wird. Für private Gruppen und individuell geplante Charterfahrten kann das Schiff außerdem exklusiv genutzt werden.

Die Tauchplätze

Die verzeichnete Route führt von Chalong nach Racha Yai und Racha Noi und zurück nach Chalong; die längeren Fahrten dauern vier Tage und drei Nächte. Racha Yai verbindet seichte Korallenriffe, Sandflächen und mehrere Wracks. Dort liegt die maximale Tiefe bei -40 m. Racha Noi bietet tiefere Wände und offene Granitformationen; die Racha Noi Bay bleibt mit -30 m flacher und verbindet Korallengärten mit sandigem Grund für Rochen und mögliche Mantarochen. Koh Doc Mai ist eine Steilwand mit Makroleben und einer maximalen Tiefe von -32 m. Das King Cruiser Wreck reicht bis -35 m und ist als künstliches Riff von Fischschwärmen, Barrakudas und Muränen besiedelt. Deep Six führt an Felsblöcke und Wände bis -50 m. Shark Fin Reef erreicht -40 m. South Tip ist mit -70 m der tiefe, strömungsreiche Platz für Mantarochen und pelagische Fische. Koh Tachai Pinnacle fällt bis -40 m ab; sein südlicher Gipfel liegt 12 m unter der Oberfläche.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Plätzen dieser Route gehören Barrakudas, Makrelen, Stachelrochen, Muränen, Zackenbarsche, Thunfische, Schildkröten und große Fischschwärme zum möglichen Bild. Leopardhaie und Weißspitzenriffhaie werden an mehreren Plätzen gemeldet, ebenso Mantarochen und Walhaie. Die Begegnung bleibt eine Frage von Sicht, Strömung und Glück. Zwischen den bekannten Großfischen lohnt der Blick ins Riff: Koh Doc Mai kann Tigerschwanz-Seepferdchen, Geisterfische, Anglerfische und Nacktschnecken zeigen. Im King Cruiser Wreck sucht man nach Aalen zwischen den Strukturen. Koh Waeo ist der gezielte Platz für Clownfische. South Tip bringt neben Weichkorallen auch Anemonen, Doktorfische und Einhornfische. Auf Breakfast Bend werden Grundeln und Wimpelfische genannt. Shark Fin Reef ist der Platz für den Napoleon und den Buckelkopf-Papageifisch. Mantarochen können saisonal zwischen November und April auftreten, besonders wenn die Bedingungen an den offenen Plätzen stimmen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und Thai. An Bord finden professionelle Briefings und geführte Tauchgänge statt; PADI-Open-Water- und Advanced-Open-Water-Ausbildungen gehören zum Angebot. Für mehrtägige Tauchfahrten wird eine gültige Zertifizierung mindestens auf PADI-Open-Water-Niveau oder gleichwertig verlangt. Die Tauchplätze werden nach Seegang, Bedingungen und Erfahrung der Taucher ausgewählt. Das ist besonders wichtig, weil die Route sowohl flache Riffe und Wracks als auch exponierte Formationen und tiefe Plätze umfasst. Die Tauchgänge werden in Gruppen organisiert, genaue Gruppengrößen oder ein festes Guide-Taucher-Verhältnis sind nicht angegeben. Zur Sicherheitsausrüstung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungsboote, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher sowie Radar, Sonar, GPS und Funk. Die Maschinenraumbereiche werden per Video überwacht.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der Mittelpunkt der Poseidon: eine eigene Plattform, Bereiche für die Ausrüstung und ein separates Tauchbeiboot bringen die Taucher näher an den jeweiligen Platz. Nach dem Sprung ins Wasser folgt das Beiboot den auftauchenden Tauchern und nimmt sie wieder auf. Nitrox ist kostenlos verfügbar. Flaschengrößen, Material der Flaschen, Ventilstandard, Kompressor und Fülltechnik werden nicht näher beschrieben; wer DIN oder eine bestimmte Flasche braucht, sollte das vor der Abfahrt klären. Leihausrüstung ist als optionale Leistung vorgesehen, konkrete Marken sind nicht genannt. Für Fotografen gibt es einen eigenen Kameraraum, eine getrennte Spülmöglichkeit und Ladestationen. Außenduschen und Warmwasserduschen erleichtern den Wechsel zurück an Bord. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung sind vorhanden. Eine Boje, ein Defibrillator oder ein Rückrufsystem werden nicht ausdrücklich genannt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrasse und Sonnendeck. Wer nicht schlafen möchte, kann sich mit einem Buch zurückziehen, Fotos sortieren oder einfach den Blick über die See laufen lassen. Für die Pausen an Bord stehen außerdem Kajaks, ein Stand-up-Paddleboard und Schnorchelausrüstung bereit. Die Außenflächen geben dem Tag Raum, ohne dass jede Minute verplant werden muss. Ein eigener Fotobereich und eine getrennte Spülmöglichkeit für Kameras helfen dabei, die Aufnahmen nicht zwischen nassen Masken und Flossen bearbeiten zu müssen. Wenn das Schiff zum nächsten Platz fährt, wird aus der Oberflächenpause eine ruhige Passage. Wer an einem Nachmittag nicht noch einmal ins Wasser möchte, findet genug Beschäftigung, ohne dafür an Land gehen zu müssen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem frühen Tauchgang; auf längeren Fahrten ist ein Sonnenaufgangstauchgang als optionaler Zusatz vorgesehen. Danach folgt das Frühstücksbuffet, bevor Oberflächenpause, Fahrt und der nächste Sprung ineinandergreifen. Drei Tauchgänge pro Tag bilden den festen Kern, bei längeren Programmen sind mehr Tauchgänge möglich. Das Mittagessen steht als Buffet bereit, und am Abend kann ein Sonnenuntergangstauchgang den letzten Sprung des Tages bilden. Danach folgt das gemeinsame Abendessen. Wer noch Energie hat, sitzt auf der Terrasse oder bleibt im Salon; wer genug hat, verschwindet in der klimatisierten Kabine. Am letzten Tag liegt der Check-out nach dem morgendlichen Tauchgang und Frühstück, bevor das Schnellboot zurück zum Hafen fährt. Der Ablauf ist dicht, aber nicht auf Tagesausflugs-Tempo getaktet: Die Nacht an Bord spart Rückfahrt und macht Platz für den nächsten Tauchgang.

Was man an Bord isst

An Bord gibt es Buffet-Mahlzeiten, frisches Obst sowie Tee und Kaffee; die Küche ist westlich ausgerichtet und wird als gastronomische, chefgeführte Küche beschrieben. Ein besonderes Abendessen gehört zum Reiseablauf, und an manchen Abenden wird nach dem Tauchprogramm gemeinsam gegessen. Bier und Wein sind erhältlich, alkoholische und alkoholfreie Getränke gehören jedoch nicht selbstverständlich zum eingeschlossenen Angebot. Bei drei oder mehr Tauchgängen am Tag ist der Esstisch kein Nebenschauplatz. Ein Buffet lässt sich zwischen Briefing, Dusche und Oberflächenpause nehmen, ohne dass die ganze Gruppe auf einen einzelnen Gang warten muss. Gleichzeitig ist das gemeinsame Essen der Moment, in dem aus einer Tauchgruppe eine Mannschaft wird: Man vergleicht Sichtungen, plant den nächsten Sprung und merkt, wer lieber nach Nacktschnecken sucht und wer auf den nächsten Mantarochen wartet.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen auf dem Hauptdeck statt. Alle Kategorien – Front Suite Cabin, Suite Cabin und Deluxe Cabin – haben ein eigenes Bad, individuelle Klimaanlage, Kühlschrank, Haartrockner und Safe. Die größeren Betten der Front Suite bieten bis zu zwei Erwachsenen Platz; die anderen Kategorien sind ebenfalls für zwei Personen ausgelegt. Von der Kabine aus bleibt der Komfort näher an einem modernen Hotel als an einer klassischen, engen Tauchsafari. Dazu gehören tägliche Reinigung, eigene Handtücher und Kabinen mit Meerblick. Wer nach mehreren Tauchgängen nur noch duschen, die nasse Ausrüstung ablegen und die Tür schließen möchte, bekommt genau diesen Rückzugsort. Der Salon bleibt klimatisiert, während draußen die See liegt. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche.

Suite vorne

Suite

Deluxe-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die mehrtägigen Fahrten starten und enden am Chalong Pier auf Phuket. Der Transfer vom Hotel zum Hafen und die Weiterfahrt per Schnellboot zur Poseidon sind für die genannten Abholgebiete vorgesehen: Kamala, Patong, Karon, Kata, Nai Harn, Rawai und Chalong; für andere Gegenden kann ein Aufpreis anfallen. Ein Flughafentransfer ist eine optionale Leistung. Wer nicht direkt aus dem Flieger zum Kai fahren möchte, reist am besten einen Tag vorher an und lässt sich vom Hotel abholen.

Decksplan

Baujahr
1993
Jahr der Renovierung
2026
Länge
40 m
Breite
10 m
Maximale Passagierzahl
50
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
2680 PS × 2 (MTU Diesel)
Reisegeschwindigkeit
9 - 11 Knoten
Beiboote
Suzuki 60 PS
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort